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Bericht: Apple richtet Final Cut mehr auf die Bedürfnisse anspruchsvoller Heimanwender aus

Momentan deckt Apple mit den angebotenen Videolösungen einen großen Teil des Marktes ab. iMovie richtet sich an den Heimanwender, Final Cut Express an ambitioniere Benutzer, Final Cut Studio konkurriert mit High-End-Anwendungen auf dem Markt. Berichten zufolge will sich Apple aber verstärkt den Heimanwendern und weniger professionellen Nutzern zuwenden. Laut AppleInsider arbeite Apple daran, Final Cut an die Bedürfnisse des Großteils der Kunden anzupassen. Nicht mehr die Nische der hochprofessionellen Anwender sei interessant, sondern der in den vergangenen Jahren deutlich gewachsene Kundenstamm. Dazu zählen vor allem auch Benutzer, die sich zwische Heimanwender und professionellen Heimanwender bewegen, also höhere Ansprüche an Software stellen.

Ohnehin wurde schon häufiger die Frage gestellt, wie Apple sich mit Final Cut positionieren möchte. Große Updates erfolgten eher spärlicher, sodass man den Eindruck gewinnen konnte, Apple wolle gar nicht mehr im High-End-Markt präsent sein. Die jetzt aufgekommenen Berichte verstärken die Vermutungen, Apple bediene lieber andere Kundenkreise und nicht das schwierigere, professionelle Umfeld. Angeblich wurde das Team bereits umstrukturiert, um sich besser auf die Wünsche der Mehrheit der Kunden einstellen zu können.

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Kommentare

gentux
gentux19.05.10 10:02
Also Final Cut für iPad...
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lesezirkel19.05.10 10:03
hmm... dann ist der Mac Pro wohl demnächst auf der abschussliste....
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idolum@mac19.05.10 10:06
Ich nutze eh Premiere Pro.
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MackyMaus19.05.10 10:06
Finde ich gut, so bedienen sie einen viel größeren Markt. Apple wird in ein paar Jahren eh ein reiner Consumer Hersteller sein. Fehlt nur noch, dass sie den MacPro im Preis anpassen und etwas günstigere Prozessoren einbauen.
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idolum@mac19.05.10 10:11
Außerdem bewegt sich der Pro-Markt derzeit auch immer mehr Richtung Prosumer. Es werden ganze Serien mit Video-SLRs gedreht, bald kommen Henkelcams mit APS-C Sensoren auf dem Markt, ...

Wenn das also heißt, dass die Bedienung einfacher wird und die Ressourcen effizienter genutzt werden, sehe ich das auch positiv. Wenn aber die Möglichkeit absoluter individueller Effekte und Cimpositings genommen wird, sehe ich für anspruchvolle Anwender schwarz.
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idolum@mac19.05.10 10:12
Sorry, meinte Composings.
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Jordon
Jordon19.05.10 10:17
Mehr Socialnetwork!
Direkter YouTube export!

Das ist was wir brauchen
Finde ich beim neuen IPhone schon obercool
Da reicht ja auch nicht die reine Facebook App, Facebook, YouTube und Co müssen INTEGRIERT werden!
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madox19.05.10 10:18
Finde ich auch gut, so lange keine Features gestrichen werden ^^. Aber etwas mehr Usability würde dem Paket sicher gut tun

Und etwas günstiger könnte es auch werden...
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bublik
bublik19.05.10 10:19
Welcome to iMovieCutPro
Boom
no timeline...It's Amazing!!! *sick*

wozu hat man dann FinalTouch eingekauft???

aber war ja ehe klar Shake sterben lassen und Boom Motion ... Yea!!! it's Amazing

was zum Dreck ist diese SuperSoftEinkauf und dann sterben lassen

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o.wunder
o.wunder19.05.10 10:20
Ah ja Apple, alles klar.

Zu Hause arbeitet man mit Apple Rechnern und auf der Arbeit mit Windows Rechnern, oder wie habe ich den "Rückzug" Apples aus dem Professionelem Markt zu verstehen?

Und der High End Heimbenutzer muss dann auch einen Windows Techner haben weil er nur dafür professionelle Apps bekommt?

Schöne neue Welt.

Da Frage ich mih doch langsam, warum überhaupt noch Apple Rechner kaufen?
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Turm
Turm19.05.10 10:23
Eine solide Software benötigt keine Ausrichtung sondern intuitiv bedienbare sinnvolle Funktionen. Dann kommen damit Prosumer genausogut zurecht wie Professionelle Nutzer. Es gibt ja auch kein Excel für Beginner.

In Sachen Usability finde ich aber Final Cut weiterhin um Längen besser als Premiere.
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Jordon
Jordon19.05.10 10:26
Eine solide Software benötigt keine Ausrichtung sondern intuitiv bedienbare sinnvolle Funktionen. Dann kommen damit Prosumer genausogut zurecht wie Professionelle Nutzer. Es gibt ja auch kein Excel für Beginner.
Dem kann man zu 100% zustimmen!



In Sachen Usability finde ich aber Final Cut weiterhin um Längen besser als Premiere.

