Montag, 8. April 2013

Der Power Mac, seit 2006 dann der Mac Pro, war immer Apples Flaggschiff im Sortiment und diente als hochwertigstes und leistungsfähigstes Apple-Gerät. Da der Mac Pro seit fast drei Jahren nahezu nicht mehr gepflegt wurde, hat er diesen Status allerdings inzwischen verloren. Auch im letzten Jahr blieb die Umstellung auf aktuelle Hardware aus - Apple zog sich stattdessen Ärger vieler Anwender zu, die 2009er bzw. 2010er Hardware als "neu" zu kennzeichnen, obwohl es nur geringfügige Modifikationen gab. Seit einigen Wochen lässt sich der Mac Pro in Europa gar nicht mehr bestellen. Der Verkaufsstopp ist überarbeiteten EU-Richtlinien geschuldet, die Apple für das bisherige Modell nicht mehr umsetzen kann oder will.

Als Antwort auf die Kritik am extrem langen Modellzyklus der "aktuellen" Generation des Mac Pro war im letzten Sommer von Apple zu hören, man arbeite an einer neuen Lösung, die 2013 erscheinen solle - drei Jahre nach der letzten echten Aktualisierung. MacDailyNews will nun unter Berufung auf eine sehr zuverlässige Quelle, die angeblich auch in der Vergangenheit häufig richtig lag, an eine wesentliche Information gelangt sein: Der Nachfolger des Mac Pro erscheint wohl noch in diesem Monat. Eine Verschiebung um wenige Wochen sei denkbar, Apple habe aber weiterhin den April im Visier.

Keine Angaben macht die Quelle, wie dieser Nachfolger aussehen wird, also ob es sich weiterhin um ein klassisches Tower-Konzept handelt, um einen Mini-Tower oder um eine vollständig neue und bislang nicht angebotene Lösung. Spekulationen hierzu gab es viele; dass Apple aber noch einmal einen Tower in den Abmessungen von Power Mac G3, G4, G5 oder Mac Pro auf den Markt bringt, gilt als wenig wahrscheinlich. Man darf sehr gespannt sein, ob Apple also in den nächsten Wochen eine neue Baureihe präsentiert, die auch bei Fans des Mac Pro bzw. bei Power-Usern auf Begeisterung stößt.
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Kommentare

Hannes Gnad
tdassel
(...) Apple selber ist dafür ja zu blöd und zu faul und verdient sein Geld lieber mit dem Verschachern von zugeklebten, überteuerten iPads und iPhones.
Ich stimme Dir grundsätzlich zu, daß es sehr schön wäre, wenn Apple mit seinen wirtschaftlichen Möglichkeiten wieder mehr in diesen Marktsegmenten machen würde. Daher bin ich auch sehr gespannt, wie Apple das Versprechen des MP-Nachfolgers einlösen wird.

Schaut man sich die Verkaufszahlen im Lauf der Jahre an, kann man allerdings verstehen, warum Apple heute lieber iPads verkauft als Xserves...
es wird wohl leider immer noch genug dumme geben, die sich in immer krasserer weise, fernsteuern lassen!

wer also pro user noch immer unter os x arbeitet, muss schon extrem umnachtet sein, wo es doch offensichtlich ist, dass apple den pro user markt wie früher schon lange verlassen hat und sich nur um den ios spielkram mist kümmert, denn apple ist eindeutig zur absoluten shareholder nutte verkommen!

es ist jetzt genau umgekehrt wie vor etlichen jahren bei mir: gearbeitet wird unter windoof (da es leider noch keine pro daw unter linux gibt) und für alles andere gibt es einen mini

aus prinzip wurden alle ipads, iphones, mac pro, macbook pro, macbook air und 3 ältere mini verkauft!

so etwas wie apple darf man einfach nicht mehr unterstützen!!!!
Hannes Gnad
Na klar. Alle doof außer Dir, Apple sowieso doof, alle iPad-Anwender nur doofe Spielkinder, Windows ist auch windoof usw.

