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OLED-iMac: Weiterer Bericht über Apples Pläne mit Samsung und LG Display

Seit Jahren gibt es inzwischen regelmäßig Berichte, dass Apple nicht nur bei Mobilgeräten, sondern auch im Mac-Bereich OLED als die Zukunft ansieht. Was einst mit der Apple Watch begann und dann in iPhones sowie das iPad Pro wanderte, soll irgendwann genauso im Mac zum Einsatz kommen. Das erste solche Gerät könnte die nächste Generation des MacBook Pro werden, welches wohl Ende 2026 oder Anfang 2027 erscheint. Für das MacBook Air war in bisherigen Berichten meist von 2027 oder 2028 die Rede. Nun diskutiert ein weiterer Bericht die Displayzukunft des iMacs, was allerdings besondere Herausforderungen mit sich bringt.


Apple fährt mehrgleisig
OLED ist mit zunehmender Fläche exponentiell fehleranfälliger. Die Anforderungen sind dabei andere als im Falle großer Fernseher, die beispielsweise nicht für dauerhafte Anzeige von statischen Inhalten und UIs konzipiert sein müssen. ZDNet Korea zufolge hat Apple jedoch sowohl Samsung Display als auch LG Display damit beauftragt, entsprechende 24"-Panels zu entwickeln. Damit bestätigt das Magazin die kürzlich getroffenen Aussagen von The Elec.

Samsung und LG mit unterschiedlichen Ansätzen
Apple verlangt demnach Panels mit besonderer Helligkeit, dies bei der gleichen Pixeldichte wie in den aktuellen Geräten. Während Samsung längst QD-OLED-Panels mit 160 ppi für den Massenmarkt fertigt, ist bis zu den gewünschten 218 ppi noch ein gewisser Weg zu gehen. Gezeigt hatte Samsung derlei Produkte aber bereits, schon im vergangenen Jahr demonstrierte man ein solches 5K-Display. LG arbeitet hingegen an einem ganz neuen Ansatz, nämlich 5-Stack-WOLED mit zusätzlicher grüner Emissionsschicht für mehr Helligkeit samt effizienterer fLEAP-Fertigung.

Es müssen noch Jahre verstreichen
Bis die Produkte auf einem Stand sind, der sowohl im preislichen Rahmen eines iMacs liegt als auch die erforderliche Zuverlässigkeit aufweist, wird es übereinstimmenden Berichten nach 2028, vielleicht sogar erst 2029. Bis zur möglichen Vorstellung des iMacs mit 24" großem OLED-Screen dürften daher wohl mindestens noch zwei LCD-Generationen auf den Markt kommen.

Kommentare

CJuser31.03.26 09:04
Cool, dass große OLED-Displays jetzt auch langsam diese Pixeldichten erreichen. Allerdings sollte die Displaygröße beim iMac wirklich erhöht werden. 23,5 Zoll sind bei dem Preis nicht mehr wirklich vertretbar. Mindestens ein Zoll mehr sollte es schon sein. Und wir reden hier von einem Display, welches frühestens 2028 und dann bestimmt vier Jahre verbaut wird.
+2
horst131.03.26 09:43
Unter 32 Zoll kommt mir nichts mehr in die Hütte.
+2
hal5331.03.26 10:06
Was ist mit "burn-in" ? Ist es wirklich eine gute Idee, OLED-Displays einzusetzen, wenn im professionellen Bereich manchmal ein und dieselbe Excel-Tabelle stundenlang auf dem Bildschirm dargestellt wird? Wer einen Laptop als life-style Gerät zum Surfen verwendet, wird diese Problem eher nicht haben. Ich jedenfalls liebe das Mini-LED-Display meines Macbooks Pro über alle Maßen.
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