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Video: Falltest – Wie stabil ist das iPhone 13?

Schnell ist es passiert, dass ein Smartphone zum unfreiwilligen Gleitflug auf den Boden ansetzt – und der rapide Bremsvorgang dann das Display oder die Rückseite in Scherben legt. Je nach Ausprägung muss anschließend tief in die Tasche gegriffen werden. Im Falle des iPhone 13 liegen Apples offizielle Reparaturpreise zwischen 251,10 Euro (mini) und 361,10 Euro (Pro Max), wenngleich Drittanbieter meist mit deutlich günstigeren Angeboten aufwarten. Apple wirbt bei der aktuellen iPhone-Generation damit, es handle sich (weiterhin) um das Smartphone mit dem marktweit härtesten Glas.


iPhone 13 wurde schwerer – daher empfindlicher?
Da das Gewicht im Vergleich zum iPhone 12 allerdings um bis zu 15 Gramm zulegte, kam recht schnell die Frage auf, ob es damit nicht dennoch empfindlicher gegenüber Beschädigungen sein könnte. Eine Testreihe nimmt sich nun der Sache an und probiert, wie widerstandsfähig das iPhone 13 gegenüber Schäden durch Stürze auf den Boden ist. Meistens haben Smartphones übrigens weniger Probleme damit, flächig aufzuschlagen – für die wirklichen Beschädigungen sind meist punktuelle Schläge auf die Kanten verantwortlich.


Stürze aus üblicher Höhe: Kein Problem
Die häufigsten Stürze erfolgen aus Hosentaschen- bzw. aus Tischhöhe. Diesbezüglich bestätigt der Versuch Apples Angaben bezüglich hoher Stabilität: Aus einem Meter auf den Boden zu werfen, führte zu keinerlei Beschädigung. Dies trifft sowohl beim Landen auf der Unterkante als auch der Rückseite sowie Displayfront zu. Erst bei rund 1,80 Metern Fallhöhe quittierte das iPhone 13 Pro Max den Ablauf mit gesprungenem Displayglas, wenngleich es sich weiterhin vollständig bedienen ließ. Selbiges war bei der im Alltag kaum mehr realistische Sturzhöhe von drei Metern zu beobachten, welche zudem die Rückseite zertrümmerte.

Fazit: Das iPhone 13 ist sehr stabil
Zwar gibt es keine Angaben, wie viele Abstürze auf den Boden ein iPhone 13 überlebt, Apples Angaben zur Stabilität des Glases sowie des Gehäuses sind aber angemessen. Trotz des Gewichtszuwachses muss man kaum befürchten, dass die Reise vom Küchentisch auf den Küchenboden direkt die oben angeführten 251,10 Euro und mehr hervorruft. Somit weist die neue iPhone-Generation anscheinend die gleiche hohe Stabilität wie der Vorgänger auf.

Kommentare

z3r0
z3r027.09.21 09:59
Und mir fällt es dann beim bücken aus der Innentasche der Jacke auf den Boden und ist Kernschrott…
+1
becreart
becreart27.09.21 10:18
Das iPhone 12 Pro ist ja schon ein Panzer. Dank des eingelassenen Glases hat bei mir der Stahlrahmen schon ein paar Stürze abgefangen
Nur gut, wenn es noch besser wird.
+5
macfreakz27.09.21 10:20
Auf harten Fliessen auch? Das wäre erfreulich!
+1
ssb
ssb27.09.21 10:32
"Aus einem Meter Höhe auf den Boden werfen" finde ich jetzt unglücklich formuliert - "Ein Fall aus einem Meter Höhe auf den Boden" wäre da passender.
Beim "Werfen" gibt man dem iPhone ja schon Energie mit, und die steigt im Quadrat zur Anfangsgeschwindigkeit (während die Fallhöhe linear mit der Energie zusammenhängt).

