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iOS/macOS 26.5 bringen mehr als 50 sicherheitsrelevante Bugfixes

Die normalen Release Notes zu iOS 26.5 sind recht kurz, zumal Apple nur für die EU relevante Änderungen (Pairing von Drittanbieter-Hardware, Durchstellen von Benachrichtigungen) gar nicht erst aufführt. Die Rede ist stattdessen nur von Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von RCS‑Nachrichten, den neuen Pride-Hintergrundbildern sowie in den USA dem neuen Empfehlungssystem in Apple Maps – womit die Einbindung von Werbung gemeint ist. Was Apple zudem per Standardsatz "enthält wichtige Sicherheitsverbesserungen" abhandelt, hat es allerdings in sich. Auch diesmal sind wieder Dutzende geschlossene Lücken mit von der Partie, das entsprechende Supportdokument führt mehr als 50 Stellen auf. Die komplette Aufstellung für iOS gibt es auf dieser Seite, im Falle von macOS 26.5 wird man hier fündig.


Bislang keine Exploits vorhanden
Keine der dokumentierten Lücken wurde nach Apples Kenntnisstand aktiv ausgenutzt, andernfalls würde sich ein entsprechender Vermerk finden lassen. Ein großer Block betrifft wie immer WebKit. Apple beschreibt mehrere Fehler, bei denen präparierte Webinhalte zu Safari- oder Prozessabstürzen, zur Umgehung von Sicherheitsregeln oder zur Offenlegung sensibler Informationen führen konnten. Das ist für Nutzer insofern relevant, als WebKit eben nicht nur Safari, sondern auch viele In-App-Browser und Webansichten betrifft.

Schwachstellen im Kernel und weiteren Bereichen
Apple nennt zudem Verbesserungen beim Kernel, was ebenfalls bei vielen sicherheitsrelevanten Updates ein wesentlicher Faktor ist. Kompromittierte Apps/Dienste konnten theoretisch an mehreren Stellen Kernel-Speicher offenlegen, Root-Rechte erlangen, Systemabstürze auslösen oder in Kernel-Speicher schreiben. Des Weiteren ist die Rede von Lücken in Bereichen wie Accounts, App Intents, CoreAnimation, FileProvider, Shortcuts, Storage, Status Bar und WidgetKit. Die Auswirkungen reichen von der Umgehung bestimmter Datenschutzvorgaben über Zugriff auf sensible Nutzerdaten bis hin zu Bildschirmaufnahmen durch Apps – wie erwähnt jedoch ohne Belege, dass es dazu aktiv genutzte Exploits gibt.

Kommentare

Roony12.05.26 14:22
kann das separate Update des Safari Browsers 26.5 für Sequoia nicht finden !
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fronk
fronk12.05.26 15:00
Das Update findest Du nicht, es findet Dich!
„Love had surely made us all and hate would surely make us fall.“ Elvis Presley
+6
UWS12.05.26 15:04
...das ist dann wohl Mythos bei der Arbeit...und das ja nicht nur bei Apple.
There is no cloud…it’s just someone else’s computer.
+3
fronk
fronk12.05.26 15:06
UWS
Das dachte ich auch.
„Love had surely made us all and hate would surely make us fall.“ Elvis Presley
+1
tk69
tk6912.05.26 15:27
UWS
...das ist dann wohl Mythos bei der Arbeit...und das ja nicht nur bei Apple.
50 Schwachstellen gehen ja noch. Ich hätte sogar mit mehr gerechnet. Wenn man das mit den über 200 Schwachstellen bei Firefox vergleicht.
+4
Roony12.05.26 16:10
im Ernst, hat jemand hier schon einen Eintrag ?
Ich bin hier mit 15.7.7. unterwegs und wollte gerne den neuen SAFARI Browser 26.5 separat herunter laden.
0
xcomma12.05.26 16:35
tk69
50 Schwachstellen gehen ja noch. Ich hätte sogar mit mehr gerechnet. Wenn man das mit den über 200 Schwachstellen bei Firefox vergleicht.
Liegt wohl daran, dass man mal eben nicht auch mit AI öffentlichkeitswirksam durch den Apple-closed source pflügen kann
Das ist das gute an Open Source, dann wird's erkannt, gefixt, fertig.

Bei Apple (& Co) wirst du halt im Dunkeln gelassen und haben dir offensichtlich erfolgreich suggeriert, dass es nur 50 sind - ohne natürlich mitzuteilen, was noch im JIRA pending ist (ganz zu schweigen von denen, die noch gar nicht entdeckt wurden)
-2
thomas b.
thomas b.12.05.26 18:23
Ich war recht überrascht, das sogar mein altes Reserve-iPhone 7 auch noch ein (recht kleines) Update auf iOS 15.8.8 erhielt. Nicht schlecht für ein immerhin schon 9 1/2 Jahre altes Gerät.
+8

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