Kurz: Apples Kampf gegen Rassismus – 5 Millionen Dollar für Hochschulen +++ Neue Comedy-Serie für Apple TV+

Apple stellt 5 Millionen Dollar für „HBCUs“ zur Verfügung
Im Januar dieses Jahres sorgte Apple mit einer Ankündigung für Aufsehen: Die mit 100 Millionen US-Dollar dotierte „Racial Equity and Justice Initiative“ macht es sich zur Aufgabe, Rassismus zu bekämpfen. Im Fokus stehen unter anderem sogenannte „HBCUs“ („Historically Black Colleges and Universities“). Wie USA Today berichtet, lässt Apple vier dieser Hochschulen nun insgesamt fünf Millionen Dollar zukommen: Die Alabama A&M University, die Howard University, die Morgan State University und die Prairie View A&M University dürfen sich über entsprechende Zuwendungen freuen. Cupertino zahlt die Fördergelder über einen Zeitraum von drei Jahren aus. Die Universitäten sollen so in der Lage sein, Kurse über Hardwaretechnologie und Prozessorarchitekturen anzubieten und Studenten auf eine Karriere in der Tech-Branche vorzubereiten. Außerdem dienen die Zuschüsse der Auszahlung von Stipendien und räumen Studenten die Möglichkeit ein, Praktika bei Apple zu absolvieren.


Neue Inhalte: „Der Therapeut von nebenan“ und „Truth Be Told“
Apple versorgt den hauseigenen Streamingdienst regelmäßig mit neuen Inhalten. So wird ab dem 17. September die zweite Staffel der beliebten Drama-Serie The Morning Show zu sehen sein (siehe ). Zwei Monate später betritt eine gänzlich neue Produktion die Bühne: Die Comedy und achtteilige Mini-Serie Der Therapeut von nebenan (im Original The Shrink Next Door) handelt von dem Psychiater Dr. Isaac Herschkopf (gespielt von Paul Rudd) und seinem Patienten Marty Markowitz (Will Ferrell). Der Arzt nimmt dabei immer mehr Einfluss auf Markowitz' Leben – die Geschichte soll auf einer wahren Begebenheit beruhen. Die ersten drei Folgen stehen am 12. November zur Verfügung.


Ferner gibt es Neuigkeiten zur zweiten Staffel von Truth Be Told: Apple veröffentlichte hierzu einen Teaser.


Fans der Anthologie-Serie erhalten ab dem 20. August Nachschub. Die Reporterin Poppy Parnell taucht in einen neuen Fall ein, der mit ihrem Jugendfreund und Medienmogul Micah Keith zusammenhängt. Neue Folgen erscheinen, wie bei Apple TV+ üblich, immer freitags.

Kommentare

milk
milk18.06.21 19:21
Ich finde es gut, dass Apple endlich wieder spendet, aber es ist wirklich "gegen" Rassismus, wenn man explizit nicht an Weiße spenden will? Das ist doch auch Rassismus, nur andersrum.
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Cersei86
Cersei8618.06.21 19:40
milk
Ich finde es gut, dass Apple endlich wieder spendet, aber es ist wirklich "gegen" Rassismus, wenn man explizit nicht an Weiße spenden will? Das ist doch auch Rassismus, nur andersrum.
Willkommen in der "woken" Gesellschaft.
Kartoffelpuffer!
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Nebula
Nebula18.06.21 21:29
Was soll diese Ankündigung von Serien eigentlich? Wem nützt das? Bei Musik-Alben ist das ähnlich. Warum nicht dann ankündigen, wenn es verfügbar ist?
»Wir werden alle sterben« – Albert Einstein
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FlyingSloth18.06.21 23:53
Das sind ka knapp 417.000,00 Dollar pro Uni pro Jahr. Wow, damit koennen die Institute ja mal richtig viel anstellen. Das ist ein Tropfen auf den heissen Stein, wenn man Budgets von Unis unter die Lupe nimmt.
Betrachtet man mal die A&M Alabama als Beispiel.
Die jaehrlichen Studiengebuehren betragen mindestens 23.954,00 Dollar.

