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iOS 26.5: RCS-Verschlüsselung und Anbieter-Unterstützung +++ macOS 26.5 bringt einfacheres Mac-Einschalten

Apple schaltete mit iOS 26.5 unter anderem Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von RCS-Nachrichten frei. Allerdings sorgt das Unternehmen mit der Kompatibilitätsliste für etwas Verwirrung, denn angeblich ist kein deutscher Mobilfunkanbieter mit dabei. Die Sache lässt sich aber schnell klären, blickt man auf das ältere Datum (6. April) des deutschsprachigen Supportartikels. Im englischen Bereich (11. Mai) herrscht dagegen mehr Klarheit. Den Stichpunkt "End-to-end encrypted RCS messaging (beta)" tragen demnach folgende drei Anbieter:

  • 1&1 Deutschland
  • O2 Deutschland
  • Telekom Deutschland

Vodafone fehlt hingegen in der Aufstellung, denn der Anbieter wird nur mit "RCS Messaging" aufgeführt. Es ist zum aktuellen Zeitpunkt unbekannt, ob Vodafone für die Integration der neuen RCS-Funktion länger benötigt oder sich eventuell nur ein Carrier-Update verzögerte. Allerdings ist die Verschlüsselung auch in anderen Ländern nicht vorhanden, in denen Vodafone aktiv ist. Für Österreich nennt Apple Magenta, für die Schweiz derzeit keinen Mobilfunkanbieter.


macOS 26.5 macht das Einschalten des Macs einfacher
Manch einer dürfte sich angesichts der Überschrift direkt die Frage stellen, was denn bitte am Einschalten eines Macs je schwierig gewesen sein soll. Zumindest Besitzer eines aktuellen Mac mini dürften die Antwort kennen: Der Power-Button befindet sich an der Unterseite, sodass man das Gerät dafür leicht anheben muss.

Zwar hieß es damals nach der Vorstellung des Mac mini M4 von Joswiak und Ternus, man benötige diesen Schalter ohnehin fast nie – doch offensichtlich sah Apple nun doch gewisses Potenzial für Nachbesserungen. In den Energie-Einstellungen von macOS befindet sich seit 26.5 nämlich die neue Option, den Mac automatisch zu starten, wenn dieser mit dem Strom verbunden wird.

Auffällig dabei: Kompatibel sind nur Mac mini M4, Mac Studio M3/M4 und iMac M4 – wie Apple im Supportdokument dazu ausführt. In der Erklärung heißt es, die Funktion könne praktisch sein, wenn man den Einschalter nur schwer erreiche.

Kommentare

L-E12.05.26 09:53
Mir wär's arg recht, wenn Apple bezüglich des Einschaltens von Macs auch mal auf einen anderen Nutzer-Wunsch einginge. Viele Nutzer schätzen es offenbar nicht, wenn ein MacBook sich beim Druck auf egal welche Taste und Trackpad schon einschaltet. Es ist völlig ausreichend, wenn EINE Taste, also bspw. TouchID gedrückt werden muss. Schließlich ist die genau so gut erreichbar wie alle anderen Tasten. Manchmal möchte man vielleicht einfach nur mal die Tastatur sauber machen. Da stört es, wenn das Book startet. Es sollte wohl kein Problem sein, dem Nutzer dieses Verhalten in den Systemeinstellungen zur Wahl zu stellen.
+27
Kovu
Kovu12.05.26 10:02
Amen. Es ist praktisch unmöglich, seine Tastatur ohne Drittanbieter-Apps oder Terminal-Befehle zu reinigen.
0
skipper12.05.26 10:13
Man kann seinen Rechner auch mal ausschalten, wenn man die Tastatur reinigen will oder macht ihr das täglich?
Kovu
Amen. Es ist praktisch unmöglich, seine Tastatur ohne Drittanbieter-Apps oder Terminal-Befehle zu reinigen.
-18
AugustP12.05.26 10:17
skipper
Man kann seinen Rechner auch mal ausschalten, wenn man die Tastatur reinigen will oder macht ihr das täglich?

