Push-Nachrichten von MacTechNews.de
Würden Sie gerne aktuelle Nachrichten aus der Apple-Welt direkt über Push-Nachrichten erhalten?

M1 Max: Erster Benchmark zur Grafik-Performance

Während der Präsentation der neuen Mac-Chips wählte Apple Vergleichsdarstellungen, zitierte aber keine konkreten Benchmarks. Inzwischen sind aber einige Zahlen durchgesickert. So legte beispielsweise die Performance pro Kern nur geringfügig zu, vergleicht man das Abschneiden des M1 Max mit einem M1 – rund 1650 Punkte des vor einem Jahr vorgestellten Chips stehen rund 1750 Zählern der Max-Variante gegenüber. Dennoch schlägt ein M1 Max den normalen M1 aber aufgrund seiner üppigeren Kerne-Bestückung deutlich (7400 vs. 11500 Punkte). Nun gibt es aber auch Anhaltspunkte zur Grafik-Performance, denn gerade diese Disziplin sollte der M1 Max besonders gut beherrschen.


M1 Max im Benchmark: 3x schneller als M1
Konkret geht es dabei um die Metal-Performance, gemessen mit Geekbench 5. Das letzte MacBook Pro 16" der Intel-Ära brachte es mit einer AMD Radeon Pro 5300M auf 24.500 Punkte, wählte man hingegen eine 5600M, so waren es 43.000 Zähler. Den ersten Benchmarks eines M1 Max zufolge schafft der Chip bzw. dessen Grafikeinheit aber fast 69.000 Punkte und setzt sich damit massiv ab. Die Werte übertreffen auch die professionelle Grafikkarte des Typs AMD Radeon Pro Vega 56, wie sie im eingestellten iMac Pro ihren Dienst verrichtete.


Testergebnis vermutlich vom Modell mit 24 Kernen
Im zitierten Test kam ein M1 Max mit 64 GB Speicher zum Einsatz, leider sieht man die Anzahl der Grafikkerne nicht. Da ein M1-Mac ungefähr 21.000 Punkte im "Metal Score" schafft, dies mit der Kraft von acht Grafikkernen, scheint es sich aber beim Test eher um die Max-Variante mit 24 und nicht der Top-Version mit 32 Kernen zu handeln. Die hohe Grafikleistung ist nicht nur bei grafiklastigen Anwendungen und Spielen wichtig. Stattdessen profitieren jegliche Anwendungsbereiche, in denen parallele Verarbeitung voneinander unabhängiger Daten gefragt ist – und dazu die Grafikkerne eingesetzt werden können. Sobald unser MacBook Pro mit M1 Max zugestellt ist, kommt natürlich umgehend wieder unser Logoist-Benchmark des Vorjahres zur Geltung (siehe ) – dieser vereint viele Disziplinen, welche einen guten Überblick zur Gesamtleistung bieten.

Zusammenfassung einiger Benchmarkwerte

Modell Grafikkerne Metal Score
MacBook Pro M1 8 21000
Intel-MBP, 5300M - 24500
Intel-MBP, 5600M - 43000
iMac Pro, Vega 56 - 54000
MBP M1 Max 24? 69000

Kommentare

colouredwolf21.10.21 09:46
Da lieg ich dann mit meiner Bestellung des MBP16 mit M1Max mit 24 Grafikkernen und 64 GB gar nicht so daneben. Sollte für die nächsten Jahre reichen.
Hab den 24-Kerner gewählt wegen der Option 64 GB und der Erkenntnis: Hubraum ist nur durch mehr Hubraum zu ersetzen.
Hatte mir vorübergehend Mini M1 mit 16 GB geholt, weil mein MBP15 von Mitte 2015 in Bestausstattung bei manchen Dingen mir genügend Zeit lies um Kaffee zu holen. Beim Mini M1 hab ich jetzt ein Mal den Beachball gesehen. Den wird’s beim neuen MBP dann wohl nur noch in realiter im Urlaub geben.
0
Scrembol
Scrembol21.10.21 09:55
Der 24-Kerne-Max könnte auch deshalb interessant sein, weil er (zumindest lässt das 100g Mehrgewicht darauf schließen) die stärkere Kühleinheit bekommt. Vielleicht läuft der dann sogar leiser und kühler, als der M1 Pro
Meine neue Single YOUR EYES - Eric Zobel ab sofort streamen! iTunes, YouTube, Spotify uvm.
+3
colouredwolf21.10.21 10:23
Scrembol
Der 24-Kerne-Max könnte auch deshalb interessant sein, weil er (zumindest lässt das 100g Mehrgewicht darauf schließen) die stärkere Kühleinheit bekommt. Vielleicht läuft der dann sogar leiser und kühler, als der M1 Pro

Das ist auch ein Grund für die Wahl gewesen.
Der M1Max bringt nicht 150 g mehr auf die Waage als der M1Pro. Kann mir die Differenz auch nur mit verbesserter Kühlung erklären
+2
Fenvarien
Fenvarien21.10.21 10:25
Wir hatten darüber gestern ebenfalls diskutiert. Zwar ist der Chip größer, aber sicher nicht derart schwerer. Es muss die Kühlung sein, es gibt eigentlich keine andere sinnvolle Erklärung für so viel Zusatzgewicht.
Ey up me duck!
+4
Coheed84821.10.21 10:28
Fenvarien
Wir hatten darüber gestern ebenfalls diskutiert. Zwar ist der Chip größer, aber sicher nicht derart schwerer. Es muss die Kühlung sein, es gibt eigentlich keine andere sinnvolle Erklärung für so viel Zusatzgewicht.

