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Kuo über die iMac-Zukunft, Intel und ARM

Auch wenn es im Vorfeld der WWDC-Keynote als sehr wahrscheinlich galt, dass Apple eine neue Generation des iMacs präsentiert, blieben Hardware-Produktvorstellungen aus. Zwar ging Apple ausführlich auf den ARM-Umstieg ein, zeigte jedoch keine marktreifen und verkaufsfähigen Produkte. Nun hat sich das Branchenorakel Ming-Chi Kuo noch einmal zu dieser Thematik zu Wort gemeldet. Erst am Wochenende meldete Kuo, Apple wolle zunächst das MacBook Pro 13,3" auf eigenen Prozessoren umstellen, als Nächstes solle der iMac folgen. In seiner neuen Nachricht an Anleger präzisiert der Branchenexporte diese Vorhersage nun. Demnach dauert es bis zur nächsten iMac-Generation nicht mehr lange.


Erst Intel-Mac, dann rasch darauf der ARM-iMac?
Auch wenn der iMac zu den frühen Macs mit ARM-Chips zähle, werde es zunächst noch die letzte Intel-Version geben. Unklar ist, ob diese bereits auf das grundlegend überarbeitete Design mit schmaleren Rahmens setzt – oder ob die aktuelle Gestaltung noch ein weiteres Mal in die Verlängerung geht. Kuo nennt das dritte Quartal als Zeitraum der Markteinführung. Demnach würde Apple irgendwann zwischen Juli und September die Pressemitteilung verschicken. Glaubt man anderen Leakern, so wird es indes eher Juli, denn angeblich müsse Apple nur noch auf den Startknopf drücken.

Ende des Jahres als frühester Termin
Apple kündigte auf der Keynote an, dass schon in diesem Jahr der erste Mac auf Grundlage von "Apple Silicon" erscheinen kann. Wie erwähnt geht Kuo davon aus, hierbei handle es sich auf jeden Fall um ein Notebook, wenngleich der iMac nicht lange auf sich warten lasse. Sollte der iMac gleich zwei Aktualisierungen in diesem Jahr erhalten, einmal mit Intel- und einmal ARM-Innenleben, so hätte Apple das Vorgehen anlässlich des Intel-Umstiegs wiederholt. Damals blieb der PowerPC-iMac gerade noch drei Monate lange aktuell.

Redesign, innen wie außen
Das letzte Redesign des iMacs liegt übrigens schon acht Jahre zurück – die Reihe ist daher überfällig für optische Neuerungen. Wenn im vierten Quartal das neue 24"-Modell auf den Markt kommt, gibt es auf jeden Fall Designanpassungen, so viel scheint sicher. Momentan ist der iMac entweder mit 21,5" oder mit 27" zu haben, eine Ausführung mit 24" gibt es nicht. Genau diese Serie könnte dann auch der erste iMac mit ARM-Prozessor sein.

Kommentare

athlonet23.06.20 16:54
Wie ich schon an anderer Stelle geschrieben habe: ein neues Design würde ich für den Intel iMac nicht verstehen. Ein neues Design für den letzten Intel iMac müsste die Kühlung der Intel CPU + AMD GPU ermöglichen.
Wird dann auf ARM umgestellt, ist deutlich weniger Kühlung notwendig. Apple will ja ausschließlich ARM SoCs mit geringem Stromverbrauch einsetzen .

Daher könnte ich mir durchaus vorstellen, dass wir erst zum Jahresende ein neues iMac Design sehen.

Die Gerüchte würde ich so interpretieren:
  • Im Juli ein aktualisierter 27 Zoll iMac mit Intel CPU
  • Ende des Jahres ein 23/24 Zoll iMac mit ARM SoC in neuem Design, der den 21 Zoll iMac ablöst
  • Nächstes Jahr der Nachfolger des 27 Zoll iMac mit ARM SoC und neuem Design (und vielleicht anderer Größe)
+9
Crypsis8623.06.20 16:59
athlonet

klingt eigentlich sehr vernünftig. wenn zumindest der neue kleine imac keine dgpu mehr hat, würde es keinen sinn machen, jetzt noch eine neue kühlung zu entwickeln.
0
Lailaps
Lailaps23.06.20 17:05
Wichtig beim iMac, egal welche Größe und ARM oder Intel, RAM muss man selbst austauschen können.
Her mit der Pizza-Mix
+7
UWS23.06.20 17:09
athlonet
Im Juli ein aktualisierter 27 Zoll iMac mit Intel CPU
Tja, nur mit welcher CPU im Vollausbau? 10900K? Ist im normalen iMac Gehäuse wohl kaum kühlbar UND braucht ein neues Board wg Sockel 1200...

