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Steve Wozniak auf dem Weg ins All: Apple-Gründer ruft Raumfahrt-Start-up ins Leben

SpaceX, Blue Origin oder Virgin Galactic: Diese und andere kommerzielle Raumfahrtunternehmen sind mittlerweile erfolgreich tätig und ergänzen die Aktivitäten von NASA, ESA und Co. Auf mittlere Sicht wollen die Unternehmen von Tesla-Chef Elon Musk, Amazon-Gründer Jeff Bezos und dem Multi-Unternehmer Richard Branson auch ins Geschäft mit touristischen Ausflügen ins All einsteigen. Jetzt tritt ein Start-up ins Licht der Öffentlichkeit, das ebenfalls den Weltraum im Visier hat. Einer der Gründer ist Steve Wozniak.


Steve Wozniak hebt "Privateer Space" aus der Taufe
Auf Twitter gab "The Woz" jetzt die Gründung eines Unternehmens namens "Privateer Space" bekannt. Der 71-Jährige, der Apple 1976 gemeinsam mit Steve Jobs ins Leben rief, beteiligt sich in unbekannter Höhe an dem US-amerikanischen Raumfahrt-Start-up. Das privatwirtschaftliche Unternehmen werde anders sein als die Mitbewerber, teilte Wozniak mit. Hinsichtlich der genauen Ziele der neuen Firma hält er sich jedoch ebenso bedeckt wie "Privateer Space" selbst. Auf der mit einem Foto des Mondes unterlegten Webseite heißt es derzeit nur, man sei im "Stealth Mode" und "The sky is no longer the limit". Wer mehr wissen möchte, kann sich mit Namen und E-Mail-Adresse für einen Newsletter eintragen.


Motto des Unternehmens: "Wir sind ein Planet"
Nähere Informationen will "Privateer Space" im Rahmen der "Advanced Maui Optical and Space Surveillance Technologies Conference" (AMOS Tech) bekanntgeben. Diese findet vom 14. bis 17. September auf Hawaii statt. Vorab veröffentlichte das von Steve Wozniak mitgegründete Start-up ein Video auf YouTube. Der knapp einminütige Clip ist allerdings auch nicht sehr aufschlussreich, wenn es um das Geschäftsmodell des Start-ups geht. "Wir sind Träumer, Wagemutige, Ingenieure und Sternengucker", heißt es darin etwa. Zusammen werde man weit kommen und gemeinsam Probleme lösen. Vermuten lässt sich anhand der Aussagen immerhin, dass "Privateer Space" nicht zwangsläufig in Konkurrenz etwa zu SpaceX oder Blue Origin treten will, denn dem Video zufolge geht es nicht um ein Rennen, einen Wettbewerb oder ein Spiel. "Wir sind nicht eine Person, ein Unternehmen, eine Nation. Wir sind ein Planet.", lautet die zentrale, aber wenig konkrete Botschaft. Welche Rolle Apple-Gründer Steve Wozniak außer der eines Geldgebers künftig bei dem Start-up spielen wird, bleibt abzuwarten.

Kommentare

Niederbayern
Niederbayern15.09.21 18:10
Scheint momentan ja sehr en vogue zu sein. Jeder der was auf sich hält braucht jetzt ein Weltraumunternehmen.
+5
sonorman
sonorman15.09.21 18:18
Besser Menschen mit Geld und Visionen, als Menschen mit Geld und Flusen im Kopp.
+12
Wiesi
Wiesi15.09.21 18:36
Wie unterscheidet sich "in den Weltraum fliegen" eigentlich von Flusen im Kopp?
Everything should be as simple as possible, but not simpler
+1
ilig
ilig15.09.21 18:42
sonorman
Besser Menschen mit Geld und Visionen, als Menschen mit Geld und Flusen im Kopp.
Menschen mit viel Geld und Visionen sind nicht per se besser, als Menschen mit Geld und Flusen/Flausen im Kopp. Das sieht man an den Aktivitäten von SpaceX. Die Vision den Mars zu besiedeln ist eine dümmsten Visionen. Kann jeder gerne selbst recherchieren. Wir brauchen Visionen – oder doch eher Vorstellungen und Pläne – wie wir den Planeten Erde und dem darauf bestehenden Leben eine Zukunft sichern können.
+5
ilig
ilig15.09.21 18:51
Wiesi
Wie unterscheidet sich "in den Weltraum fliegen" eigentlich von Flusen im Kopp?
Da gibt es keinen Unterschied. Vor ca. 60 Jahren schickte die USA ein paar Leute auf den Mond. Später haben es auch andere Staaten versucht. Nichts davon hat der Erde und den darauf Lebenden weitergeholfen.