Da liegt leider das Problem: Ein ausgeschaltetes Macbook startet bei Druck auf beliebige Tasten. Und weil es eine Batterie hat, kann man ihm das auch nicht so einfach durch ziehen des Stromkabels abgewöhnen. Deshalb ist das Reinigen der Tastatur beim Macbook zu einer unnötig komplizierten Sache geworden.
+17
MetallSnake
MetallSnake12.05.26 10:17
skipper
Man kann seinen Rechner auch mal ausschalten, wenn man die Tastatur reinigen will oder macht ihr das täglich?

Genau darum gehts ja, dass die Macs sich dann einschalten wenn man eine Taste drückt, was beim reinigen nunmal passiert...
https://www.mactechnews.de/news/article/S-187416.html#newscomment1621890 Was ist mein Fehler? ('Nicht richtig gelesen. Setzen, sechs.')
+5
Hotzenplotz2
Hotzenplotz212.05.26 10:39
skipper
Man kann seinen Rechner auch mal ausschalten, wenn man die Tastatur reinigen will oder macht ihr das täglich?
Kovu
Amen. Es ist praktisch unmöglich, seine Tastatur ohne Drittanbieter-Apps oder Terminal-Befehle zu reinigen.
Ja, das mache ich oft, leider geht er an, wenn ich eine Taste drücke (zumindest mein MBP i9 26.4.2) Wahrscheinlich lässt sich das nur noch verhindern, wenn man den Akku ausbaut. 😇😈😉
Es gab mal einen Terminalbefehl für IntelMacs um das zu verhindern, auch dass er beim Aufklappen oder Strom einschalten sofort hochgefahren ist.
Das war sudo nvram AutoBoot=%00 und mit sudo nvram AutoBoot=%03 war das wieder einschaltbar
…01 wenn nur einschalten beim Aufklappen
…02 einschalten beim Ladekabel stecken abgeschaltet werden sollte.
Aber irgendwann man einem Update ging das nicht mehr
Ich scheiß auf den Prinzen, ich nehm’ den Gaul
0
MacBene12.05.26 10:46
Mein Vorgehen ist, dass ich die Tastatur im Sperrbildschirm reinige. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich mit dem Mikrofasertuch und der Staubsaugerbürste dabei zufällig mein Gerätepasswort eingebe, ist äußerst gering.
+13
Fischmuetze12.05.26 10:47
AugustP
Deshalb ist das Reinigen der Tastatur beim Macbook zu einer unnötig komplizierten Sache geworden.

CleanupBuddy bspw
https://cleanupbuddy.app
sperrt die Tastatur für die Reinigung... wenn einen schon der Download allerdings überfordert, ist es wirklich eine extrem komplizierte Sache
-16
machilly
machilly12.05.26 11:09
Diese Diskussion erheitert mich 😎🙃
Papa was a Rolling Stone? Ja - aber er küsste eine Crazy Mama. © Philipp Methling/Qobuz :-P
+6
shotekitehi
shotekitehi12.05.26 12:04
Vodafone fehlt hingegen in der Aufstellung, denn der Anbieter wird nur mit "RCS Messaging" aufgeführt. Es ist zum aktuellen Zeitpunkt unbekannt, ob Vodafone für die Integration der neuen RCS-Funktion länger benötigt oder sich eventuell nur ein Carrier-Update verzögerte.

Vielen Dank für die Info...ich hatte mich schon gewundert, warum bei mir die RCS-Verschlüsselung nicht angezeigt wird. Nun weiß ich, es liegt an Vodafone.
Auf der Schachtel stand: ‘Benötigt Windows XP oder besser’. Also habe ich mir einen Mac gekauft.
+1
strateg
strateg12.05.26 12:10
machilly
Diese Diskussion erheitert mich 😎🙃

das geht mir genauso 🤖🤪
cuntentientscha, attentivitad, curaschi —
+1
GeoM12.05.26 12:11
Artikel
In den Energie-Einstellungen von macOS befindet sich seit 26.5 nämlich die neue Option, den Mac automatisch zu starten, wenn dieser mit dem Strom verbunden wird.

