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Apples M3-Umstellung: M3 Ultra noch weit entfernt – und MacBook Air M3 ebenfalls nicht vor der Tür

Bekanntlich hat Apple die aktuelle Chipgeneration direkt in drei Varianten veröffentlicht und nicht erst mit der Basisversion begonnen, um Monate später mit den Pro- und Max-Ausführungen nachzulegen. Sofern Apple aber erneut plant, einen Chip in vier Ausbaustufen anzubieten, fehlt immer noch die leistungsfähigste Umsetzung – nämlich der M3 Ultra. Allerdings sollte man sich keine Hoffnung auf baldige Vorstellung machen, so Mark Gurman. Apple habe noch nicht einmal mit größer angelegten Tests dieser Chips begonnen, stattdessen bleibe der M2 Ultra noch eine ganze Weile an der Spitze. Vor wenigen Tagen erschienenen Benchmark-Ergebnissen zufolge ist die Führung gegenüber eines M3 Max jedoch nicht sehr deutlich (siehe ).


Kapazitäten erst einmal erschöpft
Gurman nach ist die aktuelle Fertigungskapazität von Chips im 3-nm-Verfahren ziemlich ausgeschöpft, zumal die neuen iPhone-Generationen einen wesentlichen Teil davon abzieht. Aus diesem Grund war Apple bei der Einführung des M3 auch darauf bedacht, nicht noch mehr Linien auf den Prozessor umzustellen. Dies betrifft vor allem das MacBook Air, welches es seit Jahren auf die höchsten Verkaufszahlen im Mac-Sortiment bringt. Außerdem gab es keinen aktualisierten Mac mini – und erst recht keinen Mac Studio M3 oder Mac Pro M3. Letztere bringen es zwar auf übersichtliche Stückzahlen, allerdings sind die Ultra-Serien wesentlich aufwendiger zu fertigen.

MacBook Air, Mac Mini, Mac Studio
Das MacBook Air M3 erscheine im kommenden Jahr, so Gurman, den Mac mini wolle Apple dann ebenfalls umstellen. An einem aktualisierten Mac Studio arbeite Apple, doch die Vorstellung sei noch ein gutes Stück entfernt. Vor der WWDC im Juni 2024, also ein Jahr nach der Vorstellung des M2 Ultra, ist ganz sicher nicht damit zu rechnen. Stattdessen dürfte es eher Sommer oder Herbst 2024 werden. Zum Mac Pro liegen dem Bloomberg-Journalisten keine Informationen vor. Vermutlich erfolgt der Übergang von M2 Ultra auf M3 Ultra jedoch im selben Zeitraum wie beim Mac Studio. Von einem Chip oberhalb der Ultra-Reihe, im letzten und vorletzten Jahr war mehrfach von einer Extreme-Serie die Rede, spricht inzwischen niemand mehr.

Kommentare

le kiu
le kiu06.11.23 09:52
die hätten den Max/Ultra gleich mit HBM RAM bauen sollen, dann hätte er wenigstens einen anständigen Performance Vorteil bei dem sowieso schon hohen Preis
-24
dam_j
dam_j06.11.23 10:01
le kiu
die hätten den Max/Ultra gleich mit HBM RAM bauen sollen, dann hätte er wenigstens einen anständigen Performance Vorteil bei dem sowieso schon hohen Preis

Du solltest dich schnellstens bei Apple bewerben und denen sagen wie die es richtig machen!
Das Leben ist Scheiße aber die Grafik ist geil !
+26
MacSquint
MacSquint06.11.23 10:27
Wenn man die Meldung liest , könnte man fast den Eindruck gewinnen, dass Apple mit seiner Hardware ein Performance Problem hat und alle Kunden händeringend auf ein Update warten…
Das Gegenteil ist aber der Fall.
99,9% Prozent der derzeitigen Nutzer eines M-Macs dürften verdammt zufrieden mit ihrem Mac sein und wer noch nen Intel nutzt, kann diesen durch großartige neue Macs ersetzen und er wird ein breites Grinsen im Gesicht haben, wenn er den M-Mac mit seinem Intel vergleicht.
Ich glaube, Apple war noch nie so gut aufgestellt wie in 2023.
Steve hätte so oft awesome sagen müssen und wäre wohl auch überglücklich gewesen, endlich mal so dazustehen…
+22
Greasel06.11.23 10:45
Bin derzeit auch hin- und hergerissen, ob ich mein MacBook Pro aus 2017 gegen einen Mac Studio oder ein neues MacBook Pro ersetzen soll. Da im MacBook ein i7 werkelt, gibt‘s keine Updates mehr in Bezug auf MacOS.
Die Preise sind jedoch schon recht hoch, wobei ich damals auch weit über 3000€ (mit Education Rabatt) für das Spitzenmodel bezahlt habe.
Der Leistungssprung ist aber so enorm, dass man kaum widerstehen kann.
Der Wert des Intel MacBooks wird vermutlich ebenfalls stark sinken, bzw. ist schon stark gesunken. Schwierig…
+3
AndreasDV06.11.23 10:51
Manchmal denke ich, ich habe den Studio M1 Max doch ein wenig zu früh gekauft, März 2023. aber dann sehe ich meinen alten iMac Late 2015, und denke dann wiederum, das es doch die richtige Entscheidung war. Aber der M3 Max lockt echt einen
0
silversurfer2206.11.23 10:57
AndreasDV
Manchmal denke ich, ich habe den Studio M1 Max doch ein wenig zu früh gekauft, März 2023. aber dann sehe ich meinen alten iMac Late 2015, und denke dann wiederum, das es doch die richtige Entscheidung war. Aber der M3 Max lockt echt einen

