Day One wechselt Besitzer: WordPress-Betreiber Automattic übernimmt Tagebuch-Tool

Die beliebte Tagebuch-App "Day One" hat einen neuen Besitzer. Das unter anderem für das weltweit meisteingesetzte Content-Management-System WordPress und die Software Simplenote verantwortliche Unternehmen "Automattic" sicherte sich die Software, die vor 10 Jahren auf den Markt kam. Day-One-Gründer und -CEO Paul Mayne verkündete die Neuigkeit via Blogeintrag. Wieviel Geld das Unternehmen für die Software bezahlte, ist nicht bekannt. Trotz der Übernahme soll Day One vom gleichen Team wie bisher weitergeführt werden – inklusive des CEO.


Bisheriges Team bleibt Day One erhalten
Paul Mayne zeigt sich in seinem Blogbeitrag zur Übernahme begeistert über die neuen Möglichkeiten, die ein großes Unternehmen wie Automattic für Day One biete. Im Gegensatz zu vielen anderen Übernahmen kleiner Softwarefirmen durch Marktgrößen wolle Automattic die Software nicht einfach schlucken und das Team an andere Projekte verteilen – vielmehr soll Day One im Großen und Ganzen so beibehalten und weiterentwickelt werden wie bisher. Dazu zählen Mayne zufolge auch die Privatsphäre-Features des Programms.

Integration von WordPress und Tumblr
Im Zuge der Übernahme gab Mayne dennoch eine Neuerung für die Software bekannt. Zukünftig sollen die Automattic-Dienste WordPress und Tumblr in Day One integriert werden, um Nutzern die Gelegenheit zu geben, bestimmte Tagebucheinträge oder anderen Texte über die Plattformen mit anderen Anwendern zu teilen. So sollen die Social-Media-Features von Day One erweitert werden. Wer entsprechende Funktionen nicht möchte, kann die Software aber auch so weiterverwenden wie bisher – inklusive gewohnter Features wie Support für eingefügte Fotos, Audio-Aufnahmen und Online-Synchronisierung.

Freemium-Modell wird beibehalten
Am Geschäftsmodell der Tagebuch-Software soll sich ebenso kaum etwas ändern. Wie bisher wird Day One in zwei Varianten angeboten: einer kostenlosen Version und einem Abo-Angebot für 4,49 Euro pro Monat (oder 37,99 Euro pro Jahr). Die Gratis-Version unterstützt nur eine begrenzte Anzahl an Einträgen.

Kommentare

Urkman15.06.21 13:48
Sorry, aber ein Abo für ein Tagebuch?
Und dann auch noch fast 40 Euro im Jahr...
Nee, bei sowas spiele ich nicht mehr mit...
0
nane
nane15.06.21 14:50
Urkman
Wie bisher wird Day One in zwei Varianten angeboten: einer kostenlosen Version und ...
Das Leben ist ein langer Traum, an dessen Ende kein Wecker klingelt.
0
Urkman15.06.21 20:58
nane
Urkman
Wie bisher wird Day One in zwei Varianten angeboten: einer kostenlosen Version und ...
Die Gratis-Version unterstützt nur eine begrenzte Anzahl an Einträgen.
-1
Nebula
Nebula15.06.21 23:56
Ich bin schon lange weg von Day One. Die Entwicklung sagte mir einfach nicht mehr zu. Nutze jetzt Diarly, dass sich sehr minimalistisch gibt aber dennoch viele praktische Features bietet. Der Sync erfolgt separat verschlüsselt über iCloud, sofern man will.

Zwischendurch war ich mal bei Monkkee, dass komplett im Browser läuft und dennoch aber dennoch nicht auf dem Server verschlüsselt. Mag dann aber doch lieber native Apps.
»Wir werden alle sterben« – Albert Einstein
0
comadeuro16.06.21 13:33
Urkman
nane
Urkman
Wie bisher wird Day One in zwei Varianten angeboten: einer kostenlosen Version und ...
Die Gratis-Version unterstützt nur eine begrenzte Anzahl an Einträgen.

Ungenau ausgedrückt. Die Gratis-Version erlaubt beliebig viele Einträge. Nur der Inhalt eines Eintrags ist auf ein Foto begrenzt und Einträge können weder Filme noch Audioaufnahmen noch PDFs enthalten. Auch erlaubt die Gratis-Version nur genau ein Journal im Gegensatz zur Premium-Variante, die mehrere parallele Tagebücher erlaubt (z.B. für Sport, Kultur, Privat, Beruf, …). Diese Einschränkung lässt sich leicht durch Schlagworte und Filter ausgleichen. Es fehlen auch ein paar nette Features wie z.B. IFTTT.
0

Kommentieren

Sie müssen sich einloggen, um die News kommentieren zu können.