Vielleicht ist auch der Akku etwas größer und daher in voll geladenem Zustand etwas schwerer?
+1
Thorin.ACMT
Thorin.ACMT21.10.21 10:41
Und noch einer

Schon gar nicht so schlecht. Ich glaube Apple's Angaben waren wiedermal eher konservativ.
Here is to the crazy ones...
+2
Frank Drebin
Frank Drebin21.10.21 10:48
Dass die M1 Pro und M1 Max im Prinzip die M1 Prozessoren mit mehr Kernen und mehr Grafikeinheiten sind, war schon klar. Damit sind die Wertsteigerungen auch logisch nachzuvollziehen.

Viel spannender wird es sein, wenn Apple den M2 und M2 Pro/Max vorstellen wird. Sozusagen die nächste Generation der Apple Silicons. Ich hoffe Srouji und sein Team wird weiter so innovative und der Konkurrenz überlegene SoC-Designs hinbekommen.

Bin sehr zuversichtlich, dass für Apple gerade eine neue Dekade angebrochen ist.
+4
MikeMuc21.10.21 10:52
Mit anderen Worten: wer keine Software nutzt, die massiv parallel arbeitet, oder keine extreme Grafik braucht, für den sind diese Kisten nicht gedacht

Wer nur große Layoutfiles in Indesign bearbeitet wird das Potential (außer bei den seltenen Exporten die als Hintergrundaufgaben laufen) gar nicht nutzen können. So jemand braucht eher eine deutlich gesteigerte Singlecore Leistung ab die ist hier kaum gesteigert worden
-2
AppleFuchs
AppleFuchs21.10.21 11:09
Was man bei der Entscheidung zwischen Pro und Max auch bedenken sollte: Die Max SoCs haben alle 400GB/s Speicheranbindung, die Pros "nur" 200GB/s.
+1
colouredwolf21.10.21 11:17
Coheed848
Fenvarien
Wir hatten darüber gestern ebenfalls diskutiert. Zwar ist der Chip größer, aber sicher nicht derart schwerer. Es muss die Kühlung sein, es gibt eigentlich keine andere sinnvolle Erklärung für so viel Zusatzgewicht.

Vielleicht ist auch der Akku etwas größer und daher in voll geladenem Zustand etwas schwerer?

Neee
Apple hat den maximal zulässigen Akku eingebaut, der für Flugreisen noch zulässig ist. Sind von 99,90 Wh auf 100,00 Wh gegangen.
Mehr ist nicht zulässig.
+4
colouredwolf21.10.21 11:19
MikeMuc
Mit anderen Worten: wer keine Software nutzt, die massiv parallel arbeitet, oder keine extreme Grafik braucht, für den sind diese Kisten nicht gedacht

Wer nur große Layoutfiles in Indesign bearbeitet wird das Potential (außer bei den seltenen Exporten die als Hintergrundaufgaben laufen) gar nicht nutzen können. So jemand braucht eher eine deutlich gesteigerte Singlecore Leistung ab die ist hier kaum gesteigert worden

Stimmt nur bedingt. Sie bieten größere Unified Memory, der M1Max 64 GB. Hilft beim Verarbeiten sehr großer Dateien. Auch wenn er nur mit 1 CPU und 1 GPU daherrumpelt.
+3
colouredwolf21.10.21 11:20
AppleFuchs
Was man bei der Entscheidung zwischen Pro und Max auch bedenken sollte: Die Max SoCs haben alle 400GB/s Speicheranbindung, die Pros "nur" 200GB/s.

👍👍👍
Deswegen wählte ich den Max mit 24 Cores: Bandbreite und 64 GB Unified Memory.
+1
penumbra21.10.21 11:53
Ich verstehe gerade nicht, was ihr mit 24 Kernen meint:
Das MBP mit M1Max sehe ich im App Store nur mit 10 Core CPU und 32 Core GPU. Im Bestellprozess lässt sich der Speicher von 32 auf 64 GB erhöhen, außerdem kann man die Größe der SSD wählen.
Wo gibt es 24 CPU Kerne?
enjoy life in full trains
0
AppleFuchs
AppleFuchs21.10.21 12:03
Geh mal in den Online Store und konfiguriere ein MacBook Pro. Da siehst du die Varianten.
penumbra
Ich verstehe gerade nicht, was ihr mit 24 Kernen meint:
Das MBP mit M1Max sehe ich im App Store nur mit 10 Core CPU und 32 Core GPU. Im Bestellprozess lässt sich der Speicher von 32 auf 64 GB erhöhen, außerdem kann man die Größe der SSD wählen.
Wo gibt es 24 CPU Kerne?
0
MacKaltschale21.10.21 12:30
MikeMuc
Mit anderen Worten: wer keine Software nutzt, die massiv parallel arbeitet, oder keine extreme Grafik braucht, für den sind diese Kisten nicht gedacht