10 oder 20% mehr Geschwindigkeit "fühlt" man doch fast nicht
wieviel kannst du realistisch produktiver / schneller mit einem M3 arbeiten ? lohnt da ein Upgrade ?

Wie schon mehrfach von mir geschrieben ... selbst mein 2011er iMac ist für alles, was ich mache, noch schnell genug und rechtfertigt keine >2000€ Investition, aber das "haben wollen" ist trotzdem vorhanden :'(
+7
UWS06.11.23 10:57
MacSquint
Wenn man die Meldung liest , könnte man fast den Eindruck gewinnen, dass Apple mit seiner Hardware ein Performance Problem hat und alle Kunden händeringend auf ein Update warten… Das Gegenteil ist aber der Fall.
.
Da magst du aus reiner Konsumentensicht richtig liegen. Für technisch etwas mehr Interessierte (und Analysten) ist es aber natürlich interessant, mal über den Tellerrand zu schauen und zu beobachten, was sich denn sonst alles so tut – bei Intel, AMD und TMSC.

Apple muss ja letztlich auch darauf achten, dass die angebotenen Macs, iPhones und iPads sich in Sachen Hard- und Software dauerhaft in einem konkurrenzfähigen Umfeld bewegen – vor allem, wenn man solche Preiskategorien bedient.
There is no cloud…it’s just someone else’s computer.
+3
MacAlister06.11.23 11:12
Word!
MacSquint
Wenn man die Meldung liest , könnte man fast den Eindruck gewinnen, dass Apple mit seiner Hardware ein Performance Problem hat und alle Kunden händeringend auf ein Update warten…
Das Gegenteil ist aber der Fall.
99,9% Prozent der derzeitigen Nutzer eines M-Macs dürften verdammt zufrieden mit ihrem Mac sein und wer noch nen Intel nutzt, kann diesen durch großartige neue Macs ersetzen und er wird ein breites Grinsen im Gesicht haben, wenn er den M-Mac mit seinem Intel vergleicht.
Ich glaube, Apple war noch nie so gut aufgestellt wie in 2023.
Steve hätte so oft awesome sagen müssen und wäre wohl auch überglücklich gewesen, endlich mal so dazustehen…
-6
d2o06.11.23 11:35
Greasel
Bin derzeit auch hin- und hergerissen, ob ich mein MacBook Pro aus 2017 gegen einen Mac Studio oder ein neues MacBook Pro ersetzen soll.
Vor gleichem Problem stand ich auch. Überleg einfach wie oft Du das MBP mobil nutzt, oder ob es eher stationär verwendet wird.
Mir war die Argumentation "wozu für einen Bildschirm zahlen, den man nicht nutzt" sehr einleuchtend. Und so bin ich vom 2017er 15" i7 MBP zum Mac Studio M2 Max tendiert.
Geht es darum, dass Du gelegentlich nur mal von unterwegs in die Mails oder ins Internet gucken willst, würde ein iPad oder MB Air ausreichen, was man ja günstig bekommt.

