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Apples Ankündigung: Die "Racial Equity and Justice Initiative" – 100 Millionen Dollar schweres Programm

Nachdem CBS davon gesprochen hatte, Apple werde heute eine wichtige Ankündigung verlauten lassen, ist nun der Inhalt bekannt. Ohnehin hieß es von Anfang an, Apple plane keine neuen oder aktualisierten Produkte, sondern eine soziale Initiative. Diese stellte Apple jetzt vor – und wie vermutet handelt es sich um ein gesellschaftliches Thema. In der Beschreibung heißt es, Apple werde weitere "Racial Equity and Justice Initiative"-Projekte ins Leben rufen, um systematischen Rassismus zu bekämpfen. Insgesamt 100 Millionen Dollar nimmt Apple in die Hand, um sich an verschiedenen Programmen zu beteiligen. Beispielsweise unterstützt Apple die Errichtung des Propel Centers – einem "Innovation Hub" für die HBCU-Community ("Historically Black Colleges and Universities"):


Außerdem ist die Rede von der ersten "Apple Developer Academy" in Detroit, um dort junge Talente zu finden und zu betreuen. Ebenfalls lautet der Schwerpunkt, "communities of color" unter die Arme zu greifen – denn diese haben es in den Vereinigten Staaten bekanntlich wesentlich schwerer, gute Bildungsangebote wahrzunehmen. Eine Auswirkung des erwähnten "systematischen Rassismus" besteht darin, teils ganz gezielt, teils aber auch strukturell bedingt Bevölkerungsschichten auszuschließen. Es soll indes nicht bei der einen Entwickler-Akademie bleiben, Apple will das Angebot kontinuierlich ausbauen. Zahlreiche Partner aus ganz verschiedenen Bereichen sind mit eingespannt, um die groß angelegten Projekte umzusetzen. "Investition in Bildung" ist eines der wichtigsten Prinzipien hinter den Bestrebungen.


Initiative ist höchst politisch
Apple ist unter Tim Cook deutlich politischer als in früheren Jahren – sei es durch öffentliches Eintreten für Datenschutz und Bürgerrechte oder Stellungnahmen zu aktuellen Themen und Entwicklungen. Wenn sich Apple für die Förderung von Talenten aller Schichten einsetzt, ist natürlich immer auch eigenes Interesse mit dabei – gerade wenn es um Entwickler oder Ingenieure geht. Dennoch hat sich Apple den Ruf eines Unternehmens mit vergleichsweise hoher gesellschaftlicher Verantwortung gemacht. Die jetzt vorgestellte Initiative passt dabei genau ins Bild und ist ein deutliches Signal. Angesichts der aufgeheizten Stimmung, man erinnere sich an die "Black Life Matters"-Proteste, bezieht Apple sehr deutlich Stellung. Erstmals angekündigt wurde die "REJI" übrigens bereits vor einem halben Jahr, damals aber noch ohne genauere Darlegung der Aktivitäten.

Kommentare

Tirabo13.01.21 13:29
Ein sehr gutes Signal von Apple wäre auch, in Zukunft überall die Steuern zu zahlen wie jeder andere es auch tun muss.
-6
Caliguvara
Caliguvara13.01.21 13:32
Was sie müssen, tun sie ja auch. Mehr tut keiner 🤷🏽‍♂️ Und da finde ich solche Community Projekte auf sozialer Ebene deutlich zielführender als noch einen finanziellen Steuerbonus aufzulegen, der kommt selten da an wo er gebraucht wird 😉
Don't Panic.
+11
MrJava13.01.21 13:35
Tirabo

Wo zahlt den Apple keine Steuern?
0
pünktchen
pünktchen13.01.21 13:38
Zur Zeit wohl vor allem in Jersey.

Caliguvara
Und da finde ich solche Community Projekte auf sozialer Ebene deutlich zielführender als noch einen finanziellen Steuerbonus aufzulegen, der kommt selten da an wo er gebraucht wird 😉

Und vor allem sehr viel billiger für Apple und noch mit positivem Werbeeffekt den es eher selten gibt wenn man schlicht seine Steuern zahlt.
+9
SirVikon13.01.21 13:46
Tirabo
Ein sehr gutes Signal von Apple wäre auch, in Zukunft überall die Steuern zu zahlen wie jeder andere es auch tun muss.