Neues Board mit 10900 im Gehäuse des iMac Pro, also mit der bessseren Lüftung...wäre eine Alternative.

Wird spannend...angesichts der Tatsache, dass derzeit fast nirgendwo ein 27" iMac zu bekommen ist und Lieferzeiten Mitte Juli angegeben werden, denke ich, dass wir tatsächlich nicht mehr lange warten müssen...
+2
Sarkis
Sarkis23.06.20 17:10
Lailaps
Wichtig beim iMac, egal welche Größe, RAM muss man selbst austauschen können.
Ja und hoffentlich schon in der Basisvariante mit mindestens 1 TB SSD versteht sich.
0
Mr. Weisenheimer23.06.20 17:12
Auweia, die iMac-Wunschliste gab's schon ein paarmal…
Nicht schon wieder!
+3
nane
nane23.06.20 17:41
Jede Wette, der neue ARM iMac für nächstes Jahr ist "superflach", 24" (4k) und 32" (8k) gross und sieht ähnlich aus wie das "Pro-Display". Ich hoffe der iMac bekommt auch eine ähnlich "höhenverstellbare" Mechanik wie im "Pro-Display" Fuss spendiert. Ich bin schon sehr gespannt, was da alles an neuer Hardware auf uns zukommt. Und wehe die Kisten sind verlötet, vernietet und verklebt. Dann bin ich glatt für mehrere Sekunden etwas böse
Das Leben ist ein langer Traum, an dessen Ende kein Wecker klingelt.
+11
piik
piik23.06.20 17:59
nane
Ich hoffe der iMac bekommt auch eine ähnlich "höhenverstellbare" Mechanik wie im "Pro-Display" Fuss spendiert.
Und Du willst dafür 500€ berappen?
+1
long dong mac
long dong mac23.06.20 18:19
Beim Speicher wäre ich mir nicht so sicher ob der beim ARM-Mac noch erweiterbar ist. Das ist bestimmt Ultra-Low-Power RAM und verlötet. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
+3
long dong mac
long dong mac23.06.20 18:30
Noch vergessen: Der RAM läuft ja durch die Secure Enclave (also quasi der T2 Chip). Und wenn ich mich nicht irre, dann haben alle Macs mit diesem Chip bisher verlötetes RAM gehabt.
0
CJuser23.06.20 18:48
Hoffentlich bestätigt sich die Angabe bzgl. eines 24 Zoll Display, auch wenn es vermutlich wieder in 16:9 sein wird Auflösung: 4.480 x 2.520 oder 4.608 x 2.592. Mir wäre nämlich 16:10 lieber. Und hoffentlich wird man diese Größe zwischenzeitlich parallel mit beiden Technologien anbieten.
Da 24 Zoll und 27 Zoll sich schon stark anhand der Leistung unterscheiden müssen um nebeneinander Sinn zu ergeben, könnte ich mir jedoch wirklich vorstellen, dass das 24 Zoll Modell zukünftig den Job beider iMacs erledigt und man zusätzlich beim iMac Pro auf 32 Zoll hochgeht. Für den Einsatz in einem "normalen" iMac ist das 32 Zoll Display wohl schlicht zu teuer.
nane
Jede Wette, der neue ARM iMac für nächstes Jahr ist "superflach", 24" (4k) und 32" (8k) gross und sieht ähnlich aus wie das "Pro-Display".[...]
32 Zoll mit 8K? Mit absoluter Sicherheit nicht! Apple hat doch ein 32 Zoll Display im Programm. Außerdem halte ich die Pixeldichte bei 8K auf 32 Zoll zu hoch und würde unnötig Leistung verschwenden.
+2
fauental
fauental23.06.20 19:34
fen
Das letzte Redesign des iMacs liegt übrigens schon acht Jahre zurück – die Reihe ist daher überfällig für optische Neuerungen.

