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Messen AirPods bald die Atemfrequenz? Apple mit neuer Studie zum Thema

Dass gesundheitliche Daten auch bei Apple immer mehr in den Vordergrund rücken, ist kein Geheimnis: Vor allem die Apple Watch ist in der Lage, Informationen zum Sauerstoffgehalt im Blut zu messen und die Herzfrequenz des Trägers zu überprüfen. Das iPhone wiederum bündelt die gewonnenen Daten in der Health-App und erfasst Details zu den gegangenen Distanzen und der Anzahl der Schritte. Mit iOS 15 integriert der Hersteller auch eine Gang-Analyse (siehe hier). Andere Produkte von Apple werden bislang nicht für Gesundheitsfunktionen benutzt – das könnte sich aber ändern: Eine neue Studie des Konzerns ergründet entsprechende Features für ausgesuchte Wearables.


Apple-Studie zur Atemfrequenz
Apples Studie mit dem Titel „Estimating Respiratory Rate From Breath Audio Obtained Through Wearable Microphones“ kann hier eingesehen werden. Sie richtet das Augenmerk auf die Erfassung der Atemfrequenz des Nutzers, wenn dieser einer körperlichen Aktivität nachgeht. Hierzu nahmen die Studienteilnehmer einige Audioaufnahmen vor, während und nach einer Trainingseinheit auf. Ferner wurde die Herzfrequenz der Probanden mithilfe einer Apple Watch erhoben.

Apple nennt Kopfhörer als mögliche Messgeräte
Apple fütterte ein Convolutional Neural Network mit den Daten, das Hintergrundgeräusche erfolgreich filtert und durchaus praktikable Werte für die adäquate Erfassung der Atemfrequenz liefert. Laut Apple habe wohl keine Studie solche Informationen unter ähnlichen Bedingungen erhoben: So waren die Studienteilnehmer dazu angehalten, ihre Aktivitäten in Innenräumen wie im Freien durchzuführen. Das Unternehmen könnte seine AirPods mit entsprechenden Features ausstatten: Zwar verweist Cupertino in der Studie nicht explizit auf die Verwendung von AirPods, spricht aber konventionelle Sensoren an, welche aufdringlich und für den täglichen Gebrauch möglicherweise unangenehm seien. Kopfhörer stellten jedoch eine relativ kostengünstige, bequeme sowie ästhetisch akzeptable Alternative dar, so Apple.

Kommentare

MikeMuc12.08.21 12:40
Ideen muß man haben. Ob das dann klappt und man mit den so gewonnenen Daten auch praktisch was anfangen kann, steht dann auf dem nächsten Blatt. Aber Versuch macht klug hat mal wer behauptet
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jmh
jmh12.08.21 13:00
auf dem weg in die cyborg-transformation? wie viele sensoren moechte apple eigentlich noch am koerper seiner kunden anbringen?
wir schreiben alles klein, denn wir sparen damit zeit.
-1
MikeMuc12.08.21 13:17
@jmh
Keine, so wie ich das gelesen habe, wird das über das bereits vorhandene Mikro ausgewertet. Aber wenn es einen extra Sensor brauchen würde, warum nicht, solange man keinen Rucksack dafür mit sich rumschleppen muß. Und wer zählt schon die Bauteile in den AirPods?
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subjore12.08.21 15:18
jmh
auf dem weg in die cyborg-transformation? wie viele sensoren moechte apple eigentlich noch am koerper seiner kunden anbringen?

Alle
+2
teorema67
teorema6713.08.21 23:13
Super, für die Nacht gibt's dann die neuen OSASPods
... aber wenn bei dieser Variante die tödlichen Verläufe nicht so gravierend sind ... (Maischberger)
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