iOS & iPhone: "Dieses Zubehör wird nicht unterstützt"-Sammelklage gestartet

Wenn das System nicht feststellen kann, dass Zubehörteile Spezifikationen einhalten oder sich diese außerhalb erwarteter Werte bewegen, so erscheint auf dem iPhone die bekannte Meldung "Dieses Zubehör wird eventuell nicht unterstützt". Was einerseits die Hardware schützen soll, hat gleichzeitig auch den für Apple angenehmen Nebeneffekt, dass Kunden stattdessen zu offiziellem oder zumindest von Apple lizenziertem Zubehör greifen. Allerdings spuckt das iPhone nicht nur dann besagte Warnung auf, wenn es sich bei angeschlossenen Geräten/Kabeln um qualitativ schlechte Nachbauten handelt. Selbst von Apple gelieferte Kabel und Netzstecker können mitunter die Zubehör-Warnung hervorrufen – beispielsweise bei Defekten, einem Wackelkontakt oder wenn der Lightning-Port verschmutzt ist und kein richtiger Kontakt hergestellt wird.


Täuschung der Kunden?
In den USA formiert sich deswegen eine Sammelklage. Der Vorwurf: Es handle sich um Irreführung des Kunden, wenn durch Meldungen wie diese suggeriert werde, man müsse neues Apple-Zubehör erwerben. Tausende Nutzer seien deswegen getäuscht worden – weswegen eindeutig unfaire Handelspraktiken vorliegen. Apples Verhalten verstoße gegen unzählige Handelsgesetze Kaliforniens, weswegen Gerichte das Unternehmen bitte zur Leistung von Schadensersatz zwingen sollen.


Die Vorwürfe greifen sicherlich zu weit
Man darf an dieser Stelle aber durchaus bezweifeln, dass Apple wissentlich falsche Warnungen einblendet, nur um ein neues Kabel oder einen neuen Ladestecker zu verkaufen. Zwar arbeitet Apple bei Adaptern und Co. mit riesigen Margen, derlei plumpe Geschäftspraktiken hat Cupertino aber wohl nicht nötig. Noch einen weiteren Punkt gibt es zu bedenken: Zwar mag die Aussage der ersten Klägerin, es habe sich um ein Original-Netzteil gehandelt, durchaus zutreffen. Keine Angaben gibt es hingegen, was mit dem Kabel war – weist dieses Beschädigungen auf oder ist ein nicht-lizenzierter Nachbau, so wäre die beanstandete Meldung korrekt.

Kommentare

camaso
camaso06.02.19 10:36
Ich habe letzte Woche noname-Kabel für mein iPhone XS Max gekauft. Um die nutzen zu können, muss ich nun jedes Mal erst das Phon entsperren. Da fragt sich schon, was das soll.
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Boney06.02.19 10:39
Ein weiterer Grund für USB-C.
+2
MetallSnake
MetallSnake06.02.19 10:40
camaso
Ich habe letzte Woche noname-Kabel für mein iPhone XS Max gekauft. Um die nutzen zu können, muss ich nun jedes Mal erst das Phon entsperren. Da fragt sich schon, was das soll.

Das hat nichts mit dem Kabel zu tun sondern ist eine Schutzfunktion. Kann man aber abschalten unter Einstellungen - Touch ID & Code - USB-Zubehör (fast ganz unten)
Erwachsensein ist halb gestorben --Relatives Menschsein
+10
MLOS06.02.19 10:46
Boney

Was wäre da anders? Wird da gleich alles durchgelassen? Denn wenn ja, hätte die Funktion ja gar keinen Sinn.
"Es ist ein unerwarteter Fehler aufgetreten" - Welche Fehler wurden denn erwartet?
+4
MacTaipan06.02.19 10:52
Mir gehen die Sammelklagen gehörig auf den Sack. Das gibt es nur gegen Apple. Anderswo kauft man in Zukunft was Anderes, wenn man mit dem Produkt nicht zufrieden ist, und gut ist. Dass die Gerichte das überhaupt mitmachen...
+4
tbaer
tbaer06.02.19 11:02
Die Hinweise von Apple finde ich hilfreich und möchte sie nicht missen. So kann ich gleich feststellen, ob ein Kabel oder anderes Zubehör alle Anforderungen erfüllt oder nicht. Wenn nicht, hat mich der Verkäufer entweder durch falsche Versprechen (Zertifizierung) betrogen oder ich habe fehlerhafte Ware erhalten.

