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Faszinierende Stücke Computergeschichte zur Versteigerung: "Steve Jobs Revolution: Engelbart, Atari, and Apple"

Es gibt viele Sammler, die hohe Summen dafür auf den Tisch legen, seltene Kunstgegenstände zu erwerben. Selbiges gilt aber auch für besonders Tech-interessierte Zeitgenossen, denen Dokumente oder alte Hardware so einiges wert ist. Anfang des Monats ging wie berichtet beispielsweise die wahrscheinlich älteste Visitenkarte von Steve Jobs in eine Auktion – diese läuft noch bis Mitte März und steht momentan bei 1100 Dollar. Unter der Überschrift "The Steve Jobs Revolution: Engelbart, Atari, and Apple" hat selbiges Auktionshaus nun aber eine ganze Fülle an Gegenständen der IT-Gründerzeit gesammelt. Neben besagter Business Card lassen sich zahlreiche faszinierende Artikel finden.


Engelbarts Maus-Prototyp, Alcorns Pong-Schemata
Beispielsweise ist es möglich, sich einen frühen Prototyp der ersten Computermaus zu ersteigern. Deren Erfinder, Douglas Engelbart, hatte vor den ersten marktreifen Exemplaren natürlich eine ganze Reihe an Versuchen durchgeführt, wie seine Idee in die Tat umzusetzen sei. Für ganz besonders große Engelbart-Fans hat RR Auctions zusätzlich noch signierte Bilder und sogar dessen Briefmarkenblock im Angebot. Ebenfalls aus den 70er Jahren stammen Allan Alcorns Original-Schemazeichnungen von Pong. Mit einem geschätzten Verkaufspreis von 30.000 Dollar oder mehr handelt es sich aber um ein kostenintensives Vergnügen. Etwas günstiger ist die 1975 präsentierte Spielkonsole "Pong Home" (20.000+ Dollar).


Pong-Schemazeichnungen, Computermaus

Allerlei Jobs-Produkte zur Versteigerung
Aus dem direkten Umfeld von Steve Jobs stammt jener Apple II, den er einst dem Atari-Mitgründer Alcorn übergeben hatte. Ein von Wozniak und Jobs unterzeichneter Scheck soll mindestens 25.000 Dollar einbringen, allerdings steht die Auktion einen Monat vor Ablauf schon bei 23.580 Dollar. Die gut bekannte, schlampig ausgefüllte Jobs-Bewerbung liegt momentan bei 20.000 Dollar – und eine Jobs-signierte Ausgabe der ersten MacWorld-Ausgabe hat es auch bereits auf 5000 der erwarteten 50.000 Dollar gebracht. Die Tischkarte zum 30. Geburtstag von Steve Jobs stieg übrigens ebenfalls bereits auf 640 Dollar.


Jobs im China-Restaurant

Die Resterampe – und ein teures Jahrbuch
Wesentlich günstigere Memorabilien sind ein altes Aktienzertifikat von Microsoft (0 Gebote), IBM-Werbematerial aus den frühen Tagen (0 Gebote), ein Wozniak-Autogramm (0 Gebote) oder eine Wozniak-Tastatur (0 Gebote). Ebenfalls noch keine Begeisterung lösten zwei Fotos des 17-jährigen Steve Jobs in einem China-Restaurant, der zu versteigernde Werbeflyer für den Apple I oder ein NeXT-Poster aus. Möchte man hingegen das Handbuch des Apple I erstehen, könnten 15.000 Dollar oder mehr fällig werden – und für das 1971 erschienene "High School Yearbook" mit handschriftlichen Jobs-Vermerken gar 50.000 Dollar.

Kommentare

ideal
ideal16.02.22 14:12
Die gut bekannte, schlampig ausgefüllte Jobs-Bewerbung

Das liebe ich! Deute ich als Oppositions-Verhalten, und hab ich auch versucht in meinen damaligen Bewerbungen

Ist euch aufgefallen, wie heuchlerisch heute und damals Konzerne / Firmen ihr Personal akquirieren?
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