Bericht: Zwei iPhone-Prototypen mit faltbaren Displays im Haltbarkeitstest

Wer auch unterwegs auf ein großes Display nicht verzichten möchte, trifft mit dem iPhone 12 Pro Max eine gute Wahl: Der 6,7 Zoll große OLED-Bildschirm verspricht einen guten Überblick, wenn der Anwender eine Vielzahl an Informationen auf dem Panel anzeigen lassen möchte. Mit einem Tablet ist die Displaydiagonale von 17 cm trotzdem nicht vergleichbar – nicht jeder Anwender möchte aber ein weiteres Gerät im Schlepptau haben. Ein faltbares iPhone könnte hier für Abhilfe sorgen – und einen sinnvollen Kompromiss zwischen Portabilität und einem bei Bedarf großen Bildschirm darstellen. Gerüchten zufolge arbeite Apple bereits intensiv an solchen Panels – und scheint nun in der Entwicklung einen Schritt vorangekommen sein.


Aus zwei mach eins
Laut der taiwanischen Internetseite Economic Daily News haben zwei Prototypen eines künftigen iPhones interne Tests zur Haltbarkeit bestanden. Das Foxconn-Werk im chinesischen Shenzhen habe die Beständigkeit des Klappscharniers entsprechenden Tests unterzogen. Beim ersten der beiden Prototypen handele es sich um ein iPhone mit zwei Displays – deren Zusammenwirken aber einem einzigen großen Bildschirm sehr nahekomme. Tatsächlich gab es in der Vergangenheit immer wieder Hinweise auf eine solche Entwicklung: Sp spielte der profilierte Leaker Jon Prosser bereits im Juni 2020 auf ein derartiges iPhone mit einem Faltmechanismus an (siehe ).

Apple prüfe weitere Vorgangsweise
Der zweite Prototyp erinnere an Klapphandys früherer Zeiten – die aktuell in Form von Android-Smartphones wie dem Samsung Galaxy Z Flip oder Lenovos motorola razr ein Revival erleben. Für diese Geräte seien OLED-Panels von Samsung vorgesehen. Der Hauptzweck der Tests beschränke sich auf die Haltbarkeit der Scharniere – nachdem diese evaluiert werden, wolle sich Apple auf die Entwicklung einer der beiden Mechanismen konzentrieren. Allzu schnell ist jedoch nicht mit finalen Ergebnissen zu rechnen: Ein älterer Bericht geht frühestens im September 2022 von marktreifen Geräten aus.

Kommentare

GeoM04.01.21 13:47
Dann wird das wohl ein weiters "liquidMetal" Produkt…
Dies "MetallGlastPlast" bietet alle Vorteile für die Scharniermechanik an der bisher viele (auf die Anwendungsdauer bezogen) gescheitert sind.
Eine effiziente, präzise und wiederholbare Herstellung mit hoher Festigkeit und für Metalle eine außergewöhnlich hohe Flexibilität bei nahezu polierter und resistenter Oberfläche, das schreit geradezu nach Scharnieren aus diesem Material…
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eastmac
eastmac04.01.21 14:14
Gibt es LiquidMetal noch?
War bis jetzt nicht nur die SIM-Auswurfnadel aus dem Material?
+2
Busterdick04.01.21 14:22
Es gibt kein Liquid Metal. Das ist rein ein Marketingbegriff.....
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salco04.01.21 14:40
Natürlich gibt es Liquid Metal, allerdings bei Raumtemperatur unter den Reinelementen nur Quecksilber, ob man das verwenden wollte ist ein anderer Punkt
+1
GeoM04.01.21 14:47
Busterdick
Es gibt kein Liquid Metal. Das ist rein ein Marketingbegriff.....

nicht die Kühlerpaste "liquid Metall" mit dem festem amorphen Metall "liquidMetall" verwechseln. (Leerzeichen beachten) Das gibt es noch:
https://www.liquidmetal.com
der (einzige) Spritzgussmaschienenhersteller:
https://www.engelglobal.com/de/de/verfahren/amorphous-metal-moulding.html - vielleicht ein Tip für die Börsengänger

Apple hat sich sogar für eine komplette Produktkategorie dir Nutzungsrechte gesichert.

tiefergehende Informationen zur meiner (nicht ganz unbegründeten) Spekulation:
https://www.patentlyapple.com/patently-apple/2020/11/apple-continues-to-refine-a-possible-future-iphone-with-a-wraparound-display-that-xiaomi-is-now-actively-pursuing.html
+1
tk69
tk6905.01.21 01:01
Apple muss mich schon >>sehr<< überzeugen, wenn ich mir je noch mal ein Klappgerät kaufen soll.
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