TechTicker: AOC Ultra-Wide Daddelmonitor, Wharfedale Diamond Lautsprecher, Braun kehrt zurück

AOC 49" 32:9-SUPERWIDE-GAMING-MONITOR AGON AG493UCX
Ein Meter und vierundzwanzig Zentimeter Gamingspaß in der Diagonale verspricht AOC mit dem neuen AGON AG493UCX Monitor (Amazon). Das Curved-Display mit 32:9-Seitenverhältnis wendet sich an Gamer, YouTuber, Live-Streamer und all jene, die gerne produktiv Content erstellen, so der Hersteller.

Das Gerät bietet 120 Hz Bildwiederholfrequenz, 1 ms Reaktionszeit (MPRT), DisplayHDR 400 sowie FreeSync Premium Pro. Die Auflösung beträgt 5120 x 1440 Pixel, was einer Pixeldichte von rund 109 ppi entspricht. Desweiteren bietet der AG493UCX (Datenblatt) einen Picture-by-Picture-Modus, sowie einen KVM-Switch zum gleichzeitigen Anschluss mehrerer Eingangsquellen und USB-C-Konnektivität.


Das Wichtigste in der Übersicht:

  • Standfuß, Höhe verstellbar (100 mm), neigbar (-3,5 / 13,5°) und schwenkbar (-15,5 / 15,5°)
  • 2 x 5-W-Lautsprecher
  • 2 HDMI-2.0- und 2 DP-1.4-Eingänge
  • USB 3.1 Hub (3-Ports) mit USB-C-Eingang (Video und 65-W-Stromversorgung)
  • FPS Frame Counter und Dial Point (Fadenkreuz-Overlay)
  • 3 nutzerspezifische, insgesamt 6 Gaming-Modi für verschiedene Genres
  • Flicker-Free-Technologie und LowBlue-Modus
  • Neues, elegant designtes OSD und Software OSD (AOC G-Menu)


Der AOC AGON AG493UCX (Amazon) ist ab sofort zu einem Preis von 1.089 Euro (UVP) erhältlich.


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WHARFEDALE DIAMOND 12: GÜNSTIGE LAUTSPRECHERSERIE VOM ENTWICKLER FINK
Der britische Traditionshersteller Wharfedale präsentiert mit Diamond 12 eine neue, grundlegend überarbeitete Version einer Lautsprecherserie, die ihre Ursprünge bereits im im Jahr 1982 hat. Natürlich sind die technischen Gemeinsamkeiten mit der "Ur-Serie" vergleichsweise gering. Die aktuellen Diamond 12 Schallwandler wurden in enger Zusammenarbeit mit dem renommierten Lautsprecherentwickler Karl-Heinz Fink entwickelt, der sich auch für zahlreiche andere hervorragende Lautsprecher unterschiedlichster Marken weltweit verantwortlich zeigt. Zuletzt beispielsweise die hier vorgestellten Q Acoustics Aktivlautsprecher.


Die Wharfedale Diamond 12 Serie umfasst sechs verschiedene Modelle für unterschiedliche Hörumgebungen und Surround-Setups:

Übersicht und Paarpreise:
Kompaktlautsprecher Diamond 12.0 mit 100 mm Tieftöner: 249 Euro
Kompaktlautsprecher Diamond 12.1 mit 130 mm Tieftöner: 319 Euro
Kompaktlautsprecher Diamond 12.2 mit 150 mm Tieftöner: 379 Euro
Standlautsprecher Diamond 12.3 mit zwei 130 mm Tieftönern: 649 Euro
Standlautsprecher Diamond 12.4 mit zwei 150 mm Tieftönern: 899 Euro
Center Speaker Diamond 12.C mit zwei 130 mm Tieftönern: 299 Euro

Allen Modellen gemeinsam ist die 25 mm Hochtonkalotte.


Die Wharfedale Diamond 12 Serie wird in Deutschland exklusiv durch die IAD GmbH vertrieben und sind ab sofort in den Gehäusevarianten Schwarz, Weiß, heller Eiche oder Walnussholz im Fachhandel erhältlich.


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LAUTSPRECHER VON BRAUN AUDIO AB JETZT IM HANDEL
Einbe weitere Remineszenz an Erfolge vergangener Tage: Der einst hoch angesehene Markenname Braun Audio kehrt nach fast 30 Jahren Abwesenheit zurück. Um an alte Erfolge anzuknüpfen, versuchen es die heutigen Macher – ein Marken-Holding in England – mit Neuinterpretationen einiger der populärsten Braun Lautsprechermodelle von damals. Der LE-Lautsprecher-Serie aus den 50er Jahren.