Ich habe No-Apple-Kabel, die die Fehlermeldung am Autoradio, aber weder am PC noch am Mac verursachen. Am Autoradio immer Unterbrechungen in der Strom- und Datenverbindung, am PC und Mac einwandfreie Funktion. Ein anderes Kabel zeigt am Mac nach nur 1,5 Jahren ständig Unterbrechungen an und ist nicht mehr benutzbar, obwohl es keinerlei Beschädigungen aufweist. Der Händler hat den Kaufpreis schnell zurückgezahlt.

Häufig zeigen aber No-Name-Kabel erst nach einem iOS-Update die fehlende Zertifizierung und funktionieren dann nicht mehr. Anfangs ist es mir so auch ergangen, seit dem achte ich auch bei "Schnäppchen" auf die Zertifizierung.
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DogsChief
DogsChief06.02.19 11:13
Der Hinweis kann ja wirklich hilfreich sein.Ich habe ein kleines Phillips Stereogerät ( Docking Music System DTB 855 ) mit Lightninganschluss seit dem iPhone 5s. Bis zum iPhone 8 konnte ich das Gerät als Abspielstation für meine Musik/Hörbücher/Podcasts nutzen. Seit ich das iPhone XS habe, erscheint die Meldung: "Dieses Zubehör wird eventuell nicht unterstützt" und ich kann nichts mehr abspielen.

Ein Defekt am Lightninganschluss kann es nicht sein, denn ein iPhone SE z.B. spielt einwandfrei alles Dateien ab. Es hat also vermutlich nichts dem iPhone XS zu tun, sondern es liegt an der "veralteten" Hardware des 855. Finde ich jetzt nicht soooo gelungen.
Es ist besser beim zweiten Mal zu scheitern, als es erst gar nicht versucht zu haben. ( Bear Heart )
+2
Radetzky06.02.19 11:24
Den Hinweis kenne ich durchaus. Er kommt bei Original-Applekabeln wenn sie irgendwann brüchig geworden sind. Dann muss man sich ein neues Kabel kaufen. Oft erkennbar an der Grünfärbung durch Kupferoxid am weissen Kunststoffmantel.
Wobei Apple ja durchaus auch haltbarere Kabel anfertigen lassen könnte (wenn sie denn wollten)!

Das es anders geht, zeigen Kabel die ich mir immer aus China mitbringen lasse. Die sind deutlich haltbarer als diese "Original"-Kabel.
Solche besseren Kabel gibt es inzwischen auch über Joom. Besser und preiswerter.
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camaso
camaso06.02.19 11:31
MetallSnake
camaso
Ich habe letzte Woche noname-Kabel für mein iPhone XS Max gekauft. Um die nutzen zu können, muss ich nun jedes Mal erst das Phon entsperren. Da fragt sich schon, was das soll.

Das hat nichts mit dem Kabel zu tun sondern ist eine Schutzfunktion. Kann man aber abschalten unter Einstellungen - Touch ID & Code - USB-Zubehör (fast ganz unten)
Kaum, denn an dieser Stelle habe ich nichts geändert seit dem Kauf des Kabels. Mit anderen Kabeln (noname und Original) kommt diese Meldung auch nicht.
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MetallSnake
MetallSnake06.02.19 11:35
camaso
Kaum, denn an dieser Stelle habe ich nichts geändert seit dem Kauf des Kabels. Mit anderen Kabeln (noname und Original) kommt diese Meldung auch nicht.

Das ist Zeitabhängig, ich glaub wenns eine Stunde gesperrt war und dann ein Kabel angesteckt wird muss es erst entsperrt werden, das ist die Standardeinstellung.
Erwachsensein ist halb gestorben --Relatives Menschsein
+1
rene204
rene20406.02.19 11:36
camaso
Kaum, denn an dieser Stelle habe ich nichts geändert seit dem Kauf des Kabels. Mit anderen Kabeln (noname und Original) kommt diese Meldung auch nicht.
Hm, keine Ahnung, warum es sich bei Dir anders verhält.
Es ist "offiziell" aber genau so wie es MetallSnake beschreibt.
Schalte es in den Einstellungen aus (Schalter einschalten) und es geht.
Gelassenheit und Gesundheit.. ist das wichtigste...
+1
TerenceHill
TerenceHill06.02.19 11:52
Interessant wie sich News verteilen. Eigentlich handelt sich nur um eine Klage und die Klägerin „Monica Emerson“ geht davon aus, dass es mehre Kunden geben könnte, die das gleiche Problem haben.

