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Test iFi Audio ZEN One Signature D/A-Wandler – You‘re the One that I want

Inzwischen ist die Angebotspalette des britischen Herstellers iFi Audio vor allem in der ZEN-Geräteserie sehr unübersichtlich geworden. Dabei meint es iFi Audio nur gut. Viele der Geräte sind auf vielfachen Kundenwunsch genau so gestaltet worden, wie sie jetzt sind. Doch immer wieder gibt es Stimmen, die ein ganz bestimmtes Feature in Kombination mit einem anderen ganz bestimmten Feature wünschen. Wenn ein solcher Wunsch irgendwie sinnvoll erscheint und technisch umsetzbar ist, stehen die Chancen gut, dass iFi Audio das in der Praxis umsetzt.

Kompakt
Marke iFi Audio
Bezeichnung ZEN One Signature
Art DAC
Empf. Preis (€) 349
Verfügbarkeit sofort
Eines dieser Geräte, das auf vielfachen Kundenwunsch das Licht der Welt erblickt hat, ist der brandneue ZEN One Signature zum UVP von 349 Euro. Dabei handelt es sich um einen DAC Pur. Das Gerät macht nichts anderes, als digitale Audiodaten in analoge Signale zu verwandeln. Das aber in für diese Preisklasse allerhöchster Qualität und mit vergleichsweise aufwendiger Schaltungstechnologie.


ZEN One Signature vorgestellt
Was genau zeichnet dieses Produkt aus? Der Hersteller beschreibt es so: „Unser ZEN One Signature übernimmt die DAC-Stufe des ZEN DAC V2, fügt neben dem USB-Anschluss S/PDIF-Eingänge (optisch und koaxial) hinzu, rührt die Bluetooth-Technologie des ZEN Blue V2 ein und würzt das Ganze mit Schaltkreisverbesserungen in Signature-Qualität, um ein köstliches Audiogebräu zu kreieren.“


Damit bietet sich der ZEN One beispielsweise als D/A-Wandler für hochwertige Desktop-HiFi-System an, aber auch als praktisches Audio-Interface für Musiker. Über die drei Schnittstellen USB, S/PDIF (als Coax elektrisch und optische Toslink-Buchse vorhanden) und drahtlos per Bluetooth können Musikdaten zugespielt werden. Die Verarbeitung im ZEN One erfolgt dann symmetrisch über eigens entwickelte Schaltkreise und mit für diese Klasse ziemlich hochwertigen Bauteilen. Dazu gehören (laut Aufzählung von iFi):

  • Femto-Taktquarz mit geringem Jitter; bietet >20dB Leistung
  • 16 Core 2000MIPS XMOS Mikrocontroller mit niedriger Latenz - 4x mehr Verarbeitungsleistung
  • C0G-Kondensatoren – hohe Linearität, hervorragende Temperatur-/Frequenzeigenschaften
  • MELF-Widerstände – hochpräzise und rauscharm
  • Taiyo Yuden- und Murata-Induktivitäten – niederohmige Stromversorgungsschienen
  • High-Gain-Antenne für erweiterte Reichweite


Der DAC-Chip von Burr-Brown im ZEN One unterstützt 32-bit/384kHz PCM und native DSD-Wiedergabe. Für Bluetooth kommt ein Qualcomm 5100 Chip mit Unterstützung für aptX, aptX HD, aptX Adaptive, aptX LL. LDAC, HWA/LHDC, AAC und natürlich dem Basisprotokoll SBC zum Einsatz. Nach der Wandlung werden die analogen Signale über die symmetrische Ausgangsstufe mit festem Pegel über eine 4,4mm Pentaconn-Buchse zum Anschluss an den analogen Line-In-Eingang eines Vor- oder Vollverstärkers ausgegeben. Oder an Aktivlautsprecher, die über eine eigene Lautstärkeregelung verfügen.


Kommentare

der_seppel
der_seppel23.04.22 08:42
Das sind eigentlich ziemlich geile Geräte. Wenn da nicht das Hardware-Design so aussehen würde wie es aussieht. Ich kann mich leider gar nicht mit dem Gehäusedesign anfreunden. Schade.
Kein Slogan angegeben.
+3
TiBooX
TiBooX23.04.22 09:00
der_seppel

Ja, ich bin auch noch nicht alt genug für Nierentisch.
Aber sieh's mal so es ist "English" und die werden sich jetzt immer weiter von uns entfernen, in fast allem, schade eigentlich.
People who are really serious about software should make their own hardware [A. Kay]
+1
sonorman
sonorman23.04.22 09:50
Naja, wenn das Design wichtiger ist als die Funktion, dann braucht man das Gerät auch nicht wirklich. 😉
-2
warp1023.04.22 10:09
sonorman
Naja, wenn das Design wichtiger ist als die Funktion, dann braucht man das Gerät auch nicht wirklich. 😉
*g* wir sind hier doch in einem Mac-Forum... hier ist das Design immer wichtiger als die Funktion... (kommt einem jedenfalls ab und zu so vor...)
Mir gefällts jedenfalls auch nicht... es ist zwar anders als "normal" aber deshalb m.E. nicht unbedingt schöner.
+3
Hot Mac
Hot Mac23.04.22 10:38
Ich find das Design klasse, aber ich sitze auch an einem uralten Philippe Starck-Schreibtisch, den alle hässlich finden.
Wahrscheinlich habe ich keinen Schimmer ...

