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Weg frei für Apples Serverfarm in North Carolina

Vor knapp zwei Wochen wurde bekannt, dass Apple eine Milliarde Dollar für eine große Serverfarm in North Carolina investieren will. Um Unternehmen anzulocken, werden dort Steuervergünstigungen in Höhe von 46 Millionen Dollar eingeräumt. Die Voraussetzungen dafür sind, innerhalb von zehn Jahren mehr als eine Milliarde Dollar investieren zu müssen. Das entsprechende Gesetz wurde jetzt unterzeichnet und gleichzeitig Apple als neuer Investor bestätigt. Gouverneur Beverly Perdue begrüßte in einer offiziellen Stellungnahme Apple Entscheidung und freut sich darüber, durch den Bau der Anlage auch wirtschaftlich viel für die Region tun zu können. Durch Apples Investition entstehen mehr als 3000 neue Arbeitsplätze, wenngleich im Datenzentrum nur rund 50 Arbeitskräfte benötigt werden. Weiterhin ist nicht ganz sicher, wo genau mit dem Bau begonnen wird, zwei Orte stehen noch zur Diskussion. Angesichts der Barreserven von fast 30 Milliarden Dollar ist es für Apple nicht schwer, eine so hohe Summe zu investieren. Durch die neue Serverfarm sollen Downloaddienste wie zum Beispiel der iTunes Store verstärkt werden. Apple hatte sich ohnehin schon nach einem zweiten Anbieter umgesehen, der das enorme Datenaufkommen schultern kann. Wie es aussieht, möchte Apple aber nicht mehr nur auf andere Anbieter setzen, sondern auch selber eine leistungsfähigere Infrastruktur schaffen.

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Kommentare

erikhuemer
erikhuemer03.06.09 22:21
bei den beiden letzten Sätzen stutze ich etwas. Von einer Serverfarm in NC kann man doch kein weltweites Service Schultern? Oder sind Apple die europäischen .mac Kunden weiterhin egal?
Der Fortgang der wissenschaftlichen Entwicklung ist im Endeffekt eine ständige Flucht vor dem Staunen. Albert Einstein
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ExMacRabbitPro03.06.09 22:29
erikhuemer

Das hängt davon ab, was für eine Anbindung an das europäische Festland Du zur Serverfarm dazu buchst.
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roan
roan03.06.09 22:35
Was machen die 2950 Arbeitsplätze wenn nur 50 im Datenzentrum arbeiten?

Ich glaube da hat sich NC mit den Steuervergünstigungen mehr längerfristige Arbeitsplätze erhofft.
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asdakloek
asdakloek03.06.09 22:38
ist alles relativ. in verbindung mit microsofts schwindender bedeutung und dem versuch, das mit z.b. BING wieder zu ändern, schreibt die welt online:
der gesamte Forschungsetat umfasst bei Microsoft jährlich etwa neun Milliarden Dollar. Zudem will der US-Konzern laut „BusinessWeek“ in den kommenden Jahren etwa 20 Rechenzentren bauen, jeweils rund eine Milliarde Dollar teuer. Diese dienen unter anderem dazu, Suchanfragen aus aller Welt zu beantworten.

aus
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TheDamage04.06.09 00:28
Ob sie ihre eigenen Server nehmen oder doch ein Konkurenz produkt?
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BurnHard04.06.09 01:58
Schon, wir EU Kunden haben da mal gar nichts von.
EU Server wären eine feine Sache. Ich mach ein bisschen Platz in unsere Garage, für eine Milliarde könnt ihr sie haben, bekommt dann auch 46 Millionen von mir, kein Problem
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