MYTHOSmovado
Hannes Gnad
Na klar. Alle doof außer Dir, Apple sowieso doof, alle iPad-Anwender nur doofe Spielkinder, Windows ist auch windoof usw.

Siehste, sag' ich doch!
„Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wurde°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°Lieber tun und es bereuen, als nicht tun und es bereuen! °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Tatsachen muß man kennen, bevor man sie verdrehen kann°°°°°°°°°°°“
ratti
Für den MacPro gibt es im Prinzip zwei Zielgruppen: Die Hardcore-Datenschaufler, die jedes Byte und jedes KHz brauchen: Video, Hi-End-Photoshop. Die fordern in den Foren grad Retina, fette Grafikkarten, Allround-Knallebumm.

Es gibt aber eine zweite Zielgruppe: Diejenigen, die keinen XServe mehr bekommen. Und diejenigen, die schon immer einen MacPro als Server hatten. Admins, die zackzack eine Platte, eine Einsteckkarte tauschen wollen, ohne über fantasievolle Gehäuse und Apple-Stecker-Alleingänge zu stolpern.

Ich sehe da jetzt nicht den großen Unterschied, wenn man kein 1U Gehäuse für den Server erwartet. Das aktuelle Intel Workstation Board wäre mal für Apple ein sinnvoller Ansatz einen passenden MacPro zu entwickeln.
ich dachte OS X kann 16 Terabyte RAM adressieren?
„..“
Ich gebe den Leuten recht, die sagen, daß man ein Update mit "Feld-, Wald- und Wiesen"-Serverprozessoren (vulgo: Intel Xeon) schon vor längerer Zeit und besser hätte machen können. Und die Problematik verschiedener (möglicher) Zielgruppen bei gleichzeitig vergleichsweise kleinem Gesamtmarkt ist nicht von der Hand zu weisen.

Daher könnte ich mir durchaus vorstellen, daß Apple tatsächlich auf ein ganz neues Konzept setzt, um einerseits die Synergien mit den Massenprodukten (iPad, iPhone) besser zu nutzen und andererseits ein neues Alleinstellungsmerkmal zu bekommen, indem man den Nachfolger des MacPro als skalierbares System auf Basis einer passenden Massively-Multi-CPU- bzw. -Core-Architektur entwirft.

An die ARM-Prozessoren, die sich in den heutigen i-Geräten befinden, kommt Apple aufgrund der Stückzahlen ziemlich günstig dran. Und man hat ja bereits begonnen, sie nach eigenen Vorstellungen zu optimieren. Ob da alle Optimierungen öffentlich bekannt sind?

Warum also nicht ein Grundgerät auf Basis von 2-4 ARMs (alternativ einen schnellen i7-Prozessor) für die Prosumer, welches für die Pros vergleichsweise einfach mit CPU-Modulen um weitere ARM-Cluster erweitert werden kann?! Klar ist ein einzelner ARM-Prozessor nicht annähernd so schnell wie ein bis zwei fette Xeons, aber was ist bei 4, 8, 12, 16 und mehr ARM-CPUs?

Die Bereiche, wo es auf reines Numbercrunching ankommt, lassen sich i.d.R. recht gut parallelisieren, so daß man mit 50-100 günstigen und sparsamen ARM-Cores eine Dual-Xeon-Architektur überholen könnte - bei gleichem oder sogar niedrigerem Preis.

Mir ist bewußt, daß das Konzept nicht ganz problemlos ist (Latenzen, Overhead usw.), aber Apple hat mit XGrid und Grand Central bereits Erfahrung auf dem Gebiet bzw. sogar vorhandene Strukturen im OS.

Cloud-Computing ist oftmals keine Alternative, solange die Netze (besonders im Upload) so langsam sind wie heute (vom Thema Datensicherheit ganz zu schweigen). Ergo braucht man immer noch Workstations - nur diesmal vielleicht neu interpretiert.