Immer wieder die selbe Leier ... Die Unternehmen nutzen ALLE Möglichkeiten um Kosten und/oder Steuern zu sparen. Nichts anderes macht jeder Menschen in Deutschland bei Abgabe seiner Steuererklärung. Solange diese Löcher nicht von Seiten der Politik und des Gesetzgebers geschlossen werden, werden diese ausgenutzt.

Das heisst übrigens bei weitem nicht, dass ich das gut heisse. Aber es ist nun mal auch so, das wirklich jedes Unternehmen (so klein es auch sein mag), diese Möglichkeiten der Gewinnoptimierung sucht und dann auch nutzt.
+33
RichMcTcNs13.01.21 13:48
@ pünktchen
In Jersey gelten nun mal andere Steuergesetze. Das kann man natürlich aus guten Gründen für ungerecht halten.
Würdest Du Steuern zahlen, wenn Du es dem geltenden Recht nach nicht musst?
+11
Tenner
Tenner13.01.21 13:49
SirVikon
Solange diese Löcher nicht von Seiten der Politik und des Gesetzgebers geschlossen werden, werden diese ausgenutzt.
Bitte dabei nicht die von manchem Unternehmen eingesetzten Lobbyisten zur Manipulation der Politik außer acht lassen. Danke.
+9
holk10013.01.21 13:50
Die Initiative ist uneingeschränkt zu begrüßen. Sie stimmt auch mit den Werten der Firma und wohl der allermeisten Kunden überein. Gerade in dieser Zeit ist es auch ein Zeichen für Offenheit und Fairness. Ich finde es schade, dass dies hier gleich wieder mit einem völlig anderen Thema niedergemacht wird.
+17
Whizzbizz
Whizzbizz13.01.21 13:50
pünktchen
Zur Zeit wohl vor allem in Jersey.

Nichts dagegen, dass man auf solche Artikel verweist. Trotzdem sollte man dazuschreiben, dass der schon 3 Jahre alt ist - wenn auch vielleicht trotzdem noch gültig…

Ansonsten finde ich, dass man viel mehr Grund hat, auf Google und Amazon herumzuhacken als auf Apple. Nur weil man ein Riesenkonzern ist, heißt das noch nicht, dass man nicht bereit ist, Verantwortung zu übernehmen.
Reflect. Repent. Reboot. - Order Shall Return
0
Borimir
Borimir13.01.21 13:50
geile Aktion von Apple! Hier geht es auch darum Flagge zu zeigen…
+14
holk10013.01.21 13:52
Borimir
geile Aktion von Apple! Hier geht es auch darum Flagge zu zeigen…
Gut, das hier jemand zum Thema des Artikels schreibt ....
+11
iPat13.01.21 14:00
Tirabo
Ein sehr gutes Signal von Apple wäre auch, in Zukunft überall die Steuern zu zahlen wie jeder andere es auch tun muss.

ES GEHT EINEM AUF DEN KEKS dieses Gesülze...Apple zahlt genau die Steuern, die sie müssen. PUNKT. In jedem Land. Nochmal PUNKT!

Ob die Höhe der Steuern, die sie zahlen müssen und auch zahlen zu hoch oder zu niedrig ist, ist ein ganz anderes Thema.
Da kannste mal die Politiker anhauen, die die Rahmenbedingungen für die Steuerzahlungen herstellen.

Aber zu behaupten, dass Apple (und auch andere Unternehmen) keine Steurn zahlt und/oder womöglich sogar von Steuerbetrügern oder -hinterziehern zu fabulieren, ist absoluter Bullshit und zeugt von wenig Sachkenntniss.

Sorry, das musste mal raus. Man kanns nicht mehr hören.

Und jeder andere, ob Firma oder Einzelperson, zalt auch nicht mehr als er/sie/es muss...alles andere wäre ja selten blöd. Ich geb z.B. auch natürlich meine Spendenquittungen bei der Steuererklärung mit an. Wäre ja doof wenn nicht. Damit nehm ich euch alle mit ins Boot. Senk meine Last und ihr zahlt dafür indirekt mit. Fahrkosten genauso. Ätsch. Und jetzt kommt alle raus, die das NICHT machen...#Glashaus...

Danke.
+29
system7
system713.01.21 14:12
Ich bin sehr viel marktwirtschaftlicher eingestellt als die meisten Menschen. Dennoch bin auch ich der Meinung, dass Big Tech nicht genügend Steuern zahlt. Illegal ist das nicht. Sie nutzen Schlupflöcher mit Hilfe großer Steuerberatungshäuser aus. Dennoch sollte man dann auf anderen Feldern nicht den Moralapostel spielen. Und das tut Apple seit Tim Cook viel zu oft.

