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#AppleToo: Kritik an Cupertino wegen Sexismus, Rassismus und anderer Diskriminierungen

Apple muss gerade einiges an negativer Berichterstattung hinnehmen: Neben dem vielfach geäußerten Unmut über die Pläne des Konzerns, Fotos auf den iPhones nach kinderpornografischen Inhalten zu scannen, kritisieren einige Mitarbeiter die Unternehmenskultur: Apple unternehme nicht genug, um Sexismus, Rassismus und anderen Benachteiligungen von Angestellten entgegenzutreten. Nun gipfeln die Vorwürfe in einer Bewegung namens #AppleToo: Deren Vertreter weisen darauf hin, mit ihren Einwänden bislang vom Konzern ignoriert worden zu sein.


#AppleToo: Cupertino neigt zur Geheimhaltung
Nach Angaben von The Verge beteiligten sich etwa 15 Apple-Mitarbeiter an der Organisation von #AppleToo, darunter auch einige ehemalige Angestellte. Sie machten ihr Anliegen zuerst einer Discord-Community mit etwa 200 Mitarbeitern des Unternehmens bekannt. Auf der Internetseite appletoo.us geht die Gruppe auf einige Probleme mit dem Konzern ein: So habe sich Apple zu lange der öffentlichen Kontrolle entzogen und sei aufgrund einer Kultur der Geheimhaltung zu einer „undurchsichtigen, einschüchternden Festung“ geworden. Mitarbeiter würden aufgrund ihres Geschlechts oder weil sie einer historisch marginalisierten Gruppe angehören diskriminiert, heißt es auf der Seite.

Unterstützung vom Leaker Fudge
Damit sei nun Schluss: Man habe alle internen Wege ausgeschöpft, doch es habe sich nichts verändert. Die Gruppe appelliert an ihre Kollegen, entsprechende Erfahrungen zu teilen und sich #AppleToo anzuschließen. Laut AppleInsider zählt der Leaker Fudge zu den Unterstützern der Bewegung, er habe vor allem der Ingenieurin Cher Scarlett bei der Realisierung geholfen.

Werden Frauen und Minderheiten benachteiligt?
Scarlett initiierte unlängst eine Umfrage unter Apple-Mitarbeitern, um Erkenntnisse zu Gehaltsunterschieden zu gewinnen. The Verge analysierte die Daten der ungefähr 2.000 Teilnehmer (Apple beschäftigt ungefähr 147.000 Personen); Scarlett teilte die Ergebnisse zudem auf Twitter:

Quelle: @cherthedev via Twitter

So liege der Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen unter den Teilnehmern der Umfrage bei etwa sechs Prozent. Die Ingenieurin weist ferner darauf hin, dass nichtbinäre, nicht weiße Personen sowie Frauen in leitenden Positionen deutlich unterrepräsentiert seien. Die Daten würden darauf hindeuten, dass weiße Männer ungleich höhere Aufstiegschancen als Frauen hätten, so Scarlett.

Kommentare

beanchen24.08.21 08:43
@MTN
Euer Text ist falsch. Ihr sprecht von Männer und Frauen aber es geht um Männer und Nicht-Männer.
Und damit bin ich als Nicht-Mann schon raus! #waseinschwachsinn
Nicht alles, was heute neu ist, wird morgen früher besser gewesen sein werden. Manches wir einfach nur vergessen.
+4
coosmannc24.08.21 08:48
Die riesige Anzahl der Betroffenen gibt Ihnen wahrscheinlich recht. Ironie aus.
Meiner Meinung nach ist auch das ein Beispiel, wie Menschen versuchen, sich durch „Spleens“ sich aus der Masse herauszuheben.
+10
AJVienna24.08.21 09:06
Ich denke es ist gefährlich in solche Zahlen zu viel hinein zu interpretieren.

