Push-Nachrichten von MacTechNews.de
Würden Sie gerne aktuelle Nachrichten aus der Apple-Welt direkt über Push-Nachrichten erhalten?

iDefrag in Version 1.0.6 erschienen

Ab sofort steht eine neue Version von iDefrag zum Download bereit. Das Utility kann HFS und HFS+ Volumes defragmentieren, das heisst, dass nach dem defragmentieren Dateien nicht mehr in mehreren kleinen Teilen auf der Festplatte liegen sondern zusammenhängend, also keine Fragmentierung der Dateien mehr vorliegt. Das Programm hatte am Anfang einige kleine Fehler, die Version 1.0.6 scheint aber diese Probleme zu beseitigen. iDefrag kostet 25 Euro und kann über den Link an der Seite heruntergeladen werden, eine kostenlose Demo steht zur Verfügung.

Weiterführende Links:

Kommentare

uncleWalter02.02.05 13:36
dachte immer, das OSX-Filesystem defragmentiert sich selber...
0
Quereinsteiger
Quereinsteiger02.02.05 13:37
Ich dachte unter wären solche Tools eigentlich überflüssig
0
Rantanplan
Rantanplan02.02.05 13:37
Ja, in gewissen Grenzen tut es das selbst.
Wenn ich nicht hier bin, bin ich auf dem Sonnendeck
0
Maxefaxe02.02.05 13:39
Ohne mich.
0
sonorman
sonorman02.02.05 13:41
Wer sehr große Dateien, wie Filme oder besonders große Bilddateien, auf seiner Platte hat, für den könnte eine zusätzliche Defragmentieren, wie von diesem Tool etwas bringen.
Sonst kaum.
0
sonorman
sonorman02.02.05 13:44
Mir erscheint das Tool aber viel zu teuer. Und die Demo-Version (defragmentiert nur Laufwerke mit max. 100MB) ist ja wohl ein Witz!
0
Lolipoldie02.02.05 13:48
schön erklärt:
<b>das heisst, dass nach dem defragmentieren Dateien nicht mehr in mehreren kleinen Teilen auf der Festplatte liegen sondern zusammenhängend, also keine Fragmentierung der Dateien mehr vorliegt.</b>:-/
0
herrmueller
herrmueller02.02.05 13:50
Ich habe auch gelesen das sowas bei X nicht nötig ist. Also reine Geldverschwendung
0
Imranium02.02.05 13:54
Ich lach mich schlapp! 100MB??????????????? Was ist das den für ein Demo?????????????(policeman)(?)(?)(?)
0
oliver kurlvink
oliver kurlvink02.02.05 13:59
OSX defragmentiert automatisch Dateien kleiner als 20MB.

Das heißt aber nicht, dass diese "kleinen" Dateien danach gemeinsam als ein einzelner großer Block rumliegen, sondern nur, dass eine Datei je einen Block bildet. Damit hat man immer noch ein zerstückeltes Dateisystem. Speichert man jetzt eine große Datei, z.B. einen Film, so wird dieser Film in die Lücken zwischen den vorhanden Blöcken gelegt und ist somit fragmentiert. Diese Fragmentierung entfernt OSX nicht automatisch, da die Datei ja größer als 20MB ist. Dafür braucht man dann ein "richtiges" Defragmentierungsprogramm.
0
rene86
rene8602.02.05 14:01
Gibt es den Alternativen, die man vielleicht besser testen kann?
0
markus202.02.05 14:05
Panther defragt bis 20 MB Dateien von allein.
Das Problem ist jedoch, das speziell bei weniger als 10 GB freier HD Platz (Volumebezogen), kaum mehr größere freie Speicherbereiche AM STÜCK vorhanden sind, und so trotz panther auch kleinere Dateien fragmentiert werden. Größere eh.
Defrag Tools braucht man nicht, wenn man immer genug freien HD PLatz (auf jedem Volume) hat. Ab so ca. 15 GB (bei ner 60GB HD, bzw. 20 GB bei 120er) braucht man sich wenig Gedanken um Fragmentierung machen.

