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Googles Antwort auf MacBook Neo: Googlebook mit "magischem Mauszeiger"

Die 2011 erstmals eingeführten Chromebooks fanden in der Vergangenheit hauptsächlich im Geschäfts- und Bildungsbereich Verbreitung. Das auf Googles Browser-Engine basierende ChromeOS schränkt die zur Verfügung stehende Software stark ein, was in diesen Verwendungsbereichen oft ein Vorteil ist. 15 Jahre später wagt der Suchmaschinenkonzern einen Neuanfang mit einer deutlich mächtigeren Basis: Die für Herbst 2026 angekündigten Googlebooks setzen auf Android – und eine tiefe Integration der konzerneigenen KI Gemini.


Wie für den Vorgänger setzt Google dabei auf multiple Hardware-Partner: Acer, Asus, Dell, HP sowie Lenovo stellen Laptops für die Googlebook-Marke her. Dementsprechend hält sich die Ankündigung mit Hardware-Features zurück: Sichtbar sind lediglich USB-C- und HDMI-Anschluss nebst Miniklinke sowie ein Fingerabdrucksensor. Stattdessen betont Google die KI-Integration, welche nun unter dem Namen Gemini Intelligence beworben wird.

"Magischer Zeiger"
Um Nutzern den Zugang zu potenziellen KI-Funktionen zu ebnen, integriert Google eine neue Zeigergeste: Wer den Mauspfeil schnell hin- und herbewegt, bekommt kontextbezogene Empfehlungen angezeigt. Je nachdem, ob der Pfeil gerade über einem Foto, einer E-Mail oder einem Termin schwebt, erscheinen andere Funktionsvorschläge rund um den Zeiger. Das Kleingedruckte offenbart: Manche Funktionen setzen eine aktive Internetverbindung sowie die Volljährigkeit der Anwender voraus. Somit ist offenbar eine Altersprüfung der Nutzer vorgesehen.


KI-Widgets und Smartphone-Apps
Den Bildschirmhintergrund dürfen Anwender mit individuellen Widgets verzieren. Auch hier soll Künstliche Intelligenz behilflich sein – mittels Texteingabe sollen Anwender eigenständig Inhalte zusammenstellen können, etwa die Planung eines Urlaubs. Diese Funktion steht allerdings frühestens ab Frühjahr 2027 bereit. Wer ein Smartphone mit Android 17 oder neuer verwendet, kann es mit dem Googlebook koppeln und die Apps vom Rechner aus bedienen. Diese Funktion erinnert stark an Apples „Phone Mirroring“– ob Google wohl dieses Feature in der EU sperrt, ebenso wie Apple?

Antwort auf MacBook Neo?
Google spricht mit keinem Wort die Leistungsfähigkeit des lokalen Geräts an, sondern konzentriert sich auf Software-Features. Der Slogan „Smarte KI-Funktionen im Fokus“ deutet darauf hin, dass der Suchmaschinenkonzern in Microsoft ein zweites Vorbild gefunden hat: Das Unternehmen aus Redmond setzt seit einiger Zeit auf die hauseigene KI und preist Copilot als herausragendes Feature in Hard- und Softwareprodukten an.

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