Es gibt z.B. auch einen großen Unterschied bei der Verteilung der Studenten (zumindest zu meiner Zeit gab es nicht mal 10% die Informatik studiert haben). Das scheint sich mittlerweile gebessert zu haben, wenn ich mir den Anteil an jungen Frauen bei unseren Neuzugängen anschaue. Nichtsdestotrotz liegt der Anteil vermutlich immer noch immer weit unter 50%. Da ist es wenig verwunderlich das in diesem kleineren Pool auch weniger Fachkräfte gefunden werden. Auch Top Kräfte finden sich dann weniger. Das zeigt sich dann natürlich auch im Unternehmen bei der Verteilung und beim Einkommen (zumindest in der Entwicklungsabteilung). In der Elektrotechnik ist das übrigens noch extremer.

Wenn man also überall auf Krampf versucht die Frauenquote zu steigern (ohne das schon bei der Ausbildung zu tun), wird das nur dazu führen das sich die Qualität insgesamt verschlechtert und Männer benachteiligt werden.

Was kommt als nächstes? Eine Quote von 30% nicht binären?
+18
chessboard
chessboard24.08.21 09:51
Bei Apple dürften aber auch eine Menge Leute aus anderen Disziplinen als nur der IT arbeiten: Marketing, Verkauf, Design, Organisation, Rechtsabteilung etc. Ich nehme schwer an, dass der eigentliche IT-Bereich bei Apple nur einen Bruchteil des Gesamtunternehmens stellt.
Da zieht dann das Argument mit dem (leider) wahrscheinlich wirklich geringeren Anteil an nicht männlichen Personen im IT-Bereich nicht mehr so wirklich.
+2
Duke9724.08.21 10:06
Ich moechte auch nichts davon hoeren, dass in meiner heilen Apple Welt irgendwelche Weiber oder LGBTQ+ Leute oder sonstwer rumjammert.

Die Angestellten sollen dankbar sein, dass sie fuer so eine tolle Firma arbeiten duerfen und ansonsten die Klappe halten!
+3
OMA
OMA24.08.21 10:25
Duke97
Ich moechte auch nichts davon hoeren, dass in meiner heilen Apple Welt irgendwelche Weiber oder LGBTQ+ Leute oder sonstwer rumjammert.

Die Angestellten sollen dankbar sein, dass sie fuer so eine tolle Firma arbeiten duerfen und ansonsten die Klappe halten!

Sollte dies ernst gemeint sein, müssen wir auch auf https://www.mactechnews.de/ kräftig aufräumen.
-3
beanchen24.08.21 10:30
OMA
Sollte dies ernst gemeint sein, müssen wir auch auf https://www.mactechnews.de/ kräftig aufräumen.
Wer ist "wir" und was muss aufgeräumt werden?
Ich denke übrigens nicht, dass es ernst gemeint ist, was die Aussage aber kein bisschen besser macht.
Nicht alles, was heute neu ist, wird morgen früher besser gewesen sein werden. Manches wir einfach nur vergessen.
+2
Phil Philipp
Phil Philipp24.08.21 10:36
AJVienna
......
Wenn man also überall auf Krampf versucht die Frauenquote zu steigern (ohne das schon bei der Ausbildung zu tun), wird das nur dazu führen das sich die Qualität insgesamt verschlechtert und Männer benachteiligt werden.

Was kommt als nächstes? Eine Quote von 30% nicht binären?
Ja, sehe ich auch so. Aus 10% nicht-männlichen Studenten kann man nicht 50% nicht-männliche Führungskräfte machen.

(Aber solange niemand eine Frauenquote bei der Müllabfuhr, Stadtreinigung oder der Feuerwehr fordert, kann ich diese Diskussionen sowieso noch nicht so ganz ernst nehmen...)
+10
AidanTale24.08.21 10:54
Man sieht schon in den Keynotes, wo Apple versucht Parität der Vortragenden herzustellen und zudem nach Möglichkeit noch schwarz/weiß/asiatisch/behindert zu berücksichtigen, wohin das führt.
Man hat nun öfter Leute auf der Bühne die in freier Rede ungeübt sind, oder denen es nicht liegt vor Publikum zu reden. Insbesondere bei den Liveübertragungen mit viel Publikum kommt dann noch Lampenfieber hinzu und das Ganze wirkt verkrampft und wie vorgelesen. Wenn man dann noch Leute wie Craig hat, die das außergewöhnlich gut beherrschen, wirkt das im Kontrast noch deutlicher wie "gut gemeint aber nicht gut gelungen".
Hinzu kommt dass gute Managerinnen offenbar generell Mangelware und deshalb auf dem Markt auch heiß begehrt sind. Viele der Frauen, die das in den letzten Jahren wirklich gut gemacht haben, sind mittlerweile nicht mehr bei Apple.
+5
KingBradley
KingBradley24.08.21 10:57
Die Ingenieurin weist ferner darauf hin, dass nichtbinäre, nicht weiße Personen sowie Frauen in leitenden Positionen deutlich unterrepräsentiert seien. Die Daten würden darauf hindeuten, dass weiße Männer ungleich höhere Aufstiegschancen als Frauen hätten, so Scarlett.