Bei einer Studenten Zahl von momentan von 6.172 ergibt das alleine jaehrliche Einnahmen an Studiengebuehren
von $ 147.844.088,—.
Mit Apples laecherlichen Spende kann die Uni wahrscheinlich nichtmal die jaehrlichen Lohnkosten fuers Reinigungspersonal begleichen. So ein schlechter Witz!
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ruphi19.06.21 00:06
FlyingSloth
Das sind ka knapp 417.000,00 Dollar pro Uni pro Jahr. Wow, damit koennen die Institute ja mal richtig viel anstellen. Das ist ein Tropfen auf den heissen Stein, wenn man Budgets von Unis unter die Lupe nimmt. [...]
Nun, damit kann man durchaus 8 Dozenten bezahlen, die von denen jeder 2 oder 3 Lehrveranstaltungen pro Semester abhält. "Kurse über Hardwaretechnologie und Prozessorarchitekturen" sollten also schon in relevanter Zahl drin sein.
+2
FlyingSloth19.06.21 00:14
Google ist laut dem von MTN velinkten USA Today Artikel bei der Initiative auch am Start und spendet zumindest 5 Mio pro Institut (was auch ziemlich schwach ist, wenn man das Gesamtbild betrachtet).
Wie gesagt, Cupertinos Spende ist lachhaft und mehr oder weniger ein guenstiger Publicity Stunt.
ruphi
FlyingSloth
Das sind ka knapp 417.000,00 Dollar pro Uni pro Jahr. Wow, damit koennen die Institute ja mal richtig viel anstellen. Das ist ein Tropfen auf den heissen Stein, wenn man Budgets von Unis unter die Lupe nimmt. [...]
Nun, damit kann man durchaus 8 Dozenten bezahlen, die von denen jeder 2 oder 3 Lehrveranstaltungen pro Semester abhält. "Kurse über Hardwaretechnologie und Prozessorarchitekturen" sollten also schon in relevanter Zahl drin sein.
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MetallSnake
MetallSnake20.06.21 08:33
milk
Ich finde es gut, dass Apple endlich wieder spendet, aber es ist wirklich "gegen" Rassismus, wenn man explizit nicht an Weiße spenden will? Das ist doch auch Rassismus, nur andersrum.

Werden Weiße in den USA systematisch unterdrückt?
Die Menschheit ist eine völlig außer Kontrolle geratene Primatenspezies.
+1
adiga
adiga22.06.21 09:19
milk
Ich finde es gut, dass Apple endlich wieder spendet, aber es ist wirklich "gegen" Rassismus, wenn man explizit nicht an Weiße spenden will? Das ist doch auch Rassismus, nur andersrum.
Die "weissen" Schulen haben die Probleme nicht. Die (Mega-)Reichen gingen an "weisse" Eliteschulen und zahlen dann, wenn sie erfolgreich sind, auch grosse Spenden an ihre ehemaligen Schulen. Und die Schere öffnet sich weiter. Deshalb spendet nun Apple an Schulen, welche diese Vorteile nicht - oder weniger - haben. Das hat absolut nichts mit Rassismus zu tun, zudem ist die Hautfarbe KEIN Rassenmerkmal (die gesamte Menschheit ist EINE Rasse, mit unterschiedlichen Haut-, Augen- und Haarfarben. Die letzte andere Rasse ist vor ca 30'000 Jahren ausgestorben).

Ich finde es gut, wenn auch weniger gut betuchte Institutionen von Spenden profitieren können, denn einige haben es wirklich nötig.
+1
FlyingSloth22.06.21 12:16
Und was sollen die mit dem Trinkgeld anfangen? 417.000,— Dollar pro Jahr verpuffen an so einer Uni im Handumdrehen.
Wenn Apple wirklich was daran laege, diese Unis zu unterstuetzen, dann sollten die mal mit nem anstaendigen Betrag anruecken und nicht mit dem Bodensatz aus der Kaffeekasse.
adiga
Ich finde es gut, wenn auch weniger gut betuchte Institutionen von Spenden profitieren können, denn einige haben es wirklich nötig.
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