Die Produkthighlights der Woche

Manfrotto KLYP+: iPhone 6/Plus mit Fotoequipment erweitern

Kompakt
Marke Manfrotto
Bezeichnung KLYP+
Art iP6/+ Schutzhülle für Fotozubehör
Empf. Preis (€) ab ca. 25 (siehe Text)
Verfügbarkeit April/Mai
Der italienische Anbieter für Foto-Zubehör Manfrotto bringt mit KLYP+ eine Schutzhülle passend für iPhone 6 und 6 Plus auf den Markt, an der sich diverse Erweiterungen wie Fotolicht, Standfuß und Objektive installieren lassen, um die fotografischen Qualitäten der Apple Smartphones deutlich zu erweitern.


Über den Standfuß kann das iPhone auf einem Stativ, zum Beispiel einem Manfrotto PIXI Mini-Stativ, befestigt werden. Die hellen LEDs sorgen für eine ansprechende Ausleuchtung des Motivs.

Stabiles Polycarbonat an der Außenseite schützt das iPhone gegen Kratzer und andere Beschädigungen. Der Standfuß ist mit einem 1/4-Zoll-Gewinde ausgestattet, das eine Befestigung auf allen handelsüblichen Stativen ermöglicht. Der Zugriff auf sämtliche Bedienelemente des iPhones ist dabei gewährleistet. Das Set aus Hülle und Standfuß ist in den Farben Schwarz, Weiß und Rot/Anthrazit erhältlich.


Zum KLYP+ System zählen sechs Wechselobjektive, die mithilfe der KLYP+ Hülle passgenau vor die iPhone-Kamera geschraubt werden können: Fisheye, Tele 1,5x, Tele 3,0x, Weitwinkel & Makro, Super-Weitwinkel und Polarizer. Alle Objektive verfügen über optische Glaselemente und ein robustes Aluminium-Gehäuse.

Mit dem KLYP+ LED-Dauerlicht lassen sich auch bei schwachem Umgebungslicht Fotos und Videos aufnehmen. Es hat einen Abstrahlwinkel von 60 Grad und ist besonders als Aufhelllicht geeignet. Durch die hohe Helligkeit (225 Lumen) und die Farbgenauigkeit (>80% CRI) werden die Farben des Motivs lebendig und die Hauttöne sehr natürlich wiedergegeben. Das LED-Licht verfügt über einen 3-stufigen Dimmer, der es ermöglicht, die Lichtleistung an die jeweilige Aufnahmesituation anzupassen. Es kann direkt an der KLYP+ Schutzhülle oder über den mitgelieferten Standfuß auf einem Stativ (1/4-Zoll-Gewinde) befestigt werden.


Das LED-Licht wurde gemäß dem Sicherheitsstandard IEC 62471:2006 „Photo biogical Safety of Lamps and Lamp Systems“ getestet und ist für das menschliche Auge unbedenklich. Der integrierte Akku kann über den Micro-USB-Anschluss aufgeladen werden.


Mit dem KLYP+ System hat Manfrotto auch die Funktionen der KLYPapp+ erweitert. Anwender können damit den Funktionsumfang der iPhone-Kamera erweitern und ihren Fotos und Videos eine persönliche Note verleihen. Das Layout und die Oberfläche der App wurde an iOS 8 angepasst. Sie soll dank neuer Funktionen zur nachträglichen Bildbearbeitung jetzt noch mehr Spaß machen. Geblieben ist die beliebte Selbstauslöse-Funktion, die es jedem ermöglicht, Fotos durch einfaches Händeklatschen zu schießen. Der Anwender kann zwischen automatischem und manuellem Modus wählen und behält somit die volle Kontrolle über Einstellungen wie Scharfstellung und Belichtung. Im Zusammenspiel mit dem KLYP+ Zubehör lassen sich auch verwacklungsfreie Zeitrafferaufnahmen (Time-Lapse) erstellen. Die KLYPapp+ steht kostenfrei im iTunes Store zum Download bereit.

Die KLYP+ Schutzhüllen für das iPhone 6 und 6 plus (ab Mai) sind in den drei Farbvarianten Schwarz, Weiß und Rot/Anthrazit im Handel zum Preis von 24,75 Euro erhältlich. Der Preis für das komplette Kit liegt bei 123,86 Euro. Alle Zubehörteile wie LED-Licht (€ 64,36) und Objektive (ab € 29,65) sind auch separat erhältlich.

Kommentare

ExMacRabbitPro19.04.15 10:20
Nach wie vor frage ich mich, wozu 4k Bildschirme am Computer geeignet sind. Im Retina Modus ist die Auflösung zu gering - bzw. der Desktop dann zu klein, und nativ wäre mir die Auflösung zu groß und damit die GUI Elemente zu klein.
Und Zwischenauflösungen kommen mit einem Qualtätsverlust der Darstellung daher. Wie nutzt man also 4k als Computer Desktop Monitor?