Dieser Schwachsinn mit Geschlechtern wird so aufgebauscht als ob nichtbinär und co. 50 % der Bevölkerung ausmachen dank Hippen Social Media Leuten
Würde man für jede Gruppe eine Quote einführen dann hätte Apple die Planwirtschaft bei Personalangelegenheiten im Haus.

Es sollten die besten, die passendsten (=Charaktereigenschaften) Mitarbeiter genommen werden
und da sollte es keine Rolle spielen welches Geschlecht, welche Hautfarbe! Aber alles andere ist quatsch.
Siehe z.B. Paritätsgesetz bei Parteien = 💩

Witzig ist auch wenn man die Sache mal im Sport mitbekommt:
Frau im Körper eines Mannes....wie viel Muskelmasse haben Männer mehr als Frauen?
Welche Frau träumt nicht davon das in ihrem Leistungssport eine "Frau im Körper eines Mannes" auftaucht?
+5
Duke9724.08.21 11:35
Meine Aussage ist ueberhaupt gar nicht ernstgemeint.
Erstaunlich dass sich jemand daran stoert, wo doch anscheinend die meisten anderen Beitraege hier das gleiche aussagen, ohne dass sich jemand daran stoert.

Das schlimme ist, das ich diese Beitraege erwartet habe, als ich die Ueberschrift des Artikels gelesen habe.
+5
MrWombat
MrWombat24.08.21 11:40
In Amerika kriegst mittlerweile einen shitstorm wennst ein webinar mit nur Männern machst.

Ich selber würde mich freuen wenn die Diskussion auf gerechte Arbeitsbedingungen und Chancengleichheit sowie Qualifikation geführt würde.

Bis wir aber dahin kommen, wird es wohl die eine oder andere Quotenlösung benötigen.

Ich sehe das als Übergangslösung, um zur nächsten Stufe/Weiterentwicklung zu kommen. Es wird bedeuten, das zeitweise die Diversität in manchen Fällen wichtiger sein wird als die Qualifikation selbst. Ist das ideal? Aus meiner Sicht nicht - damit wir aber die nächste Stufe erreichen wird’s notwendig sein.

Im Idealfall werden wir in der Zukunft nicht mehr über Diverstät über %Regeln reden müssen. Sondern die Qualifikation im Vordergrund stehen.
+3
beanchen24.08.21 11:52
Duke97
Erstaunlich dass sich jemand daran stoert, wo doch anscheinend die meisten anderen Beitraege hier das gleiche aussagen, ohne dass sich jemand daran stoert.
Tja, und genau da liegst du halt komplett falsch. Zwischen Kritik an einer völlig überzogenen Haltung und deinem Versuch über eine Assi-Aussage die Kritik zu kritisieren, liegen Welten.
Nicht alles, was heute neu ist, wird morgen früher besser gewesen sein werden. Manches wir einfach nur vergessen.
0
Gu Wen Lang24.08.21 12:05
MrWombat
Ich sehe das als Übergangslösung, um zur nächsten Stufe/Weiterentwicklung zu kommen. Es wird bedeuten, das zeitweise die Diversität in manchen Fällen wichtiger sein wird als die Qualifikation selbst. Ist das ideal? Aus meiner Sicht nicht - damit wir aber die nächste Stufe erreichen wird’s notwendig sein.
Die Frage ist, ob wir diese - theoretische - nächste Stufe erreichen, wenn sich in den Entscheidungsstrukturen vermehrt Menschen finden, die eben gerade nicht wegen besserer Qualifikation eingestellt wurden, sondern auf Grund einer identitären Zuordnung. Dieselben Menschen müssten dann festlegen, wann die "nächste Stufe" erreicht und Gleichstellung gewährleistet ist - aber würden sie das auch tun?
+4
Phil Philipp
Phil Philipp24.08.21 12:05
MrWombat
....
Ich sehe das als Übergangslösung, um zur nächsten Stufe/Weiterentwicklung zu kommen. Es wird bedeuten, das zeitweise die Diversität in manchen Fällen wichtiger sein wird als die Qualifikation selbst. Ist das ideal? Aus meiner Sicht nicht - damit wir aber die nächste Stufe erreichen wird’s notwendig sein.