Manche der heutigen Initiativen sind aber sicherlich nicht verkehrt. Auch Donald Trump hat die HBCUs zuletzt stark gefördert.
+7
Tirabo13.01.21 14:13
Ich habe alle Spenden, die ich getätigt habe bisher nie als Betriebsausgabe oder Ähnliches für die Steuererklärung verwendet, weil eine Spende für mich eine Spende ist. Diese bezahle ich ganz privat. Alles andere ist geheuchelt.

Ich muss mir da nichts zurückholen.

Ich weiß gar nicht, welche Doppelmoral das ist, hier extra zu verkünden, dass man Spenden bei der Steuererklärung mit einreicht.

Leute gibts...
-7
pünktchen
pünktchen13.01.21 14:13
RichMcTcNs
In Jersey gelten nun mal andere Steuergesetze.

Ich hätte keine Probleme damit wenn Apple dort ihre dort verdienten Einkünfte anmelden würde und darauf keine Steuern zahlen würde. Aber solche Geldwaschanlagen dienen halt dazu wo anders verdientes Geld an der Steuer vorbei zu schleusen. Und das ist faktisch Steuerhinterziehung, scheissegal ob das irgendwer für legal hält oder nicht.

Das was Apple u.a. Steuerhinterzieher nicht zahlt müssen die normalen Bürger zahlen. Oder es führt zu klammen Staatsfinanzen und vernachlässigter öffentlicher Infrastruktur über deren Ergebnisse Leute wie Cook dann wieder öffentlich die Hände wringen und ein paar Almosen spenden können.

Klar, Apple und anderen moralisch zu kommen führt zu nichts. Das Verschieben von Gewinnen muss verhindert werden, Steuerparadiese wie Jersey dicht gemacht werden.
+9
pünktchen
pünktchen13.01.21 14:19
Whizzbizz
Ansonsten finde ich, dass man viel mehr Grund hat, auf Google und Amazon herumzuhacken als auf Apple.

Whataboutism. Google und Amazon existierten überhaupt noch nicht als Apples Finanzabteilung schon kreative Steuervermeidung betrieb. Wenn ich mich recht entsinne hat Apple Konstruktionen wie den Double-Irish erfunden oder zumindest als erster grösserer Konzern genutzt. Schon in den 1980ern.
+5
ddoerflinger13.01.21 14:20
iPat
ES GEHT EINEM AUF DEN KEKS dieses Gesülze...Apple zahlt genau die Steuern, die sie müssen. PUNKT. In jedem Land. Nochmal PUNKT!
Nein, ganz so einfach ist das nicht. Apple ist per se nicht gezwungen, komplexe Steuersparkonstrukte zu machen ("Double Irish" usw), um ganz viele Schlupflöcher auszunutzen. Natürlich ist Apple gegenúber den Shareholdern verpflichtet, das Unternehmen so gewinnträchtig wie möglich zu führen.
Das ist aber alles andere als schwarz-weiss. Es ist dem Gewinn nicht förderlich, Tim Cook ein Flugzeug zur Verfügung stellen (der würde seinen Job auch mit Linienflügen gleich gut machen), dennoch stellt das zum Glück niemand in Abrede. Ist es deswegen notwendig, so viele Schlumpflöcher wie möglich sind, auszunutzen, nur weil das dem Gewinn förderlich ist?

DJ
+11
ghost
ghost13.01.21 14:23
ddoerflinger
iPat
ES GEHT EINEM AUF DEN KEKS dieses Gesülze...Apple zahlt genau die Steuern, die sie müssen. PUNKT. In jedem Land. Nochmal PUNKT!
Nein, ganz so einfach ist das nicht. Apple ist per se nicht gezwungen, komplexe Steuersparkonstrukte zu machen ("Double Irish" usw), um ganz viele Schlupflöcher auszunutzen. Natürlich ist Apple gegenúber den Shareholdern verpflichtet, das Unternehmen so gewinnträchtig wie möglich zu führen.
Das ist aber alles andere als schwarz-weiss. Es ist dem Gewinn nicht förderlich, Tim Cook ein Flugzeug zur Verfügung stellen (der würde seinen Job auch mit Linienflügen gleich gut machen), dennoch stellt das zum Glück niemand in Abrede. Ist es deswegen notwendig, so viele Schlumpflöcher wie möglich sind, auszunutzen, nur weil das dem Gewinn förderlich ist?