VG
+2
WE
WE06.11.23 11:39
dafür reicht sogar das iPhone aus...
0
Greasel06.11.23 11:47
WE
dafür reicht sogar das iPhone aus...
So denk ich eben auch! Mit dem iPhone können solche „simplen“ Aufgaben mobil erledigt werden.
Der Mac Studio bietet für‘s gleiche Geld einfach mehr und ein Bildschirm wäre auch schon vorhanden.
0
Brunhilde_von_der_Leyen06.11.23 12:10
AndreasDV
Manchmal denke ich, ich habe den Studio M1 Max doch ein wenig zu früh gekauft, März 2023. aber dann sehe ich meinen alten iMac Late 2015, und denke dann wiederum, das es doch die richtige Entscheidung war. Aber der M3 Max lockt echt einen

Bei mir reicht einfach nur ein Blick auf die Aktivitätsanzeige meines M1 Studio Max um zu erkennen, dass der die meiste Zeit unterfordert ist und bei mir selbst im Parallelbetrieb von Final Cut und Adobe Photoshop längst nicht ausgereizt wird.
+4
Scrembol
Scrembol06.11.23 12:10
Die neuen Macs kosten einfach so viel, dass es für jeden schmerzt upzugraden, egal ob man schon von M1 kommt oder noch älter und das obwohl man für M1 noch gut was bekommt am Gebrauchtmarkt.

Ich brauche den Laptop halt einfach, weil ich viel von Homeoffice, zu Office, zu Außenterminen wechsele (in der Regel mind. einmal wöchentlich alles davon). Aber ich bin auch einer der Kunden, die eigentlich noch total glücklich mit dem M1 Pro sind. Es ist einfach mit großem Abstand der beste Mac, den ich jemals hatte, es gibt einfach keinen Grund damit nicht happy zu sein.
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+8
gritsch06.11.23 12:19
Scrembol
Die neuen Macs kosten einfach so viel, dass es für jeden schmerzt upzugraden...
Ich brauche den Laptop halt einfach, weil ich viel von Homeoffice, zu Office, zu Außenterminen wechsele...

Wenn man einen Computer beruflich nutzt, dann kostet der ja nicht viel bzw vernachlässigbar wenn man gegenrechnet was man ohne machen müsste.
Auch kann man ihn von der Steuer absetzen etc.
Wenn man keinen neuen braucht, muss man ja auch keinen neuen kaufen!
-2
AJVienna06.11.23 12:33
le kiu
die hätten den Max/Ultra gleich mit HBM RAM bauen sollen, dann hätte er wenigstens einen anständigen Performance Vorteil bei dem sowieso schon hohen Preis
HBM wäre schon spannend. Habe ich auch schon öfter gedacht. Die Speicherbandbreite ist zwar derzeit sehr gut für eine CPU, aber eher bescheiden für eine GPU. Da die Leistung der GPU aber auch NVIDIA hinterher hängt, ist das vermutlich noch nicht nötig. In 2-3 Jahren kann ich mir aber gut vorstellen das das anders aussieht.

Vielleicht gibt es dann auch Fertigungsverfahren bei denen RAM und SOC übereinander liegen. Wenn man die Hitzentwicklung bei so einem Aufvau in den Griff bekommt wären weitere enorme Leistungssprünge denkbar.

Vielleicht gibt es bis dahin auch mehr Anwendungen die davon profitieren könnten.
+2
MrJava06.11.23 12:42
AndreasDV
Manchmal denke ich, ich habe den Studio M1 Max doch ein wenig zu früh gekauft, März 2023. aber dann sehe ich meinen alten iMac Late 2015, und denke dann wiederum, das es doch die richtige Entscheidung war. Aber der M3 Max lockt echt einen

Meine Studio M1 Max habe ich im April gekauft - läuft wie ein Glöckerl. Bisschen geärgert habe ich mich schon, als dieser mit dem M2 bestückt wurde. Aber dennoch vermisse ich nichts. Mein MaxBook Pro ist noch das 2012er Modell - Geht aber auch noch ordentlich.
+1
AndreasDV06.11.23 12:50
MrJava
Meine Studio M1 Max habe ich im April gekauft - läuft wie ein Glöckerl. Bisschen geärgert habe ich mich schon, als dieser mit dem M2 bestückt wurde. Aber dennoch vermisse ich nichts. Mein MaxBook Pro ist noch das 2012er Modell - Geht aber auch noch ordentlich.

So ist ja auch alles Top. Aber ich spiele nur ein Spiel, ein einziges, und das ruckelt. Und ich weiss, das liegt an der CPU und nicht GPU. Und mit der Geschwindigkeit des M3 Max sollte das Game dann rückenfrei laufen.
+1
AndreasDV06.11.23 12:54
silversurfer22
AndreasDV
Manchmal denke ich, ich habe den Studio M1 Max doch ein wenig zu früh gekauft, März 2023. aber dann sehe ich meinen alten iMac Late 2015, und denke dann wiederum, das es doch die richtige Entscheidung war. Aber der M3 Max lockt echt einen

10 oder 20% mehr Geschwindigkeit "fühlt" man doch fast nicht
wieviel kannst du realistisch produktiver / schneller mit einem M3 arbeiten ? lohnt da ein Upgrade ?