Im Idealfall werden wir in der Zukunft nicht mehr über Diverstät über %Regeln reden müssen. Sondern die Qualifikation im Vordergrund stehen.
Das hoffe ich auch. Ich hoffe, dass die Quote eine ausreichende Sogwirkung entfaltet, dass genügend Nicht-Männer sich eine gute Chance ausrechnen, in interessanten Berufen "es zu was zu bringen" und das dann auch lernen/studieren. Und dann gibt es auch wieder genug gemischten Nachwuchs, um tatsächlich wieder nach Qualifikation und nicht nach Geschlecht einzustellen und in die Führungspositionen zu befördern. Ein Traum.
Solange muss man halt noch mit dem geschlechts-spezifischen Turbo beim Peter-Prinzip leben.
(boah, dann hat endlich auch das ewige Rumgehacke auf den alten weissen Mann ein Ende - da freue ich mich ja schon drauf, falls ich das noch erlebe)
+2
Scrembol
Scrembol24.08.21 12:17
Immer schwierig. Wie man's macht, macht man's falsch.
Meine neue Single YOUR EYES - Eric Zobel ab sofort streamen! iTunes, YouTube, Spotify uvm.
+4
KingBradley
KingBradley24.08.21 12:35
Phil Philipp
Das hoffe ich auch. Ich hoffe, dass die Quote eine ausreichende Sogwirkung entfaltet, dass genügend Nicht-Männer sich eine gute Chance ausrechnen, in interessanten Berufen "es zu was zu bringen" und das dann auch lernen/studieren.

Und genau da ist die Quote am Ende des Weges total schwachsinnig.
Man muss, wie jemand anmerkte vorher, in der Schulzeit ansetzen.
Man müsste vorher vielleicht mal nachfragen (mit Umfragen) bei Frauen warum Frauen sich nicht mehr bei Ingenieurwesen, Mathematik, Informatik einschreiben.
(Keine Lust auf Mathe?)
Phil Philipp

Und dann gibt es auch wieder genug gemischten Nachwuchs, um tatsächlich wieder nach Qualifikation und nicht nach Geschlecht einzustellen und in die Führungspositionen zu befördern. Ein Traum.

Ein ziemlicher grüner Phantasie Traum wenn man erwartet das am Ende 50:50 rauskommt.
Es gibt nun mal Vorlieben bei beiden Geschlechtern.
Mädchen im Kitaalter spielen gerne Rollenspielen, reden gerne…
Warum?
Das sprachzentrum ist 3-4 mal größer als bei den Jungen🤷🏻‍♂️

Man redet immer nur von Gleichheit bei bestimmten Berufen.
Bei Müllabfuhr, Handwerksberufen, Gabelstaplerfahrer etc. redet man nicht davon🎊

Und es gibt Bereiche wo es schon längst mehr Fraue als Männer gibt, Ich glaube es war der Studiengang Medizin.

Böse Zungen sagen ja das Frauen Studiengänge mit auswendig lernen bevorzugen.
Keine Ahnung ob es stimmt, da müsste man die Frauen vor der Auswahl des Studiengangs befragen.

Phil Philipp

(boah, dann hat endlich auch das ewige Rumgehacke auf den alten weissen Mann ein Ende - da freue ich mich ja schon drauf, falls ich das noch erlebe)

Das kommt nur von einer weißen Minderheit (mehrheitlich biodeutschen Kindern von Akademiker + Journalisten) die am lautesten bei den Social Media Netzwerken rum kreischen.

