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Studio Display: Massiver Speicherzuwachs +++ XDR bald mit professioneller Farbkalibierung?

Wenn Apple Monitore mit dem eigenen Logo verkauft, kann man sich darauf verlassen, dass sie zu vergleichsweise hohen Preisen angeboten werden. Viele Anwender entscheiden sich trotzdem dafür, weil sie darauf vertrauen, dass der Konzern auf hohe Verarbeitungsqualität sowie maximale Kompatibilität mit den Rechnern und Tablets aus demselben Hause achtet. Eine genauere Analyse offenbart nun: Apple spart offenbar nicht an der Ausstattung an Festspeicher und RAM – wenn auch der Nutzer für Anwender gering sein dürfte.


Bereits bei der Vorstellung von Studio Display und Studio Display XDR gab Apple an, die neuesten Mobilchips zu verwenden. Für die Bildschirme kommen A19-Chips zur Anwendung, wie sie auch im iPhone verbaut sind. Eine detaillierte Analyse lieferte jetzt weitere Details: Beide Display-Varianten können intern auf 128 GByte NAND-Speicher zugreifen. Zum Vergleich: Das 2022 vorgestellte Studio Display verfügte über 64 GByte Festspeicher.


Einheitliche Ausstattung
Ein gewisser Speicherplatz ist vonnöten, da die Bildschirme eine abgespeckte Variante des Betriebssystems verwenden. Dieses hat tatsächlich auch einige Aufgaben – neben der Darstellung von Bildschirminhalten kümmert es sich um die FaceTime-Kamera, Audio (Lautsprecher und Mikrofone) sowie die zusätzlichen USB-Anschlüsse. Eine Verdopplung war dafür allerdings sicher nicht softwareseitig notwendig, sondern liegt wahrscheinlich darin begründet, dass Apple keine eigene Variante des A19-Chips für die Monitorproduktion fertigt, sondern auf dieselbe Ausstattung wie beim iPhone setzt. Das spiegelt sich auch in der RAM-Ausstattung wider: Das Studio Display mit A19-Chip verfügt über 8 GByte, während die XDR-Variante mit A19 Pro auf 12 GByte zugreifen kann. Weder der zusätzliche Speicher noch die üppige RAM-Ausstattung kommen dem angeschlossenen Mac oder iPad zugute. Manche Kommentatoren ziehen Vergleiche mit dem MacBook Neo und wundern sich, warum Monitore besser ausgestattet sind als die neuen Niedrigpreis-Laptops.

XDR bald mit Farbkalibrierung?
Parallel zur Veröffentlichung der aktualisierten Monitorreihe stellte Apple ein technisches Dokument ins Netz, welches die Fähigkeiten des XDR-Bildschirms im Detail dokumentiert. Aufmerksame Leser können darin Eigenschaften entdecken, welche Apple bei der Präsentation nicht erwähnte: Per Softwareaktualisierung soll eine Unterstützung für eine vollständige Kalibrierung nachgeliefert werden. In den Fußnoten erwähnt Apple zwei Standards für Kalibrierungsgeräte, welche für die dabei notwendigen Messungen zur Anwendung kommen sollten: CIE 1931 oder Apple CMF 2026. Während ersterer ein vor knapp 95 Jahren etabliertes Normvalenzsystem darstellt, ist letzterer offenbar eine konzerneigene Neuentwicklung. Noch scheint diese nicht öffentlich zu sein. Welche Geräte den Standard „Apple CMF 2026“ unterstützen und ob Apple ein eigenes Messgerät anbietet, ist noch unbekannt.

Kommentare

macfreakz12.03.26 16:59
Man könnte theoretisch das Studio Display eigenständig starten ohne Rechner. Das wäre doch cool.
+1
twix
twix12.03.26 17:03
Jailbreakers dieser Welt - ihr kennt eure Aufgabe.

Bei der Kombination Studio Display und ein MacBook Neo ists lustig.

Beste Grüße
Peter
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t.stark
t.stark12.03.26 17:04
Wäre ja mal cool, ein "neo"-node für Notfälle, wenn der externe Zuspieler mal nicht so will wie er soll.
twix
Jailbreakers dieser Welt - ihr kennt eure Aufgabe.

Bei der Kombination Studio Display und ein MacBook Neo ists lustig.
Ja wobei der ja nur einen ollen A18 hat
0
MikeMuc12.03.26 17:32
Am Ende wird man ne Tastatur und Maus mit den Bildschirmen koppeln können und man hat einen „NeoMac“.
+3

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