Ist Gewohnheit denke ich. Nach einer Stunde schneiden mit Premiere komme ich zu mindest genauso gut klar.
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bernddasbrot
bernddasbrot19.05.10 10:31
Schade, dass Apple nach und nach einen ehemaligen Kernmarkt zu einer (uninteressanten) Nische erklärt. Immerhin waren es die Arbeitenden in den Medien (Print, Film, Werbung etc.), die meistens auch bei Apple geblieben sind, als es ganz finster aussah ...

Wenn QuarkXPress den Umstieg auf OSX nicht so in den Sand gesetzt hätte, wäre dieser Markt jetzt immer noch groß.
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josh219.05.10 10:32
Naja, vielleicht wird man eher Final Cut Express verschwinden lassen und nur noch iMovie und Final Cut haben. Dafür wird Final Cut dann für weitere Nutzergruppen geöffnet, von mehr kann doch keine Rede sein. Warum sollte Apple das absolut erfolgreiche Programm verstümmeln, vor allem nach dem man so wichtige Schritte wie Final Cut Server eingeführt hat?
Mehr Nutzer sind ja auch erstmal prinzipiell gut für die Software, da es dann auch mehr Support und Entwickler geben kann und wenn die Programme gleichzeitig einfacher in der Bedienung werden kann das auch Profis nicht schaden.
Final Cut wird inzwischen in so vielen Umgebungen eingesetzt, dass es einfach totaler Quatsch wäre, dass zu verhindern und Apple weiss auch, dass ein Teil des Reizes für Heimanwender darin liegt, dass sie wissen, dass auch Profis die gleichen Rechner nutzen, wenn das nicht mehr ist, wäre das ein wichtiger Imageverlust.
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MarkoS.19.05.10 10:32
Vielleicht ist das ausschlaggebend für mich, mich von Final Cut zu entfernen. Es ist ein superleicht-bedienbares Programm, sehr aufgeräumt.

Aber so mancher Bug ist mir echt ein Dorn im Auge, die BluRay-Umständlichkeit, schlechte Anbindung an AfterEffects uvm.

Noch stiefmütterlicher kann man das Pro-System nicht behandeln und bei aller Liebe zum Mac, bleibt dann nicht mehr viel übrig. Dabei hieß es doch, dass nächste Update wird "amazing".
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CooperCologne19.05.10 10:33
Es gibt ja auch kein Excel für Beginner.

Genau so verstehe ich auch den Originaltext auf appleinsider. Es geht darum, die Pro Applikationen "bedienbarer" zu machen, eventuell sogar deswegen um nur noch ein Produkt pflegen zu müssen.
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RonniRoyaL
RonniRoyaL19.05.10 10:38
Jetzt da FCP endlich im Profibereich Fuss gefasst hat, will sich Apple abwenden und vermehrt den Heimanwender ansprechen? Ob das mal nicht nach hinten losgeht…
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godehart
godehart19.05.10 10:42
erst Entwickler rausschmeissen und jetzt noch dieser Mist. Wird Zeit das DaVinchi und LIghtworks das Feld übernehmen. Bye Bye Apple. FCS war der Grund das ich einen Mac hab.
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bimden19.05.10 11:01
na, ich weiß nicht. Final Cut hat in den USA einen riesigen Marktanteil, und zwar nicht bei "Heimanwendern", sondern in den TV-Produktionen. Warum sollte man ohne Grund dieses Feld verlassen?
Allerdings könnte FC tatsächlich eine Überarbeitung der Benutzerobefläche gebrauchen. Die ist absolut furchtbar, mit 1000 kleinen Futzel-Controls und überhaupt total 90er. Zumal es ja auch noch Carbon ist.
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SGAbi200719.05.10 11:04
erst Entwickler rausschmeissen und jetzt noch dieser Mist
Von der 100. Wiederholung wird diese Aussage nicht "wahrer"...
Apple hat keine Entwickler des FCP-Projektteams entlassen, es waren Support-Mitarbeiter!
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jumpseat19.05.10 11:07
der ganze Artikel ist mal wieder ziemlich schlecht übersetzt bzw das wichtigste bleibt ausgespart. Es geht vor allem um eine bessere und intuitivere Bedienoberfläche für die Pro Apps, um die alten Macromediazöpfe abzuschneiden und somit die ProApps einem größeren Kundenkreis zugänglich zu machen

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exAgrajag19.05.10 11:08
Man kann nur in recht engen Grenzen Software schreiben, die für den normalen User einfach zu bedienen sind. Der "Pro" erwartet dagegen aber ganz andere Dinge. Meist WILL er die komplexen Optionen, oder ist sogar darauf angewiesen. Man schaue sich nur einmal die Möglichkeiten echter Profi-Software an und vergleiche sie mit den Einsteiger-Versionen. Akzeptiert es einfach, daß man für eine Profi-Software auch erst mal die Bedienung lernen muß. Das ist in allen anderen Bereichen auch so. Oder erwartet hier einer, daß ein Bohrhammer, den man an einen Bagger anbringt, genau so einfach zu bedienen sein muß, wie der 50€-Home-User-Bohrhammer?