Die Nigerianerin wird in Nigeria bestimmt eher sich über den alten schwarzen nigerianischen Mann aufregen und die Inderin in Indien über den alten indischen Mann usw. (Alter XY Mann kann man auch mit alten Traditionen, religiösen Ansichten gleichsetzen.)

Das alles addiert ergibt eine überwältigende Mehrheit an nicht weißen alten Männern die die Frauen unten halten wollen auf unserem Planeten
+6
AJVienna24.08.21 13:58
chessboard
Bei Apple dürften aber auch eine Menge Leute aus anderen Disziplinen als nur der IT arbeiten: Marketing, Verkauf, Design, Organisation, Rechtsabteilung etc. Ich nehme schwer an, dass der eigentliche IT-Bereich bei Apple nur einen Bruchteil des Gesamtunternehmens stellt.
Das bezweifele ich. Ich arbeite auch in einem IT-Unternehmen und bei uns sind 80% Entwickler. In den restlichen 20% arbeiten mehr Frauen als Männer. Gut wir haben keine angeschlossene Ladenkette (aber sonst auch alle genannten Abteilungen), aber auch dort braucht Apple einen gewissen technischen Hintergrund. Wobei dort der Frauenanteil eh recht hoch ist. Aber wenn Du Einkommen über alle Kategorien hinweg vergleichst wird es eh noch schwieriger, weil es da ja teilweise erhebliche Unterschiede gibt. Auch hat Apple weltweit Mitarbeiter, bei denen es einen Riesen Unterschied beim Gehalt geben wird. Aber so hat die Umfrage erstmal keinen großen Wert. Da muss man schon sehr differenziert hinschauen und das würde es ja schwerer machen Aufmerksamkeit zu bekommen.
+1
teorema67
teorema6724.08.21 14:02
Es ist eine seltsame Zeit zurzeit. In den letzten beiden Wochen überwiegen Apple Skandal News gegenüber Mac Tech News deutlich 😳
Ein einzelner Verrückter kann die Welt auf den Kopf stellen.
0
AJVienna24.08.21 14:02
AidanTale
Man sieht schon in den Keynotes, wo Apple versucht Parität der Vortragenden herzustellen und zudem nach Möglichkeit noch schwarz/weiß/asiatisch/behindert zu berücksichtigen, wohin das führt.
Man hat nun öfter Leute auf der Bühne die in freier Rede ungeübt sind, oder denen es nicht liegt vor Publikum zu reden. Insbesondere bei den Liveübertragungen mit viel ...
Bozoma Saint John kam recht cool rüber, aber sie ist ja lieber woanders hingegangen (warum auch immer, vielleicht war das Klima für Frauen in der Chefetage ja tatsächlich schlecht oder Netflix hat einfach besser bezahlt).
+1
AJVienna24.08.21 14:07
KingBradley
Man muss, wie jemand anmerkte vorher, in der Schulzeit ansetzen.
Man müsste vorher vielleicht mal nachfragen (mit Umfragen) bei Frauen warum Frauen sich nicht mehr bei Ingenieurwesen, Mathematik, Informatik einschreiben.
(Keine Lust auf Mathe?)
Es gibt Studien nach denen Mädchen deutlich besser in naturwissenschaftlichen Fächern werden, wenn sie von den Jungen getrennt unterrichtet werden. Insofern wäre es mal ein Anfang da anzusetzen.
+3
Phil Philipp
Phil Philipp24.08.21 14:12
KingBradley
....
Und genau da ist die Quote am Ende des Weges total schwachsinnig.
Man muss, wie jemand anmerkte vorher, in der Schulzeit ansetzen.
Man müsste vorher vielleicht mal nachfragen (mit Umfragen) bei Frauen warum Frauen sich nicht mehr bei Ingenieurwesen, Mathematik, Informatik einschreiben.
(Keine Lust auf Mathe?)
...
Nee, das glaube ich nicht, dass das so funktioniert.
Logisch hast Du recht, dass es Vorlieben gibt. (Bei uns früher in der Mathe/Physik-LK-Klasse waren 15% Mädchen). Aber wenn Du eine Umfrage machen würdest, warum Mädchen sich nicht stärker für MINT-Fächern begeistern lassen, wäre die Antwort nicht "weil uns der Scheixx einfach nicht interessiert" sondern "weil sich die Jungs immer vordrängeln und im Beruf dann biste als Frau sowieso immer benachteiligt ... und sowieso, der Gender-Pay-Gap usw... ". Du würdest einfach im Moment keine verwertbare Antwort bekommen, glaube ich.
Also muss man das mit der Quote vielleicht solange aushalten, bis endlich alle aufhören, über die Ungerechtigkeit der Welt zu jammern. Oder bis die erste Frau sagt: "Leute rafft es endlich, wir wollen einfach nicht alle in einer blöden IT-Bude arbeiten, auch wenn die Apple heisst, oder bei der Kripo oder im Banken-Vorstand. Steckt Euch die Quote sonst wohin."
Das mit "ein Traum" war nicht 50/50 gemeint, sondern der ideale Zustand, dass es wieder um Interesse, Können und Lust am Job geht und nicht um gefühlte und/oder echte Benachteiligung.
+1
KingBradley
KingBradley24.08.21 14:55
AJVienna
Es gibt Studien nach denen Mädchen deutlich besser in naturwissenschaftlichen Fächern werden, wenn sie von den Jungen getrennt unterrichtet werden. Insofern wäre es mal ein Anfang da anzusetzen.