...In der Erklärung heißt es, die Funktion könne praktisch sein, wenn man den Einschalter nur schwer erreiche.
Das verleitet glatt dazu, den Rechner auch über den Stecker "auszuschalten" - nicht gut.

Wie Mr. Macintosh schön in seinem Video erklärt , hat es auch praktische Gründe:
Mac an smarter Steckdose (shelly o.Ä) anschliessen, und den Mac somit remote oder vom iphone booten.
+4
macuser22
macuser2212.05.26 12:20
AugustP
Da liegt leider das Problem: Ein ausgeschaltetes Macbook startet bei Druck auf beliebige Tasten. Und weil es eine Batterie hat, kann man ihm das auch nicht so einfach durch ziehen des Stromkabels abgewöhnen. Deshalb ist das Reinigen der Tastatur beim Macbook zu einer unnötig komplizierten Sache geworden.

Unfassbar, das wusste ich gar nicht. Habe zwar kein MacBook, aber vor Jahren beruflich viel mit welchen gearbeitet. Betrifft das demnach nur die M-Generationen? Aus meiner Sicht ein absolutes Usability-Desaster. Ähnlich wie die opponierte Platzierung von Seitentasten an Smartphones und schlecht zu erreichende Einschaltknöpfe…
Erkenne dich selbst –//– Nichts im Übermaß
+1
GeoM12.05.26 12:32
@ macuser22
das ist aber schon eine Weile her daß Du macuser warst.
Ist schon ein Jahrzehnt her, daß dem so ist. Der Startschuss war das MacBook Pro 2016, das als erstes Modell diese Funktion integrierte.

also ehe ex-macuser22
0
macuser22
macuser2212.05.26 12:38
GeoM
@ macuser22
das ist aber schon eine weile her daß Du macuser warst.
Ist schon ein Jahrzehnt her, daß dem so ist. Der Startschuss war das MacBook Pro 2016, das als erstes Modell diese Funktion integrierte.

also ehe ex-macuser22
Oh, es gibt in deiner Welt offenbar nur portable Macs und Kommentare müssen persönlich angreifend verfasst sein. Höchst interessant …
Erkenne dich selbst –//– Nichts im Übermaß
+1
L-E12.05.26 12:51
Fischmuetze
AugustP
Deshalb ist das Reinigen der Tastatur beim Macbook zu einer unnötig komplizierten Sache geworden.

CleanupBuddy bspw
https://cleanupbuddy.app
sperrt die Tastatur für die Reinigung... wenn einen schon der Download allerdings überfordert, ist es wirklich eine extrem komplizierte Sache
Man muss also eine App installieren um einen Vorgang durchführen zu können, der vor Apples ignoranter und obendrein sinnfreier Einführung des Einschaltens mittels beliebiger Taste gar kein Problem war.

Genau das ist ja der Punkt: die Einführung von sinnfreien und überflüssigen Funktionen ohne echten Mehrwert, die dem Nutzer aufgezwungen werden, obwohl er sie weder will noch braucht und die auch störend sind.

Apple stand, wenn ich mich recht erinnere, mal für eine andere Philosophie.
+4
GeoM12.05.26 12:54
@ macuser22
macuser22
Habe zwar kein MacBook, aber vor Jahren beruflich viel mit welchen gearbeitet.
macuser22
Oh, es gibt in deiner Welt offenbar nur portable Macs und Kommentare müssen persönlich angreifend verfasst sein.

Nö - weder noch.
eine Externe Tastatur kann zum Reinigen entweder ausgeschalten werden oder der USB-Stecker abgezogen werden. Daher auch kein Problem bei der Reinigung.

