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Kurz: Amazon umsatzstärkstes Unternehmen der Welt +++ Gemini erhält Tool zum Musikerzeugen

Der Umsatz eines Unternehmens dient nur äußerst bedingt als Kennzahl dafür, wie gut es dem Anbieter finanziell geht. Befindet man sich jedoch in der Liste der umsatzstärksten Unternehmen der Welt, so ist das mehr als nur ein Achtungserfolg. Amazon hat es nun erstmals auf den ersten Platz gebracht. Laut aktuellen Finanzzahlen erzielte Amazon im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von rund 717 Milliarden US-Dollar – und überholte damit den seit mehr als einem Jahrzehnt dominierenden Platzhirsch Walmart (713,2 Milliarden Dollar).

Wesentlich für Amazons Aufstieg ist die Breite des Geschäftsmodells: Neben dem klassischen Online-Handel wächst vor allem die Cloud-Sparte mit Amazon Web Services (AWS) stark – letztere trägt zudem erheblich mehr zum Konzerngewinn bei als das klassische Geschäft. Dieser lag 2025 bei 77,7 Milliarden Dollar (Walmart: 22,27 Milliarden) – AWS brachte laut Finanzberichten alleine ein Plus von 45,6 Milliarden Dollar ein. Noch eine Vergleichszahl: Apple erzielte im Fiskaljahr 2025 einen Überschuss in Höhe von 112 Milliarden Dollar.


Gemini erhält Tool zum Musikerzeugen
Google hat seinen KI-Chatbot Gemini um eine neue, generative Musikfunktion erweitert: Lyria 3, ein KI-Musikmodell von DeepMind, hält als Betafunktion Einzug in die App. Nutzer können damit aber keine kompletten Musiktitel erstellen, das Limit liegt derzeit bei 30 Sekunden. Wie für Gemini üblich erfolgt die Produktion über Eingaben in natürlicher Sprache. Das Feature soll zudem Soundtracks zu hochgeladenem Foto- oder Videomaterial erzeugen.

Google betont, das Modell sei trainiert worden, um Originalmusik zu generieren, anstatt bestehende Künstler direkt zu imitieren. Der Start von Lyria 3 erfolgt weltweit, dies zunächst in acht Sprachen – Deutsch ist mit von der Partie. Tracks erhalten übrigens ein SynthID-Wasserzeichen, um diese als KI-erzeugt zu markieren. Das Unternehmen plant zudem, Lyria 3 auch in YouTube zu integrieren, beispielsweise für Soundtracks zu Kurzvideos.

Kommentare

Zacks
Zacks19.02.26 18:09
Währenddessen Tim so;
„Lass mal aus iWork Abodreck mit schlechter KI machen, die Leute kaufen das und die Shareholder werden es lieben“
Ware wa messiah nari!
-22
Nebula19.02.26 18:45
iWork läuft bei mir unverändert ohne Abo.
+11
Embrace19.02.26 23:53
Der Kommentar bezog sich vermutlich eher darauf, dass Innovation (im KI-Bereich) gerade eher bei anderen Unternehmen zu finden ist.
+3
Legoman
Legoman20.02.26 08:03
Zählen bei Amazon eigentlich die ganzen Umsätze mit, die dort durch die vielen Marktplatzverkäufer erzielt werden?
Ich meine:
Wenn im Einkaufszentrum der Mediamarkt riesige Umsätze erzielt, ist das noch lange kein Geschäftserfolg des Centermanagements. Klingt aber natürlich trotzdem gut...
+2
Peanuts
Peanuts20.02.26 08:32
Legoman
Zählen bei Amazon eigentlich die ganzen Umsätze mit, die dort durch die vielen Marktplatzverkäufer erzielt werden?

Ich gehe stark davon aus, dass die mitzählen. Ebenso der Umsatz mit Werbung und Servern.
+2
Zacks
Zacks20.02.26 13:38
➞Nebula
Ich komme in 1-2 Jahren darauf zurück

➞Embrace
Korrekt. Unter anderem.
Apple setzt auf jeden Fall komische Prioritäten in den letzten Jahren.
Ware wa messiah nari!
-1
Nebula20.02.26 14:51
Zacks
➞Nebula
Ich komme in 1-2 Jahren darauf zurück
Okay, dass du in die Zukunft fabulierst, war nicht ersichtlich. Aktuell sind die ehemaligen iWork-Apps jedenfalls keine Abo-Apps. Ansonsten waren sie es auch schon vorher, weil einige Funktionen seit Ewigkeiten ans iCloud-Abo gekoppelt sind.
+2
Zacks
Zacks20.02.26 15:58
➞Nebula
Seit dem Apple Aperture damals den Stecker gezogen hat und bei älteren Systemen zwar Sicherheitsupdates aber keine Bugfixes mehr gebracht hat bin ich da (vielleicht übermäßig) skeptisch und zynisch.

Wenn man schaut in welche Richtung Adobe gegangen ist und den Shitstorm in der letzten Zeit beobachtet hat blicke ich da schon etwas mit sorge drauf

Hoffe natürlich das ich mich irre aber wenn man an alte Produktwerbung so zur Zeit von den „I'm a Mac and I'm a PC“ zurückdenkt wo der Mac ein Komplettpaket war mit allem drin ohne Haken bekommt man doch ein ungutes Gefühl, findest du nicht?
Ware wa messiah nari!
0
Nebula20.02.26 16:50
Aperture wurde schon 2013 nicht mehr wirklich gepflegt. Von Steckerziehen kann keine Rede sein. Sie haben es ausgeschlichen. 2014 wurde es offiziell und dennoch haben sie auch da keinen Stecker gezogen. Die App kannst du ja sogar heute noch laden, falls du sie gekauft hattest und einen kompatiblen Mac besitzt.

Wenn du das anhand Aperture so aufbauschst, hättest du Pages & Co. nie benutzen dürfen. Schließlich hat Apple schon viele Apps abgesägt. AppleWorks, iWeb, QuickTime Pro, iDVD, iPhoto und die alten, mächtigeren iWork-Apps (’09). Wenn du dich sorgst, dass du in 2 Jahren Pages nicht mehr verwenden kannst, frage ich mich, warum du es bei der Geschichte und deiner Wahrsagefähigkeiten überhaupt verwendet hast. Zumal Apple die Apps ja länger schon nicht mehr groß pflegt. Selbst die neuen Versionen bieten nichts Neues.
+2

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