MacLife hat das bereits detaillierte Beschrieben und haben einen Test, mit einer Kette von ganz alten Adaptern und Kabeln, durchgeführt. Es funktionierte alles reibungslos. Daher ist diese Klage mehr als fraglich. MacLife vermutet, dass entweder das Netzteil defekt sei oder das Original Netzteil mit einem nicht zugelassenen Kabel betrieben wird/wurde.

+1
Mecki
Mecki06.02.19 12:13
Radetzky
Er kommt bei Original-Applekabeln wenn sie irgendwann brüchig geworden sind. [...] Das es anders geht, zeigen Kabel die ich mir immer aus China mitbringen lasse. Die sind deutlich haltbarer als diese "Original"-Kabel.
Ich werde nicht müde es hier immer wieder zu betonen: Apple legt großen Wert darauf in ihren Kabeln nur als komplett harmlos eingestufte Weichmacher zu verwenden. Das Problem an diesen Weichmachern, abgesehen davon, dass sie deutlich teurer sind, ist dass sie grundsätzlich schlechter sind (sie machen einfach nicht so weich) und ihre viel kürzer Haltbarkeit. Und verliert der Weichmacher an Wirkung, dann wird die Kabelummantelung brüchig.

Billig Kabel aus China nutzen hingegen Weichmacher, die als gefährlich eingestuft sind. Einige stehen im Verdacht Unfruchtbarkeit bei Männern zu verursachen, da sie durch die Haut aufgenommen werden und im Körper wie Hormone wirken. Einige stehen im Verdacht Diabetes auszulösen und wieder andere könnten sogar die Entstehung von Krebs begünstigen. Dennoch sind alle diese Stoffe grundsätzlich erlaubt in der EU, sofern gewisse Grenzwerte nicht überschritten werden, lediglich in Kinderspielzeugen sind manche davon verboten. Der Vorteil dieser Weichmacher ist, sie sind günstig, sie sind gut (machen Kunststoff angenehm weich und biegsam) und sie halten recht lange.
+3
aMacUser
aMacUser06.02.19 14:36
Vielleicht ist auch einfach die Lightning-Buchse der Frau verstaubt. Ich hatte das schon ab und zu, wenn ich zu viel Staub in der Lightning-Buchse hatte, dass das iPhone das originale Apple-Kabel nicht korrekt erkannt hat. Nach dem vorsichtigen Reinigen der Buchse lief wieder alles einwandfrei.
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verstaerker
verstaerker06.02.19 15:00
ich hatte einen usb-hub mit so card reader. Mit iOS10 funktionierte der tadellos am iPad. Mit erscheinen von ios11 war der dann plötzlich nicht mehr nutzbar. Das fand ich schon grenzwertig.
+2
Legoman
Legoman06.02.19 15:09
Telefon sauber, Kabel neu und original - und trotzdem muss ich jeden Abend 1-10 Mal das Kabel einstecken und ziehen, bis es erkannt wird. Das nervt.
+2
Radetzky06.02.19 15:22
Mecki
Apple legt großen Wert darauf in ihren Kabeln nur als komplett harmlos eingestufte Weichmacher zu verwenden. Das Problem an diesen Weichmachern, abgesehen davon, dass sie deutlich teurer sind, ist dass sie grundsätzlich schlechter sind (sie machen einfach nicht so weich) und ihre viel kürzer Haltbarkeit. Und verliert der Weichmacher an Wirkung, dann wird die Kabelummantelung brüchig.

Billig Kabel aus China nutzen hingegen Weichmacher, die als gefährlich eingestuft sind. ...

