Top 10 der Gehalts-Könige unter den US-CEOs: Cook weit vorne

Seit neun Jahren ist Tim Cook inzwischen Apple-CEO, offiziell hatte er die Amtsgeschäfte im August 2011 übernommen. Angesichts der schweren Erkrankung seines Vorgängers Steve Jobs stand er aber de facto deutlich länger an der Spitze des Unternehmens. Jobs kündigte bereits im Januar 2011 an, sich auf seine Gesundheit konzentrieren zu müssen, Berichten zufolge war er auch im Dezember 2010 deutlich kürzergetreten. Nachdem Apple schon zu diesem Zeitpunkt große Erfolge gefeiert hatte, ist die bis bisherige Cook-Zeit mit besonderem Wachstum verbunden. Nicht nur der chinesische Markt, sondern auch massive Zuwächse im Smartphone-Sektor, die äußert erfolgreiche Apple Watch (2019 ca. 23 Milliarden Dollar Umsatz), jüngst die AirPods (2019 ca. 12 Milliarden Dollar Umsatz) sowie der boomende Dienste-Sektor (knapp 50 Milliarden Dollar innerhalb eines Jahres), führten dazu, dass Apple eines der wertvollsten Unternehmen der Welt wurde.


Tim Cook auf Platz 2 – dank eines großen Aktienpakets
Als CEO eines erfolgreichen Weltkonzerns spülten die Erfolge auch Tim Cook sehr viel Geld in die Taschen. Im abgelaufenen Jahrzehnt verdiente Cook fast eine Milliarde Dollar, den größten Teil davon machten Aktien sowie Aktienoptionen aus. Im abgelaufenen Geschäftsjahr strich Cook knapp 134 Millionen Dollar ein, gerade einmal drei Millionen Dollar davon waren Festgehalt. Die Bonuszahlungen beliefen sich auf 7,7 Millionen Dollar, das erhaltene Aktienpaket ist hingegen 122 Millionen Dollar wert. Wer sich fragt, was ein Mensch mit so viel Geld machen soll: Cook wiederholt immer wieder, dass er sein gesamtes Vermögen für wohltätige Zwecke spenden wird – mit Ausnahme einer gewissen Summe, welche er in die Ausbildung seines Neffen investiert.


Die Top 5 der bestbezahlten CEOs (Quelle: )

Musk führt die Aufstellung an
An der Spitze der Aufstellung steht Elon Musk, der 595 Millionen Dollar erhielt, allerdings in Form von Aktienoptionen. Festes Gehalt bezieht Musk nicht. Der neue Intel-CEO Robert Swan landet mit 99 Millionen Dollar auf dem siebten Platz. Sundar Pichai von Alphabet (Google-Mutter) landete bei 86 Millionen, Microsofts CEO Satya Nadella wurde mit 77 Millionen Dollar entlohnt. Weiterhin stellt die Tech-Branche damit die meisten Vertreter in den Top 10 der "Highest paid CEOs & Executives".

Kommentare

DTP
DTP13.07.20 12:00
MTN
Wer sich fragt, was ein Mensch mit so viel Geld machen soll: Cook wiederholt immer wieder, dass er sein gesamtes Vermögen für wohltätige Zwecke spenden wird – mit Ausnahme einer gewissen Summe, welche er in die Ausbildung seines Neffen investiert.
"wird"? Wie lange will er denn warten? Bis er tot ist?

Und dieses "Spenden"-Argument macht ja leider unsere Solidarität kaputt, besser wäre ein leicht höherer Steuersatz für Sehr-Gut-Verdiener. Schade, dass man dem Staat nicht spenden kann.
-2
Cupertimo13.07.20 12:20
„Gehaltskönige“

„An der Spitze der Aufstellung steht Elon Musk.“

„Gehalt bezieht Musk nicht.“

🤷🏻‍♂️
-3
ultraviolent
ultraviolent13.07.20 12:36
"Cook wiederholt immer wieder, dass er sein gesamtes Vermögen für wohltätige Zwecke spenden wird..."