Zum Thema Visionen. Einfach mal bei »imagine« von John Lennon reinhören.
-5
sonorman
sonorman15.09.21 19:27
ilig
sonorman
Besser Menschen mit Geld und Visionen, als Menschen mit Geld und Flusen im Kopp.
Menschen mit viel Geld und Visionen sind nicht per se besser, als Menschen mit Geld und Flusen/Flausen im Kopp. Das sieht man an den Aktivitäten von SpaceX. Die Vision den Mars zu besiedeln ist eine dümmsten Visionen. Kann jeder gerne selbst recherchieren. Wir brauchen Visionen – oder doch eher Vorstellungen und Pläne – wie wir den Planeten Erde und dem darauf bestehenden Leben eine Zukunft sichern können.
Ich will keine Grundsatzdiskussion anzetteln, aber ich sehe das so: Menschen mit Visionen sind bereit und willens, die großen Probleme an der Wurzel anzupacken, auch wenn der Plan dafür zu ihren eigenen Lebzeiten nicht mehr gelingen kann. Andere doktern nur an Symptomen herum, die nie zu einer „Heilung“ führen.

In Bezug auf die Probleme der Welt sieht es doch so aus: Wenn nicht irgendwann eine strenge, unerbittliche globale Geburtenkontrolle eingeführt wird, ist dieser Planet namens Erde einfach nicht mehr groß genug und hat nicht die Ressourcen, um alle Menschen gleich und gerecht zu versorgen. Wo das hinführt, kann man schon jetzt sehen, wenn man seine Augen davor nicht verschließt. Es gibt nur eine Lösung und die heißt Expansion. (Übrigens ein Urtrieb der Menschen.) Und die Möglichkeit dazu können nur Menschen mit Visionen und dem Willen dazu eröffnen. Und mit dem nötigen Kleingeld, natürlich.

Davon abgesehen wäre es auch nett, wenn wir nicht auf ewig „alle Eier in einem Korb“ hätten, denn es können schließlich auch noch andere schlimme Dinge passieren. ☄️

Damit zurück in die angeschlossenen Funkhäuser.
+5
AJVienna15.09.21 21:11
sonorman
In Bezug auf die Probleme der Welt sieht es doch so aus: Wenn nicht irgendwann eine strenge, unerbittliche globale Geburtenkontrolle eingeführt wird, ist dieser Planet namens Erde einfach nicht mehr groß genug und hat nicht die Ressourcen, um alle Menschen gleich und gerecht zu versorgen.
Dazu empfehle ich mal das Buch Factfullness. Die Menschen vermehren sich schon lange deutlich langsamer. Nur noch wenige Länder haben hohe Geburtenraten und die haben dann meist eine niedrige Lebenserfahrung und hohe Säuglingssterblichkeit.

Zudem hat dies in Armen Ländern auch oft böse Konsequenzen mit sich gebracht sie in China wo es jetzt einen viel zu großen Anteil an Männern gibt.
+1
innug15.09.21 21:19
sonorman
Menschen mit Visionen sind bereit und willens, die großen Probleme an der Wurzel anzupacken…
Aber ob sie die „richtigen“ Probleme und die „richtigen“ Wurzeln identifizieren sei dahingestellt. Mit viel Geld und damit großem Hebel lässt sich auch viel Schaden anrichten, selbst wenn die Absichten gut sind. Und geschweige denn die Absichten sind schlecht. Da sind mir Reiche ohne Visionen lieber!
sonorman
In Bezug auf die Probleme der Welt sieht es doch so aus: Wenn nicht irgendwann eine strenge, unerbittliche globale Geburtenkontrolle eingeführt wird, ist dieser Planet namens Erde einfach nicht mehr groß genug und hat nicht die Ressourcen, um alle Menschen gleich und gerecht zu versorgen. Wo das hinführt, kann man schon jetzt sehen, wenn man seine Augen davor nicht verschließt. Es gibt nur eine Lösung und die heißt Expansion.
Ja die Ressourcen werden knapp. Als Wurzel dieses Problems aber die Endlichkeit der Ressourcen zu identifizieren und als einzige Lösung die Besiedlung anderer Planeten hinzustellen ist wohl nicht haltbar. Da bin ich eher bei der Meinung von ilig.
+1
sonorman
sonorman15.09.21 21:23
AJVienna
Dennoch wächst die Weltbevölkerung immer noch jedes Jahr um eine Zahl, größer als die der Einwohnerzahl von Tokio, der größten Stadt der Welt. Und überwiegend in den ärmsten Ländern. (Dass deren Sterblichkeitsrate hoch ist, macht’s ja nicht besser und ist eine ziemlich zynische Bemerkung.) Bis 2050 sind wir bei knapp 10 Mrd. Dass die Bevölkerung mal wieder auf einem natürlichen Wege sinkt, ist derzeit gar nicht abzusehen.