Das ursprünglich von der Designlegende Dieter Rams gezeichnete Äußere der drei Modelle der neuen LE-Serie hat bereits einen "RedDot Best of Best Design Award" und den "iF Gold Design Award" erhalten. Dabei kommen die Lautsprecher erst jetzt – mit einiger Verspätung – in den Handel.


Sowohl das Flaggschiff-Modell LE01 für 1.199 Euro als auch der LE02 für 799 Euro und der Kompaktlautsprecher LE03 für 379 Euro sind hier verfügbar. Einen ersten Testbericht finden Sie bei den Kollegen von LowBeats.


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NUBERT KRAFTPAKET FÜR BASSLIEBHABER: SUBWOOFER NUSUB XW-1200
Der HiFi-Hersteller und Direktversender Nubert hat mit dem nuSub XW-1200 einen neuen leistungsstarken Subwoofer vorgestellt. Der Down-Firing-Woofer mit Bass-Reflex arbeitet mit einem 32 cm Langhub-Treiber und soll eine untere Grenzfrequenz von 19 Hz (bei -3 Dezibel) erreichen. Der interne Verstärker hat eine Nennleistung von 360 Watt.


Wie seine kompakten Geschwister nuSub XW-700 und XW-900 kann der nuSub XW-1200 wahlweise drahtgebunden oder mit Nuberts Funksystem X-Connect kabellos angesteuert werden. Ältere AV-Receiver oder Stereoverstärker lassen sich bei Bedarf mit dem optionalen Funkmodul nuConnect trX für die Wireless-Ansteuerung des Subs nachrüsten. Hat das Quellengerät keinen dedizierten Subwoofer-Ausgang (LFE), können Einstellungen wie Übergangsfrequenz und Pegel über einen Drehknopf auf der Rückseite des Geräts vorgenommen werden, oder mithilfe von Nuberts App X-Remote für Android und iOS.


Der Nubert nuSub XW-1200 ist ab sofort im Nubert Direktvertrieb in Weiß oder Schwarz bestellbar. Die Auslieferung soll ab April 2021 erfolgen. Der Verkaufspreis des Subwoofers beträgt 985 Euro. Vorbesteller erhalten bis zum 31. Januar 2021 einen Rabatt in Höhe von 70 Euro. Mehr Details im Nubert Online-Shop.

Kommentare

DTP
DTP20.12.20 09:10
MTN
Das Curved-Display mit 32:9-Seitenverhältnis wendet sich an Gamer, YouTuber, Live-Streamer und all jene macht, die gerne produktiv Content erstellen, so der Hersteller.
"jene macht"? Sollte das dann nicht groß geschrieben werden und Einzahl sein?

"…jene Macht, die gerne produktiv Content erstellt…"
+1
Calibrator20.12.20 09:12
Allmächt
0
G4cube20.12.20 09:29
DTP
MTN
Das Curved-Display mit 32:9-Seitenverhältnis wendet sich an Gamer, YouTuber, Live-Streamer und all jene macht, die gerne produktiv Content erstellen, so der Hersteller.
"jene macht"? Sollte das dann nicht groß geschrieben werden und Einzahl sein?

"…jene Macht, die gerne produktiv Content erstellt…"

Luke, das Curved-Display ist stark in dir, Mein Sohn! Erforsche die Diagonale, du weißt dass ich recht habe!
+1
Hot Mac
Hot Mac20.12.20 09:53
sonorman

Der Braun-Link führt den Interessenten ins Nichts.
+1
sonorman
sonorman20.12.20 09:55
Danke, ist korrigiert.
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nane
nane20.12.20 12:12
BRAUN? Verdammt... und ich dachte ich hätte (LS-65) Unikate.
Das Leben ist ein langer Traum an dessen Ende kein Wecker klingelt.
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tk69
tk6920.12.20 12:21
Die Braun-Geräte sehen ja wie der “alte” iPod-Hifi aus. 😉 Da hat Apple also Herrn Rams später vom Original auch bedacht...
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milk
milk20.12.20 12:35
Bei den Braun-Geräten fürchte ich ja, dass man da primär für den Namen bezahlt und dass die Qualität eher geht so ist. So wie bei den Braun-Uhren, die mit China-Innereien neu aufgelegt wurden.