Sollte Apple tatsächlich "nur" eine MeToo-Workstation auf Basis der dann aktuellen Server-CPU-Architektur vorstellen, wäre das in meinen Augen ein deutlicher Hinweis darauf, daß Apple der Mut und Pioniergeist abhanden gekommen sind, welchen sie in den vergangenen Jahren mit Produkten wie iPhone und iPad demonstriert haben...
Neodym
Die Bereiche, wo es auf reines Numbercrunching ankommt, lassen sich i.d.R. recht gut parallelisieren, so daß man mit 50-100 günstigen und sparsamen ARM-Cores eine Dual-Xeon-Architektur überholen könnte - bei gleichem oder sogar niedrigerem Preis.
Sogar locker überholen! Die Idee finde ich bestechend, die ist wirklich gut und könnte von Apple sein. Zum Preis vom Xeon entsprechend viele ARM-CPUs, und als Erweiterung Einsteckkarten mit je weiteren 50 ARM-CPUs: the supercomputer cluster for the rest of us.

Das würde ich sofort kaufen!
Eventus
Neodym
Sehr interessanter, beachtenswerter Ansatz.
„Nichts ist so schlecht, dass es nicht für etwas gut ist.“
Neodym
Warum also nicht ein Grundgerät auf Basis von 2-4 ARMs (alternativ einen schnellen i7-Prozessor) für die Prosumer, welches für die Pros vergleichsweise einfach mit CPU-Modulen um weitere ARM-Cluster erweitert werden kann?! Klar ist ein einzelner ARM-Prozessor nicht annähernd so schnell wie ein bis zwei fette Xeons, aber was ist bei 4, 8, 12, 16 und mehr ARM-CPUs?
Erstens gibt es bisher keine 64Bit ARMs, die sind erst in der Entwicklung. Zweitens sind ARMs keine Geschwindigkeitswunder. Die Zahlen in GFlops/Watt sind zwar für eine ARM SOCs sehr gut, nur bräuchte man sehr viele dieser CPUs um einen Xeon E5 zuknacken.

Zudem kann man in eine Xeon E5 Workstations bis zu vier DualSlot GPGPU Karten (nVidias Tesla oder Intel XeonPhi) einbauen, und dann sieht die Performance/Watt Bilanz der Xeon Workstation sehr viel besser aus.
Neodym
Die Bereiche, wo es auf reines Numbercrunching ankommt, lassen sich i.d.R. recht gut parallelisieren, so daß man mit 50-100 günstigen und sparsamen ARM-Cores eine Dual-Xeon-Architektur überholen könnte - bei gleichem oder sogar niedrigerem Preis.
Es ist nicht so einfach hunderte CPUs zu programmieren. Dazu kommt, daß man sehr viele ARM SOCs bräuchte. Bisher sind die ARMs unter anderem deshalb effizient, weil sie keinen speziellen IO-Bus haben um vernetzt werden zu können. Von der Art der Verbindung hängt aber maßgeblich die erzielbare Gesamtrechenleistung ab. Es wäre vollkommener Unfug, wenn man 100 ARM SOCs nähme und dieser dann der Geschwindigkeit wegen mit Infiniband vernetzen würde.
Luzifer
Lehnt euch zurück! Es wird eh keinen neuen Mac Pro geben.
„Cogito ergo bumm!“
Luzifer
Lehnt euch zurück! Es wird eh keinen neuen Mac Pro geben.
Doch, wird es. Denn den hat Apple ja bereits angekündigt.
Chiplet
Gerhard Uhlhorn
Luzifer
Lehnt euch zurück! Es wird eh keinen neuen Mac Pro geben.
Doch, wird es. Denn den hat Apple ja bereits angekündigt.