Wie lautet denn die Lösung ohne die Eroberung neuer Lebensräume?
+2
Schildie
Schildie15.09.21 21:40
ilig
Da gibt es keinen Unterschied. Vor ca. 60 Jahren schickte die USA ein paar Leute auf den Mond. Später haben es auch andere Staaten versucht. Nichts davon hat der Erde und den darauf Lebenden weitergeholfen.

Ohne jetzt auf die Sinnhaftigkeit von Weltraumtourismus einzugehen, aber da du gezielt das Mondlandungsprogramm ansprichst. Hier einer von zahllosen Artikeln mit ein paar Beispielen von Innovationen es Apollo-Programms, die unser Leben auf der Erde nachhaltig verbessert hat:
0
pentaxian
pentaxian15.09.21 22:06
sonorman
Wie lautet denn die Lösung ohne die Eroberung neuer Lebensräume?

Das wird der Planet schon selber lösen, keine Angst. Nennt sich SARS-COV-Virus oder demnächst auch anders, das war erst der Anfang. Ich weiß, ist zynisch, aber so wird's kommen.
open mind for a different view and nothing else matters
+1
sonorman
sonorman15.09.21 22:09
Schildie
Die Kritik an der Raumfahrt zielt ja in der Regel immer nur darauf ab, dass das viele Geld dafür anderswo besser angelegt wäre. Beispielsweise in Hilfslieferungen für Bedürftige in armen Ländern und Krisenregionen. Weil das unmittelbar leben retten würde.

Aber genau das ist eben (aus meiner Sicht) extrem kurzsichtig gedacht. Das meinte ich vorhin mit „an Symptomen doktern“. Das löst rein gar kein Problem. Raumfahrt und insbesondere solche Projekte wie den Mond oder Mars zu erreichen, sind zwar erst mal nur so etwas wie Machbarkeitsstudien und bringen keinen unmittelbaren Nutzen für die Menschheit, aber sie sind eine langfristig notwendige Investition in die Zukunft aller Menschen. Und da Staaten solche Herausforderungen aus politischen Gründen heute kaum noch finanzieren (die Mondlandung wurde ja damals von einem Wettstreit der Systeme angetrieben), bin ich sehr froh, dass es Leute wie Musk, Besoz & Co. gibt.

Pentaxian
Noch ein guter Grund mehr, die Eier auf mehrere Körbe zu verteilen.
+3
LordKnox15.09.21 22:24
Wer will schon mit viel CO2 ins All. In Deutschland hat das Lastenfahrrad Priorität.
0
Cocoloco15.09.21 22:34
Sagt mal, habt ihr nicht ein etwas vorteilhafteres Foto von dem guten Mann?!?
+3
uni.solo16.09.21 06:56
sonorman
AJVienna
Dennoch wächst die Weltbevölkerung immer noch jedes Jahr um eine Zahl, größer als die der Einwohnerzahl von Tokio, der größten Stadt der Welt. Und überwiegend in den ärmsten Ländern. (Dass deren Sterblichkeitsrate hoch ist, macht’s ja nicht besser und ist eine ziemlich zynische Bemerkung.) Bis 2050 sind wir bei knapp 10 Mrd. Dass die Bevölkerung mal wieder auf einem natürlichen Wege sinkt, ist derzeit gar nicht abzusehen.

Wie lautet denn die Lösung ohne die Eroberung neuer Lebensräume?