Augenwischerei, wie von vielen die sowas behaupten, wenn es eine Zeit gibt sowas zu tun, dann JETZT und nicht erst wenn Tim Apple ( ) in die Kiste gesprungen ist...

... und hatte Musk nicht sowieso allem irdischen Besitz entsagt weil es ihn belastet?
Suicide by way of information
+2
RyanTedder
RyanTedder13.07.20 12:54
Lasst die Leute doch mit dem Geld machen was Sie wollen. Und wenn es für Drogen und *utten ist, dafür gibt es für CEOs auch keine Freizeit. Eigentlich kann man kaum von einem Leben reden. Ich würde den Job nicht machen wollen. Zumindest nicht solange. Die Summe bekommt man zudem auch schnell weg, indem man investiert. Dann haben auch die Generationen die Folgen noch genug davon.
+4
Lailaps
Lailaps13.07.20 13:01
RyanTedder

*utten ? Ist das auch das „N-Wort“
Texte im generischen Maskulinum gelten aber auch für (m/w/d/nb/lq/rq/b/ua) männlich/weiblich/divers/nicht binär/links quere/rechts quere/bescheuerte/und andere
-1
milk
milk13.07.20 13:11
Lailaps
*utten ? Ist das auch das „N-Wort“
Nein. Er meint Kutten. Diese Jeanswesten mit Heavy-Metal-Aufnähern, die nur richtig harte Kerle tragen.
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DTP
DTP13.07.20 13:30
Passend dazu der offene Brief einiger Millionäre, die höhere Steuern für sich fordern:
https://www.millionairesforhumanity.com/
+5
Quickmix
Quickmix13.07.20 14:17
milk
Lailaps
*utten ? Ist das auch das „N-Wort“
Nein. Er meint Kutten. Diese Jeanswesten mit Heavy-Metal-Aufnähern, die nur richtig harte Kerle tragen.

+2
Fenvarien
Fenvarien13.07.20 16:55
Keine Ahnung was dieses "Qutten" sein soll, von dem RyanTedder spricht.
Ey up me duck!
+4
adiga
adiga13.07.20 17:08
Fenvarien
Keine Ahnung was dieses "Qutten" sein soll, von dem RyanTedder spricht.
Er meint nicht "Qutten", sondern "Schutten", was Schweizer Dialekt ist und "Fussball" bedeutet.
0
Michael Lang13.07.20 17:11
Bei solchen Summen ist nicht mehr von Verdienst zu sprechen...
Aber es sei Ihnen gegönnt. Es war harte Arbeit dahin und ob das Leben eines solchen CEO wirklich schön ist mag bezweifelt werden. Ich glaube die haben kaum Zeit etwas schönes mit dem Geld anzufangen.
Aber ein Jahr als CEO und dann in Ruhestand wäre natürlich was ...
- Das größte Maul und das kleinste Hirn,wohnen meist unter derselben Stirn. - Hermann Oscar Arno Alfred Holz, (1863 - 1929), deutscher Schriftsteller
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Thorin.ACMT
Thorin.ACMT13.07.20 17:27
@Joseph Ianniello - 85 Millionen $ in Perks??? Whut? Wie?
+1
odi141013.07.20 18:07
Die Leute (CEO‘s) in dieser Gehaltsklasse machen den Job ja nicht weil sie es müssen, sondern weil sie es wollen. Damit ändert sich dann auch der Blick auf die Vergütung.
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Touni
Touni13.07.20 18:41
Bei Elon ist es noch lustig. Er wollte das Geld bzw. die Aktienoptionen gar nicht. Die 600 Mio. wären besser bei Tesla aufgehoben und das Ziel einer nachhaltigen Mobilität möglichst schnell zu erreichen.

Man hat damals irgendeinen Fantasiezahl gesetzt und er war ganz genervt, da die Aktie diesen Wert erreicht. Er hatte ja noch mehrer Tweets veröffentlicht - die Aktie sei zu hoch bewertet um das noch zu verhindern.

Ehja.
"Die Betrachtung der Dinge, so wie sie sind, ohne Ersatz oder Betrug, ohne Irrtum oder Unklarheit, ist eine edlere Sache als eine Fülle von Erfindungen." Francis Bacon (1561-1626)
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