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TechTicker: Ikea/Sonos Symfonisk Lampe, ELAC Uni-Fi Reference, zwei NAD Streamingvertärker, Sony In-Ears

IKEA/SONOS: NEUE SYMFONISK TISCHLAMPE MIT INTEGRIERTEM LAUTSPRECHER
Sonos und IKEA haben diese Woche eine neue Version der SYMFONISK Tischlampe mit integriertem Lautsprecher vorgestellt. Die beiden kooperierenden Hersteller versprechen für das neue Modell einen noch breiteren und raumfüllenden Klang für die eigenen vier Wände. Auch das Design wurde geändert und kann jetzt mit austauschbaren Lampenschirmen in vielen Farbvarianten ganz nach den eigenen Wünschen gestaltet werden.

Der Preis für die voraussichtlich ab November erhältlichen neuen "Klanglampen" steht noch nicht fest, dürfte aber nicht wesentlich vom bisherigen Modell abweichen, das für 179 Euro angeboten wird.


Sonos hat darüber hinaus sein Herbstprogramm für Sonos Radio und Sonos Radio HD mit 20 neuen Sendern vorgestellt. Zu den Neuerungen gehört das Programm der Neo-Soul-Sängerin Erykah Badu (im Laufe des Herbstes verfügbar) und ein Sender in Zusammenarbeit mit dem Jazz-Label Impulse! Records mit Kareem Abdul-Jabbar. Ebenfalls neu: Schlaf- und Feiertags-Sender – zum (mentalen) Abschalten. Weiterhin soll es im Herbst neue Premieren und Staffeln diverser Podcast-Sendungen geben.



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NAD STELLT ZWEI NEUE STREAMINGFÄHIGE VOLLVERSTÄRKER VOR
Wenn zwei das Gleiche tun, ist das noch lange nicht das Selbe. Streamingfähige HiFi-Komponenten gibt es beispielsweise heute wie Sand am Meer, wobei die funktionalen Fähigkeiten sich über alle Klassen hinweg meist sehr ähneln. Per LAN und/oder WLAN mit dem Netzwerk und Internet verbunden, ermöglichen solche Geräte meist die Online-Wiedergabe von Streamingdiensten wie Qobuz oder Tidal, spielen Internet-Radio, sowie Musik von lokalen Quellen wie Festplatten, NAS und CD, und oft auch von TV und analogen Quellen. Die Ausführung und Qualität der Geräte ist aber sehr unterschiedlich.


Beispiel NAD: Der kanadische Hersteller hat zwei neue Vollverstärker vorgestellt, die im Kern eine sehr ähnlichen Funktionsumfang bieten – und doch sind sie komplett verschieden.

Zuerst wäre da der neue NAD C 399. Ein Vollverstärker im klassischen HiFi-"Rasterformat" (rund 43 cm Breite) und mit einem Design, das schon seit Jahrzehnten unverwechselbar für NAD ist. Der C 399 arbeitet mit modernster Technik. Dazu gehören etwa die sehr rausch- und verzerrungsarmen HybridDigital nCore Endstufen, die eine Ausgangsleistung von 2x 180 W an 4 und 8 Ohm (400 W Impulsleistung) zur Verfügung stellen. Oder der ebenfalls aus der Masters-Serie übernommene D/A-Wandler ESS Sabre 9028 (32 Bit / 384 kHz). Natürlich ist auch Bluetooth an Bord, ebenso wie ein HDMI eARC-Anschluss für die Wiedergabe der Audiosignale eines angeschlossenen Fernsehgeräts.


Was den C 399 von anderen seiner Art abhebt, ist der MDC2-Modulschacht sind die zwei MDC2-Modulschächte. Vom Werk aus beherrscht der C 399 nämlich kein Netzwerkstreaming. Wer das nicht braucht oder bereits einen Streamingplayer besitzt, muss das also nicht mit bezahlen. Wahlweise kann über den MDC2-Schacht aber ein MDC2 BluOS-D-Modul für Multiroom Musik-Streaming einschließlich Dirac Live Raumkorrektur nachgerüstet werden.

Ansonsten verfügt der C 399 über digitale und analoge Ein- und Ausgänge in Hülle und Fülle. Der Blick auf die Rückseite klärt auf:


Die zweite NAD-Neuheit nennt sich C 700 und ist ebenfalls ein Vollverstärker, hier aber gleich vom Werk aus streamingfähig – und ohne Modulschacht. Der C 700 ist auf den ersten Blick als abgespeckte und entsprechend günstigere Version des M10 zu erkennen, der im Rewind-Test sehr überzeugen konnte (und der inzwischen in einer leicht aufgemotzten Version 2 erhältlich ist). Der C 700 kostet lediglich die Hälfte des M10, bietet aber in Sachen Funktionsumfang fast das Gleiche.


