iOS 13: Konzeptvideo zeigt Dark Mode, Multi-User und 38 weitere Wunsch-Features

Angeblich über 40 neue Features von iOS 13 hat ein Designer-Team in einem Konzeptvideo zusammengefasst, das auf YouTube aufgetaucht ist. Darin zeigen sie, wie sie sich die Umsetzung eines Dark Mode vorstellen, wie die Multi-User-Unterstützung und der Start-Bildschirm aussehen könnten – auch, wenn der Screen dank OLED-Display durchgehend angeschaltet bleiben darf („Always on Display“).


Neuer Lock-Screen auf iPhone und iPad
In dem zweiminütigen Video präsentieren die Macher von AppleiDesigner zunächst einen überarbeiteten Sperrbildschirm. Dabei dürfen Nutzer zwischen verschiedenen individualisierten Ansichten per 3D Touch oder einem langanhaltendem Druck aufs Display wechseln. Zudem zeigen sie eine Variante für OLED-Bildschirme mit durchgehend angeschalteter Anzeige. Diese Funktion kursiert schon länger unter dem Namen „Always on Display”. Sie erspart den entsprechenden iPhone-Besitzern, das Gerät freizuschalten, um grundlegende Informationen auf dem Sperrbildschirm zu sehen. Dadurch, dass die schwarzen Pixel von OLED-Screens nicht leuchten, wäre diese Ansicht möglich, ohne viel Akku-Leistung zu verbrauchen.

iOS mit Dark Mode und überarbeiteten Apps
Ähnlich anderer Konzept-Grafiken zeigt auch dieser Entwurf einen Dark Mode für iOS. Die Nachtansicht bietet bessere Kontraste und spart auf OLED-Geräten zusätzlich Energie. Das Video kündigt sie systemweit an – sowohl auf dem iPhone als auch auf dem iPad. Zudem präsentiert es überarbeitete Interfaces für Apple Music und die Kamera-App. Die Designer integrieren im Abo-Dienst eine neue „soziale“ Komponente. Die Kamera erhält eine intelligente Objekt-Erkennung sowie erweiterte Einstellungen bei der Video-Aufnahme.


Kleine Systemfunktionen eingebaut
Auf Betriebssystemsebene erhalten die Nutzer des Konzeptes die Möglichkeit, alle Apps auf einmal zu schließen. Zudem lassen sich Apps im Home-Screen blockieren. Gesperrte Kandidaten müssen per Identifikation geöffnet werden. Ein Split-View für Programme soll Besitzern von großen iPhones helfen, deren Bildschirme besser nutzbar zu machen. Die Designer sehen die Funktion für Displaygrößen ab 5,5 Zoll vor. Den Siri- und Anruf-Screen haben die Video-Produzenten als Fenster gestaltet, sodass diese nicht mehr den ganzen Bildschirm einnehmen.

Multi-User-Access für das iPad
Speziell für das iPad dachten sich die Gestalter ein Reihe von neuen Funktionen aus. So soll es sich ab iOS 13 per Magic Mouse bedienen lassen. Außerdem verpassten sie der Geräteklasse eine Taschenrechner-App. Das gravierendste Feature stellt aber die Mehrbenutzer-Unterstützung dar. Über den Sperrbildschirm melden sich die verschiedene Anwender an, der Administrator des iPads kann zuvor einstellen, wer welche Apps verwenden darf. Der Account-Wechsel gelingt im Video mühelos vom Kontrollzentrum aus.

Kommentare

Nebu2k
Nebu2k14.02.19 11:36
Wünsche mir nichts sehnlicher als Multi User auf dem iPad.
Kann doch nicht sein, dass ich mein iPad zurücksetzen muss, nur weil meine Frau es mal 2 Wochen benötigt, um danach das gleiche in umgekehrter Reihenfolge zu machen.
Auch kann doch nicht wirklich verlangt werden, dass jedes Familienmitglied ein eigenes iPad besitzt.
Für mich liegt das iPad zu Hause, dient als Steuerzentrale für HomeKit, und sollte von jedem benutzt werden können. Auch einen Gast-Benutzer würde ich begrüßen.
+8
Ely
Ely14.02.19 11:52
Ich bin skeptisch. Wie ich Apple kenne, wird es kaum was davon geben. Die Bordmittel bleiben nach wie vor sehr rudimentär. Immer noch keine Wochenansicht des Kalenders in der vertikalen Ansicht, kein 3:2-Format bei Foto oder 50 fps für Video (wegen 50 Hz Netzfrequenz wichtig) bei der Foto-/Video-App, wissenschaftliche Rechner-Funktionen nur im Querformat, sehr einfache Kontaktverwaltung, iTunes bleibt seit Jahren eine Baustelle im Sinne des BER, etc. Aber dann einfach die App-Verwaltung aus iTunes streichen ist auch eine Möglichkeit, das Ding schlanker zu machen. Na ja, das ist nicht im Sinne des Nutzers, sodaß man weiterhin auf alternative Apps selbst für einfache Dinge wie einen Kalender angewiesen sein wird.