Dafür sind die Wharfedales interessant -- und um Faktor zehn unter den sonst in Rewind üblichen Preisen.
+2
lphilipp
lphilipp20.12.20 13:21
BRAUN - Die britischen Rechteinhaber treiben meiner Meinung nach Schindluder mit dem Namen Braun. Während die Armbanduhren auf "moderne" Größen aufgeblasen noch halbwegs an die alten BRAUN-Uhren erinnern, können Radiowecker u. ä. nur mit schlampigen Zitaten aufwarten. Das Verhältnis von Design und guter Bedienbarkeit spielt keine Rolle.
Die vorgestellten Lautsprecher erinnern nur von Ferne an die alten BRAUN-Teile. Ich, der ich noch immer meine 40 Jahre alte BRAUN-Anlage tagtäglich benutze, hätte keine Hoffnung mit den britischen Teilen etwas verbessern zu können.
Man muß sich Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen! Albert Camus (Il faut imaginer Sisyphe heureux)
+9
scheibe brot
scheibe brot20.12.20 14:13
hätte noch einen alten weißen braun atelier tv zu verschenken... wer ihn haben möchte soll sich melden... ich glaube der ist defekt, aber sonst nicht schrottig! kann in hamburg abgeholt werden.
und sorry, passt nicht ganz hier rein, aber wegen herrn rams probiere ich es mal
schönen sonntag noch...
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fleissbildchen20.12.20 14:55
MTN
Das ursprünglich von der Designlegende Dieter Rams gezeichnete Äußere der drei Modelle der neuen LE-Serie hat bereits einen "RedDot Best of Best Design Award" und den "iF Gold Design Award" erhalten.

Wobei man da berücksichtigen muss, dass solche "Auszeichnungen" letztlich gekauft sind. Melde dein Modell an, zahle eine erhebliche Startgebühr, und wenn es nicht totaler Schrott ist bekommst du deine Auszeichnung.
+3
fleissbildchen20.12.20 15:09
Was natürlich nicht bedeutet, dass das Design der Braun-Boxen nicht exzellent ist.
+1
haudejen20.12.20 15:24
ich finds nicht besonders... eher billiger abklatsch
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Super8
Super820.12.20 15:35
tk69
Die Braun-Geräte sehen ja wie der “alte” iPod-Hifi aus. 😉 Da hat Apple also Herrn Rams später vom Original auch bedacht...
Umgekehrt. Die alte LE1 ist von 1959... Und guck mal den Kofferempfänger Exporter 2 von 1956 an.
1990 ist die Last Edition HiFi erschienen, damit war Braun Hifi beendet und ist es bis heute.
Meine Anlage von 1988 läuft übrigens immer noch... Falls jemand mal über Nachhaltigkeit nachdenken möchte.
+2
Buginithi
Buginithi20.12.20 16:50
Verantwortlich für die Braun Lautsprecher ist die Pure International Ltd. Bekannt durch DAB+ Radios.

Angekündigt wurde die Lautsprecher schon zur IFA 2019
+2
ahnungsloser20.12.20 18:04
Habe einen Braun hier und bin mit der Tonqualität definitiv nicht glücklich! Kann diese leider gar nicht empfehlen, obwohl mir das Design sehr zusagt (wobei es ein paar ganz komische Punkte gibt)...
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ilig
ilig20.12.20 18:46
sonorman
Das ursprünglich von der Designlegende Dieter Rams gezeichnete Äußere der drei Modelle
Das ursprünglich von der Designlegende Dieter Rams gezeichnete Äußere hatte meines Wissens deutlich weniger abgerundete Ecken. Kann gerade keinen Beleg dazu finden.

Außerdem habe ich den Eindruck, dass hier nur ein dem Braun-Design ähnliche Form gewählt wurde. Die klangliche Leistung – oder die klanglich fehlende Leistung wird mit heute möglichen elektronischen Schrauben digital herausgepresst. Mit Akustik hat das verantwortliche britische Unternehmen »Pure« nur sehr wenig zu tun.

Einen leisen Bass elektronisch lauter und einen angeblich zu lauten Bass elektronisch leiser zu machen ist für mich unerträglich. Da wird der originale Ton eindeutig durch – wenn auch gut gemeint – Elektronik gequetscht. Aber ok. Wer es mag.

Ich bin wohl durch zu viele Live Konzerte verwöhnt worden. Ich habe viele veröffentliche Mittschnitte von Live Konzerten, die ich zum Klangvergleich nutzen kann. Das ist mein persönlicher Maßstab. Deshalb habe ich in meinem Leben nie fertige Boxen gekauft. Immer selbst gebaut.
+1
Super8
Super820.12.20 19:27
Es gibt ein Foto bei Wiki und Infos. Das Original ist ein Elektrostat.
Die Referenz-Kopfhörer Stax sind übrigens auch Elektrostaten.
ilig
sonorman
Das ursprünglich von der Designlegende Dieter Rams gezeichnete Äußere der drei Modelle
Das ursprünglich von der Designlegende Dieter Rams gezeichnete Äußere hatte meines Wissens deutlich weniger abgerundete Ecken. Kann gerade keinen Beleg dazu finden.