Irrtum, es soll angeblich nur was tolles für Pro-User kommen, von einem neuen Mac Pro war keine Rede.
Na ja, ob er nun Mac Pro heißt oder anders, das spielt keine Rolle. Hauptsache man kann damit gut arbeiten.
Alex.S
lol hier wird 4K rum geschmissen so ob ihr damit was zutuen habt! lol
„Not so good in German but I do know English and Spanish fluently. Warum ich es mit dem Deutsch überhaupt versuche? Weil ich in Deutschland arbeite! Lechón
MYTHOSmovado
Alex.S
lol hier wird 4K rum geschmissen so ob ihr damit was zutuen habt! lol
Holla, 4K "rumschmeissen" würde ich mal tunlichst unterlassen...wegen Bruchgefahr
„Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wurde°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°Lieber tun und es bereuen, als nicht tun und es bereuen! °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Tatsachen muß man kennen, bevor man sie verdrehen kann°°°°°°°°°°°“
Die Entwicklung verzögert sich noch um ein paar Monate, weil Apple noch an einem neuen, unlösbaren Superkleber arbeitet, mit dem alle Komponeneten des neuen MacPro “austauschsicher” verbaut werden können.
xl: Witzig.

Tatsächlich aber lassen sich die zugeklebten Gehäuse leicht öffnen (alles Andere wäre ja auch ziemlich blöd ):

Was ich mich allerdings frage, ist: Warum mach Apple das nicht wie bisher mit Magneten? Und die einzige plausible Erklärung, die ich dafür habe, ist, dass sie den Verbrauch von Seltenen Erden reduzieren wollen. Und das wäre für mich akzeptabel.
Es gab Probleme mit dem Display, und natürlich hat Apple wenig Interesse daran, daß die Geräte servicefreundlich sind. Das Design geht bei Apple immer vor, andernfalls wäre auch Lösungen denkbar, die von der Rückseite verschraubt würden; z.B. zentral über Schrauben unter einem VESA-Mount.
gfhfkgfhfk
… die von der Rückseite verschraubt würden; z.B. zentral über Schrauben unter einem VESA-Mount.
Oh, nein, bitte nicht! Eigentlich ist mir das Design egal, ich kaufe Computer von Apple wegen des Systems. Aber Schrauben auf der Rückseite gehen gar nicht!

Dann lieber Riegel-Stangen, welche durch die Lautsprecheröffnungen zugänglich sind.
Gerhard Uhlhorn
“leicht” lässt sich der MacPro öffnen: Klappe auf, Platte(n) rein, Klappe zu, fertig. DAS ist wartungsfreundlich.
Stimmt. Und wie oft braucht man das?
Gerhard Uhlhorn
Oh, nein, bitte nicht! Eigentlich ist mir das Design egal, ich kaufe Computer von Apple wegen des Systems. Aber Schrauben auf der Rückseite gehen gar nicht!
Dir ist ein Haltungsschaden wegen einer falschen Position des Monitors lieber, weil dies die Designlinie erhält? Bücher unter dem iMac Stand ist auch super, damit die Monitorhöhe stimmt.
Gerhard Uhlhorn
Jedenfalls öfter als beim iMac - im gGegensatz zu dem ist da nämlich jede Menge Platz für Platten, RAM und PCI Karten.
gfhfkgfhfk: Ich sitze seit Jahrzehnten täglich ca. 10…16 Stunden am Computer. Welcher Haltungsschaden?

xl: Ich hatte früher viele Jahre Mac Pros, und das einzige was ich immer gemacht habe, ist, RAM bis zum Anschlag einzubauen. Und einmal habe ich eine Festplatte getauscht.

Aber jemand, der z.B. Einsteckkarten für ein Computermagazin testet, der braucht so was.
Gerhard Uhlhorn
gfhfkgfhfk: Ich sitze seit Jahrzehnten täglich ca. 10…16 Stunden am Computer. Welcher Haltungsschaden?
Noch keine Probleme mit den Halswirbeln? Dann sei froh, das kann schneller kommen als einem lieb sein kann.
Nein, alles bestens. Warum auch?

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