Wie schon mehrfach von mir geschrieben ... selbst mein 2011er iMac ist für alles, was ich mache, noch schnell genug und rechtfertigt keine
10 oder 20% mehr Geschwindigkeit "fühlt" man doch fast nicht
wieviel kannst du realistisch produktiver / schneller mit einem M3 arbeiten ? lohnt da ein Upgrade ?

Wie schon mehrfach von mir geschrieben ... selbst mein 2011er iMac ist für alles, was ich mache, noch schnell genug und rechtfertigt keine >2000€ Investition, aber das "haben wollen" ist trotzdem vorhanden :'(
[/quote]

Es sind schon etwas mehr als 10-20 Prozent. Habe es gerade hier das schon geschrieben, warum es mich doch ein bisschen nervt. Es liegt einfach an ein Spiel. Es ruckelt. Als Intel Mac Version ruckelt es ständig. Bei der Window Version manchmal, kann aber eine gewisse Einstellung nicht höher stellen ohne dass das Spiel ständig ruckelt. Ich weiss, Pille Palle, aber es nervt trotzdem
0
UWS06.11.23 12:57
AndreasDV
aber das "haben wollen" ist trotzdem vorhanden
. ...haben wollen ist leider immer teurer als haben müssen (Sorry, konnte ich nicht zurückhalten )
There is no cloud…it’s just someone else’s computer.
0
Deppomat06.11.23 13:36
gritsch
Wenn man einen Computer beruflich nutzt, dann kostet der ja nicht viel bzw vernachlässigbar wenn man gegenrechnet was man ohne machen müsste.
Auch kann man ihn von der Steuer absetzen etc.
Wenn man keinen neuen braucht, muss man ja auch keinen neuen kaufen!
Wird gerne behauptet, aber das stimmt ja so pauschal nicht. Nicht jede Betriebsausgabe ist sinnvoll. 8000€ mußt du erst in Relation zum Geschäft setzen, um sagen zu können, ob das viel oder "nicht viel" ist. Und wie willst du denn "gegenrechnen, was man ohne machen müßte"? Es hat ja jeder schon einen Computer, der Fall ist also unrealistisch. Daß man es stattdessen mit nem Abakus oder im Kopf rechnet. Sondern die Frage ist, ob hinreichend Mehrwert durch den neueren Computer gegeben ist, um die Ausgabe zu rechtfertigen.
+4
UWS06.11.23 14:11
Deppomat
Wird gerne behauptet, aber das stimmt ja so pauschal nicht.
Das ist natürlich korrekt, ob das wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt von den Anforderungen und den Umsätzen ab.

Andererseits ist die Spanne zwischen "haben wollen" und "haben müssen" dem Finanzamt bei Betriebsausgaben egal – zumindest bis zu einem gewissen Grad.

In der Praxis bedeutet das ja in vielen Fällen: Bevor man es dem FA in Form von Steuern überweist, gönnt man sich lieber einige schöne und abschreibbare Betriebsmittel.
There is no cloud…it’s just someone else’s computer.
0
Ronalxo Qersti06.11.23 21:51
Deppomat

wenn ein Finanzamt eine Weihnachtsfeier macht könnte man von Geld eine Wagenladung 🖥️ Ultras kaufen-ergo ist den Leuten feiern wichtiger als Kultur -qed hoper edei deixai
-13
frodo200707.11.23 11:42
Greasel
Bin derzeit auch hin- und hergerissen, ob ich mein MacBook Pro aus 2017 gegen einen Mac Studio oder ein neues MacBook Pro ersetzen soll. Da im MacBook ein i7 werkelt, gibt‘s keine Updates mehr in Bezug auf MacOS.
Die Preise sind jedoch schon recht hoch, wobei ich damals auch weit über 3000€ (mit Education Rabatt) für das Spitzenmodel bezahlt habe.
Der Leistungssprung ist aber so enorm, dass man kaum widerstehen kann.
Der Wert des Intel MacBooks wird vermutlich ebenfalls stark sinken, bzw. ist schon stark gesunken. Schwierig…

Mache dein MacBook Pro aus 2017 doch mit OpenCore Legacy Patcher fit für das neueste macOS. Habe für Familienmitglieder mittlerweile drei MacBooks aus 2011, 2012 und 2015 so wieder nutzbar bekommen.
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