iOS-26-Bug sperrt Nutzer aus: Passworteingabe nicht mehr möglich


Um das iPhone vor fremdem Zugriff zu schützen, setzt Apple auf biometrische Entsperrmethoden wie Face ID und Touch ID. Diese stehen aber in bestimmten Situationen, etwa nach dem Neustart des Geräts, zunächst nicht zur Verfügung: Nutzer müssen zuerst ihren Code eintippen, ehe das Gerät vollumfänglich in Betrieb genommen werden kann. Diese Sicherheitsvorkehrung wurde Connor Byrne zum Verhängnis: Der in den USA lebende Student kann sein iPhone nicht mehr entsperren, weil ihm die Bildschirmtastatur schlicht nicht mehr die Möglichkeit dazu einräumt.
iOS 26 verweigert Eingabe des Hačeks auf dem LockscreenAm 5. April aktualisierte Byrne sein iPhone 13 von iOS 18 auf iOS 26.4. Seitdem hat der 21-jährige Student ein Problem: Es gelingt ihm nicht mehr, Zugriff auf sein iPhone zu erhalten. Byrne verwendete einen alphanumerischen Entsperrcode, was aus Gründen der Sicherheit durchaus ratsam ist. Im Code komme das sogenannte „Haček“ zum Einsatz – jenes diakritische Zeichen, welches auch „Winkelakzent“ genannt wird. iOS 18 erlaubte die Eingabe des Zeichens, das aktuelle Betriebssystem hingegen nicht: Es taucht auf der (tschechischen) Bildschirmtastatur auf dem Sperrbildschirm schlicht nicht mehr auf. Stattdessen ist dort ein nahezu identisches Zeichen zu finden, das iOS 26 jedoch nicht akzeptiert. Byrne experimentierte mit verschiedenen Lösungsmöglichkeiten: Er drückte verschiedene Tasten, versuchte, ein Downgrade von iOS durchzuführen und eine kabelgebundene Tastatur anzuschließen – alles ohne Erfolg, wie
The Register berichtet.
Warten auf ein UpdateDer Apple-Support arrangierte einen Termin an der Genius Bar, doch der Mitarbeiter konnte dem Studenten ebenfalls nicht weiterhelfen. Byrne ist nicht der einzige Betroffene: So finden sich in Foren wie
Reddit weitere Berichte von Nutzern, welche mit dem Haček bei der Eingabe des Codes nicht weiterkommen. Byrne zufolge sind auf dem Gerät einige wichtige Fotos gespeichert, welche lediglich lokal vorhanden sind. Er wartet nun auf ein Update, das den Fehler behebt – und bedient sich in der Zwischenzeit eines Android-Smartphones.