a. das bestätigt mich. Denn so sorgt doch Apple in der Tat dafür, dass die Kabel soz. geplant obsolet werden. Oder nicht?
b. die besseren unter den günstigen Chinakabeln haben eine geflochtene Stoffummantelung.
Die Frage der Weichmacher ist für mich nicht zu beurteilen. Dazu müsste ich konkrete Laboranalysen von Apple und von anderen Kabeln sehen. Kann sein, kann nicht sein. Kann bei Apple so sein, kein auch bei Apple doch nicht so sein. Und umgekehrt.
+3
aMacUser
aMacUser06.02.19 16:34
Legoman
Telefon sauber, Kabel neu und original - und trotzdem muss ich jeden Abend 1-10 Mal das Kabel einstecken und ziehen, bis es erkannt wird. Das nervt.
Hast du das Kabel direkt bei Apple gekauft, bzw. war es im Standardlieferumfang? Denn bei anderen Verkäufern schleichen sich gerne mal Nachmacher ein, die ihre gefälschte Hardware als "original Apple Hardware" verkaufen. Amazon ist da mittlerweile auch aktiv auf der Suche, solche Anbieter zu sperren.
Bzw. andere Frage: Kommt auch dir oben genannte Fehlermeldung oder passiert einfach nichts? Eventuell könnte das Kabel oder das iPhone von Werk aus defekt sein (was natürlich der blödeste von allen Fällen ist). In so einem Fall hat man aber ein 6-Monatiges Umtauschrecht, wo man nicht nachweisen muss, dass es schon vorher kaputt war (sondern der Hersteller müsste nachweisen, dass du es warst)
0
Mecki
Mecki06.02.19 16:40
Radetzky
Denn so sorgt doch Apple in der Tat dafür, dass die Kabel soz. geplant obsolet werden.
Also ich persönlich habe lieber Kabel mit schlechterer Haltbarkeit, die mich und meine Familie garantiert nicht krank machen, als Kabel die mich und meine Familie krank machen könnten und dafür ewig halten. Müssten Hersteller Warnhinweise auf die Verpackung drucken, dass ihre Kabel ggf. zu Unfruchtbarkeit führen könnten, dann glaube ich nicht, dass die überhaupt noch irgendwer freiwillig kaufen würde. Und gäbe es vergleichbar gute, ungefährliche Alternativen, dann wären die gefährlichen Weichmacher wohl auch schon lange komplett verboten worden in der EU, aber mit der Aussage "Es gibt ja nichts, dass auch nur im Ansatz gleich gut ist" hat die Industrie hier durchaus ein gewichtiges Gegenargument auf ihrer Seite, denn würde die Politik sie trotzdem verbieten, dann wären Kabel das kleinste Problem, denn dann müssten andere Produkte sofort komplett vom Markt verschwinden und zwar ersatzlos.
die besseren unter den günstigen Chinakabeln haben eine geflochtene Stoffummantelung.
Aus welchen Material? "Stoff" ist kein Material und ein sotffartiges Geflächt lässt sich aus vielen Materialien herstellen heutzutage. In der Regel sind das alles Kunststoffe heute, aber die Frage ist hier "welcher".
+2
nova.b06.02.19 18:24
Weichmacher sind vor allem in der Nahrungskette, insbesondere der für Säuglinge, als risikobehaftet einzustufen. In Frankreich gibt es entsprechende Verbote bei Pet-Flaschen für Wasser etc., bei uns ist das noch erlaubt. Und je länger das Wasser in diesen Kunststoffflaschen gelagert wird, umso mehr Weichmacher ist dann im Wasser.
Ob das bei Kabeln jetzt so super relevant ist?
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nova.b06.02.19 18:27
Ich finde das neu entstandene Kabeldurcheinander viel schwieriger, man kann nie wissen, mit welchen Strömen geladen werden kann. Es gibt Drittherstellerkabel, da geht einfach nur 5W Ladestrom. Ich habe mir mittlerweile ein Meßgerät angeschafft, um das zuverlässig herauszufinden. Gerade auch für USB-C wird es da spannend.
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johnnytravels
johnnytravels06.02.19 20:41
nova.b
Weichmacher sind vor allem in der Nahrungskette, insbesondere der für Säuglinge, als risikobehaftet einzustufen. In Frankreich gibt es entsprechende Verbote bei Pet-Flaschen für Wasser etc., bei uns ist das noch erlaubt. Und je länger das Wasser in diesen Kunststoffflaschen gelagert wird, umso mehr Weichmacher ist dann im Wasser.
Ob das bei Kabeln jetzt so super relevant ist?

Mir scheint das auch zu vernachlässigen, wenn man nicht andauernd an seinen Kabeln leckt bzw. sich diese ständig über den Körper reibt. Und, Hand auf's Herz, wer macht das schon täglich
‚Tim Cook ist kein Produkt-Mensch.‘ — Steve Jobs
+1
Mecki
Mecki06.02.19 21:26
johnnytravels
Mir scheint das auch zu vernachlässigen, wenn man nicht andauernd an seinen Kabeln leckt bzw. sich diese ständig über den Körper reibt.
Wie gesagt, Weichmacher haben deswegen einen Einfluss auf unseren Körper, da sie für unseren Körper wie Hormone aussehen. Ich weiß nicht ob du schon mal von Hormonpflastern gehört hast, aber dass es so etwas gibt, zeigt ja, dass Hormone rein über die Haut aufgenommen werden können und ich kennen niemand, der seine Kabel beim an- und abstecken nur mit Handschuhen anfasst. Und spätestens bei einem Kopfhörerkabel (ja, soll tatsächlich noch Leute ohne AirPods geben) würde ich mir da schon so meine Gedanken machen. Insofern begrüße ich es, wenn ein Hersteller hier jegliches Risiko von vornherein ausschließt.

