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Kurz: Adobe-CEO tritt nach 18 Jahren zurück +++ WhatsApp mit neuen Kinder-Konten

18 Jahre lang stand Shantanu Narayen an der Spitze Adobes. In dieser Zeit wuchs das Unternehmen von 3.000 auf über 30.000 Mitarbeiter, der Umsatz von unter einer auf mehr als 25 Milliarden Dollar. Narayen baute Adobe erfolgreich zu einem Abo- und Kreativsoftware-Schwergewicht um, wenngleich unter Investoren Zweifel bestehen, wie gut gerüstet der Anbieter für das KI-Zeitalter ist. Zwar hat Adobe hier viel investiert, doch auf dem Markt tummelt sich viel neue Konkurrenz. Der Aktienkurs spiegelt das wider, denn in diesem Jahr gab es bereits ein Minus von 22 Prozent, 2025 betrug der Rückgang 21 Prozent.

Jetzt gab Narayen anlässlich der Quartalszahlen jedoch bekannt, sich bald zurückzuziehen. Nachdem ein Nachfolger im Rahmen des geordneten Übergangs gefunden sei, wolle er aber dennoch weiterhin Chairman of the Board bleiben. Adobe sucht laut Ankündigung sowohl intern als auch extern nach einem neuen CEO. Zum Quartalsergebnis selbst: Adobe meldete für "Q1 FY2026" einen Rekordumsatz von 6,4 Milliarden Dollar, was einem Wachstum von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.


WhatsApp mit neuen Kinder-Konten
WhatsApp hat angekündigt, eine zusätzliche Kontoform einzuführen. Diese richtet sich an Kinder im Vor-Teenager-Alter – bzw. an deren Eltern. Das Unternehmen beschreibt die neue Funktion als speziell eingeschränkte Zugangsart, bei der Erziehungsberechtigte ein WhatsApp-Konto auf dem Gerät ihres Kindes einrichten und anschließend mit dem eigenen Device verknüpfen. Anschließend lässt sich festlegen, wer das Kind kontaktieren und welchen Gruppen das Konto beitreten darf.


Die Verwaltung des Accounts obliegt ausschließlich den Eltern und ist mit einer zusätzlichen PIN geschützt, sodass die Schutzmechanismen nicht vom Nachwuchs geändert werden können. Inhalte persönlicher Gespräche bleiben nach Angaben des Unternehmens weiterhin Ende-zu-Ende-verschlüsselt – Mitlesen ist nicht möglich.

WhatsApp sei für viele Familien ein wichtiges Kommunikationsmittel — etwa für Absprachen nach der Schule, für Updates an Verwandte oder für die kurze Nachricht, dass jemand sicher angekommen ist. Die neue Kontenform sei als eine Reaktion auf Wünsche von Familien und Experten zu verstehen.

WhatsApp will in diesen Tagen mit der Freischaltung beginnen, allerdings erstreckt sich der gesamte Rollout über einen Zeitraum von mehreren Monaten.

Kommentare

tranquillity
tranquillity13.03.26 15:47
Zum Thema WhatsApp und Kinder/Jugendliche empfehle ich allen Eltern den digitalen Elternabend am 17.03.2026 um 19 Uhr von der Landesmedienanstalt NRW

Den Link kann ma gerne auch an Freunde und Verwandte weitergeben. Leider gehen die meisten Eltern vollkommen blauäugig und naiv an die Sache WhatsApp heran.

Weiterhin sehr interessant ist auch die WhatsApp-Studie der Landesmedienanstalt NRW: „HEUTE ZEIGE ICH EUCH MEINEN NEUEN PYJAMA!“
Studie der Landesanstalt für Medien NRW: Kinder nutzen WhatsApp oft als Social-Media-Ersatz – teilweise mit tausenden Followern“, die man hier findet:
+3
System 6.0.1
System 6.0.113.03.26 15:56
… Hauptsache, die kleinen Racker sind so schnell als möglich in Onkel Zuckerbergs Datenfalle drin. Eine Pest ist das.

Messenger sollten funktionieren wie Telefone oder E-Mail: ich kann jeden anrufen oder anschreiben, dessen Nummer oder Adresse ich kenne. Egal welches Telefon oder Mail-Client jemand nutzt.

Kann da mal bitte wer was machen? Am besten jemand mit Anstand und Respekt. Danke.
„A lot of times, people don't know what they want until you show it to them.“ Steve Jobs, 1998
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macuser22
macuser2213.03.26 15:57
Nicht zu vergessen den Digital Independence Day!
Der findet jeden ersten Sonntag im Monat statt, hat schon viele Unterstützer und hilft allen, die es wollen, sich von privaten Großkonzernen mit Monopolstellung zu emanzipieren.
Erkenne dich selbst –//– Nichts im Übermaß
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