Aber nur am Rande erwähnt. Fallen lassen und Werfen ist hat doch ein Unterschied. Aber gut, wenn das iPhone das übersteht. Aber auch mein XR ist schon ein paar Mal gefallen und Dank Silikonhülle und Glas-Schutzfolie ist nur die Schutzfolie beschädigt worden.
+1
zonk27.09.21 10:54
Verstehe die These im Artikel nicht ganz. Wie kommt man darauf, dass ein schwereres Objekt fragiler sein soll? Wennschon dann stabiler?
-2
MikeMuc27.09.21 11:10
zonk
Verstehe die These im Artikel nicht ganz. Wie kommt man darauf, dass ein schwereres Objekt fragiler sein soll? Wennschon dann stabiler?
Mehr Masse, höhere Beschleunigung ==> Mehr Energie, die beim Aufprall von irgendeiner Ecke des iPhones absorbiert wird. Ein Physiker hätte jetzt schnell den Taschenrechner gezückt und gesagt, das die 15 Gramm mehr den Kohl auch nicht viel fetter machen. Denn die Strecke die das iPhone im freien Fall zur Beschleunigung nutzt bleibt ja gleich. Irgendwer unbedeutendes hat mal was von E = m * c2 gefaselt... rechnet selber wievielt mehr E wir jetzt haben die vom iPhone / Boden absorbiert wird
0
verstaerker
verstaerker27.09.21 11:25
haben die nach dem 11er was verbessert?
Mein 11Pro ist mir aus 40cm Höhe auf die Fliesen gefallen und hat einen ordentlich Sprung im Glas bekommen.
-1
Skywalker0427.09.21 11:32
verstaerker

Ich würde sagen, erheblich. Mit den 12ern wurde ein mit Keramikkristallen durchsetztes Glas (Ceramic Shield) für die iPhone Displays verwendet. Daher hält das iPhone wie im Video mehr und höhere Stürze aus.
+4
innug27.09.21 11:36
MikeMuc
Mehr Masse, höhere Beschleunigung ==> Mehr Energie, die beim Aufprall von irgendeiner Ecke des iPhones absorbiert wird. Ein Physiker hätte jetzt schnell den Taschenrechner gezückt und gesagt, das die 15 Gramm mehr den Kohl auch nicht viel fetter machen. Denn die Strecke die das iPhone im freien Fall zur Beschleunigung nutzt bleibt ja gleich. Irgendwer unbedeutendes hat mal was von E = m * c2 gefaselt... rechnet selber wievielt mehr E wir jetzt haben die vom iPhone / Boden absorbiert wird
Die (Erd-)Beschleunigung ist unabhängig von der Masse des iPhones. Die Energie beim Aufprall wird im Verhältnis der Massen höher. Beim iPhone Pro (203g/187g) ergeben sich also 8,6%. E=m*c2 hat mit dem Aufprall nichts zu tun.
+4
Niederbayern
Niederbayern27.09.21 11:38
Obs auf ner Teerstrasse mit kleinen Steinchen auch so aussieht?
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MikeMuc27.09.21 11:40
innug
Ok, bin kein eben kein Physiker und ziebmeinen Beitrag hiermit kleinlaut zurück und behaupte das Gegenteil.
Machen die paar % nun wirklich was aus? Was sagen die Theoretiker / Praktiker dazu?
-1
verstaerker
verstaerker27.09.21 11:46
Skywalker04
verstaerkerIch würde sagen, erheblich. Mit den 12ern wurde ein mit Keramikkristallen durchsetztes Glas (Ceramic Shield) für die iPhone Displays verwendet. Daher hält das iPhone wie im Video mehr und höhere Stürze aus.
danke das spräche ja absolut dafür aufs 13er zu updaten..
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innug27.09.21 11:58
MikeMuc
Ich bin auch kein Physiker Aber die 10% mehr Energie beim Aufprall sind z.B. deutlich geringer als die 80% mehr, die sich bei der Fallhöhe von 1,80m gegenüber 1m (Taschenhöhe) ergeben. Laut diesem Test aus dem Artikel also wahrscheinlich kein Problem.
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colouredwolf27.09.21 12:32
MikeMuc
zonk
Verstehe die These im Artikel nicht ganz. Wie kommt man darauf, dass ein schwereres Objekt fragiler sein soll? Wennschon dann stabiler?
Mehr Masse, höhere Beschleunigung ==> Mehr Energie, die beim Aufprall von irgendeiner Ecke des iPhones absorbiert wird. Ein Physiker hätte jetzt schnell den Taschenrechner gezückt und gesagt, das die 15 Gramm mehr den Kohl auch nicht viel fetter machen. Denn die Strecke die das iPhone im freien Fall zur Beschleunigung nutzt bleibt ja gleich. Irgendwer unbedeutendes hat mal was von E = m * c2 gefaselt... rechnet selber wievielt mehr E wir jetzt haben die vom iPhone / Boden absorbiert wird

