Viele Bilder: Apple feiert Jubiläum – 40 Jahre Europazentrale in Irland

Apples Europazentrale in Irland zählt zu den wichtigsten Niederlassungen des Unternehmens außerhalb der USA. Mehr als 6.000 Mitarbeiter sind dort mittlerweile auf einem weitläufigen Campus-Areal beschäftigt. Dabei begann alles im Jahr 1980 ganz klein (für Apple-Verhältnisse). Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums des Apple-Sitzes in der Stadt Cork gibt das Unternehmen einen Einblick darein, mit welchen Projekten sich die Mitarbeiter des Unternehmens außerhalb ihrer eigentlichen Tätigkeit beschäftigen.


Kameradschaft, Gemeinschaft und Wohltätigkeit
Apple startete 1980 in Irland mit nur einer Produktionsstätte und 60 Mitarbeitern. In den darauffolgenden Jahrzehnten kamen AppleCare, Operations, Logistics und viele andere Teams hinzu, sodass sich die zunächst überschaubare Niederlassung nach und nach zu einem von Apples globalen Zentren entwickelte. Beispielsweise einige BTO-Baureihen des iMac werden in Irland zusammengesetzt („Assembled in Ireland“). Grainne Kenny gehört zu den Mitarbeiterinnen, die Apples Aufstieg in Irland verkörpern. Sie begann 1990 als 18-jährige Angestellte in der Fertigung und leitet heute ein Team von 20 bis 30 Ausbildern in der Produktion. Im Interview lobt Kenny vor allem die Kameradschaft und Gemeinschaft, die sie seit vielen Jahren in Cork erlebt.


Apples Irland-Campus in den 1980er Jahren. Quelle: Apple

Produkttrainer Alvaro Porcel zeigt sich ebenfalls angetan vom Gemeinschaftsgedanken in Apples Belegschaft: „Es spielt keine Rolle, woher man kommt, welche Sprache man spricht oder aus welcher Kultur man stammt – bei Apple ist man sofort willkommen.“ Porcel setzt sich als Mitglied der Apple-Vereinigung Cork LGBTQ Diversity Network Association (DNA) für Vielfalt und Integration ein. Zudem organisiert er Freiwilligeneinsätze für die dortige Wohltätigkeitsorganisation „Age Action“, die Senioren kostenlose Technologiekurse anbietet. Ebenso setzt er sich für Apples Spendenprogramm in Cork ein, das seit 2015 über 400 Wohltätigkeitsorganisationen in Irland unterstützt. Für jede geleistete ehrenamtliche Stunde eines Mitarbeiters überweist Apple eine Geldspende an die jeweilige Organisation. Fast die Hälfte aller Mitarbeiter habe bereits daran teilgenommen, so Apple.


Apples Irland-Campus heute. Quelle: Apple

Schülerprojekte und Umweltschutz
Das Unternehmen ermöglicht außerdem Schülern, den Campus von Cork zu besuchen und Eindrücke zu gewinnen – und ihre Karriereplanung voranzutreiben. Auch erste Programmierkenntnisse werden von den Angestellten vor Ort vermittelt.

Apple betont darüber hinaus den Umwelt-Fokus bei der Ausweitung des Campus. Wie alle Standorte wird die Niederlassung mit komplett sauberer Energie betrieben. 200 Sonnenkollektoren kommen zum Einsatz. Apple sammelt außerdem das Regenwasser von den Dächern, um es bei den Toiletten des gesamten Areals einzusetzen. Für die Zukunft kündigt Apple an, noch mehr Projekte für vielfältige Unternehmenskultur, Spendenprogramme und Umweltschutz durchzuführen.

Kommentare

Florian Lehmann18.11.20 20:44
Nice. Schaut ein bisschen wie MacOS 9 auf den Bildschirmen aus 🤔
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fleissbildchen18.11.20 22:34
Eine wesentliche Information fehlt jedoch - mit Hilfe der Niederlassung in Irland spart Apple seit Jahrzehnten obszöne Mengen an Steuergeldern.
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MetallSnake
MetallSnake19.11.20 06:12
Florian Lehmann
Nice. Schaut ein bisschen wie MacOS 9 auf den Bildschirmen aus 🤔

Die mit dem blauen Hintergrund? Sah für mich zuerst nach Windows aus, aber wenn man genauer hinschaut erkennt man unten das Dock mit Finder und Papierkorb, das Icon dazwischen hat ein wenig Ähnlichkeit mit dem Terminal, aber ich schätze es ist was anderes. Und oben sieht man einen Streifen also die Menüleiste.
Erwachsensein ist halb gestorben --Relatives Menschsein
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Jeronimo
Jeronimo19.11.20 08:26
fleissbildchen
Eine wesentliche Information fehlt jedoch - mit Hilfe der Niederlassung in Irland spart Apple seit Jahrzehnten obszöne Mengen an Steuergeldern.

Mein Gott, immer noch die alte Leier? Das ist doch nun schon ausreichend behandelt worden, dass Apple in Irland von steuerlichen Vergünstigungen profitiert hat, ohne dass daran irgendwas Illegales oder Verwerfliches war. Geil find ich, wenn ein Aufschrei dieser Art von Leuten kommt, die zuhause "1000 ganz legale Steuertricks" im Regal stehen haben und sich jedes Mal diebisch freuen, wenn ihnen ihr Steuerberater drei Euro fuffzich gespart hat.

Aber wenn Dich das wirklich so empört ("obszöne Mengen!"), dann sei doch mal konsequent und triff die für Dich notwendigen Entscheidungen. Verschenk Dein Apple-Zeug, sag Dich los von dieser schrecklichen, monströsen Firma und lebe Dein Leben vorbildlich.
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fleissbildchen19.11.20 22:22
Jeronimo
Aber wenn Dich das wirklich so empört

Na hier bist ja wohl eher du der, der sich empört
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opajoe19.11.20 22:23
Es fällt Apple leicht sich als sozialer Verein dazustellen und vielleicht ein paar Millionen für die soziale Projekte zu spenden, wenn sie anderer Stelle Milliarden Steuern sparen. Würde ich auch so machen. Gut fürs Image.
Bei solcher Good Feel PR fragt ja auch keiner kritisch nach in welchen das wohltätige Gebaren im Verhältnis zu den Gewinnen steht.
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