Was hat denn ein Metall-Score von 69.000 mit extremer Grafikleistung zu tun? Das entspricht einer Mittelklasse-Grafikkarte wie der Radeon Pro Vega 56 von 2017. Für ein mobiles Gerät ist das natürlich sehr gut. Aber extrem? Die schnellste Grafikkarte im Metall-Benchmark ist die Radeon Pro W6900X, die kommt auf 168.000 also grob 2,5-fach schneller. Um es mit der momentan schnellsten Grafikkarte zu vergleichen: Im OpenCL-Benchmark kommt die RTX 3090 auf 205.000 Punkte. Vergleicht man die Werte der Karten in den unterschiedlichen Tests, dann kann man davon ausgehen, dass die erreichten Punkte in beiden Benchmarks nur sehr wenig voneinander abweichen und man 205.000 grob mit 201.000 übersetzen kann. Also ist eine aktuell wirklich extreme Grafikleistung ca. 2,9-fach besser als die Leistung des M1 Max. Sollte das wirklich das Ergebnis der Variante mit 24 statt 32 Kernen sein, dann könnte der größere M1 Max allerdings auf maximal 92.000 Punkte kommen. Was aber immer noch 2,2-fach langsamer wäre als wirklich extreme Leistung. Das allerdings bei wohl faszinierend geringem Stromverbrauch.

Mich nervt es total, dass mein eGPU-Gehäuse, das mir endlich die halbwegs freie Wahl bei Grafikkarten ermöglicht hat, schon nach dem ersten Rechner obsolet wird, weil Apple einfach die Unterstützung streicht. Das Konzept, den performanten Stromfresser nur dann anzuwerfen, wenn er wirklich gebraucht wird, ist genial. Als klassischer Desktopnutzer will ich es modular, leistungsfähig, erweiterbar und trotzdem stromsparend – nur die eGPU bot dies.
+4
janknet21.10.21 12:35
Also eine Desktop 3080 oder 3090 zu schlagen das hat wohl niemand ernsthaft erwartet. Die 3080-3090 kosten alleine 2k€
Die wird aber nächstes Jahr mit dem iMac oder MacPro einkassiert
+4
AppleFuchs
AppleFuchs21.10.21 12:42
Immerhin kommt der M1 Max laut Apple Chart an eine RTX3080 mobile ran.

Und preislich sollte man eher von er UVP ausgehen. Die ist bei der RTX3080 799Euro. Der momentane Preis von fast 2000Euro liegt einfach an der Nachfrage. Apple Preise sind allerdings frei von solchen Schwankungen.
janknet
Also eine Desktop 3080 oder 3090 zu schlagen das hat wohl niemand ernsthaft erwartet. Die 3080-3090 kosten alleine 2k€
Die wird aber nächstes Jahr mit dem iMac oder MacPro einkassiert
-1
AppleFuchs
AppleFuchs21.10.21 13:15
Nach deinem letzten Satz dachte ich nur "Da bist du bei Apple generell falsch". Aber keine Sorge, der M1 Max 32Kerner wird eine RTX3090 eGPU schlagen. Und das mit über 300Watt weniger unter Last. Das legen zumindest Benchmarks nahe, die eine 3080 mobile etwa 10% vor einer 3090 eGPU sehen.
MacKaltschale
Mich nervt es total, dass mein eGPU-Gehäuse, das mir endlich die halbwegs freie Wahl bei Grafikkarten ermöglicht hat, schon nach dem ersten Rechner obsolet wird, weil Apple einfach die Unterstützung streicht. Das Konzept, den performanten Stromfresser nur dann anzuwerfen, wenn er wirklich gebraucht wird, ist genial. Als klassischer Desktopnutzer will ich es modular, leistungsfähig, erweiterbar und trotzdem stromsparend – nur die eGPU bot dies.
+1
LoCal
LoCal21.10.21 14:12
MacKaltschale
Mich nervt es total, dass mein eGPU-Gehäuse, das mir endlich die halbwegs freie Wahl bei Grafikkarten ermöglicht hat, schon nach dem ersten Rechner obsolet wird, weil Apple einfach die Unterstützung streicht.

Die Unterstützung für eGPUs hat Apple mit dem M1 nicht gestrichen, auch beim M1 werden Gehäuse und Karte erkannt. Was fehlt sind allerdings die Treiber für die Grafikkarte.
Ich hab zwar keine Lösung, doch ich bewundere dein Problem
0
MacKaltschale21.10.21 14:42
AppleFuchs
Nach deinem letzten Satz dachte ich nur "Da bist du bei Apple generell falsch". Aber keine Sorge, der M1 Max 32Kerner wird eine RTX3090 eGPU schlagen. Und das mit über 300Watt weniger unter Last. Das legen zumindest Benchmarks nahe, die eine 3080 mobile etwa 10% vor einer 3090 eGPU sehen.
MacKaltschale
Mich nervt es total, dass mein eGPU-Gehäuse, das mir endlich die halbwegs freie Wahl bei Grafikkarten ermöglicht hat, schon nach dem ersten Rechner obsolet wird, weil Apple einfach die Unterstützung streicht. Das Konzept, den performanten Stromfresser nur dann anzuwerfen, wenn er wirklich gebraucht wird, ist genial. Als klassischer Desktopnutzer will ich es modular, leistungsfähig, erweiterbar und trotzdem stromsparend – nur die eGPU bot dies.