Mehr Masse bedeutet nicht mehr Beschleunigung. Diese beiden Parameter sind vollkommen unabhängig voneinander. Es macht nur Unterschied, ob es senkrecht stehend fällt oder horizontal liegt. Dan spielt der Luftwiderstand eine Rolle.
Wo es eine Rolle spielt, ist beim Aufprall: wieviel Joule kann das iPhone aufnehmen, bevor es sich strukturell verformt. Und hier spielt die Masse eine große Rolle. 10% mehr Masse können ausreichen, dass das iPhone die Energie nicht ausreichend in Wärme umsetzen kann sondern seine Struktur ändert. Zerbricht, für Laien gesprochen.
+3
colouredwolf27.09.21 12:36
Ein härteres Glas hilft hier nichts, ist kontraproduktiv. Lernt man schon im Studium. Typische Prüfungsaufgabe dort: welcher Stahl eignet sich für Schwedische Gardinen? Der härteste ist schlechteste Wahl, da muss man nur mit dem Hammer draufschlagen und man ist draußen.
Zur Verhütung von Schäden muss das Glas sehr hohe Duktilität aufweisen. Große Härte verhindert das Verkratzen, aber nicht das Splittern.
+5
Radetzky27.09.21 12:56
MikeMuc
Mehr Masse, höhere Beschleunigung ==> Mehr Energie, die beim Aufprall von irgendeiner Ecke des iPhones absorbiert wird. ...

Äh, Galileo Galilei hat doch die Fallversuche schon vor hunderten von Jahren gemacht...
Eine Feder und ein Stahlhammer fallen gleich schnell. Neulich auf dem Mond - da haben Astronauten dies Experiment anschaulich wiederholt. √
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Bennylux
Bennylux27.09.21 13:08
Niederbayern
Obs auf ner Teerstrasse mit kleinen Steinchen auch so aussieht?
Das ist wohl der schlimmste Feind jedes iPhones bzw. jedes Objekts was irgendwie schön aussieht.
Think different! 
0
innug27.09.21 13:54
colouredwolf
Lernt man schon im Studium.

Gewagte Formulierung.
+2
innug27.09.21 13:59
Radetzky
Äh, Galileo Galilei hat doch die Fallversuche schon vor hunderten von Jahren gemacht...
Eine Feder und ein Stahlhammer fallen gleich schnell. Neulich auf dem Mond - da haben Astronauten dies Experiment anschaulich wiederholt. √

Aber so schön anschaulich mit der Feder konnte Galilei das Experiment nicht machen. Das funktioniert nur in einem evakuierten Raum, den er wohl nicht zur Verfügung hatte.
+1
spheric
spheric27.09.21 16:21
Radetzky
MikeMuc
Mehr Masse, höhere Beschleunigung ==> Mehr Energie, die beim Aufprall von irgendeiner Ecke des iPhones absorbiert wird. ...

Äh, Galileo Galilei hat doch die Fallversuche schon vor hunderten von Jahren gemacht...
Eine Feder und ein Stahlhammer fallen gleich schnell. Neulich auf dem Mond - da haben Astronauten dies Experiment anschaulich wiederholt. √
Da der Luftwiderstand wohl bei den Telefonen ignoriert werden kann, bleibt dennoch das Momentum.

Es ist *nicht* egal, ob du von einer herabfallenden Feder getroffen wirst, oder von einem Amboss — auch, wenn sich beide gleich schnell bewegen. Für die Feder und den Amboss übrigens auch nicht.

Früher war auch schon früher alles besser!
+2
Michael Lang aus Rieder27.09.21 17:37
Für mich gehört an ein solch teures Smartphone auf jeden Fall eine Schutzhülle. Und dann geht in der Regel auch nicht so schnell was kaputt, wenn es runterfällt.
+1
aschge28.09.21 13:47
Versteh die Diskussion um Bruchfestigkeit ehrlichgesagt überhaupt nicht. Wenn ein sauteures iPhone ungeschützt runterknallt hast du doch immer (egal wie stabil das Ding ist) irgendeine Macke dran, das ist doch das eigentlich ärgerliche. Und hier helfen einfach nur Schutzhüllen - und dann isses mir am Schluss egal wieviel bruchfester Apple denn nun die Handys gestaltet.
-1
PorterWagoner
PorterWagoner29.09.21 10:54
Ich habe in den Anfangsjahren ein iPhone aus sehr geringer Höhe zertrümmert, es fiel so unglücklich, dass bei ungefähr 40 cm schon das Display zerbröselt ist. Für mich ist es eine gute Nachricht, wenn man zumindest solche Stürze jetzt sicher unbeschadet schafft.
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