Warum sind optische Neuerungen überfällig?
-4
Goosebump23.06.20 19:40
fauental
fen
Das letzte Redesign des iMacs liegt übrigens schon acht Jahre zurück – die Reihe ist daher überfällig für optische Neuerungen.

Warum sind optische Neuerungen überfällig?

Mal die dicken Balken ums Display bemerkt? Das ist ja vielleicht alles, aber schon lange nicht mehr zeitgemäß.
+2
Tope23.06.20 19:50
Entwicklern wird es doch schon in Kürze möglich sein, einen Mac Mini mit A12Z zu bestellen. Von daher erübrigt sich doch eigentlich die Frage welcher Mac wohl der erste mit A-Chip sein wird.

Den Rest wird man sehen. Es spielt doch auch keine große Rolle welches Produkt wann umgestellt wird und ob es vorher noch mal eine Aktualisierung mit Intel geben wird.
+2
Statler_RGBG
Statler_RGBG23.06.20 21:16
piik
nane
Ich hoffe der iMac bekommt auch eine ähnlich "höhenverstellbare" Mechanik wie im "Pro-Display" Fuss spendiert.
Und Du willst dafür 500€ berappen?
Hm, da könnte man drüber nachdenken. Aber ich glaube nicht, das wenn das kommt, das das nur einen Aufpreis von 500 Euro macht ...
0
athlonet23.06.20 21:44
long dong mac
Noch vergessen: Der RAM läuft ja durch die Secure Enclave (also quasi der T2 Chip). Und wenn ich mich nicht irre, dann haben alle Macs mit diesem Chip bisher verlötetes RAM gehabt.

Nein, haben sie nicht. Mac Mini, iMac Pro und Mac Pro haben den T2 Chip und gesockelten RAM. Beim Mac Pro ist der RAM sogar offiziell zugänglich.

Verlötet ist der RAM nur bei den Macbooks. Das ist nämlich low power RAM (LPDDR), und den gibt’s nicht als Steckmodul, sondern nur zum löten.
+4
Sascha77
Sascha7723.06.20 22:40
CJuser
Hoffentlich bestätigt sich die Angabe bzgl. eines 24 Zoll Display, auch wenn es vermutlich wieder in 16:9 sein wird Auflösung: 4.480 x 2.520 oder 4.608 x 2.592. Mir wäre nämlich 16:10 lieber. Und hoffentlich wird man diese Größe zwischenzeitlich parallel mit beiden Technologien anbieten.
Da 24 Zoll und 27 Zoll sich schon stark anhand der Leistung unterscheiden müssen um nebeneinander Sinn zu ergeben, könnte ich mir jedoch wirklich vorstellen, dass das 24 Zoll Modell zukünftig den Job beider iMacs erledigt und man zusätzlich beim iMac Pro auf 32 Zoll hochgeht. Für den Einsatz in einem "normalen" iMac ist das 32 Zoll Display wohl schlicht zu teuer.
Glaube ich kaum, damit würden sie "den" Arbeitsmac in vielen Kreativberufen killen. Es wird bestimmt auch einen großen iMac im neuen Design geben, 30 Zoll wären naheliegend. 16:10 fände ich aber auch gut.
+1
Tirabo23.06.20 22:40
athlonet
Wie ich schon an anderer Stelle geschrieben habe: ein neues Design würde ich für den Intel iMac nicht verstehen. Ein neues Design für den letzten Intel iMac müsste die Kühlung der Intel CPU + AMD GPU ermöglichen.
Wird dann auf ARM umgestellt, ist deutlich weniger Kühlung notwendig. Apple will ja ausschließlich ARM SoCs mit geringem Stromverbrauch einsetzen .

Daher könnte ich mir durchaus vorstellen, dass wir erst zum Jahresende ein neues iMac Design sehen.