Die Kommentare der Vorposter beziehen sich überwiegend auf "neuere" MacBooks seit 2016
Höchst interessant …
eher nicht
-3
Roony12.05.26 13:07
Statt meinen Mini anzuheben, um ihn einzuschalten kann ich jetzt auch unter meinen Svhreibtisch krabbeln um meine Steckerleiste anzuknipsen ?!
+2
macuser22
macuser2212.05.26 13:17
L-E
Apple stand, wenn ich mich recht erinnere, mal für eine andere Philosophie.
Exakt!

Roony
Statt meinen Mini anzuheben, um ihn einzuschalten kann ich jetzt auch unter meinen Svhreibtisch krabbeln um meine Steckerleiste anzuknipsen ?!
Sieh es so: wir sitzen eh alle zu viel und Apple möchte nur helfen
Erkenne dich selbst –//– Nichts im Übermaß
+2
holk10012.05.26 13:25
Ich finde den Einschaltknopf beim Mac mini jetzt zwar nicht soooo schlimm, weil der Mac mini so leicht ist und problemlos für die wenigen Male des Gebrauchs des Knopfes (jedenfalls bei mir) kurz etwas angehoben werden kann. Dennoch! Mein Vater hätte gesagt: „Ist ja nicht schlimm aber was soll das?“ Denn es gibt aus meiner Sicht keinen vernünftigen Grund, den Einschaltknopf nicht einfach wie beim iMac auf der Rückseite anzubringen. Dort stört er auch in keiner Weise das cleane Design.
+4
System 6.0.1
System 6.0.112.05.26 13:31
In den Energie-Einstellungen von macOS befindet sich seit 26.5 nämlich die neue Option, den Mac automatisch zu starten, wenn dieser mit dem Strom verbunden wird.

Mit anderen Worten, ich soll jetzt warten, bis das Gerät heruntergefahren ist, und dann den Strom ausschalten, damit ich das Gerät danach über den Schalter an der Steckdosenleiste wieder einschalten kann?

Da klingt ja Adam Smiths „Theorie“ des Trickle-down-Effekts plausibler.

Und … gab es diesen Schalter nicht schon früher, im Zusammenhang mit einem Stromausfall? Also in etwa wie: Soll der Rechner nach einem Stromausfall selbstständig wieder starten?

Ist ja auch egal jetzt …
„A lot of times, people don't know what they want until you show it to them.“ Steve Jobs, 1998
+3
System 6.0.1
System 6.0.112.05.26 13:41
holk100
Denn es gibt aus meiner Sicht keinen vernünftigen Grund, den Einschaltknopf nicht einfach wie beim iMac auf der Rückseite anzubringen.

Leider doch. Früher war der Schalter im Anschlussfeld auf der Rückseite platziert. Es gibt nun 3 Dinge, die anders sind:

1. Das rückseitige Anschlussfeld ist jetzt „voll“. Vielleicht hätte man über dem Netzanschlusskabel etwas platzieren können, aber da müsste man mal schaun, was da drinnen so hinter verbaut ist

2. Im alten Mac mini ist das Anschlussfeld komplett aus schwarzem Kunststoff. Eine zusätzliche Öffnung im Gehäuse ist da kein Problem. Im Alu-Gehäuse ist es ein, mit Kosten verbundener, weiterer spanabhebender Vorgang.

3. Möglicherweise (ich weiß das nicht, klingt aber immerhin möglich) ist ein Schalter für Netzspannung in einem Metallgehäuse montiert aufwändiger zu realisieren als in Kunststoff. Vor allem mit Blick auf die Sicherheit. Die Unterseite ist aus Kunststoff …

Alles nur Vermutungen zu einem — wie ich finde — minder bedeutsamen Problem. Ich kann mich an den Lampen-iMac erinnern, da war der Schalter auch irgendwo „hinten“, ich konnte nur nie erfühlen wo genau der jetzt war.