Hier empfehle ich das Buch „Factfulness“. Da wird sehr plausibel beschrieben, warum die Weltbevölkerung nicht ewig zunehmen wird. Klar wir müssen uns schon noch Gedanken machen, wie 12 Mrd. Menschen auf der Erde gut klarkommen. Doch danach wird die Entwicklung eher rückläufig sein. Die Geburtenrate ist ganz eindeutig mit der Armut korreliert. Steigt der Wohlstand, sinkt die Geburtenrate.
+2
ela16.09.21 08:17
stand nicht in einem Newsticker, dass Wos (also sicher nicht er persönlich) den Weltraum aufräumen möchte? Klingt nach einer Mission, den ganzen Weltraumschrott einzusammeln… Ob dann auch Internet-Satelliten als Beifang akzeptiert werden, las ich allerdings nicht
0
dan@mac
dan@mac16.09.21 08:22
0
sonorman
sonorman16.09.21 09:48
uni.solo
Hier empfehle ich das Buch „Factfulness“. Da wird sehr plausibel beschrieben, warum die Weltbevölkerung nicht ewig zunehmen wird. Klar wir müssen uns schon noch Gedanken machen, wie 12 Mrd. Menschen auf der Erde gut klarkommen. Doch danach wird die Entwicklung eher rückläufig sein. Die Geburtenrate ist ganz eindeutig mit der Armut korreliert. Steigt der Wohlstand, sinkt die Geburtenrate.
Das Buch kenne ich nicht. Aber so wie Du es beschreibst, hört es sich nicht plausibel an, denn welche Sicherheit gibt es denn für eine irgendwann rückläufige Weltbevölkerung? Und welches ist die richtige Zahl an Menschen auf der Erde? Und steht da auch eine Lösung, wie alle Menschen zu ausreichendem Wohlstand gelangen sollen, was dann automatisch zu sinkender Geburtenrate führen soll? Derzeit sieht es nämlich eher so aus, dass wenige Reiche immer reicher und immer mehr arme immer ärmer werden, gepaart mit einem dahin bröckelnden Mittelstand, der die tragende Säule der Wirtschaft darstellt.

Aber nehmen wir mal an, es gelingt uns irgendwie den totalen Weltfrieden herzustellen, alle Hunger- und Energieprobleme auf der Welt zu lösen und in Harmonie mit der Natur zu leben (auch wenn das völlig illusorisch ist). Dann haben wir noch immer das Problem mit den Eiern in einem Korb. Jeder Experte auf dem Gebiet wird Dir erklären, dass es keine Frage ist, ob, sondern nur wann oder wie bald uns wieder ein riesiger Meteorit treffen wird. Klar, das kann noch zig-tausende Jahre dauern, aber es kann auch schon in einem Jahr passieren. Und es gibt andere globale Katastrophen-Szenarien, die die komplette Auslöschung der Menschheit zur Folge haben könnten. Mit selbstständig lebensfähigen Kolonien im Sonnensystem (und irgendwann vielleicht auch mal außerhalb) gäbe es zumindest eine Chance für einen Neuanfang auf der Erde.

Für die Meisten klingt das vermutlich alles viel zu sehr nach Science Fiction. Aber genau da ist das Problem: Viele denken einfach in viel zu kurzen Zeitmaßstäben und selten über ihre eigene Lebensspanne oder maximal die ihrer Kinder hinaus. Genau dafür brauchen wir Visionäre wie Musk, die ihr Geld nutzen und selbst handeln. Hätte ich die Kohle, würde ich das aktiv unterstützen.
0
sonorman
sonorman16.09.21 12:54
Vielleicht noch ganz passend zu dem Thema:

"Inspiration 4" schreibt Geschichte
Zum ersten Mal in der Geschichte der bemannten Raumfahrt sind keine professionellen Astronauten, sondern vier ganz normale Menschen im All unterwegs - allein.

Passend dazu läuft übrigens gerade eine Netflix-Doku. Die ist zwar ziemlich "amerikanisch" und teils etwas pathetisch, aber auch sehr mitreißend für das, was hinter der Vision steht.
-1
ilig
ilig16.09.21 16:41
sonorman
Recherchiere doch einfach mal nach »Terraforming«, »Flugzeiten zum Mars« und »Zeitdauer der Funksignale zwischen Erde und Mars. Damit kannst sehr umfangreiche und kompetente Informationen zur Machbarkeit der Besiedelung eines anderen Planeten finden. Diese Quelle wäre ein guter Anfang – auch für weitere Recherchen.
-2
sonorman
sonorman16.09.21 17:25
Ilig
Das ist Basiswissen für jeden Raumfahrtinteressierten. – Und nichts davon ist unüberwindlich. Push the Limits! Genau darum sind gerade vier Zivilisten zu einem dreitägigen Flug in den Orbit gestartet. Vor einigen Jahren wäre das noch als illusorisch abgetan worden.