Das freeware tool hfsdebug zeigt fragmentierte Dateien und auch den wichtigeren fragmentierten freien Platz an.
Auch unter Panther hat man einige, teilweise hochfragmentierte Dateien (z.B. die Mailbox oder Browserchaches, Fontcaches etc.)
Link:

(Download ganz am Ende, Tool wird über Terminal gestartet.

Weitere INfos zu hfsdebug + FRagmentierung im Maclife-Tread:


0
Macde
Macde02.02.05 14:06
Unter UFS FileSystem wäre es überflüssig.
Leider macht Appel, was dieses Filesystem
angeht, wenig dran.
0
Claudius02.02.05 14:14
UFS kann mit Metadaten nicht umgehen. Außerdem habe ich gelesen, dass HFS+ schneller ist. Also kein Grund für UFS.

Zu dem Tool: Leider sinnlos, da Mac OS X sehr wenig fragmentiert. Leider hat man beim Löschen einer Datei, daß man diese nicht mehr wiederherstellen kann, wenn der Papierkorb geleert wurde. Habe mal einige wichtige Dateien verloren, mein Pech. Da werden auch Datenrettungstools angepriesen, die leider nciht helfen.
0
Achim02.02.05 14:16
Ich habe seit OS-X 10.2 niewieder die HDs defragmentiert, ist für mich ein Relikt aus OS 9 Zeiten. Und Arbeite auf 200-300 Gig mit Videodaten, Bilddaten sowie kleinsten Textfiles oder Datenbanken. Das einzige auf das ich achte sind min. 20% freiher Platz auf der Platte. Und habe keine Performanceprobleme, hatte diese allerdings mit den Systemen vor OS-X und musste regelmässig defragmentieren. Und war immer froh wenn nix kaputtging.
0
ros02.02.05 14:25
Also ich möchte auch dazu was sagen:
Ich habe auf meinem priv. iMac G4-800 nach 3 jahren eine Defragmentierung durchgeführt. Da das Ding eine langsame Platte hatte (habe inzwischen einen anderen Rechner, ja auch Mac), war der Plattenzugriff extrem langsam.
Ergebnis: Nach dieser langen Zeit und 3 Betriebssystemen (10.1, 10.2, 10.3) war alles viel schneller, egal ob Apple was anderes sagt oder nicht.

Das Gleiche galt auch für den eMac in meiner Firma.

Mir scheint, gerade bei langsamen Systemen, das doch was zu bringen.

0
ros02.02.05 14:27
PS:
Hat denn jemand dieses programm schon mal benutzt?
0
Frank
Frank02.02.05 14:28
ros:

Aber eine neue Platte bringt wesentlich mehr Speed. Und 25 EUR sind im Vergleich zur neuen Platte ganz schoen viel.
0
Grasaffe02.02.05 14:35
Man sollte auch daran denken, daß die "Zylinder" und "Blöcke", die die Platte dem System gegenüber zeigt, rein virtuell sind, da moderne Platte von sich aus die Datenbereiche physikalisch anders organisieren. Allein schon die Tatsache, daß sich (je nach Grösse der Platte) ein oder mehrere Scheiben, die beidseitig abgetastet werden, in einer Festplatte befinden, widerspricht der Theorie, daß Defragmentieren eine reale Zeitersparnis beim Plattenzugriff bringt.
0
Maxefaxe02.02.05 14:54
Grasaffe

Danke. Fakt ist das sogar ehemalige Nortonmitarebeiter Defragmentieren für sinnlos halten. Bei FAT-Volumen mag das anders sein, da diese vom Filesystem her zum fragmentieren neigen. Bei HFS ist es wenig sinnvoll.
0
zaph
zaph02.02.05 15:03
gibts zu dem thema denn keine offizielle apple aussage ???
live long and prosper
0
Torsten Goltz
Torsten Goltz02.02.05 15:31
ich find lustig wie einige leute meinen, das eine neue platte mal eben das problem löst. was amchen denn bitte die notebook besitzer? mal eben ne 200GB einbauen? amp;
wo doch gerade mal 100GB verfügbar sind mit 5400rpm.
0
feel_x02.02.05 15:49
zaph:

Gibt es.
Defragmentierung ist überflüssig und kann unter Umständen sogar das System verlangsamen. Stichwort: Hotfiles.
HFS+ Organisiert die Hotfiles (die Dateien, auf die am häufigsten zugegriffen wird) an einer zusammenhängenden Stelle auf der Festplatte, so dass die Zugriffszeit optimiert wird.
Defragmentiert man nun eine solche Sortierung, muss sich OSX die Hotfiles neu zusammensuchen.

Der Zugriff auf viele kleine Dateien, die vertreut liegen verlangsamt das Arbeiten deutlich mehr als der Zugriff auf wenige große Dateien.
0
feel_x02.02.05 15:53
Apple developers Notes:

adaptive hot file clustering


BTrees


0
Rantanplan
Rantanplan02.02.05 16:33
zaph

Apple sagt zu diesem Thema: "[...] there is little benefit to defragmenting".

Wenn ich nicht hier bin, bin ich auf dem Sonnendeck
0
cws
cws02.02.05 16:56
Wie ist das eigentlich, wenn man die Platte mit ccc kopiert, das Original löscht und wieder zurück. Oder einfach Original unf kopie tauscht? Überträgt er dann die Fragmentierung oder nutzt er die Gelegenheit, um aufzuräumen?

Fruher (OS9) galt das als probate Methode zum Defragmentieren.
0
jens
jens02.02.05 17:16
cws: DAS ist eine interesate Frage.
Defragmentieren umsonst mit automatischem Backup - oder andersherum.
BTW: mit Terminal und asr (bitte mal "man asr" bemuehen) braucht man auch keinen CCC.
0
markus202.02.05 17:23
CWS:
Ja, wenn der Clone auf eine zuvor gelöschte HD kopiert wird ist natürlich kein Defrag nötig.
ZU den anderen Beiträgen:
Es wird häufig übersehen (bis auf einen der genau richtig sagt 20% HD Platz freihalten) das weniger Dateifragmentierung problematishc ist sondern die fragemtierung des freien Speicherplatzes.
Auch Panther sorgt NICHT dafür das diese zerstückelung nicht passiert.
Die Wirkung von idefrag ist speziell bei älteren Macs und da bei den portablen mit langsamen 2.5" Platten durchaus spürbar.

Wer kann sollte auf jeden Fall darauf achten min 15 GB frei zu halten, damit Panther einigermaßen effektiv Fragmentierung verhindern kann bzw. die 20 MB Dateien auch defragen kann.

Wer auf einem älteren ibook nur 2-3 GB frei hat, hat eine defrag Leistung bei Panther Nähe Null, da es schlicht keine zusammenhängende freie Speicherbereiche mehr gibt.

Zweifler bzw. Panther defragt super Anhänger sollten sich durchaus mal die HD mit dem oben genannten Tool hfsdebug ansehen.
Und sich wundern, das die Mailbox oder andere Dateien im knapp dreistelligen Bereich fragmentiert sein können. Trotz Panther.

0
globalls
globalls03.02.05 08:57
warum ein defragproggi? mir hat man am anfang (also Dezember 2003, als ich mein erstes iBook gekauft habe) erklärt, die Mac's brauchen das nicht. kenn ich nur von windoof und mach ich dort regelmäßig!
und defragmentieren war bei windows NT nicht mal erwähnt, nix gabs da! windows2000 hatte dann schon ein defragprog und XP soundso. serienmässig!
ich werds nicht versuchen!
=> markus2: superinfo, danke
Muss ich denn alles selber machen?
0

Kommentieren

Sie müssen sich einloggen, um die News kommentieren zu können.