DJ

So lange der Staat die Steuergelder so verblödet, bin ich nicht bereit "freiwillig" mehr zu bezahlen. Selbstverständliche würde ich auch jede legale Möglichkeit nutzen um Steuer zu sparen. Ich sag neu "Scheuer und PKW Maut" zum Beispiel...
Der Tag hat 24 Stunden und wenn das nicht reicht nehmen wir eben die Nacht dazu..."
0
ghost
ghost13.01.21 14:25
Tirabo
Ich habe alle Spenden, die ich getätigt habe bisher nie als Betriebsausgabe oder Ähnliches für die Steuererklärung verwendet, weil eine Spende für mich eine Spende ist. Diese bezahle ich ganz privat. Alles andere ist geheuchelt.

Ich muss mir da nichts zurückholen.

Ich weiß gar nicht, welche Doppelmoral das ist, hier extra zu verkünden, dass man Spenden bei der Steuererklärung mit einreicht.

Leute gibts...

Und was genau hilft das wenn Du die Spende nicht bei deiner Steuererklärung einreichst? Der dem du das Geld gespendet hast, bekommt deswegen keinen Euro mehr. Wenn Du richtig was tun willst, dann reich die Spendenquittung bei der Steuer ein und spende das Geld das Du vom Finanzamt wieder bekommst.
Der Tag hat 24 Stunden und wenn das nicht reicht nehmen wir eben die Nacht dazu..."
+10
firstofnine13.01.21 14:30
Ich unterstütze diese Kampagne, aber ich muss sagen, dass die Aussage von Tim Cook aus meiner Sicht nicht politisch ist. Es ist GANZ NORMAL, dass man gegen Rassismus und für Gleichheit ist.
Wann man nichts ändert, dann ändert sich nichts!
+6
Tirabo13.01.21 14:30
ghost
Tirabo
Ich habe alle Spenden, die ich getätigt habe bisher nie als Betriebsausgabe oder Ähnliches für die Steuererklärung verwendet, weil eine Spende für mich eine Spende ist. Diese bezahle ich ganz privat. Alles andere ist geheuchelt.

Ich muss mir da nichts zurückholen.

Ich weiß gar nicht, welche Doppelmoral das ist, hier extra zu verkünden, dass man Spenden bei der Steuererklärung mit einreicht.

Leute gibts...

Und was genau hilft das wenn Du die Spende nicht bei deiner Steuererklärung einreichst? Der dem du das Geld gespendet hast, bekommt deswegen keinen Euro mehr. Wenn Du richtig was tun willst, dann reich die Spendenquittung bei der Steuer ein und spende das Geld das Du vom Finanzamt wieder bekommst.

Hä?

Wofür erhält man Geld vom Finanzamt? Für Spenden???

Man zahlt höchstens weniger Steuern, man bekommt das aber nicht wieder.

Dazu dann wieder die eklige Doppelmoral was ich alles bitte jetzt machen soll, wofür du aber selbst nicht bereit bist.
-7
incredibleole13.01.21 14:34
Apple sollte einerseits lieber die Fresse halten und Steuern zahlen, andererseits wäre es wenn überhaupt akzeptabel, Menschen zu fördern, die schlicht arm und benachteiligt sind. Welche Hautfarbe die dann haben, sollte ziemlich egal sein. Diese Identitätspolitik ist widerlicher, reaktionärer Dreck, egal ob von links oder rechts. Da können auch gern schwarze Initiativen wie die HCBU bei sein, aber eben nicht nur. So spaltet man weiter die Gesellschaft. Ich bin mal in einer Gesellschaft aufgewachsen, wo Leute von anderen nach ihrem Charakter beurteilt wurde, das ist scheinbar leider vorbei und sich dann wundern, wenn der weiße, arbeitslose Ex-Industriearbeiter dann rechte Rattenfänger wählt, so sind sie, die "Progressiven"...
-18
Tirabo13.01.21 14:36
ghost
ddoerflinger
iPat
ES GEHT EINEM AUF DEN KEKS dieses Gesülze...Apple zahlt genau die Steuern, die sie müssen. PUNKT. In jedem Land. Nochmal PUNKT!
Nein, ganz so einfach ist das nicht. Apple ist per se nicht gezwungen, komplexe Steuersparkonstrukte zu machen ("Double Irish" usw), um ganz viele Schlupflöcher auszunutzen. Natürlich ist Apple gegenúber den Shareholdern verpflichtet, das Unternehmen so gewinnträchtig wie möglich zu führen.
Das ist aber alles andere als schwarz-weiss. Es ist dem Gewinn nicht förderlich, Tim Cook ein Flugzeug zur Verfügung stellen (der würde seinen Job auch mit Linienflügen gleich gut machen), dennoch stellt das zum Glück niemand in Abrede. Ist es deswegen notwendig, so viele Schlumpflöcher wie möglich sind, auszunutzen, nur weil das dem Gewinn förderlich ist?