Außerdem habe ich den Eindruck, dass hier nur ein dem Braun-Design ähnliche Form gewählt wurde. Die klangliche Leistung – oder die klanglich fehlende Leistung wird mit heute möglichen elektronischen Schrauben digital herausgepresst. Mit Akustik hat das verantwortliche britische Unternehmen »Pure« nur sehr wenig zu tun.

Einen leisen Bass elektronisch lauter und einen angeblich zu lauten Bass elektronisch leiser zu machen ist für mich unerträglich. Da wird der originale Ton eindeutig durch – wenn auch gut gemeint – Elektronik gequetscht. Aber ok. Wer es mag.

Ich bin wohl durch zu viele Live Konzerte verwöhnt worden. Ich habe viele veröffentliche Mittschnitte von Live Konzerten, die ich zum Klangvergleich nutzen kann. Das ist mein persönlicher Maßstab. Deshalb habe ich in meinem Leben nie fertige Boxen gekauft. Immer selbst gebaut.
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Super8
Super820.12.20 19:29
ahnungsloser
Habe einen Braun hier und bin mit der Tonqualität definitiv nicht glücklich! Kann diese leider gar nicht empfehlen, obwohl mir das Design sehr zusagt (wobei es ein paar ganz komische Punkte gibt)...
Welcher ist es denn? Braun hat ganz viele Lautsprecher zwischen 1957 und 1990 hergestellt.
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ibasst
ibasst20.12.20 20:00
Lasst die alten Marken einfach ruhen.

Braun, Telefunken, Blaupunkt, Dual, Rollei - alles nur noch Lizenzen um einen beliebigen Dreck an Ü50 zu verkaufen, die damit Nostalgische Gefühle verbinden.

Und RedDot und iF hab ich (bzw. alle Projektbeteiligten) schon 5x gewonnen, weil der Kunde für die Award Einreichung bezahlt hat. Das war schon alles gutes Handwerk - aber sicherlich nichts epochales wie die Arbeit von D. Rams
+5
iBert20.12.20 20:44
ibasst
Lasst die alten Marken einfach ruhen.

Braun, Telefunken, Blaupunkt, Dual, Rollei - alles nur noch Lizenzen um einen beliebigen Dreck an Ü50 zu verkaufen, die damit Nostalgische Gefühle verbinden.

Und RedDot und iF hab ich (bzw. alle Projektbeteiligten) schon 5x gewonnen, weil der Kunde für die Award Einreichung bezahlt hat. Das war schon alles gutes Handwerk - aber sicherlich nichts epochales wie die Arbeit von D. Rams
Wie Recht du hast.
Was die heutigen Rechteinhaber dieser alten (damals hochwertigen) Marken anstellen grenzt an Leichenflederei....der billigste Schrott bekommt die tollsten Namen. Blaupunkt z.B. liegt nur noch in der Grabbelecke und gehört da (leider) auch hin.....
Objektiv ist relativ, subjektiv gesehen.
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ahnungsloser20.12.20 21:01
Einen der neuen LE03, werde ich aber wieder loswerden
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Buginithi
Buginithi20.12.20 21:13
Bei Dual ist das etwas komplizierter.
Es gibt 2 Unternehmen, die unter dem Label "Dual" Plattenspieler verkaufen.

Einmal die Dual GmbH (vormals DGC GmbH). Inhaber der Marke Dual.
Produziert und vertreibt Unterhaltungsgeräte. Meist aus Fernost.
Einzelne Geräte aber auch mal Made in Germany.

Dann gibt es noch die Alfred Fehrenbacher GmbH, die 1993 die Plattenspielerproduktion in St. Georgen im Schwarzwald übernommen hat, wo die Plattenspieler bis Heute durch das Tochterunternehmen Dual Phono GmbH, produziert werden.
Wenn man soll will, immer noch das Original.

Erkennbar sind die Plattendreher aus St. Georgen an der Modellnummer CSxxx
Die aus Fernost haben der Modellnummer DTxxx
+5
Super8
Super820.12.20 23:53
ahnungsloser
Einen der neuen LE03, werde ich aber wieder loswerden

Achso Tut mir leid.
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