Als TV für die Wiedergabe von entsprechendem Videomaterial ist das natürlich etwas anderes.
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sonorman
sonorman19.04.15 12:54
Egal welche Auflösung: es kommt fast immer irgendwo, irgendwie zu skalierten Darstellungen. Beispiel: Ein 20-Megepixel-Foto wird (außer bei 100%-Crop) auf dem Monitor immer runterskaliert. Selbst auf einem 4- oder 5-K-Monitor.

Vektorelemente hingegen, wie beispielsweise Fonts, lassen sich beliebig und ohne Qualitätsverlust auf jede Größe bringen. Bitmap-Elemente (z.B. Icons) sollten zumindest so hoch aufgelöst vorliegen, dass sie bei ausreichender Darstellungsgröße (z.B. im Dock) nicht übermäßig aufgeblasen werden müssen.

In der Praxis kann man heute mit den meisten Mac-Programmen und grafischen Elementen hervorragend auf hochauflösenden Monitoren arbeiten. Mit dem Dell 5K den ich mir gerade angeschafft habe, funktioniert das prächtig. Alle Fensterelemente, Icons, Buttons u.s.w. werden in normaler Größe dargestellt, so wie ich es vom weit weniger hochauflösenden 30" Cinema Display gewohnt war. Einfach in den Systemeinstellungen > Monitore die Option "Standard für Monitor" anwählen und es passt. Alles wird knackscharf dargestellt, so wie auf dem iPad Air. Nur eben auf 27". (Beide haben annähernd die selbe Pixeldichte.)

Bei einem 4K-Monitor dürfte es kaum schlechter sein.

Man kann sicher darüber streiten, wie viel Auflösung (ppi) auf einem Monitor überhaupt noch Sinn machen. So wie die Diskussion ja schon lange bei iPhone & Co. stattfindet. Fest steht aber, dass mehr Auflösung – sofern es die Hardware nicht überfordert – nicht schaden kann. Obwohl meine Sehstärke nicht mehr optimal ist und ich am Bildschirm eine Lesebrille trage, finde ich den Unterschied zwischen dem 30" ACD und dem Dell 5K in Sachen Schärfe frappierend. Von diesem Punkt aus bringt noch mehr Auflösung wahrscheinlich keine oder nur wenig sichtbare Verbesserung mehr, aber von einem "normal" auflösenden Monitor mit ca. 100 ppi (30" ACD) hin zu über 200 ppi ist schon noch deutlich sichtbar.
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wingwing
wingwing19.04.15 15:51
Ein kleiner feiner Zusatzhinweis - passt hier zum ViewSonic-Monitor-Text:

"... VP2780-4K ein konsistentes und natürliches Bild aus jedem Winkel liefern. Die 10-Bit-Farbtafel ermöglicht theoretisch 1,07 Milliarden Farben. ..."

OS X unterstützt gar keine 10-Bit-Farbdarstellung, sondern (leider) nur 8-Bit.

Ansonsten wie "immer": Danke für den Thread/ Test/ Beitrag.
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sonorman
sonorman19.04.15 16:34
wingwing
OS X unterstützt gar keine 10-Bit-Farbdarstellung, sondern (leider) nur 8-Bit.
10 Bit ist kein Heilsbringer, oder sowas in der Art. Solange nicht die ganze Produktionskette und sämtliche Software 10 Bit unterstützt, ist das nicht mehr als ein Prospektfeature und bringt eher Probleme.

Lesenswertes dazu. @@

OS X wird das bestimmt unterstützen, sobald es problemlos durch alle Instanzen funktioniert.
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redbear19.04.15 20:14
Hat jemand nen Link für Test Photos der 3x Telelinse /Iphone/ Manfrotto... ?
Danke
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ExMacRabbitPro19.04.15 20:38
sonorman
Einfach in den Systemeinstellungen > Monitore die Option "Standard für Monitor" anwählen und es passt. Alles wird knackscharf dargestellt, so wie auf dem iPad Air. Nur eben auf 27". (Beide haben annähernd die selbe Pixeldichte.)

Bei einem 4K-Monitor dürfte es kaum schlechter sein.

Doch, das ist bei einem 4k Bildschirm etwas anderes. Denn genau da würde mich interessieren, was OS X bei "Standard für Monitor" einstellt. Denn entwender hat man dann Pixelexakt (@2x - die Entwickler wissen was ich meine ) 1920x1080 - was bei 27" definitiv zu einer zu großen Darstellung der Bildschirmelemente führt, oder aber es wird eine Zwischenauflösung gewählt, die dann aber nicht mehr Pixelexakt zur Auflösung des Monitor passt. Und da wäre es interessant, wie präzise dann die Darstellung noch ist.

Ich wollte auch mitnichten eine Grundsatzdiskussion über mehr oder weniger Auflösungen von Computermonitoren lostreten. Da bist Du auf die falsche Fährte geraten.