Steve Jobs war da durchaus krasser drauf …
„A lot of times, people don't know what they want until you show it to them.“ Steve Jobs, 1998
0
TMS
TMS12.05.26 14:39
System 6.0.1
3. Möglicherweise (ich weiß das nicht, klingt aber immerhin möglich) ist ein Schalter für Netzspannung in einem Metallgehäuse montiert aufwändiger zu realisieren als in Kunststoff. Vor allem mit Blick auf die Sicherheit. Die Unterseite ist aus Kunststoff …
Ist es definitiv nicht, da diese "Einschalter" nur Niederspannung (vermutlich 5V und wenige µA) schalten, die das Netzteil des Macs zum Start triggert.
Für mich gehört ein Schalter auf die Vorderseite. Ich verstehe nicht, warum das störend sein sollte.
+4
Ythcal
Ythcal12.05.26 15:52
Roony
Statt meinen Mini anzuheben, um ihn einzuschalten kann ich jetzt auch unter meinen Svhreibtisch krabbeln um meine Steckerleiste anzuknipsen ?!

Also ich habe dafür einen Fuß (also für die bodennahen Steckerleisten, nicht für den MacMini-Einschalter). Ich bück mich doch nicht, um im Wohnzimmer mein Multimediasystem unter Strom zu setzen!

Aber ich mag Deinen Kommentar, als tatsächlichen Ersatz für die Knopfposition würde ich das auch nicht sehen wollen, eher als willkommene Zusatzfunktion.
+1
xcomma12.05.26 19:04
Roony
[..] kann ich jetzt auch unter meinen Svhreibtisch krabbeln um meine Steckerleiste anzuknipsen ?!
Bei typischen Steckerleisten, die evtl. noch dazu im Kabelkanal verstaut sind, wäre das in der Tat wirklich indiskutabel.
Aber es gibt auch Steckdosenleisten mit externem Schalter: , Variante als Fussschalter für Bodenplatzierung

Die können mit Magneten ausgestattet sein, so dass man den Schalter (wenn man so was aus ästhetischen Gründen verständlicherweise nicht auf dem Tisch haben will) auch - sofern die Tischmaterialien das hergeben - unterm Tisch bzw. z.B. am Tischbein platzieren kann und so was kann man dann in der Tat bequem erreichen.
-3
PythagorasTraining
PythagorasTraining13.05.26 08:29
Mein Mac mini ist unterm Tisch in einem Halter montiert. Ich finde es super, dass der Einschaltknopf unterm Mac mini ist, war noch nie leichter zu erreichen!
a² + b² = c² ist nicht der Satz des Pythagoras!
+1
L-E13.05.26 13:03
Roony
Statt meinen Mini anzuheben, um ihn einzuschalten kann ich jetzt auch unter meinen Svhreibtisch krabbeln um meine Steckerleiste anzuknipsen ?!
Versuche, die Vorteile darin zu erkennen. Das sind doch genau die Ecken, wo man nie sauber macht weil man mit dem Staubsauger nicht hinkommt. Jetzt siehst Du die Staubmäuse und in Dir wird der Wunsch wach, mal richtig durchzuputzen.

Eigene Erfahrung.
+1
L-E13.05.26 13:22
System 6.0.1
holk100
Denn es gibt aus meiner Sicht keinen vernünftigen Grund, den Einschaltknopf nicht einfach wie beim iMac auf der Rückseite anzubringen.

Leider doch. Früher war der Schalter im Anschlussfeld auf der Rückseite platziert. Es gibt nun 3 Dinge, die anders sind:

1. Das rückseitige Anschlussfeld ist jetzt „voll“. Vielleicht hätte man über dem Netzanschlusskabel etwas platzieren können, aber da müsste man mal schaun, was da drinnen so hinter verbaut ist

2. Im alten Mac mini ist das Anschlussfeld komplett aus schwarzem Kunststoff. Eine zusätzliche Öffnung im Gehäuse ist da kein Problem. Im Alu-Gehäuse ist es ein, mit Kosten verbundener, weiterer spanabhebender Vorgang.