Ich bin seit mehr als 30 Jahren dabei und in der Tat inzwischen falsch bei Apple, da Apple einfach immer mehr auf seine ursprünglichen Kunden zugunsten des reinen Konsumentenmarkts scheisst. Das Prinzip von modular, austauschbar usw. ist wirtschaftlich. (wer meint, das wäre nicht Apple, hat die Zeit nicht erlebt, als man sogar im laufenden Betrieb das Motherboard rausklappen konnte.) Als Gewerbetreibender muss ich das beachten und haue mein Geld nicht sinnlos raus wie ein Schnösel, der Technik als Lifestyle, Statussymbol oder Einrichtungsgegenstand ansieht. Es ist die reine Gewöhnung, warum ich noch Apple-Kunde bin, die Begeisterung ist spätestens mit Steve Jobs gestorben. Eigentlich aber schon beim Wechsel zu x86. Ab da ging es mit jedem Jahr einen Schritt vor und zwei zurück.
-5
MacKaltschale21.10.21 14:54
LoCal
MacKaltschale
Mich nervt es total, dass mein eGPU-Gehäuse, das mir endlich die halbwegs freie Wahl bei Grafikkarten ermöglicht hat, schon nach dem ersten Rechner obsolet wird, weil Apple einfach die Unterstützung streicht.
Die Unterstützung für eGPUs hat Apple mit dem M1 nicht gestrichen, auch beim M1 werden Gehäuse und Karte erkannt. Was fehlt sind allerdings die Treiber für die Grafikkarte.

Natürlich haben sie die gestrichen. Die Karte und das Gehäuse werden zwangsläufig erkannt, das liegt an Thunderbolt. Es ist unmöglich, dass die nicht erkannt werden, da jede Karte, die in einem über Thunderbolt angebundenen PCIe-Slot steckt immer erkannt wird.
-1
AppleFuchs
AppleFuchs21.10.21 15:10
Das sehe ich etwas anders. Apple hat seinen Kundenbereich stark erweitert. Das ist das Ziel einer jeden Firma. Um das zu schaffen, muss man Kompromisse eingehen. Dazu kommen Entscheidungen, die Steve Jobs bereits in die Wege geleitet hat. Er wollte nämlich nicht, dass der User an den Geräten rumfummelt. Die nicht Aufrüstbarkeit ist also quasi sein Wunsch weiter getrieben. Der Erfolg spricht für die Entscheidungen. Klar ist da ne Menge Lifestyle drin. Das war von Anfang an so gewünscht. Den Pro User hat Apple zeitweise vergessen, das ist richtig. Aber die neuen MacBook Pros sind nun wirklich wieder echte Pro Geräte. Da kann wohl auch noch ohne Tests keiner widersprechen.
MacKaltschale
Ich bin seit mehr als 30 Jahren dabei und in der Tat inzwischen falsch bei Apple, da Apple einfach immer mehr auf seine ursprünglichen Kunden zugunsten des reinen Konsumentenmarkts scheisst. Das Prinzip von modular, austauschbar usw. ist wirtschaftlich. (wer meint, das wäre nicht Apple, hat die Zeit nicht erlebt, als man sogar im laufenden Betrieb das Motherboard rausklappen konnte.) Als Gewerbetreibender muss ich das beachten und haue mein Geld nicht sinnlos raus wie ein Schnösel, der Technik als Lifestyle, Statussymbol oder Einrichtungsgegenstand ansieht. Es ist die reine Gewöhnung, warum ich noch Apple-Kunde bin, die Begeisterung ist spätestens mit Steve Jobs gestorben. Eigentlich aber schon beim Wechsel zu x86. Ab da ging es mit jedem Jahr einen Schritt vor und zwei zurück.
+3
LoCal
LoCal21.10.21 15:57
MacKaltschale
LoCal
MacKaltschale
Mich nervt es total, dass mein eGPU-Gehäuse, das mir endlich die halbwegs freie Wahl bei Grafikkarten ermöglicht hat, schon nach dem ersten Rechner obsolet wird, weil Apple einfach die Unterstützung streicht.
Die Unterstützung für eGPUs hat Apple mit dem M1 nicht gestrichen, auch beim M1 werden Gehäuse und Karte erkannt. Was fehlt sind allerdings die Treiber für die Grafikkarte.

Natürlich haben sie die gestrichen. Die Karte und das Gehäuse werden zwangsläufig erkannt, das liegt an Thunderbolt. Es ist unmöglich, dass die nicht erkannt werden, da jede Karte, die in einem über Thunderbolt angebundenen PCIe-Slot steckt immer erkannt wird.

Nein, gäbe es Treiber für die jeweilige GraKa, dann könnte man die sofort mit AppleSilicon-Macs nutzen … aber es gibt offiziell keine Treiber und Apple will aktuell auch keine signieren.
Ich hab zwar keine Lösung, doch ich bewundere dein Problem
0
Bananenbieger21.10.21 16:52
MacKaltschale
Das Prinzip von modular, austauschbar usw. ist wirtschaftlich. (wer meint, das wäre nicht Apple, hat die Zeit nicht erlebt, als man sogar im laufenden Betrieb das Motherboard rausklappen konnte.) Als Gewerbetreibender muss ich das beachten [...]
Also ich finde ein modulares System nicht wirklich wirtschaftlicher. Mein Rechner muss funktionieren - und wenn er das nicht tut, dann brauche ich schnellstmöglich einen neuen. Daher wird bei uns im Unternehmen immer sofort komplett getauscht. Danach noch Backup zurückspielen und weiter geht es.