Ich kenne Ähnliches wenn Jungs und Mädchen bei z.B. Sport getrennt werden.
Also das sie das als angenehmer empfinden und besser werden.

Vor langer Zeit, glaube ich zumindest, mal gelesen zu haben das die Schüler insgesamt besser werden wenn Mädchen und Jungen gemischt in der Klasse Plätze zugewiesen bekommen.

Neue Erkenntnisse mögen da anders aussehen, aber man sollte da definitiv Sachen ausprobieren und verbessern.

Und auch sehr sehr wichtig:
Gute Mathelehrer Und Mathelehrerinnen!!!
Ich fand Mathelehrer IMMER mit am schlechtesten. Viele mögen gut gewesen sein in Mathematik, aber den Stoff den Schülern bei zu bringen…naja

Mit Klassen (getrennt mit Jungen und einmal Mädchen) Tag der offenen Tür bei Unis besuchen…

Mal sehen ob man dann viel mehr Frauen für Mint Fächer etc begeistern kann oder nicht.

Ich glaube man wird einiges verbessern können! in anderen Bereichen weiß ich nicht ob da jetzt eine große Zahl von Frauen z.B. Mechaniker für Autos werden oder Industriemechaniker. Ich glaube das die Vorlieben, Hobbys schon zeigen wohin die Richtung/ das Interesse geht.

Viele die Informatik studieren fangen ja nicht erst dort an.
Da war oft schon der Computer und das Drumherum das Hobby.
Da wird dann der Studiengang auch schwer für Frauen (und auch Männer) die erst dort anfangen sich mit den Sachen auseinanderzusetzen.
Phil Philipp
Nee, das glaube ich nicht, dass das so funktioniert.
Logisch hast Du recht, dass es Vorlieben gibt. (Bei uns früher in der Mathe/Physik-LK-Klasse waren 15% Mädchen). Aber wenn Du eine Umfrage machen würdest, warum Mädchen sich nicht stärker für MINT-Fächern begeistern lassen, wäre die Antwort nicht "weil uns der Scheixx einfach nicht interessiert" sondern "weil sich die Jungs immer vordrängeln und …

Das mit den vordrängeln glaube ich nicht so recht.
Und wie angedeutet, Sachen ausprobieren : mehrmals den Unterricht wie Mathe getrennt machen. Berufe vorstellen. Mit Mädchen Gruppen Firmen besuchen und mal alles zeigen.

Ich kenne ein Paar, beide Ingenieure.
Die Frau mir von einem Bewerbungsgespräch erzählt, sie meinte sie hatte richtig gemerkt das die Firma sie haben wollte.
Am Ende wollte sie nicht, weil es nichts für sie war: Produktionsstrasse/Produktionsmaschinen, da rein kriechen oder was die da sonst machen sollte. Ihr Freund hat den Job am Ende bekommen/ angenommen.