Hier eine Übersicht der wichtigsten Features des C 700:
  • Hybrid-Digital UcD Endstufen
  • 2 x 80 W Dauerausgangsleistung an 4 und 8 Ω, 120 W Impulsleistung an 4 Ω
  • integriertes BluOS Streamingmodul, Ethernet-Anschluss
  • bidirektionales Bluetooth aptX HD und AirPlay 2
  • hochauflösendes, 12,7 cm großes Farbdisplay
  • koaxialer und optischer Digitaleingang, 2 analoge Hochpegeleingänge, HDMI-eARC-Eingang, Subwooferausgang, Vorverstärkerausgang
  • Audio-Auflösung bis 24 Bit / 192 kHz
  • Abmessungen (BxHxT): 218 x 96 x 266 mm, Gewicht: 4,8 kg


Preise und Verfügbarkeit:
Der NAD C 399 kostet (UVP) 1.999 Euro, das optionale Streamingmodul 599 Euro. Der NAD C 700 kostet 1.499 Euro. Beide Geräte sollen voraussichtlich ab Dezember erhältlich sein. Also hoffentlich rechtzeitig vor Weihnachten – wenn die gestörten globalen Lieferketten dem keinen Strich durch die Rechnung machen.


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SONY KABELLOSER IN-EAR WF-C500 UND BÜGELKOPFHÖRER WH-XB910N
Sony hat zwei neue Kopfbeschallungen speziell für jugendlicheres Publikum vorgestellt. Die in verschiedenen Farben erhältlichen True Wireless In-Ears WF-C500 bieten unter anderem besonders einfaches Bluetooth-Pairing per Google Fast Pair (nur Android), IPX4 Spritzwasserschutz, persönliche Klanganpassung und vieles mehr. Der Preis der WF-C500 liegt bei 100 Euro.


Ebenfalls neu sind die WH-XB910N, für die Sony "Bässe wie im Club" verspricht. Der Bluetooth-Bügelkopfhörer mit EXTRA BASS (so die Sony Schreibweise) bietet Multipoint-Verbindung und kann dadurch mit zwei BluetoothGeräten gleichzeitig gekoppelt werden. Der Akku soll bis zu 30 Stunden durchhalten. Der WH-XB910N kostet 199,90 Euro.


Alle Details zu den neuen Sony Kopfhörern finden Sie auf den verlinkten Produktseiten.

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ELAC UNI-FI REFERENCE-SERIE LAUTSPRECHER
Wenn ein Hersteller seine Produkte mit dem Beinamen "Reference" versieht, heißt das nicht automatisch, dass es sich um die teuersten Produkte seines Angebotes handelt. So ist die jetzt neu vorgestellte ELAC Uni-Fi Reference-Serie eigentlich noch immer im Einsteigerbereich angesiedelt. Die drei neuen Lautsprecher stellen lediglich die Topmodelle der ELAC Uni-Fi 2.0-Serie dar, die Ihrerseits die zweitgünstigste Modellserie der Kieler Lautsprecherspezialisten ist. Darunter gibt es noch die Debut-Serie, innerhalb der es ebenfalls eine Reference-Serie gibt. – Da soll man erst mal durchblicken. Erst recht, wenn auch noch die vielen individuellen Modellnummern dechiffriert werden sollen…


Diese heißen in der neuen Uni-Fi Reference-Serie UBR62 (Regallautsprecher, daher das "B" für Bookshelf in der Mitte), UFR52 (Standlautsprecher / Floorstander) und UCR52 Center-Lautsprecher.

Die neuen Speaker runden die Uni-Fi und Uni-Fi 2.0 Modelle nach oben hin ab. Nicht nur die Technik und der Klang stehen laut ELAC im Fokus der Veredelung, sondern auch die Optik der Lautsprecher. Die sind in zwei Looks erhältlich: entweder mit seidenmatt lackierter Schallwand in schwarz und Walnuss-Dekorfolierung, oder die Schallwand in mattweiß und der Korpus in Eiche hell. Dazu bestimmen eloxiertes und lackiertes Aluminium die Haptik der Front und sollen dezent darauf verweisen, dass auch auf technischer Seite viel geschehen ist.