Ich habe sogar noch einen PowerMac G4 mit der besagten Klappe hier zuhause stehen. Schönes Gerät.
0
penumbra21.10.21 17:20
AppleFuchs
Geh mal in den Online Store und konfiguriere ein MacBook Pro. Da siehst du die Varianten.
penumbra
Ich verstehe gerade nicht, was ihr mit 24 Kernen meint:
Das MBP mit M1Max sehe ich im App Store nur mit 10 Core CPU und 32 Core GPU. Im Bestellprozess lässt sich der Speicher von 32 auf 64 GB erhöhen, außerdem kann man die Größe der SSD wählen.
Wo gibt es 24 CPU Kerne?
Sorry, aber ich kapiere das immer noch nicht.
Im Apple Online Store kann ich die M1 Max - CPU nur beim 16" MBP auswählen. Dann steht dort:
Apple M1 Max Chip mit 10‑Core CPU, 32‑Core GPU und 16‑Core Neural Engine
Darunter kann ich noch von 32 auf 64 GB RAM umstellen.
Wo steht das mit den 24 Grafikkernen?
enjoy life in full trains
0
maculi
maculi21.10.21 17:28
Wähle zunächst einmal das mittlere Modell (mit M1 Pro) und seh dir dann die Möglichkeiten an.
+1
Michael Lang aus Rieder21.10.21 18:41
MacKaltschale
MikeMuc
Mit anderen Worten: wer keine Software nutzt, die massiv parallel arbeitet, oder keine extreme Grafik braucht, für den sind diese Kisten nicht gedacht

Was hat denn ein Metall-Score von 69.000 mit extremer Grafikleistung zu tun? Das entspricht einer Mittelklasse-Grafikkarte wie der Radeon Pro Vega 56 von 2017. Für ein mobiles Gerät ist das natürlich sehr gut. Aber extrem? Die schnellste Grafikkarte im Metall-Benchmark ist die Radeon Pro W6900X, die kommt auf 168.000 also grob 2,5-fach schneller. Um es mit der momentan schnellsten Grafikkarte zu vergleichen: Im OpenCL-Benchmark kommt die RTX 3090 auf 205.000 Punkte. Vergleicht man die Werte der Karten in den unterschiedlichen Tests, dann kann man davon ausgehen, dass die erreichten Punkte in beiden Benchmarks nur sehr wenig voneinander abweichen und man 205.000 grob mit 201.000 übersetzen kann. Also ist eine aktuell wirklich extreme Grafikleistung ca. 2,9-fach besser als die Leistung des M1 Max. Sollte das wirklich das Ergebnis der Variante mit 24 statt 32 Kernen sein, dann könnte der größere M1 Max allerdings auf maximal 92.000 Punkte kommen. Was aber immer noch 2,2-fach langsamer wäre als wirklich extreme Leistung. Das allerdings bei wohl faszinierend geringem Stromverbrauch.

Mich nervt es total, dass mein eGPU-Gehäuse, das mir endlich die halbwegs freie Wahl bei Grafikkarten ermöglicht hat, schon nach dem ersten Rechner obsolet wird, weil Apple einfach die Unterstützung streicht. Das Konzept, den performanten Stromfresser nur dann anzuwerfen, wenn er wirklich gebraucht wird, ist genial. Als klassischer Desktopnutzer will ich es modular, leistungsfähig, erweiterbar und trotzdem stromsparend – nur die eGPU bot dies.

Aber es wird doch wohl niemand so vermessen sein und eine integrierte Grafik mit der leistungsfähigsten dedizierten GPU auf dem Markt vergleichen und dann bemängeln, dass die interne GPU nur halb so schnell ist!!
Die externe GPU kosten erstens echt viel Schotter und heizt wie ein Kleinkraftwerk.

Da ist Apple eine absolut leistungsfähige Mobil-GPU gelungen. Davon konnte man bisher nur träumen in einem Laptop.
+3
LoCal
LoCal21.10.21 18:53
penumbra
Sorry, aber ich kapiere das immer noch nicht.
Im Apple Online Store kann ich die M1 Max - CPU nur beim 16" MBP auswählen. Dann steht dort:
Apple M1 Max Chip mit 10‑Core CPU, 32‑Core GPU und 16‑Core Neural Engine
Darunter kann ich noch von 32 auf 64 GB RAM umstellen.
Wo steht das mit den 24 Grafikkernen?
[/quote]

Hier

und das geht sowohl beim 14"er als auch beim 16"er

Du suchst Dir erst eine Basismodell aus, dann klickst Du auf "Wählen" und dann erhälst Du die Liste mit den genaueren Optionen.
Ich hab zwar keine Lösung, doch ich bewundere dein Problem
0
MacKaltschale21.10.21 21:08
Grandiose Beispiele für fehlende Kompetenz in Sachen Textverständnis:
Michael Lang aus Rieder
MacKaltschale
MikeMuc
Mit anderen Worten: wer keine Software nutzt, die massiv parallel arbeitet, oder keine extreme Grafik braucht, für den sind diese Kisten nicht gedacht

