Mittwoch, 11. April 2012

Der Flashback-Trojaner gibt sich als Installationspaket des Flash Players aus, um so das Vertrauen des Anwenders zu erschleichen - offensichtlich recht erfolgreich, vor einigen Tagen hieß es, der Trojaner habe bereits mehr als 600.000 Macs infiziert und breite sich weiter aus. Ausgenutzt wird eine inzwischen von Apple geschlossene Sicherheitslücke in Java. Apple hat sich jetzt in einem Support-Dokument zum Flashback-Trojaner geäußert und noch einmal dringend empfohlen, das über die Software-Aktualisierung angebotene Java-Update zu installieren. Außerdem gibt Apple an, man entwickle momentan Software, um den Trojaner zu erkennen und anschließend zu entfernen. Zudem kooperiert Apple mit weltweit agierenden Internet-Anbietern um die Malware daran zu hindern, einige der Funktionen auszuführen.
Auf infizierten Macs ist es Angreifern möglich, Zugriff auf Daten zu erlangen - Berichten zufolge wird die Lücke auch tatsächlich ausgenutzt. Für Macs, die noch mit Mac OS X 10.5 Leopard oder älteren Systemen arbeiten, empfiehlt Apple die Deaktivierung von Java in den Einstellungen des verwendeten Browsers. Auf diese Weise ist es für Flashback ebenfalls nicht mehr möglich, die Sicherheitslücke auszunutzen. Das erforderliche Java-Update kann seit dem dritten April geladen werden - wer die Aktualisierung noch nicht vorgenommen hat, sollte dies dringend via integriertem Software-Update aus OS X nachholen. Ein Drittanbieter-Tool namens Flashback Checker ermöglicht es, den eigenen Mac zu überprüfen und festzustellen, ob man möglicherweise ebenfalls Flashback auf den Rechner geladen hat.
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Immer leichter, immer dünner - ist das der richtige Weg für MacBook, iPhone, iPad und Co.?

  • Auf jeden Fall, Apple schlägt exakt den richtigen Weg ein12,9%
  • Tendenziell ja, die Geräte werden dadurch etwas angenehmer zu nutzen27,3%
  • Unsicher, mich stört es nicht, sehe aber keine Vorteile7,5%
  • Eher nein, die notwendigen Kompromisse wiegen die Vorteile nicht auf33,5%
  • Auf keinen Fall, die Geräte verlieren dadurch unnötig an Möglichkeiten und werden uninteressanter18,8%
842 Stimmen19.03.15 - 29.03.15
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