So sind die Regal- und Standlautsprecher sind mit neu entwickelten und im Vergleich zur Uni-Fi 2.0 Serie, vergrößerten 165 mm Tieftönern ausgestattet. Das as der Uni-Fi 2.0-Serie bekannte konzentrische Mittel-Hochton-Chassis mit Seidenkalotte im Zentrum der Mittelton-Aluminiummembran ist entsprechend auf die neuen Tieftöner abgestimmt. Dazu musste auch die Frequenzweiche komplett überarbeitet werden. Ebenfalls neu sind das Anschlussterminal für Mono-/Bi-Wiring oder Bi-Amping und strömungsoptimierte Bassreflexöffnungen.

Die ELAC Uni-Fi Reference Serie ist ab Oktober 2021 zu folgenden UVPs (Stückpreise) erhältlich:

  • UBR62 = 424 Euro
  • UFR52 = 849 Euro
  • UCR52 = 549 Euro

Kommentare

clandestin03.10.21 11:18
Schade kann ausser das AppleTV-Gerät kein anders Gerät direkt AppleMusic aus dem Netz empfangen. So muss auch bei den NAD Verstärkern per AirPlay von einem Computer, iPhone etc. auf den Verstärker gestreamt werden, was bekanntlich nicht die volle Auflösung erlaubt.
Leider kann auch das AppleTV-Gerät nicht die beste Auflösung weitergeben.
Schade bietet Apple da keine "einfache" Lösung.
+3
FlyingSloth03.10.21 11:49
beim C700 koennte ich schwach werden. Sehr feiner Vollverstaerker.
+1
molly7803.10.21 13:24
Das Apple Music nicht lossless von Drittanbietern wie AVRs wiedergegeben werden kann hält mich aktuell noch bei Amazon Music.

Liebäugele schon lange mit einem NAD
+1
adiga
adiga03.10.21 15:35
clandestin
Schade kann ausser das AppleTV-Gerät kein anders Gerät direkt AppleMusic aus dem Netz empfangen.
Sonos kann das, dafür wird kein AppleTV benötigt.
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clandestin03.10.21 15:47
Sonos kann das, dafür wird kein AppleTV benötigt.
Danke für die Info, ist aber keine Option für mich. Ein neuer NAD Verstärker könnte es sein, oder ein kleines Gerät wie ATV das ich auf meinen bestehende NAD anschliessen kann.
0
savall03.10.21 15:57
clandestin
Schade kann ausser das AppleTV-Gerät kein anders Gerät direkt AppleMusic aus dem Netz empfangen.
Denon Ceol können das auch. Wahrscheinlich auch noch Andere.
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sonorman
sonorman03.10.21 17:17
savall
clandestin
Schade kann ausser das AppleTV-Gerät kein anders Gerät direkt AppleMusic aus dem Netz empfangen.
Denon Ceol können das auch. Wahrscheinlich auch noch Andere.
Bist Du sicher?
Meines Wissens kann Denon mit seiner HEOS-Streamingplattform Apple Music nur über AirPlay oder Bluetooth wiedergeben (wie viele andere auch), aber es ist nicht „integriert“, wie bei Sonos.

Apple lizenziert das offenbar nicht an die Hersteller von Streaming-Devices. Dass es bei Sonos drin ist, hat historische Gründe. Solche Verträge haben sie seit dem meines Wissens nicht mehr gemacht,
+1
gevaugeh03.10.21 17:21
clandestin

Wäre dann nicht der Sonos Port etwas für Dich?
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chill
chill03.10.21 19:33
Ich liebe meinen uralten NAD 3020e 😍

Natürlich ohne jeglichen unnötigen Schnickschnack.
"¿ssıəɥɔs ɹəp llos sɐʍ" :ʇƃɐs əsıəʍ ɹəp 'ßıəʍ sɐʍ ɹə sɐp ßıəʍ əƃnlʞ ɹəp
+1
savall03.10.21 19:51
sonorman
Bist Du sicher?
Meines Wissens kann Denon mit seiner HEOS-Streamingplattform Apple Music nur über AirPlay oder Bluetooth wiedergeben (wie viele andere auch), aber es ist nicht „integriert“, wie bei Sonos.
Pardon, da habe ich das Logo verwechselt. Stimmt also nicht!
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Quasimir04.10.21 15:15
clandestin
Schade kann ausser das AppleTV-Gerät kein anders Gerät direkt AppleMusic aus dem Netz empfangen.

Öhm. Neben den oben genannten gibt es noch ein sympathisches kleines Startup aus den USA, die machen so Smart-Speaker-Virtual-Assistant-Dinger, die können das auch. Mehr dazu direkt bei Apple:
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