3. Möglicherweise (ich weiß das nicht, klingt aber immerhin möglich) ist ein Schalter für Netzspannung in einem Metallgehäuse montiert aufwändiger zu realisieren als in Kunststoff. Vor allem mit Blick auf die Sicherheit. Die Unterseite ist aus Kunststoff …

Alles nur Vermutungen zu einem — wie ich finde — minder bedeutsamen Problem. Ich kann mich an den Lampen-iMac erinnern, da war der Schalter auch irgendwo „hinten“, ich konnte nur nie erfühlen wo genau der jetzt war.

Steve Jobs war da durchaus krasser drauf …

Beim Mini ist hinten Kunststoff, beim MacStudio aber nicht. Da spielt es also finanziell und vom Aufwand her keine Rolle, wo der Schalter ist.

Apple hat Design immer schon eine sehr entscheidende Rolle gegeben. Aber die geht meiner Meinung nach zu weit und in eine falsche Richtung, wenn sich die Funktion dem Design unterordnen muss, und nicht umgekehrt. Was an einem Power-Schalter vorne schlecht sein soll, erschließt sich nicht.

Ein anderer Punkt ist eher ein bissel wenig beachtet worden, weil diese Funktion von den meisten Nutzern vermutlich weniger gebraucht wird:

Das Loch für das Schloss, mit dem man den Rechner per Kabel sichern kann. Auch bekannt als Kensington-Schloss. Beim MacStudio ist das Loch auf der Unterseite angebracht. Und wie dumm ist das bitte?! Keines der Schlösser, die es im Handel gibt, passte da hinein weil sie einfach zu lang sind. Sie standen ja in der Regel nach hinten ab. Beim MacStudio aber nun nach unten, und da ist von Standfläche/Tischplatte zum übrigen Gehäuseboden mit dem Loch aber nicht mal 1 cm Platz. Steckt man das Schloss da ein, steht der Rechner schräg und kippelig auf dem Tisch. Geht also gar nicht.

Das sind solche Dinge, wo ich mich frage, welchen Mist die in Cupertino rauchen, um solch dämliche Ideen zu haben. Hersteller mussten sich also erst mal Lösungen einfallen lassen um diesen Blödsinn zu korrigieren. Und natürlich sind die dann auch entsprechend teurer als ein "normales" und bis dahin übliches Schloss.
+1
xcomma13.05.26 13:32
L-E
[..] Beim MacStudio ist das Loch auf der Unterseite angebracht.
Mangels fehlendem MacStudio hier, wollte ich mir auf die Schnelle mal Bilder dazu im Netz ansehen - dabei bin ich auf einen Adapter gestossen, der wohl massgeschneidert wurde für den MacStudio. Daran passen dann wiederum sämtliche, handelsübliche Kensington-Locks-Ausführungen: , und eine weitere Option:
Frage ist dann, ob die Hersteller nachgezogen haben ob des Design-Fails oder ob das im Vorfeld bereits in Abstimmung mit Apple geschah (zumindest beim vertriebenen Produkt im Apple Store könnte man es sich auch vorstellen, gerade auch weil es von Original-Kensington kommt).
-2
L-E13.05.26 17:15
Ja, die Adapter kenne ich. Ich hatte gleich nach dem Kauf des Studio – und ich war schon etwas spät dran – nach entsprechenden Schlössern gesucht. Da gab es nichts. Die kamen erst etwas später raus. Da hatte ich aber bereits eine andere Lösung für mich ersonnen. Da der Rechner, wenn er auf dem Tisch steht, durch den geringen Abstand zur Tischplatte auch jede Menge Staub einsaugt, habe ich ihn auf ein maßgeschneidertes rundes Podest gestellt, das Lüftungslöcher aufweist, die aber mit einem Flies gegen Staub geschützt sind. Jetzt passt das normale Kensington-Schloss, das ich ja schon seit Jahrenden hatte, und der Rechner saugt keinen Staub mehr ein.
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