DJ

So lange der Staat die Steuergelder so verblödet, bin ich nicht bereit "freiwillig" mehr zu bezahlen. Selbstverständliche würde ich auch jede legale Möglichkeit nutzen um Steuer zu sparen. Ich sag neu "Scheuer und PKW Maut" zum Beispiel...

Scheuer muss ganz sicher so schnell wie möglich weg, Da aber in dieser Regierung keiner seinen Posten verlassen will und damit auch ohne Probleme durchkommt, bedeutet das damit nicht, dass ich jetzt auch machen darf was ich will. Das ist ja das Dilemma, wieso das alles so undemokratisch ist. Das führt zu Politikverdruss.

Was das mit der Demokratie anrichtet, sehen wir bereits in den USA, hier in D ist es auch nicht mehr weit weg davon.
-3
pünktchen
pünktchen13.01.21 14:45
incredibleole
Ich bin mal in einer Gesellschaft aufgewachsen, wo Leute von anderen nach ihrem Charakter beurteilt wurde, ..

Wann und wo soll das denn bitte gewesen sein?
+2
root86ORG
root86ORG13.01.21 14:46
och Äpple, die ganze Evolution ist einfach Rasissmus, ohne Rassismus keine Evolution, fressen und gefressen werden
Only Amiga made it possible !
-23
dam_j
dam_j13.01.21 14:46
Muss man sich hier wirklich so einen politischen BS von anderen Usern anhören ? Wann kommt endlich das blocken Feature auf MacTechNews ?
Das Leben ist Scheiße aber die Grafik ist geil !
+2
DTP
DTP13.01.21 14:49
incredibleole
Ich bin mal in einer Gesellschaft aufgewachsen, wo Leute von anderen nach ihrem Charakter beurteilt wurde…

Echt? Wo und wann war das? Meinst du in der 1970 und 1980er BRD, in der man zB Türken und türkischstämmige Menschen ja nur nach ihrem Charakter beurteilt hat???
incredibleole
[…]andererseits wäre es wenn überhaupt akzeptabel, Menschen zu fördern, die schlicht arm und benachteiligt sind. Welche Hautfarbe die dann haben, sollte ziemlich egal sein. Diese Identitätspolitik ist widerlicher, reaktionärer Dreck, egal ob von links oder rechts.
Das ist doch meist die typische Antwort von weißen, privilegierten Hetero-Männer, auf die Förderung von Frauen, Schwarzen, Braunen, Schwulen oder anderen nicht-weißen-Männergruppen. Jahrzehntelang (Jahrhunderte? Jahrtausende?) vom Status Quo profitiert (oder sich dessen nicht bewusst sein) und nun Angst haben, benachteiligt zu werden.

Natürlich sollte man mMn erst die Gruppen fördern, die es am nötigsten haben. Und wenn das Privatgeld (einer Firma bzw. von Privatpersonen) ist, dann ist das erst recht in Ordnung.

Dir schreibt doch auch niemand vor, ob und für wen du spenden solltest?
+2
iPat13.01.21 14:51
Tirabo
Ich habe alle Spenden, die ich getätigt habe bisher nie als Betriebsausgabe oder Ähnliches für die Steuererklärung verwendet, weil eine Spende für mich eine Spende ist. Diese bezahle ich ganz privat. Alles andere ist geheuchelt.

Ich muss mir da nichts zurückholen.

Ich weiß gar nicht, welche Doppelmoral das ist, hier extra zu verkünden, dass man Spenden bei der Steuererklärung mit einreicht.

Leute gibts...

Mir kommen die Tränen...