Die Gerüchte würde ich so interpretieren:
  • Im Juli ein aktualisierter 27 Zoll iMac mit Intel CPU
  • Ende des Jahres ein 23/24 Zoll iMac mit ARM SoC in neuem Design, der den 21 Zoll iMac ablöst
  • Nächstes Jahr der Nachfolger des 27 Zoll iMac mit ARM SoC und neuem Design (und vielleicht anderer Größe)


Strategisch ist es aber im Sinne der Verkaufszahlen auf keinen Fall verkehrt, zeitnah ein neues iMac-Modell mit neuem frischen Design vorzustellen, um eben nicht den Effekt zu bekommen, dass alle nur noch auf ARM warten.

Das neue Design mit evt. neuen Features und Ausstattungen wäre wirklich eine willkommene Neuerung, die Überlegungen, auf einen ARM-Prozessor zu warten, bei vielen obsolet macht.

Ich wäre auch so ein Kandidat.

Strategisch wäre es von Apple meiner Meinung sehr unklug, auf ein Redesign erst dann zu setzen, wenn die ersten ARM-Chips verbaut werden.
So ein Übergang muss doch so unspektakulär wie möglich verlaufen, weil ein Mac ein Mac bleibt. Der Prozessor sollte - wie immer schon- doch egal sein.
Somit bekäme man bis dahin gar keine iMacs mehr verkauft.
0
fauental
fauental24.06.20 00:04
fen

Das letzte Redesign des iMacs liegt übrigens schon acht Jahre zurück – die Reihe ist daher überfällig für optische Neuerungen.
fauental
Warum sind optische Neuerungen überfällig?
Goosebump
Mal die dicken Balken ums Display bemerkt? Das ist ja vielleicht alles, aber schon lange nicht mehr zeitgemäß.

Das ist schon klar, aber bestimmt nicht wegen dem Alter. Ist doch völlig egal wir alt das Design ist, wenn es passt.
0
Mostindianer24.06.20 06:14
nane
Jede Wette, der neue ARM iMac für nächstes Jahr ist "superflach", 24" (4k) und 32" (8k) gross und sieht ähnlich aus wie das "Pro-Display". Ich hoffe der iMac bekommt auch eine ähnlich "höhenverstellbare" Mechanik wie im "Pro-Display" Fuss spendiert. Ich bin schon sehr gespannt, was da alles an neuer Hardware auf uns zukommt. Und wehe die Kisten sind verlötet, vernietet und verklebt. Dann bin ich glatt für mehrere Sekunden etwas böse

Könnte gut sein.

Wegen verlötet und so. Denke, wenn sich etwas auswechseln lässt, wäre es die ssd im m.2 Format und der Arbeitsspeicher. Die Grafikkarte (Chip?) wäre aber eher mit dem Board und dem SoC verbunden, daher nicht austauschbar.
0
Muffinmann24.06.20 17:15
Nun, ich bin ja seit dem Apple IIe im Apple Universum dabei. Jedoch habe ich langsam das Gefühl dass ich mit meinem MacMini (i7, Ende 2012) meinen letzten Mac gekauft habe. Bei dem MacMini konnte ich noch den RAM erweitern und sogar zwei 2.5" Platten verbauen, genau genommen eine 1TB SSD und 1 TB HDD im FusionDrive. Obwohl das mit dem FusionDrive vielleicht nicht die beste Idee war weil es ab und zu einen Mail-Bug unter Catalina gibt, ganz zu schweigen von der nervigen SMB Unterstützung. Netzwerk Platten werden ab und zu einfach mal vergessen, Neustart vom Mac notwendig. Unter ElCapitan gab es diese Fehler nicht.
Ich habe mal nachgesehen was ein aktueller Intel MacMini kostet, ich habe die 64GB mit 2TB Version und Intel i7 ausgewählt. Rund € 3500,- das ganze und man kann nichts austauschen!!! Klar, ein "geschlossenes System" hat viele Vorteile aber Zunkunftssicherheit ist etwas anderes.
Wie soll das dann erst bei einem ARM Mac werden? Ich glaube ja nun nicht das die Mac's günstiger werden, denke die Preise werden nahezu gleich bleiben.

So wie es für mich aussieht ist Apple zur Profitbude geworden die es so langsam übertreibt.
0
kleinanzeige24.06.20 22:19
vorallem kommen touch-macs endlich nen apple-surface
+1

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