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Wall Street Journal: Apple und Intel werden wieder Chip-Partner

Gerüchte über ein Wiederaufleben der Partnerschaft zwischen Apple und Intel kursieren bereits seit einigen Monaten. Nachdem mehrere Jahre lang Funkstille herrschte, immerhin begann Apple vor fünfeinhalb Jahren mit der Umstellung des Macs auf M-Chips, wird sich Intel wohl bald wieder auf Apples Liste der Schlüsselzulieferer befinden – im Falle von A-Chips sogar erstmals. Das Wall Street Journal berichtet von Verhandlungen, die bereits Anfang 2025 begonnen hatten, nun aber in eine erste verbindliche Vertragserklärung mündeten. So haben Apple und Intel kürzlich eine Vorvereinbarung unterzeichnet, wonach Intel zukünftig als Auftragsfertiger auftreten kann.


Intels Foundry-Strategie scheint doch zu greifen
Für Intel steht dies im Rahmen der Strategie, Fabriken zur Herstellung von Chips und Prozessoren von Drittanbietern auszubauen. Angeblich sah es zunächst aufgrund mangelnder Nachfrage so aus, als sei der Plan zum Scheitern verurteilt – weswegen man angeblich sogar diskutierte, sich komplett als Fertiger zurückzuziehen. Inzwischen stehen aber wohl mehrere namhafte Unternehmen als Kunden bereit, darunter eben auch Apple sowie seit vergangenem September Nvidia mit einer milliardenschweren Investition.

Abhängigkeit reduzieren – und politischer Druck
Bisherigen Berichten zufolge handelt es sich um eine Zusammenarbeit für Low-End-Chips im Sortiment, wohingegen die technische Speerspitze komplett bei TSMC verbleibt. Allerdings bietet das einige Vorteile, denn einerseits löst sich Apple etwas aus der bisherigen Abhängigkeit, kann dadurch geopolitische Risiken minimieren, andererseits hat man ein weiteres Argument für die US‑Regierung. Die Intel-Chips sollen aus Werken in den USA stammen – selbst wenn es sich nur um geringe Stückzahlen handelt, liefert man jene "Produktion in die USA verlagert"-Schlagzeilen, die Apple Vorteile bringen können. Angeblich soll die Kooperation auch auf politischen Druck hin entstanden sein, wie das Wall Street Journal meldet.

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