Dann machst du auch keine Steuererklärung und gibst dort z.B. Weiterbildungskosten oder Fahrkosten an ("Du/Ich bin doch selber Schuld so weit weg vom Arbeitsort zu wohnen, wieso sollte da die Gemeinschaft der Steuerzahler dich/mich mit subventionieren? Zieh doch näher ran, wenn dirs zu weit ist..." Ich machs trotzdem, weils möglich/erlaubt ist. Du nicht? Natürlich nicht, du gibst es gern...*totlach*)..oder auch andere Kosten...etc. pp.
Und als Unternehmer bist du natürlich sooo sozial eingestellt dass du deinen Angestellten auch mehr zahlst als du vielleicht müsstest...
Nobel nobel...und du zahlst auch freiwillig mehr Steuern als du müsstest...jaja...wers glaubt.

Du könntest ja freiwillig das, was du sonst spendest (oder sonstwie sozial finanziell unterstützt) einfach mehr dem Finanzamt überweisen. Dann brauchst du gar nicht erst spenden und stellst es der Allgemeinheit zur Verfügung. Das ist doch genau DAS was du hier postulierst und Apple vorwirfst es nicht zu tun...machst DU natürlich alles...klar...#Doppelmoral...

Und JA, ich finde auch, dass BigTech mehr Steuerlast tragen müsste. Durchaus. Aber da ist nicht das Unternehmen der erste Ansprechpartner sondern die Politik, die die Rahmenbedingungen stellt.
Das kann nur die Politik regeln. Auch die angesprochenen "Geldwaschanlagen" und das Verschieben von Gewinnen. Die sind m.M. NICHT ok und gehören abgeschafft aber im Moment eben (leider) legal. Und solange solche legalen(!) Möglichkeiten bestehen werden sie ausgenutzt.
Und nur weil ICH mir kein gescheites Steuerbüro engagiere, welches auch die letzten legalen Cent in meiner Erklärung findet, kann ich doch andere nicht verurteilen, wenn sie genau das tun und eben große Steuerkanzleien beauftragen. Solange die Schlupflöcher, die die finden legal und durch die jeweiligen Steuergesetze abgedeckt sind, ist alles ok.

Und nochmal JA, mir ist das (teils aufgesetzte und übertriebene) Getue von Tim Cook auch etwas zu viel.

Und recht machen kann mans dem Mob eh nie. Wenn die besagten Firmen jetzt plötzlich den (vermeintlich) gerechtfertigten Steuersatz (was auch immer der wäre...) zahlen würden und dafür solche Initiativen wie Apple sie regelmäßig unterstützt und ins Leben ruft, nicht mehr machen würden/könnten, hieße es wieder "das reichste Unternehmen kann nicht mal paar Milliönchen für dies und das spenden..." etc. pp.

Wärs auch wieder nicht recht...
-2
incredibleole13.01.21 14:52
pünktchen
incredibleole
Ich bin mal in einer Gesellschaft aufgewachsen, wo Leute von anderen nach ihrem Charakter beurteilt wurde, ..

Wann und wo soll das denn bitte gewesen sein?
Bevor die Linksidentitären die kulturelle Hegemonie innehatten (politische Präferenzen des Journalistennachwuchses bitte selber googlen) und anfingen jegliche Probleme, die Leute in ihrem Leben erfahren zu einer Sache von Rasse, Geschlecht, Religion oder sexueller Präferenz zu machen. Da gab es zwar auch Rassisten, wie schon immer, aber diese Leute sind gesellschaftlich geächtet gewesen und hatten keinen nennenswerten politischen Einfluss. Heute scheint links von der Mitte der Gedanke mehrheitsfähig zu sein, man könne Rassismus mit Rassismus bekämpfen.
Ich ziehe mir diesen Müll eigentlich echt nicht mehr rein und bin deshalb auf Nachrichtendiät, umso bitterer ist es, dass man davon nichtmal mehr bei Techthemen verschont wird.
-14
DTP
DTP13.01.21 14:56
incredibleole
Bevor die Linksidentitären die kulturelle Hegemonie innehatten (politische Präferenzen des Journalistennachwuchses bitte selber googlen) und anfingen jegliche Probleme, die Leute in ihrem Leben erfahren zu einer Sache von Rasse, Geschlecht, Religion oder sexueller Präferenz zu machen.
Schreib doch mal bitte, wann und auf welcher Insel das war.

In Europa auf keinen Fall, erst Recht nicht in Deutschland. Da gab es ja sogar lange gesetzliche Diskriminierung von Frauen und schwulen Männern.

Also wo?
+2
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