Werbeanzeigen im App Store: Search Ads fortan auch in Deutschland

Apple hat die Möglichkeit, Search-Werbeanzeigen bei den Suchergebnissen des App Store darzustellen, auf viele zusätzliche Länder und Regionen ausgeweitet – darunter Deutschland. Nachdem das Promotion-Angebot für App-Entwickler zuvor offiziell in 13 Ländern verfügbar war, kommen durch die Ausweitung 46 Staaten und bestimmte Regionen hinzu. Insgesamt unterstützt Apple „Search Ads“ damit in 59 Ländern.


Blauer Hintergrund weist auf Search Ads hin
Bezahlte Search Ads erscheinen in den Suchergebnissen an erster Stelle und sind durch einen blauen Hintergrund markiert. So sehen Nutzer direkt, dass es sich um eine bezahlte Anzeige handelt. Die eigentlichen Ergebnisse des jeweiligen Suchbegriffs sind darunter aufgelistet. Obwohl Apple das Ad-Feature offiziell erst jetzt für Deutschland bereitstellt, konnte es sein, dass – je nach Suchbegriff – auch in der Vergangenheit schon die ein oder andere Search-Ad über den regulären Suchtreffern angezeigt wurde.


Beispiele für Ads-Anzeige

App-Werbungen abhängig von Suchbegriff, Gerät und Standort
Die Werbeanzeigen orientieren sich nicht nur an den Wörtern, die Anwender eintippen. Auch andere Faktoren wie das verwendete Apple-Gerät oder der Standort des Nutzers haben Einfluss darauf, welche Software-Werbeanzeigen der App Store darstellt. Apple möchte so garantieren, dass möglichst nur passende Anwendungen mit blauem Hintergrund erscheinen und das Nutzungserlebnis nicht gemindert wird. Softwareanbieter können sich über Apples „Search Ads“-Seite (Link: ) für die Werbeaktion anmelden. Wessen Anwendung der Store schlussendlich prominent platziert, entscheidet Apple über ein Bieterverfahren. Außer Deutschland stehen bezahlte App-Werbungen fortan unter anderem auch in folgenden Ländern zur Verfügung: Österreich, Schweiz, Niederlande, Belgien, Spanien, Norwegen und Ungarn.

Ad-Anzeigen als wachsender Umsatzfaktor
Search Ads entwicklen sich für das Unternehmen aus Cupertino zu einem immer lukrativeren Geschäft. Marktexperten beziffern den Umsatz, den Apple über entsprechende Werbeanzeigen erwirtschaftet, allein für das Geschäftsjahr 2018 auf rund 500 Millionen US-Dollar. Bis 2020 soll der Wert auf über zwei Milliarden US-Dollar steigen.

Kommentare

Kabelbaum
Kabelbaum27.03.19 16:44
Super, jetzt darf ich auch bei Apple im App Store erst (für mich optimierte) Werbung überspringen, bevor ich zu meinen gewünschten neutralen Suchergebnissen komme.
Eigentlich zahle ich genug für die Apple-Hardware, dass ich das nicht mögen muss ...
+8
MetallSnake
MetallSnake27.03.19 17:50
? Die sind doch schon seit Monaten da? Und soweit mir bekannt bin ich auch ständig in Deutschland.
Erwachsensein ist halb gestorben --Relatives Menschsein
+3
aMacUser
aMacUser27.03.19 17:57
MetallSnake
? Die sind doch schon seit Monaten da? Und soweit mir bekannt bin ich auch ständig in Deutschland.
Ebenso, ich habe das auch schon seit langem im App Store.
+1
Ely
Ely27.03.19 19:17
Darum ignoriere ich den ersten Eintrag und fange erst ab der zweiten Stelle an, genau hinzugucken.
Wer gegen Datenschutz ist, weil er ja nichts zu verbergen habe, ist auch gegen Meinungsfreiheit, weil er ja nichts zu sagen habe.
+2
BigLebowski
BigLebowski27.03.19 21:24
Das Pay-to-Win Prinzip also für die Entwickler

Positiv:
Das wird deutlich hervor gehoben
Mit dem blauen Hintergrund 👍
+1

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