Smart Glasses: Samsung angeblich bald startklar – Konzept wohl wie Apples gemunkelte Pläne

Es gilt in der Branche angesichts zahlreicher Berichte als sicher, dass Apple zwar vorerst das Interesse an neuen Headsets wie der Vision Pro verloren hat, allerdings intensiv an Brillen mit "Visual Intelligence"-Funktionen arbeitet. Besagte "Apple Glasses" könnten bereits im kommenden Jahr marktreif sein, wenngleich sich diese nicht nur rein von der Bauweise komplett von der Vision Pro unterscheiden. Displays sollen nicht zum Einsatz kommen, stattdessen erfassen Sensoren die Umgebung und bereiten Informationen für den Nutzer auf.


Galaxy Glasses – Funktionen wie Apples angebliche Brillen-Pläne
Von der Seoul Economic Daily heißt es jetzt, dass Samsung ein sehr ähnliches Produkt plant und dieses bereits in wenigen Wochen präsentiert. Auf dem "Galaxy Unpacked"-Event am 22. Juli wolle das Unternehmen nicht nur die Smartphones Galaxy Z Fold8 und Z Flip8 zeigen, sondern auch neue Smart Glasses. Das Produkt entsteht demnach in Zusammenarbeit mit Gentle Monster, wird mit dem Betriebssystem Android XR ausgestattet und beherbergt Kameras sowie Mikrofone im Brillenrahmen. Jene Sensoren dienen aller Voraussicht nach, ähnlich wie im Falle der gemunkelten Apple Glasses, ausschließlich der Erfassung von Informationen in der Nähe des Nutzers. Ein integriertes Display ist nicht enthalten, die Kommunikation erfolgt entweder per Stimme oder per Anzeige auf dem verbundenen Smartphone.

AR durch Einblendung rückt in den Hintergrund
Samsung hatte schon früher ausdrücklich betont, dass die eigene XR-Strategie nicht bei Headsets ende, sondern auch KI-Brillen umfasse. Die Produktkategorie solcher Brillen ist indes nicht neu und erinnert stark an die Ray-Ban Meta. Samsung dürfte deren Rezept übernehmen, aber in das eigene Ökosystem übersetzen: Gemini statt Meta AI und Galaxy-Smartphones statt Meta-App als zentrale Schaltstelle. AR zur Einblendung von Informationen scheint in der Branche hingegen derzeit etwas an Bedeutung zu verlieren, denn die technischen Voraussetzungen für derart kompakte Systeme sind enorm.

Kommentare

L-E15.05.26 15:35
Es reicht! Nicht nur, dass der ignorante und arrogante Suckerberg mit seinem Drängen in den Markt mit seinen ScheißGlasses zur Verletzung anderer Menschen Privat- und Intimsphäre ermuntert, jetzt müssen auch noch Samsung und Apple hinzukommen. Inzwischen sind etliche Leute von Glassholes belästigt, heimlich gefilmt, die Videos ins Netz gestellt worden. Erst kürzlich musste sich erneut eine auf diese Weise belästigte junge Frau aus Hamburg öffentlich gegen einen Idioten wehren, der sie mit Suckerbergs Brille aufgenommen und angemacht hatte.

Wo soll das bitte hinführen, wenn immer mehr solcher Typen mit diesen Brillen herum laufen und ungefragt und unbefugt Aufnahmen machen und auf entsprechenden Plattformen einstellen? Plattformen wie die von Suckerberg unternehmen ja auch nichts gegen diese Form der Persönlichkeitsrechtsverletzung. Opfer, die sich wehren und Auskunft verlangen, laufen gegen eine Wand aus Ignoranz und Arroganz.

Da der Missbrauch nicht aufhören wird, müssten diese Geräte eigentlich in der Öffentlichkeit verboten werden. Offenbar ist der Gesetzgeber ja auch nicht in der Lage, Opfern entsprechend zu helfen, Gesetze und Urteile gegen die Plattformen und Urheber effektiv durchzusetzen. Bisherige Strafen wegen Urheberrechtsverletzungen, Verbreitung von Lügen, Hass, Hetze und KI-generierte Fake-Videos werden aus der Portokasse bezahlt, gegen die weitere Verbreitung nicht in der Form vorgegangen, wie Urteile dies eigentlich fordern. Opfer werden alleine gelassen. Das muss endlich aufhören.
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zoe
zoe15.05.26 15:51
Ich fände es angebracht, wenn bei Aufnahme eine (für alle sichtbare) LED blinken würde - übrigens auch an Smartphones.
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