Man kann natürlich auch sagen, ach das ist aber schwer und zu riskant, also versuchen wir es erst gar nicht erst. Zum Glück denken aber nicht alle so und wagen etwas.
+1
marcel15116.09.21 19:02
ilig
Wiesi
Wie unterscheidet sich "in den Weltraum fliegen" eigentlich von Flusen im Kopp?
Da gibt es keinen Unterschied. Vor ca. 60 Jahren schickte die USA ein paar Leute auf den Mond. Später haben es auch andere Staaten versucht. Nichts davon hat der Erde und den darauf Lebenden weitergeholfen.
Sehr sehr kurzsichtig gedacht. Es wurde ja bereits ein Link gepostet was uns die Raumfahrt so gebracht hat.
Dazu kommt - und das hilft der Menschheit bei der Rettung des Planeten sicher weiter - das Photovoltaikanlagen erst durch die Raumfahrt einen großen Entwicklungssprung gemacht haben. Die Solarzellen werden halt für Satelliten benötigt, da wurde viel geforscht.
Natürlich bringt es erstmal nichts wenn man jemanden ins All schießt. Aber die Grundlagenforschung die dort betrieben wird bringt immer mal neue Innovationen. Ohne Grundlagenforschung wären wir nicht da wo wir heute sind.
+1
claudiusw
claudiusw16.09.21 19:29
Ich finde diese ganze Berichterstattung in den Medien über "Weltraumtourismus" einfach nur krank. Und bitte jetzt nicht das Neidargument bringen. Es ist einfach unanständig von Leuten, die sich den Reichtum durch die Arbeit anderer, angehäuft haben und sich dann so verhalten, als fehlte jedem auf der Erde nur noch der Flug ins Weltraum um glücklich zu sein.
Mal davon abgesehen, dass dieses Millionärs-Hobby der Menschheit kein Stück weiter bringt, öffnet sich die Wohlstandsschere immer weiter. Es reicht in diesen Elite-Kreisen wohl nicht mehr mit der eigenen Mega-Yacht, Privatjet oder Hubschrauber an jedem Wunschort der Erde zu gelangen (Linie fliegt ja nur der Pöbel), man muss sich sprichwörtlich von den anderen ins Weltall "abheben", und wenn es nur für 10 Minuten ist.
Diese Leute sollten mal in einer Suppenküche ehrenamtlich tätig werden und sehen, wie die Kehrseite des Machtstrebens aussieht.
Ich schätze Steve Wozniak für seinen Beitrag für die Gesellschaft, aber das bedeutet nicht, dass ich alles gut finde was er macht.
You can­not cre­ate good ty­pog­ra­phy with Arial.
-1
iBert17.09.21 01:13
ilig
Da gibt es keinen Unterschied. Vor ca. 60 Jahren schickte die USA ein paar Leute auf den Mond. Später haben es auch andere Staaten versucht. Nichts davon hat der Erde und den darauf Lebenden weitergeholfen.

Durch Raumfahrt allgemein:

-Klettverschluss
-Kugelschreiber
-UV-Sonnenbrillen
-Akkuschrauber
-Solarzellen
-Keramikwerkstoffe
-Supraleiter
-Teflon
-Wetter- und Klimaforschung
-siehe Beitrag Schildie

Zuzüglich den rein wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Entstehung der Planeten, Sternen, Galaxien, des Universums und allem, mit einem Ergebnis was bisschen aussagekräftiger ist als 42.
Im All findet eben viel Grundlagenforschung statt, vieles fließt erst Jahre später in ein kommerzielles Produkt ein.
Wer Raumfahrt als überflüssig bezeichnet ist entweder uninformiert, unreflektiert oder definiert seinen Horrizont an der täglichen Sichtweite, je nach Wetterlage.

Allerdings sehe ich, im Gegensatz zu anderen Schreibern hier, den Hauptvorteil in der Mars/Mondforschung darin, daß wir Menschen erkennen werden wie Einzigartig, Verletzlich und unersetzbar unser "Eierkörbchen" Erde ist....
Objektiv ist relativ, subjektiv gesehen.
+2
sonorman
sonorman17.09.21 08:33
iBert

👍🏻
Allerdings sehe ich, im Gegensatz zu anderen Schreibern hier, den Hauptvorteil in der Mars/Mondforschung darin, daß wir Menschen erkennen werden wie Einzigartig, Verletzlich und unersetzbar unser "Eierkörbchen" Erde ist....
Das sehe ich nicht anders! Denn bis wir etwas gleichwertiges finden (und erreichen können), wird es sicher noch viele Generationen dauern. Trotzdem schadet es nicht, den Horizont der Menschheit grundsätzlich zu erweitern.
+1

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