Bloomberg: Günstiges MacBook ohne M-Chip erscheint im nächsten Monat – in "spaßigen Farben"


Apple began Ende 2020, bei Macs auf eigene Prozessoren zu setzen und Intel den Rücken zu kehren. Fünf Jahre später kann man feststellen, dass diese Umstellung für die allermeisten Anwender ein Glücksgriff war, denn Macs sind erheblich performanter und energieeffizienter geworden. Apple-Computer, besonders Laptops, sind für die gesamte Industrie zur Referenz geworden. Da Apple aber nicht nur die M-Chips, welche in Macs und iPads zum Einsatz kommen, weiterentwickelt, sondern auch die A-Chips, hat sich nun eine Situation ergeben, welche es dem Konzern erlaubt, in einen günstigeren Markt vorzustoßen.
Der A18 Pro, welchen Apple im iPhone 17 Pro und Pro Max einsetzt, kann es nun mit der ersten Generation des M-Chips aufnehmen. Für viele Mac-Anwender ist ein M1 ohne Namenszusatz weiterhin vollständig ausreichend – und aus diesem Grund hat sich Apple laut diverser in der Vergangenheit verlässlicher Quellen dazu entschlossen, ein günstiges MacBook preislich deutlich unterhalb des MacBook Air anzubieten – mit einem A18 Pro.
Release im März – samt EventBloomberg will nun
erfahren haben, dass eine Vorstellung des neuen MacBooks kurz bevorsteht. Apple plant aktuell, das A18-MacBook im März 2026 auf den Markt zu bringen. Mark Gurman von Bloomberg spricht davon, dass die Vorstellung auf einer voraufgezeichneten Präsentationen erfolgen soll – und nicht per einfacher Pressemitteilung. Noch ist allerdings unklar, wie Apple das neue Modell nennt. Möglich ist, dass der Konzern dies einfach "MacBook" ohne Namenszusatz wie Air oder Pro tauft.
Aluminium-Gehäuse in "spaßigen Farben"Manche früheren Berichte legten nahe, dass Apple auf ein Aluminium-Gehäuse verzichtet und Plastik als Material verwendet – doch laut Bloomberg setzt Apple weiterhin auf Aluminium. Ein neues Fertigungsverfahren soll hier die Kosten deutlich senken. Anders als beim MacBook Air und Pro sollen beim A18-MacBook knalligere Farben wie Hellgelb, Hellgrün, Blau und Rosa zum Einsatz kommen – aber auch ein silbernes und schwarzes Modell wird der Konzern ins Programm aufnehmen. Der Bildschirm soll übrigens mit 12,9" leicht kleiner als beim MacBook Air ausfallen.
Kompromisse noch nicht vollständig geklärtKlar ist, dass Apple auf keinen Fall anstrebt, dass aktuelle Anwender des MacBook Air und MacBook Pro in Zukunft auf das günstigere Modell wechseln. Daher wird der Konzern mit hoher Wahrscheinlichkeit manche Funktionen der teureren Modelle nicht anbieten. Denkbar ist, dass das günstige MacBook keine externen Bildschirme unterstützt oder es weitere Einschränkungen bezüglich der Konnektivität gibt. Auch ist davon auszugehen, dass Apple die SSD- und RAM-Optionen beschränkt.