Mit den Möglichkeiten steigt nunmal die Komplexität und mit ihr die Komplexität des Bedien-Interfaces. Das mag man schade oder gar schlecht finden – ICH finde das sogar gut. Entweder man beherrscht sein Werkzeug, oder man lässt es und greift zu was simpleren – und akzeptiert dabei, daß man manche Dinge damit nicht realisieren kann. Diese Wahl hat man ja. Keiner MUSS Excel oder Avid oder AutoCAD oder ... benutzen.

Womit ich nicht sagen möchte, daß es bei den Pro-Programmen nicht auch Raum für Verbesserungen gibt. Nur ist das Zielpublikum ein anderes und man kann von diesen eben auch andere Vorraussetzungen erwarten, als vom gemeinem Consumer/Prosumer.
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lanzi19.05.10 11:08
Dass Shake der Vergangeheit angehoert, ist vollkommen logisch, da die Software vom Code her einfach ziemlich veraltet war und mit neuen Compositong Loesungen wie NUKE einfach nicht mehr mithalten konnte. Da waere eine komplette Neuentwicklung seitens Apple notwendig gewesen.
Daher lieber Tschuess Shake

Zu FCP. Dass Apple die Pro Anwender abblitzen laesst, halte ich eher fuer eine Ente.
FCP ist als Software spottbillig und verkauft sich wie geschnitten Brot. Dennoch darf man nicht vegressen, dass auch FCP Systeme schnell Unsummen verschlingen koennen, sobald man die Hardware auf HD und Film anpassen muss. Ich denke eher, dass FCE fallen gelassen wird und FCP weiterhin mit Vollgas vorangetrieben wird. Apple macht leider nur den Fehler, dass sie mit FCP eine eierlegende Wollmilchsau anbieten moechten und so etwas benoetigt kein serioeser professioneller Anwender. FCP sollte als reine Schnittloesung erachtet werden und nicht als Mischmasch aus AFX, Motion, Shake und Avid. Hoffentlich sieht das Apple auch so und verstaerkt die Schnitt Tools und laesst Compositing Tools Software Herstellen, die was davon verstehen.

Abgesehen davon nimmt FCP nach wie vor nur einen geringen Marktanteil ein im Vergleich zu AVID.
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zornzorro19.05.10 11:09
sehr schlaue Strategie von Apple
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juniorsceptic19.05.10 11:11
Na dann muss aber billiger werden...
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johnnyb19.05.10 11:13
Killerstrategie:
Alte Software neu verpacken und günstiger verkaufen für "ambitionierte Heimanwender."
So spart man sich dann auch die nervigen Anrufe "wann kommt Feature xyz," die ja nur von Pros kommen können, die mit der Software wirklich was anstellen müssen. Deswegen braucht man auch keine Supportmitarbeiter mehr.
Fragen wie "warum hat das Programm solche Probleme mit abc in Verbindung mit klm" werden zukünftig wie alles mit "Überprüfen Sie, ob Ihr Rechner angeschaltet ist" beantwortet.

Nicht dass mich das groß stören würde, da ich hauptsächlich schreibe (und sicher nicht in Pages), aber zumindest MacBook Pros mit Mini Displayport dürfte es auch in fünf Jahren noch geben, damit sich mein LED Display auch lohnt... Sonst werde ich sauer
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gorgont
gorgont19.05.10 11:18
Lest euch mal den Originalartikel auf AppleInsider durch, ist hier bei MTN nicht richtig übersetzt bzw. rübergebracht, was Apple nun mit FinalCut vorhat.
touch eyeballs to screen for cheap laser surgery
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PeteramMeter19.05.10 11:20
na, ich weiß nicht. Final Cut hat in den USA einen riesigen Marktanteil, und zwar nicht bei "Heimanwendern", sondern in den TV-Produktionen
Wenn du die Apple-Statistik nimmst ist der Markanteil groß. Wenn du die AvidStatistik oder Adobe nimmmst klein. Hier kann man richtig schön Statistiken verfälschen. Programme werden schnell man nur onset genutzt, oder für previz..
Bei Serien, TV Filmen, Movies usw ist das Hauptinstrument immer noch Avid.. bei weitem. Im LowCoast Sektor wird FC oft eingesetzt. Bei Dokfilmen zum Beispiel. Wobei das Finishing dann ofmals doch auf nem AvidSystem erfolgt.

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re:com19.05.10 11:20
Eine solide Software benötigt keine Ausrichtung sondern intuitiv bedienbare sinnvolle Funktionen. Dann kommen damit Prosumer genausogut zurecht wie Professionelle Nutzer. Es gibt ja auch kein Excel für Beginner.

Doch gibts ... nennt sich Numbers
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Schens
Schens19.05.10 11:22
Ein befreundeter TV-Produzent hats mir so erklärt:

Alle nutzen Avid. Also kannst Du bedarfsweise einen Cutter für einProjekt holen. Der kennt sich zu 100% mit dem System aus.

Läuft dort jetzt FCP, so benötigt der teure Cutter eine lange Lernphase, die den Preisvorteil von Avid vs. FCP auffrist.

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