Habe übrigens gerade noch mal nachgeschaut, es gibt auch Weichmacher, wo das Umweltbundesamt davor warnt, dass sie Leberschäden verursachen können und selbst die sind aber grundsätzlich legal. Eine zwischen 2003 und 2006 durchgeführte Untersuchung des Umweltbundesamtes hat bei 1,5% der untersuchten Kinder so hohe Werte an Weichmachern in deren Körpern nachgewiesen, dass sie davon ausgehen, dass diese Kinder dadurch eine gesundheitliche Beeinträchtigung erleiden werden. Und wie schnell hat so ein Kind mal ein irgendwo herum liegendes Kabel in den Mund gesteckt?

Ich will hier auch keine Panik verbreiten, aber laut einer Studie der WHO hat die Fruchtbarkeit bei Männern in den letzten 30 Jahren weltweit massiv nachgelassen und auch Weichmacher werden da einen gewissen Anteil dran haben, denn bei uns gibt es wenigstens noch Grenzwerte, die eingehalten werden müssen, woanders auf der Welt achtet da niemand darauf und wer selber etwas aus dem Ausland importiert, dem muss klar sein, dass er das auf eigenes Risiko macht, sprich, der Verkäufer schaut nicht ob das Produkt unsere Grenzwerte einhält oder bei uns legal ist, dass ist Aufgabe des Importeurs und kauft man direkt aus dem Ausland, dann ist man selber der Importeur, was vielen nicht bewusst ist. Viele denken "Würde das Produkt nicht unsere Regeln befolgen, dann dürfte es gar nicht nach Deutschland verkauft werden", aber das ist falsch. Wenn es die Regeln nicht befolgt, dann darf es lediglich nicht in Deutschland verkauft werden oder dorthin importiert werden, das interessiert den Exporteur aber herzlich wenig. Das solle jedem klar sein, der Waren direkt aus Asien liefern lässt.
+1
Legoman
Legoman07.02.19 09:22
aMacUser
Hast du das Kabel direkt bei Apple gekauft, bzw. war es im Standardlieferumfang? Bzw. andere Frage: Kommt auch dir oben genannte Fehlermeldung oder passiert einfach nichts?
Wurde so mit dem Handy geliefert. Es kommt genau die Fehlermeldung. Garantie ist natürlich vorbei. Na ja - und abendliches Rumärgern ist billiger als ein neues Kabel...
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DogsChief
DogsChief07.02.19 10:10
Mecki

Ich habe täglich mit dem Thema Weichmacher zu tun. Hunde haben zwar eine deutlich geringere Lebenserwartung als Menschen, von daher gibt bes da auch keine solchen Langzeitstudien, aber die größten Schäden durch Weichmacher kommen durch das Ausspeicheln derselben, wenn Hunde ihre Formel-1-Boliden/Gummihuhn/Knochen aus chinesischem Billiggummi sehr oft am Tag über einen längeren Zeitraum im Fang haben und stundenlang durchkauen. Die wenigsten Menschen lutschen über Stunden an einem Kabel ( Kinder sind da evtl. dabei zu unterbrechen ) und das würde eine solche Menge an ausgeschwemmten Weichmachern in den Körper bringen, die dann auch gesundheitsschädlich sind.

Wer hat 10 Stunden ein Ladekabel mit schweissnassen Händen in den Fingern, dass sich Weichmacher ausspülen könnten? Ich denke, deine Angst über Unfruchtbarkeit ist auf diesem Weg absolut zu vernachlässigen. Wer natürlich "fiftyshadesofgrey" mit Kabelbindern/Ladekabeln/Gummischläuchen und so weiter nachspielt, dabei ordentlich ins Schwitzen kommt und dann längere Zeit Hautkontakt mit irgendwelchem Billigkram aus China zusammentrifft ( zusammen KOMMT ist wohl zu viel Sprachwitz? ), der könnte unter bestimmten Vorraussetzungen gefährdet sein.

Wie sagte schon Asklepiodes: Die Dosis macht das Gift
Es ist besser beim zweiten Mal zu scheitern, als es erst gar nicht versucht zu haben. ( Bear Heart )
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