Dann könnte Apple die Bordmittel gleich weglassen. Das wäre sogar konsequent, wenn ich mir ansehe, wie viele Schnittstellen und Funktionen an Hard- und Software ersatzlos gestrichen wurden.
Wer gegen Datenschutz ist, weil er ja nichts zu verbergen habe, ist auch gegen Meinungsfreiheit, weil er ja nichts zu sagen habe.
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Apple@Freiburg
Apple@Freiburg14.02.19 13:11
Nebu2k

Wieso musst du dein iPad zurücksetzen weil deine Frau es benutzt und umgekehrt🤔😱
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MikeMuc14.02.19 13:17
Apple@Freiburg
Anderer Mailaccount, andere hauptsächlich genutzte Apps, ander Favoriten in Safari reicht doch schon. Da ist aktuell eine Sicherung und Wiederherstellung der einfachste Weg.
Ich würde auch Benutzerkonten begrüßen
+1
Tekl
Tekl14.02.19 13:29
Man könnte auch andere Apps nutzen, der eine hat seine Mails in Apple Mail, der andere zum Beispiel in Spark. Wir nutzen das iPad auch zu zweit, meine Partnerin macht aber sowieso das Meiste im Browser und hasst sogar Apps.
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matt.ludwig14.02.19 13:57
Tekl
Man könnte auch andere Apps nutzen, der eine hat seine Mails in Apple Mail, der andere zum Beispiel in Spark. Wir nutzen das iPad auch zu zweit, meine Partnerin macht aber sowieso das Meiste im Browser und hasst sogar Apps.
Das ist aber für viele, einschließlich mich, nur ein schlechter Kompromiss.
+1
My2Cent14.02.19 14:23
Fehlt noch ein vollwertiges File-Management.
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Tekl
Tekl14.02.19 14:30
matt.ludwig
Tekl
Man könnte auch andere Apps nutzen, der eine hat seine Mails in Apple Mail, der andere zum Beispiel in Spark. Wir nutzen das iPad auch zu zweit, meine Partnerin macht aber sowieso das Meiste im Browser und hasst sogar Apps.
Das ist aber für viele, einschließlich mich, nur ein schlechter Kompromiss.
Die Frage wäre ja eher, ob es für deine Frau ein gangbarer Kompromiss wäre.

Denkbar wäre ja auch, alle Accounts einzurichten und stets nur die benötigten zu aktivieren.
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matt.ludwig14.02.19 15:20
Tekl
matt.ludwig
Tekl
Man könnte auch andere Apps nutzen, der eine hat seine Mails in Apple Mail, der andere zum Beispiel in Spark. Wir nutzen das iPad auch zu zweit, meine Partnerin macht aber sowieso das Meiste im Browser und hasst sogar Apps.
Das ist aber für viele, einschließlich mich, nur ein schlechter Kompromiss.
Die Frage wäre ja eher, ob es für deine Frau ein gangbarer Kompromiss wäre.

Denkbar wäre ja auch, alle Accounts einzurichten und stets nur die benötigten zu aktivieren.
Das ist ja noch schlimmer. Es wäre doch viel komfortabler einfach 2 Accounts zu haben, nicht?
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nane
nane14.02.19 15:28
Maus Support für iPad! YUUUHUUU!
Meine betagten Eltern bekommen doch noch einen neuen "Internet Computer" an dem man "nichts verstellen und kaputtmachen" kann.
Gekauft!
Das Leben ist ein langer Traum an dessen Ende kein Wecker klingelt.
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Nebu2k
Nebu2k14.02.19 21:20
MikeMuc
Apple@FreiburgAnderer Mailaccount, andere hauptsächlich genutzte Apps, ander Favoriten in Safari reicht doch schon. Da ist aktuell eine Sicherung und Wiederherstellung der einfachste Weg.
Ich würde auch Benutzerkonten begrüßen

Genauso so ist es! Dazu kommt, dass ich viele Apps auf dem iPad beruflich nutze. Ist ein wenig blöd, wenn meine Frau eine Push Nachricht von z.B. Slack bekommt, weil man mich erreichen möchte.
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Tekl
Tekl15.02.19 00:15
matt.ludwig
Tekl
matt.ludwig
Tekl
Man könnte auch andere Apps nutzen, der eine hat seine Mails in Apple Mail, der andere zum Beispiel in Spark. Wir nutzen das iPad auch zu zweit, meine Partnerin macht aber sowieso das Meiste im Browser und hasst sogar Apps.
Das ist aber für viele, einschließlich mich, nur ein schlechter Kompromiss.
Die Frage wäre ja eher, ob es für deine Frau ein gangbarer Kompromiss wäre.

Denkbar wäre ja auch, alle Accounts einzurichten und stets nur die benötigten zu aktivieren.
Das ist ja noch schlimmer. Es wäre doch viel komfortabler einfach 2 Accounts zu haben, nicht?
Klar doch, Multiuser wäre top, bislang ist das aber eben Träumerei.
+1

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