Was hat denn ein Metall-Score von 69.000 mit extremer Grafikleistung zu tun? Das entspricht einer Mittelklasse-Grafikkarte wie der Radeon Pro Vega 56 von 2017. Für ein mobiles Gerät ist das natürlich sehr gut. Aber extrem? Die schnellste Grafikkarte im Metall-Benchmark ist die Radeon Pro W6900X, die kommt auf 168.000 also grob 2,5-fach schneller. Um es mit der momentan schnellsten Grafikkarte zu vergleichen: Im OpenCL-Benchmark kommt die RTX 3090 auf 205.000 Punkte. Vergleicht man die Werte der Karten in den unterschiedlichen Tests, dann kann man davon ausgehen, dass die erreichten Punkte in beiden Benchmarks nur sehr wenig voneinander abweichen und man 205.000 grob mit 201.000 übersetzen kann. Also ist eine aktuell wirklich extreme Grafikleistung ca. 2,9-fach besser als die Leistung des M1 Max. Sollte das wirklich das Ergebnis der Variante mit 24 statt 32 Kernen sein, dann könnte der größere M1 Max allerdings auf maximal 92.000 Punkte kommen. Was aber immer noch 2,2-fach langsamer wäre als wirklich extreme Leistung. Das allerdings bei wohl faszinierend geringem Stromverbrauch.

Mich nervt es total, dass mein eGPU-Gehäuse, das mir endlich die halbwegs freie Wahl bei Grafikkarten ermöglicht hat, schon nach dem ersten Rechner obsolet wird, weil Apple einfach die Unterstützung streicht. Das Konzept, den performanten Stromfresser nur dann anzuwerfen, wenn er wirklich gebraucht wird, ist genial. Als klassischer Desktopnutzer will ich es modular, leistungsfähig, erweiterbar und trotzdem stromsparend – nur die eGPU bot dies.

Aber es wird doch wohl niemand so vermessen sein und eine integrierte Grafik mit der leistungsfähigsten dedizierten GPU auf dem Markt vergleichen und dann bemängeln, dass die interne GPU nur halb so schnell ist!!
Die externe GPU kosten erstens echt viel Schotter und heizt wie ein Kleinkraftwerk.

Ja, doch. Hat MikeMuc quasi getan, sonst hätte ich meine Antwort zum Thema, warum so eine stromsparende, leistungsfähige Grafikeinheit mit beachtlicher mobiler Leisung dennoch nicht als extrem und nur sinnvoll für Menschen, die extreme Grafikanforderungen haben, betrachtet werden kann. Hättest du dir die Mühe gemacht, meinen Text so zu verstehen, wie er eindeutig gemeint war, statt mit einem Beissreflex zu antworten, weil irgendwer deinen geliebten TechnikgedönsfortschrittyeahAppleYeahistambestenfetisch vermeintlich angegriffen hat, dann wäre dir das aufgefallen und du hättest den informellen Teil meines Beitrags (der Vergleich) einfach als Info aufnehmen können. Ich jedenfalls bin froh, nun besser einschätzen zu können, wie die momentan beste Grafik, die Apple aktuell anbietet, sich gegenüber High-End schlägt. Aber als Spieleentwickler interessiert mich das wohl auch mehr.

Das externe GPU-Gehäuse ist eine einmalige Investition und kann jederzeit mit neuerer, leistungsfähigeren Grafikkarten ausgestattet werden. Wenn man sich natürlich so ein Ding anschafft, bei dem die Grafikkarte verlötet ist, dann ist man entweder selber schuld oder musste in den sauren Apfel beissen, weil man in einer extrem leisen Umgebung arbeitet, wie einem Tonstudio ohne Maschinenraum.
LoCal
MacKaltschale
LoCal
MacKaltschale
Mich nervt es total, dass mein eGPU-Gehäuse, das mir endlich die halbwegs freie Wahl bei Grafikkarten ermöglicht hat, schon nach dem ersten Rechner obsolet wird, weil Apple einfach die Unterstützung streicht.
Die Unterstützung für eGPUs hat Apple mit dem M1 nicht gestrichen, auch beim M1 werden Gehäuse und Karte erkannt. Was fehlt sind allerdings die Treiber für die Grafikkarte.

Natürlich haben sie die gestrichen. Die Karte und das Gehäuse werden zwangsläufig erkannt, das liegt an Thunderbolt. Es ist unmöglich, dass die nicht erkannt werden, da jede Karte, die in einem über Thunderbolt angebundenen PCIe-Slot steckt immer erkannt wird.

Nein, gäbe es Treiber für die jeweilige GraKa, dann könnte man die sofort mit AppleSilicon-Macs nutzen … aber es gibt offiziell keine Treiber und Apple will aktuell auch keine signieren.

Das ist ungefähr so, als ob man sagen würde: Apple hat den Newton nicht gestrichen, sie stellen nur aktuell keine mehr her.
Bananenbieger
MacKaltschale
Das Prinzip von modular, austauschbar usw. ist wirtschaftlich. (wer meint, das wäre nicht Apple, hat die Zeit nicht erlebt, als man sogar im laufenden Betrieb das Motherboard rausklappen konnte.) Als Gewerbetreibender muss ich das beachten [...]
Also ich finde ein modulares System nicht wirklich wirtschaftlicher. Mein Rechner muss funktionieren - und wenn er das nicht tut, dann brauche ich schnellstmöglich einen neuen. Daher wird bei uns im Unternehmen immer sofort komplett getauscht. Danach noch Backup zurückspielen und weiter geht es.