Aber bei deinem 5k Bildschirm funktioniert der "Retina Trick" (so nenne ich die exakte Auflösungsverdoppelung mal) halt perfekt. Das ist auch der Grund, warum es einen 5k iMac mit 27" Display gibt und keinen 4k iMac.
Schalte deinen 5k Bildschirm doch mal in eine Zwischenauflösung, würde mich interessieren ob dann die Darstellungsschärfe sichtbar nachlässt.

Es gehr mir dabei auch mitnichten um die Darstellung von Vektorgrafiken und Fonts oder 20 MP Digitalcamera Bilder sondern um die GUI des Betriebssystems. Die ist nämlich nach wie vor Bitmap-basierend und diese Grafiken müssen wenn der Bildschirm kein exaktes vielfaches der normalen Auflösung ist ggf. um wenige Pixel herunter oder hoch skaliert werden. Und da frage ich mich, ob dann die Darstellungsqualität leidet.
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sonorman
sonorman19.04.15 20:56
ExMacRabiitPro
Verstehe, was Du meinst.
Bei ganzzahligen Vielfachen ist es natürlich leichter, als bei Zwischenwerten. Habe zwar momentan keine Erfahrung mit 4K-Monitoren an OS X, aber so schlimm kann es mit der Skalierung für 4K nicht sein, denn sonst gäbe es darüber im Netzt viel mehr Wehklagen.
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jensche19.04.15 21:36
Mir wären 27 Zoll einfach zu klein. 32" oder grösser könnte es schon sein.
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wingwing
wingwing19.04.15 23:12
sonorman
wingwing
OS X unterstützt gar keine 10-Bit-Farbdarstellung, sondern (leider) nur 8-Bit.
10 Bit ist kein Heilsbringer, oder sowas in der Art.
(( ... blah blah blah blah ... ))
OS X wird das bestimmt unterstützen, sobald es problemlos durch alle Instanzen funktioniert.

Sorry Sonorman - genau mit solchen "ungefragten Rechtfertigungen" entsteht der bei mir persönlich der Eindruck des "Schönreden".

Warum? Ich hatte meinen Zusatz geschrieben, weil im Artikel so "selbstverständlich positiv" von den 10-Bit und dessen Umfang berichtet wurde. Bis da hin war es in Ordnung - jetzt erhält es (mal wieder) den touch eines kopierten Werbeartikels.

Mein Fazit:
- Es ist in Ordnung, wenn großzügige positiven Behauptungen aufgestellt werden
- Es ist nicht in Ordnung, wenn man dazu etwas Einschränkendes ergänzt
... damit ist der Artikel/ Test in Hinblick auf Glaubwürdigkeit der inhaltlichen Aussagen für mich mal wieder abgewertet.

In aller Deutlichkeit und ohne Ironie: Danke (damit kann ich es noch deutlicher für mich be-werten).
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claudiusw
claudiusw19.04.15 23:27
Zu den Superzoom Kameras:
Wann fliegen diese 1/2.3" Sensoren endlich aus den Programmen der Hersteller. Warum baut man nicht zumindest einen 1/1.7" oder 2/3" Sensor ein. Ich kann nur raten die Finger von diesen Knipsen zu lassen und nach Kameras mit größeren Sensoren zu suchen. Diesen 30-fach Zoom braucht eigentlich keiner oder man bekommt die Bilder dabei nicht richtig scharf, und wenn, dann nur verrauscht (mit hohen ISO).
You can­not cre­ate good ty­pog­ra­phy with Arial.
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sonorman
sonorman19.04.15 23:38
wingwing
Ich bitte Dich! Du wirst doch wohl noch eine Produktvorstellung basierend auf einer Pressemeldung von einem redaktionellen Beitrag bzw. redaktioneller Meinung unterscheiden können! Mach doch nicht immer so'n Drama.
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wingwing
wingwing20.04.15 20:35
sonorman
wingwing
Ich bitte Dich! Du wirst doch wohl noch eine Produktvorstellung basierend auf einer Pressemeldung von einem redaktionellen Beitrag bzw. redaktioneller Meinung unterscheiden können! Mach doch nicht immer so'n Drama.

Klar habe ich manchmal einen Haarspalter dabei - passend zu meiner Goldwaage

... da bin ich ja das eine oder andere mal in "Guter Gesellschaft" ...

Passt schon - etwas "kritischere" Darstellungen fänd' ich trotzdem hilfreich
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barabas23.04.15 22:09
Vor dem Kauf eines neuen Monitor habe ich mich vor kurzem auch mit dem Thema 4K befasst, mich letztendlich dann doch für ein Standart Modell entschieden, wenn man bei einem EIZO CG überhaupt von Standart Modell sprechen kann

Nur bei einem 4K wäre ich vielleicht schwach geworden, der war mir dann aber zu "billig".


(Dürfte ab kommenden Monat auch hierzulande erhältlich sein)
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