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Gerücht: Neues Privatsphäre-Feature für MacBooks in Planung

Die Veröffentlichung der Smartphone-Reihe „Galaxy S26“ steht kurz bevor. Der Hersteller hat damit begonnen, einzelne Merkmale der neuen Modelle in kurzen Videos anzukündigen. Eins davon betrifft eine Einstellung für mehr Privatsphäre: Anwender werden über eine Software-Einstellung den Sichtwinkel des Smartphones begrenzen können. An diesem Feature soll angeblich auch Apple Interesse angemeldet haben – und zwar gleich für die großen Geräte: Laut einem Leaker auf X erwägt Apple, diese Innovation in zukünftige Laptops zu integrieren.


Manch einem mag diese Entwicklung absurd erscheinen, nachdem ein großer Teil der Display-Innovation in den letzten 20 Jahren darauf abgezielt hatte, den optimalen Farb- und Helligkeitseindruck in einem möglichst großen Blickwinkel zu ermöglichen. Doch was im heimischen Wohnzimmer vorteilhaft ist, stellt sich beispielsweise im öffentlichen Personenverkehr als Nachteil heraus. Längst haben sich Zubehörhersteller gefunden, welche zusätzliche Folien für MacBook-Displays anbieten. Deren Aufgabe: Den Bildschirminhalt vor den Blicken neugieriger Mitreisender zu verstecken.

Am MacBook erst 2029
Bei Samsungs Privatsphäre-Modus soll es sich um eine Möglichkeit handeln, welche nur bei OLED-Bildschirmen möglich ist. Bis eine solche Funktion auf Apple-Laptops Einzug hält, vergehen laut X-Nutzer IceUniverse noch drei Jahre: Apple plant diese Funktion erst für das Jahr 2029. Das ist kaum verwunderlich – derzeit gibt es kein Apple-Laptop mit OLED-Display; das erste seiner Art wird gerüchteweise frühestens in der zweiten Jahreshälfte von 2026 erscheinen.


Einstellbarer Blickwinkel
Die eigentliche Innovation liegt nicht im begrenzten Blickwinkel an sich, sondern darin, dass dieser sich auf Wunsch des Anwenders minimieren lässt – ohne Anbringen einer Folie. Das Samsung-Video zeigt eine U-Bahn-Nutzerin, welche ihren Bildschirminhalt vor den neugierigen Blicken ihrer Sitznachbarn schützt – diskret per Software-Option. Das Video verrät auch, wann Samsung die neue Gerätereihe präsentieren will: „Ab 25.02.2026“ – mit dieser Datumsangabe endet das kurze Hochkantvideo.

Kommentare

Deppomat17.02.26 08:36
Fänd ich ziemlich cool. In der Bahn mag man echt nicht arbeiten, so wie einem alle da auf den Bildschirm gucken können.
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Mankey
Mankey17.02.26 08:42
Find ich blöd. Ich lese gerne mit.
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+23
Macmissionar17.02.26 09:16
Das wäre sicherlich eine interessante Funktion – bisher habe ich diese Privacy-Folien nicht gebraucht, kenne aber eine Bekannte, die ständig diese Folie in ihrem Laptop liegen hat (so ähnlich wie die Leute, die auch nach Jahren der Benutzung immer noch das Fließtuch von Apple in ihrem MacBook (Pro) liegen haben, auch wenn es schon auseinanderfällt).

Sicherlich wird das dann von Apple sehr ansprechend mit dem Action-Button und einer passenden Test-Animation oder so umgesetzt.
Nur über eines muß man sich im Klaren sein, diese ganzen Einschränkungen gehen immer zulasten der farbechten Darstellung.
A Mac is like a Wigwam: No Windows, no Gates, no Backdoors, Peace, Harmony – and an Apache inside.
+1
MikeMuc17.02.26 10:04
Wer nicht will, das die Personen um einen herum mitlesen können, sollte nicht in der Öffentlichkeit arbeiten. Gleiches gilt fürs Telefonieren, da müssen auch immer alle mithören, ob man will (oder es einen interessiert) oder nicht.
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makru17.02.26 10:25
MikeMuc
Wer nicht will, das die Personen um einen herum mitlesen können, sollte nicht in der Öffentlichkeit arbeiten. Gleiches gilt fürs Telefonieren, da müssen auch immer alle mithören, ob man will (oder es einen interessiert) oder nicht.

Ja und nein. Was hier angeboten wird, ist eine Technologie, die auch im öffentlichen Raum mehr Privatsphäre ermöglicht für jene, die darauf zurückgreifen möchten, vergleichbar mit dem Einsatz von Kopfhörern (z.B. beim Telefonieren). Was sollte man dagegen haben?

Das ist etwas anderes, als im öffentlichen Raum gegenüber anderen ein Verhalten einzufordern, auf die eigene, dann zur Schau getragene Privatsphäre Rücksicht zu nehmen. Wiederum nicht zu verwechseln mit den Persönlichkeitsrechten und ihren Ausnahmen.
+4
KISS17.02.26 10:40
MikeMuc
Wer nicht will, das die Personen um einen herum mitlesen können, sollte nicht in der Öffentlichkeit arbeiten. Gleiches gilt fürs Telefonieren, da müssen auch immer alle mithören, ob man will (oder es einen interessiert) oder nicht.

