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M5-Umstellung in Apples Rechenzentren – für Apple Intelligence und Siri auf Gemini-Basis

Bei der Vorstellung von Apple Intelligence betonte der Konzern, dass die Privatsphäre der Anwender höchste Priorität habe. Einfache Aufgaben erledigt ein lokales Foundation-Model auf dem jeweiligen Gerät (iPhone, iPad oder Mac), während ein größeres LLM in der Private Cloud Compute komplexe Aufgaben übernimmt. Dies geschieht auf Apples Servern, die mit Chips der im Jahr 2023 vorgestellten Variante „M2 Ultra“ ausgestattet sind. Aus einer Aktualisierung der dazugehörigen Virtual Research Environment (PCCVRE) lässt sich entnehmen, dass Apple damit beginnt, neue Hardware zu integrieren.


Offenbar plant der Konzern einen schnellstmöglichen Einsatz in aktuellen Betriebssystemen. Dazugehörige Schnittstellen wurden bereits in der ersten Beta-Version von iOS 26.4 gefunden, welche Apple Anfang der Woche an registrierte Entwickler zum Download bereitstellte. Da kein Anwender in direkten Kontakt mit der Server-Hardware kommt, sind Details spärlich gesät – und abstrakter Natur: Servermodule des neuen Typs hören auf den Namen „J226C“, in denen ein nicht näher klassifizierter M5-Chip steckt. Die neuen Chips dürften sich nicht nur durch eine höhere Rechengeschwindigkeit vor allem für KI-Anwendungen auszeichnen, sondern zudem effizienter sein – und jede Energieersparnis hilft langfristig dabei, die Betriebskosten deutlich zu reduzieren.

Für Foundation-LLM – und Siri?
Es ist mit Sicherheit davon auszugehen, dass Apple Intelligence von der neuen Hardware profitieren dürfte. Zudem wird vermutet, dass die M5-basierten Servermodule die Grundlage für eine LLM-basierte Siri-Überarbeitung stellen. Zum Jahresbeginn hat Apple verkündet, dass für beide zukünftig Googles Large Language Models zum Einsatz kommen; diese betreibt Apple möglicherweise sogar auf eigener Hardware. Eine Milliarde US-Dollar koste dies gerüchteweise Apple jährlich. Der oftmals gut unterrichtete Bloomberg-Journalist Mark Gurman vermutet, dass ein Gemini-basiertes Siri spätestens im April in eine Testphase eintritt, um im Mai Endanwendern zur Verfügung zu stehen.

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