Ich glaube manchmal haben die Leute einfach nur keine Lust auf gewisse Bereiche. 🤷🏻‍♂️

Als Elternteil kann man seine Kinder auf muntern zu erforschen was sie interessiert, Sachen auszuprobieren.

Und wenn man eine Tochter hat das alles im Hinterkopf behalten und sie früh mit der Materie Programmieren / Technik spielerisch in Kontakt kommen lassen. Und dann mal sehen wohin ihre Reise geht.
Ob sie dann zum Geburtstag eher eine Fischer Bahn zum aufbauen oder eine Lego Roboter nehmen oder doch das typische Mädchen Geschenk?
+3
AE-3524.08.21 15:25
Die Revolution frisst ihre User.
-1
klatuu24.08.21 15:35
Ich finde es grauenvoll, dass es heutzutage nicht mehr um die Menschen geht und betont wird, dass alle Menschen gleich behandelt werden sollen und gleiche Chancen haben sollen.
Nein, es geht nur noch darum Unterschiede herauszustellen und sich von anderen abzugrenzen und daraus dann auch noch Benachteiligung zu konstruieren.
Menschen als "alte weiße Männer" zu beschimpfen ist auch eine Form von Rassismus. Es sollte darum gehen kompetente, intelligente, soziale und ehrliche Menschen zu fördern und nicht weil sie eine bestimmte Hautfarbe, Religion, Herkunft oder Geschlecht haben.
+9
Phil Philipp
Phil Philipp24.08.21 15:57
KingBradley
....
Und wenn man eine Tochter hat das alles im Hinterkopf behalten und sie früh mit der Materie Programmieren / Technik spielerisch in Kontakt kommen lassen. Und dann mal sehen wohin ihre Reise geht....Ob sie dann zum Geburtstag eher eine Fischer Bahn zum aufbauen oder eine Lego Roboter nehmen oder doch das typische Mädchen Geschenk?
Na, da habe ich ja bisschen was richtig gemacht mit meiner. War ein ziemliches Chaos im Kinderzimmer - Carrera neben Barbie neben Lego. Sie ist zwar jetzt nicht direkt Ingenieurin oder PC-Nerd geworden, aber zumindest was mit Finanzen..."
-1
Duke9724.08.21 17:05
@beanchen und @OMA:
Immer noch der Meinung das mein erster Post hier der heftigste war?
+2
KingBradley
KingBradley24.08.21 18:05
Phil Philipp
Na, da habe ich ja bisschen was richtig gemacht mit meiner. War ein ziemliches Chaos im Kinderzimmer - Carrera neben Barbie neben Lego. Sie ist zwar jetzt nicht direkt Ingenieurin oder PC-Nerd geworden, aber zumindest was mit Finanzen..."

Ja das Chaos im Zimmer, wer kennt es nicht.
Meine hört gerne Geschichten (3 Fragezeichen Kids), redet viel, denkt sich gerne Geschichten aus.

Im Auto wenn ich was frage dann heißt es ab und zu:
Papa kannst du jetzt leise sein ich denke mir gerade was aus. Ich:

Würde ich jetzt drauf spekulieren dann wäre ihr zukünftiger Job wohl in Richtung Autorin oder Werbebranche und nicht Mint.

Aber alles ist letztendlich der eigene weg der Kinder. Man kann nur fördern und fordern.

Ich hoffe sie entdeckt einen Job der ihr später Spaß und sie glücklich macht.

Wie viele da draußen haben was studiert egal ob Mint oder sonst was und sind nicht so glücklich. Davon gibt es vielleicht ein paar
0
beanchen25.08.21 09:34
Duke97
@beanchen und @OMA:
Immer noch der Meinung das mein erster Post hier der heftigste war?
Ja. Alles andere sind Meinungen, egal wie unbeholfen oder offensichtlich falsch. Deine Sprüche, wenn sie ernst gemeint wären, sind einfach nur beleidigend und hasserfüllt. Und das ist beleidigend für alle anderen hier ihnen so etwas zu unterstellen anstatt die Kritik und die Stimmung wahr- und aufzunehmen.
Nicht alles, was heute neu ist, wird morgen früher besser gewesen sein werden. Manches wir einfach nur vergessen.
-2

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