Etwas einseitig. Ja, mich nerven auch Leute die im vollbesetzten Abteil telefoniere, als sei es ihr privater Arbeitsbereich. Aber wenn ich ein Foto oder eine Nachricht geschickt bekomme, will ich die auch unterwegs lesen, ohne dass jeder drum herum auch weiß, wer mir schreibt und was er mir schreibt.
+4
Deppomat17.02.26 12:19
MikeMuc
Wer nicht will, das die Personen um einen herum mitlesen können, sollte nicht in der Öffentlichkeit arbeiten. Gleiches gilt fürs Telefonieren, da müssen auch immer alle mithören, ob man will (oder es einen interessiert) oder nicht.
Verstehe ich nicht. Hier wird doch gerade eine technische Lösung vorgestellt, die ein privateres Arbeiten in der Öffentlichkeit ermöglicht. Und das öffentliche Telefonieren ist eben nicht "Gleiches", denn da zwingt man sich den Mitreisenden auf.
+5
perms17.02.26 15:58
In unserer Firma nutzen nahezu alle Mitarbeiter, die Kontakt mit externen Personen haben, Blickschutzfolien. Use Case: In einem Meeting mit Externen lassen sich vertrauliche Informationen entspannt betrachten und relevante Aspekte können unbeschwert in die Diskussion eingebracht werden. Wäre diese Funktion im Display integriert, wäre das ein USP für viele geschäftliche Anwender. Ein Tool, das abhängig vom Standort die Funktion ein- bzw. ausschaltet, wäre großartig.
+1
eiq
eiq17.02.26 16:59
perms
Wäre diese Funktion im Display integriert, wäre das ein USP für viele geschäftliche Anwender. Ein Tool, das abhängig vom Standort die Funktion ein- bzw. ausschaltet, wäre großartig.
Sowas ist bei allen großen Windows-Notebookherstellern schon seit Jahren verfügbar. Einfach auf Knopfdruck ein- und ausschaltbar. Leider haben solche Displays generell keine tollen Blickwinkel, auch wenn das Feature ausgeschaltet ist.
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Jannemann17.02.26 17:41
makru
...auf die eigene, dann zur Schau getragene Privatsphäre Rücksicht zu nehmen. Wiederum nicht zu verwechseln mit den Persönlichkeitsrechten und ihren Ausnahmen.
Merkwürdige Formulierungen. Es ist ein Unterschied, ob man seine Privatsphäre "zur Schau trägt" und ein akzeptables Miteinander einfordert oder einfach alles aus Bequemlichkeit stillschweigend hinnimmt, bis im Zugabteil die Schuhe des Gegenüber auf der Sitzbank landen...
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makru17.02.26 20:00
Jannemann
makru
...auf die eigene, dann zur Schau getragene Privatsphäre Rücksicht zu nehmen. Wiederum nicht zu verwechseln mit den Persönlichkeitsrechten und ihren Ausnahmen.
Merkwürdige Formulierungen.

Ja das stimmt, das ist nicht gut formuliert. Gemeint ist hier die Anspruchshaltung an die Mitmenschen im öffentlichen Raum, wie sie sich gegenüber dem eigenen Verhalten in diesem öffentlichen Raum zu verhalten hätten, etwa das vermeintliche Recht auf Privatsphäre zu respektieren.

Das habe ich unterschieden vom Einsatz von Hilfsmitteln, die dem Anwender erlauben, auch in der Öffentlichkeit so etwas wie Privatsphäre aufzubauen.

Der Ausgangspunkt hierfür war der Beitrag von MikeMuc: "Wer nicht will, das die Personen um einen herum mitlesen können, sollte nicht in der Öffentlichkeit arbeiten." Und er hat insofern recht, dass es in der Öffentlichkeit eben keine Privatsphäre gibt. Man kann anderen in der Öffentlichkeit nicht vorschreiben, ihre Wahrnehmung einzuschränken oder abzuschalten. – Davon unterschieden sind wiederum die sogenannten Persönlichkeitsrechte, die man (mit Einschränkungen) auch in der Öffentlichkeit genießt.

Der Beitrag von MikeMuc läuft aber insofern ins Leere, dass es in dem Artikel nicht um das Beklagen mangelnder Privatsphäre geht und dafür die mangelnde Sensibilität der Mitmenschen verantwortlich gemacht wird, sondern um eine technische Lösung, die die Emission des eigenen Tuns in die Umwelt einschränkt. Der Beitrag von MikeMuc baut schlicht einen Pappkameraden auf, gegen den er sich wendet.

Es ist ein Unterschied, ob man seine Privatsphäre "zur Schau trägt" und ein akzeptables Miteinander einfordert oder einfach alles aus Bequemlichkeit stillschweigend hinnimmt, bis im Zugabteil die Schuhe des Gegenüber auf der Sitzbank landen...

Siehe oben. Es ging mir nicht – und es geht im Artikel nicht – um rücksichtsloses Verhalten und dessen Tolerierung.
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