Ich habe sogar noch einen PowerMac G4 mit der besagten Klappe hier zuhause stehen. Schönes Gerät.

So, so. Und inwiefern widerlegt das die These, dass modular und austauschbar wirtschaftlicher ist? Das fehlt in deiner Begründung irgendwie. Wenn etwas nicht mehr funktioniert, dann kann ich das immer sofort austauschen. Das entscheidende dabei sind die Kosten für diesen Austausch und der ist bei einem modular aufgebauten System natürlich geringer.

Insbesondere beim Prinzip eGPU bin ich sogar noch teilweise redundant und habe keinerlei Ausfallzeit. Wenn bei meinem System die Externe Grafikkarte stirbt, dann läuft die interne weiter. Die Kosten für eine neue Grafikkarte sind deutlich geringer als für einen verklebtlöteten Highend-Mac. Ebenfalls redundant ist das Prinzip externe SSD. Wenn meine externe Thunderbolt SSD stirbt, dann habe ich bereits ein fertiges startfähiges Backup in der Schublade liegen, das ich etweder sofort via USB 3 laufen lasse oder ich habe eine Verzögerung von 5 Minuten, weil ich die M.2 kurz in das Thunderbolt-Gehäuse umsetze. Die Daten wiederum liegen sowieso auf den anderen externen Laufwerken. Stirbt mir der Mac mini, dann schaue ich blöd aus der Wäsche, ärgere mich furchtbar und nehme dann einfach den zur Überbrückung, der vor zwei Jahren gegen den neuen ausgetauscht wurde und bestell mir einen neuen. Ach Mist, geht ja nicht mehr, weil Apple jetzt "aktuell" keine eGPU mehr unterstützt.

AppleFuchs
Das sehe ich etwas anders. Apple hat seinen Kundenbereich stark erweitert. Das ist das Ziel einer jeden Firma. Um das zu schaffen, muss man Kompromisse eingehen. Dazu kommen Entscheidungen, die Steve Jobs bereits in die Wege geleitet hat. Er wollte nämlich nicht, dass der User an den Geräten rumfummelt. Die nicht Aufrüstbarkeit ist also quasi sein Wunsch weiter getrieben. Der Erfolg spricht für die Entscheidungen. Klar ist da ne Menge Lifestyle drin. Das war von Anfang an so gewünscht. Den Pro User hat Apple zeitweise vergessen, das ist richtig. Aber die neuen MacBook Pros sind nun wirklich wieder echte Pro Geräte. Da kann wohl auch noch ohne Tests keiner widersprechen.
MacKaltschale
Ich bin seit mehr als 30 Jahren dabei und in der Tat inzwischen falsch bei Apple, da Apple einfach immer mehr auf seine ursprünglichen Kunden zugunsten des reinen Konsumentenmarkts scheisst. Das Prinzip von modular, austauschbar usw. ist wirtschaftlich. (wer meint, das wäre nicht Apple, hat die Zeit nicht erlebt, als man sogar im laufenden Betrieb das Motherboard rausklappen konnte.) Als Gewerbetreibender muss ich das beachten und haue mein Geld nicht sinnlos raus wie ein Schnösel, der Technik als Lifestyle, Statussymbol oder Einrichtungsgegenstand ansieht. Es ist die reine Gewöhnung, warum ich noch Apple-Kunde bin, die Begeisterung ist spätestens mit Steve Jobs gestorben. Eigentlich aber schon beim Wechsel zu x86. Ab da ging es mit jedem Jahr einen Schritt vor und zwei zurück.

Also, du denkst, ich wäre noch richtig bei Apple. Nein, bin ich definitiv nicht. Und warum hast du nochmals ganz klar erklärt, inkl. deiner persönlichen Einschätzung, was gefälligst als "Pro" zu definieren ist. Von meinem (professionellem, weil geschäftlich) Standpunkt aus, der so individuell ist wie jeder andere, was für Modularität spricht, ist der Nutzen eines Notebooks exakt NULL. Brauch ich nicht, stört nur. Ist das vollkommen falsche Gerät für meine Anwendungszwecke. Ein Versicherungsvertreter, oder jemand, der im Zug arbeiten muss, sieht das gewiss ganz anders. Was ich brauche, dem verweigert sich Apple immer mehr, entsprechend bin ich falsch bei Apple. Und zwar, weil Apple sich innerhalb der letzten 30 Jahre, trotz all den positiven Neuerungen (ein Schritt vor) es geschafft hat, mich immer mehr In der Auswahl einzuschränken und Features abzuschaffen bzw. zu ändern, die sinnvoll waren, um sie Gegen andere Dinge auszutauschen, die weniger sinnvoll für MICH sind. (zwei Schritte zurück)
0
LoCal
LoCal22.10.21 09:05
MacKaltschale
Grandiose Beispiele für fehlende Kompetenz in Sachen Textverständnis:

Hach, deine subtile Art gefällt mir ……… m(
MacKaltschale
Das ist ungefähr so, als ob man sagen würde: Apple hat den Newton nicht gestrichen, sie stellen nur aktuell keine mehr her.

Nein, ist es nicht. Denn die Funktionalität ist vorhanden, es fehlen die Treiber.
Von nvidia weiss man, dass sie keine weiteren Updates mehr liefern (wg. Streit mit Apple). Bei AMD wird man keine M1-Treiber liefern … siehe nvidia.

