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AirPods per USB-C laden: Student zeigt, wie es geht (mit Video)

iPhones verfügen seit fast zehn Jahren über einen Lightning-Port. Apple nutzt die hauseigene Schnittstelle, welche sich unter anderem durch Robustheit und äußerst kompakte Abmessungen auszeichnet, aber auch bei anderen Geräten. Jüngsten Berichten zufolge könnte sich das allerdings ab 2023 ändern. Ebenso wie bereits die iPads - mit Ausnahme des Tablets ohne Namenszusatz – will Apple nämlich angeblich dann auch die Smartphones mit einem USB-C-Port ausstatten (siehe ). In der Folge dürfte diese Schnittstelle in kommenden Generationen etwa von Magic Mouse und AirPods ebenfalls zum Einsatz kommen.


AirPods-Projekt nahm viel Zeit in Anspruch
Der im Herbst vergangenen Jahres durch den Umbau eines iPhones bekannt gewordene Schweizer Ken Pillonel nahm sich jetzt bereits die AirPods vor und ersetzte beim Ladecase den Lightning-Port durch eine USB-C-Schnittstelle. Den Vorgang und das Ergebnis dokumentierte er in einem kurzen Videoclip, welchen er auf YouTube veröffentlichte. Der Robotik- und Informatikstudent arbeitete nach eigenen Angaben über mehrere Monate jedes Wochenende an seinem Projekt. Derzeit bereitet er ein längeres Video vor, in welchem er den Umbau und die vorausgegangene Entwicklung ausführlich darstellen und erläutern will. Zudem wird Pillonel auf seiner Webseite eine Anleitung veröffentlichen, sodass sich auch andere an den Umbau des AirPods-Ladecase wagen können.


Umbau auf USB-C stellte Herausforderung dar
Der Umbau stellte Pillonel zufolge eine ziemlich anspruchsvolle Herausforderung dar, schließlich war es mit dem Austausch der Lightning-Buchse durch ein USB-C-Pendant nicht getan. Nachdem er durch längere Vorarbeiten die technische Machbarkeit bewiesen hatte, entwickelte der Student eine flexible Platine, auf welcher er die erforderliche Ladeelektronik unterbrachte. Diese konnte er dann so zurechtbiegen, dass sie sich im Ladecase der AirPods platzieren ließ. Bei allen Arbeiten ging Pillonel offenbar so gründlich und sorgsam vor, dass das Ergebnis nicht nur hinsichtlich der Funktion bemerkenswert ist. Das Gehäuse sieht in dem kurzen Video aus, als habe es nie einen Lightning-Port besessen, sondern immer schon über einen USB-C-Anschluss verfügt. Wer seine AirPods ebenfalls umbauen möchte, wenn Pillonel die Anleitung veröffentlicht hat, sollte allerdings entsprechende Elektronik-Erfahrung und die erforderlichen Werkzeuge besitzen. Eine Liste der verwendeten Tools stellt der Student in den Shownotes seines Videos zur Verfügung.

Kommentare

nopeecee
nopeecee12.05.22 15:08
¿Warum sollte man einen guten Stecker durch einen schlechten ersetzen?
Auch in Foren kann man höflich miteinander umgehen
-2
darkov
darkov12.05.22 15:32
nopeecee

Weil der schlechte Standard ist? Ich freue mich auf das USB C iPhone. Ein Kabel für alles im Idealfall.
+8
Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex12.05.22 15:43
darkov
nopeeceeWeil der schlechte Standard ist? Ich freue mich auf das USB C iPhone. Ein Kabel für alles im Idealfall.

Dachte, bevor Apple auf USB-C switcht, kommt schon das kabellose iPhone
0
nopeecee
nopeecee12.05.22 16:03
darkov
nopeeceeWeil der schlechte Standard ist? Ich freue mich auf das USB C iPhone. Ein Kabel für alles im Idealfall.
Natürlich ist es besser nur ein Kabel zu benötigen, leider gibt es verschiedene USB-C Kabel, was die Sache nicht wirklich erleichtert.
Auch in Foren kann man höflich miteinander umgehen
-3
iBert12.05.22 20:31
nopeecee
darkov
nopeeceeWeil der schlechte Standard ist? Ich freue mich auf das USB C iPhone. Ein Kabel für alles im Idealfall.
Natürlich ist es besser nur ein Kabel zu benötigen, leider gibt es verschiedene USB-C Kabel, was die Sache nicht wirklich erleichtert.
Aber ein einziges "gutes" USB-C Kabel wird die Sache erleichtern...
Objektiv ist relativ, subjektiv gesehen.
+6

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