Und was Du nicht vergessen darfst … spätestens seit dem M1 Max/Pro, wirst Du am keine per eGPU betriebene Grafikkarte finden, die leistungstechnisch an die GPU-Kerne des M1 Max rankommt, denn der Flaschenhals ist da Thunderbolt und wenn ich mich recht erinnere, dann wird es da schon mit eine 2060 sehr dünn.
MacKaltschale
Also, du denkst, ich wäre noch richtig bei Apple. Nein, bin ich definitiv nicht. Und warum hast du nochmals ganz klar erklärt, inkl. deiner persönlichen Einschätzung, was gefälligst als "Pro" zu definieren ist. Von meinem (professionellem, weil geschäftlich) Standpunkt aus, der so individuell ist wie jeder andere, was für Modularität spricht, ist der Nutzen eines Notebooks exakt NULL. Brauch ich nicht, stört nur. Ist das vollkommen falsche Gerät für meine Anwendungszwecke. Ein Versicherungsvertreter, oder jemand, der im Zug arbeiten muss, sieht das gewiss ganz anders. Was ich brauche, dem verweigert sich Apple immer mehr, entsprechend bin ich falsch bei Apple. Und zwar, weil Apple sich innerhalb der letzten 30 Jahre, trotz all den positiven Neuerungen (ein Schritt vor) es geschafft hat, mich immer mehr In der Auswahl einzuschränken und Features abzuschaffen bzw. zu ändern, die sinnvoll waren, um sie Gegen andere Dinge auszutauschen, die weniger sinnvoll für MICH sind. (zwei Schritte zurück)

Vielleicht sagst Du mal, was deine Tätigkeit ist, bevor Du hier im Rundumschlag so gut wie alles und jeden beleidigst, der sagt, dass Apple sehr wohl den Pro-Markt bedient.

Ich bin kein ADM und auch kein Versicherungsvertreter sondern Software-Entwickler und ich habe schon vor Jahren (iBook G3!) angefangen meine mobilen Geräte als vollständige Arbeitsgeräte zu sehen.
Mein Setup sah zwar sehr lange noch so aus, dass ich einen Desktop-Mac hatte und auch druchaus parallel damit gearbeitet habe (SVN/git sei dank), aber gerade in der Retrospektive hätte fast immer ein mobiler Rechner genügt. Die Rechtfertigung für den stationären Rechner war immer der grössere Speicherplatz (4 Slots im Mac Pro wollen immer gut gefüllt sein!).
Mittlerweile entwickle ich nur noch auf MBPs und kann mir für meine Arbeit auch kaum ein Szenario vorstellen, dass ich einen Desktop-Rechner bräuchte.
Was aber nicht bedeutet, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass es Menschen gibt, die z.B. auf eine grosse Grafikkarte angewiesen sind. Nur … die bedient Apple und zwar mit dem Mac Pro. Die neuen M1 Pro/Max kommen leistungstechnisch sehr nahe an den Mac Pro bzw. dessen GPUs … ABER … und das sollte man nicht vergessen, die 14"/16"-MacBook Pros verstehen sich nicht als Ersatz/Konkurrenz zum MacPro.
Wenn Du also sagst, dass Du dringend eine eGPU benötigst (und dein genöle über Versicherungsvertreter), dann schliesse ich daraus, dass dein Arbeitsplatz eher stationär ist. Also ist die Kombo MacBook Pro/eGPU für dich eh eine Behelfslösung und Du wärst bei Mac Pro oder 27" iMac (Pro) inkl. eGPU viel besser aufgehoben und hättest da, auch beim 27" iMac (Speicher und SSD sind austauschbar) ein viel besseres zuhause.

Und weil deine Begeisterung für Apple mit dem Tod von Steve Jobs gestorben sei: Steve Jobs war alles andere als ein Freund modularer Systeme, er wollte in sich abgeschlossene Systeme.
Und gerade wenn ich mir die heutigen Apple Produkte anschaue, dann habe ich damit kein Problem mehr … ausser mit den Preisen, die Apple für Dinge wie grösseren Speicher/SSD verlangt, die sind teilweise undurchsichtig (warum kostet beim neu MBP der Sprung von 16GB auf 32GB das gleiche wie 32GB auf 64GB?).
Aber wenn ich mir die Haltbarkeit der Hardware vor Augen halte, dann zahle ich den Aufpreis und der rechnet sich dann über die Nutzungsdauer.
Ich schreibe das hier z.B. gerade auf einem vollausgestattetem 15" MacBook Pro von 2014 und das ist auch immer noch mein Hauptarbeitsgerät (ich habe noch ein M1 MBP, aber das nutze ich exklusiv für bestimmte Projekte und halte private Dinge davon fern!), bis auf den Akku, den ich vor ein paar Tagen getauscht habe, hatte das MBP nicht ein Problem über all die Jahre! … ich werde es im Frühjahr durch ein M1 Max MBP ersetzen … aber wenn man die Kosten gegen Nutzen und Laufzeit aufwiegt, dann würde ich das MBP fast als "geschenkt" bezeichnen.
Ich hab zwar keine Lösung, doch ich bewundere dein Problem
-1
Weitere News-Kommentare anzeigen

Kommentieren

Sie müssen sich einloggen, um die News kommentieren zu können.