Jede Jeck is anders.

Die ZEN-Geräte sind in ihrer Preisklasse unschlagbar.
+3
Antagonist17523.04.22 10:56
Über Geschmack kann man nicht streiten. Das liegt immer im Empfinden des Betrachters. Ist auch gut so, sonst sähe ja alles gleich aus und wir würden alle die selbe Musik hören. Gruuuselig
+3
stargator23.04.22 10:58
Ist denn der Burr & Brown 1793 (Zen DAC V2) oder 1796 (Zen DAC V2 Signature) verbaut? Falls jemand das Gehäuse mal zur Inspektion geöffnet hat. Dem Text nach ist es nur der erstere, aber die bessere Schaltauslegung des letzteren. Wobei das Ohr den Unterschied eines besseren Netzteils eher erkennt als die besseren Werte des besseren DAC Chips (technische Daten sind um 3-6 db besser).
+1
mactelge
mactelge23.04.22 11:23
Was war zuerst da?

Dreh´dich um – bleib´wie du bist – dann hast du Rückenwind im Gesicht!
0
haudejen23.04.22 13:03
sonorman
Naja, wenn das Design wichtiger ist als die Funktion, dann braucht man das Gerät auch nicht wirklich. 😉

ich würde sagen, es ist ähnlich wichtig wie die funktion. umso ärgerlicher, wenn es stark hinter der funktion zurücksteht. aber wie oben schon beschrieben, geschmäcker sind ja verschieden. vielen scheint es ja zu gefallen.
-1
5omeone23.04.22 14:03
Es ist schon echt krass, wieviel Energie (inkl. Marketing) in die Entwicklung derlei Produkte gesteckt wird. Die DAC-Chips selbst sind mittlerweile sehr leistungsfähig. Es gibt aktuell einen unglaublichen DAC-Hype, von dem auch ifi Audio sehr stark profitiert. Ich wage daher zu behaupten, dass es zwischen den Herstellern im Preisbereich von 100 - 1000 Euro (und vielleicht sogar noch höher) keinen wirklich hörbaren Unterschied zwischen den „DACs“ selbst gibt. Kaum jemand wird eine derart perfekte Kette von Verstärker und Lautsprecher/Kopfhörer haben, um die Nuancen zwischen den DACs in halbwegs durchdachten Schaltungen wahrnehmen zu können.
Entscheidend ist aus meiner Sicht eher das Rauschverhalten, ein ordentliche (Vor-) Verstärkerschaltung und solide Kopfhörer bzw. Lautsprecher inkl. guter Raumakustik.
Ich will nicht sagen, dass der ZEN One Signature ein schlechtes Gerät ist, aber als ernüchterter Nutzer des ZEN DAC V2 würde ich das Gerät nur kaufen, wenn es exakt die gewünschte Funktionalität erfüllt - jedoch nicht wegen des „Klangs“. Darauf ist der Autor ja auch dankenswerterweise eingegangen. 👍🏻
+4
chessboard
chessboard23.04.22 15:04
@mactelge
Ich weiß zwar was das Utensil auf deinem Photo ist, aber lustigerweise habe ich im ersten Moment den Competition Pro Joystick darin erkannt. Man sieht halt, was man kennt (oder besser: gekannt hat).
+2
Frost23.04.22 15:05
5omeone
Ich wage daher zu behaupten, dass es zwischen den Herstellern im Preisbereich von 100 - 1000 Euro (und vielleicht sogar noch höher) keinen wirklich hörbaren Unterschied zwischen den „DACs“ selbst gibt.

Gibt es auch nicht, zumindest keine Hoerbaren (sofern der Designer nicht voellig versagt hat), messbare Unterschiede gibt es dann aber schon, wie man bei Amir von Audio Science Review ja regelmaessig sehen kann.
Das bringt dann aber nur etwas fuer den Stich beim Hifi Quartett.
+1
FloMac23.04.22 15:15
Lieber Autor, liebe Autorin

Für mich ist dieser Artikel eine Auszeichnung für der Hifi Industrie inklusive der dazugehörigen Presse.

Was sollen mir Sätze wieder dieser

Die Unterschiede liegen viel mehr in feinen Details, wie etwa dem Ausschwingverhalten, der Abbildung feinster Transienten und im „Kontrast“ der Musik. Damit ist ein Teilaspekt des Dynamikumfangs gemeint, oder bildlicher ausgedrückt, wie „schwarz“ der Hintergrund ist.

sagen?

Was habe ich als durchschnittlicher Hifi Interessierter aus dem Artikel mitgenommen:

1. Viele technische Features, welche nachher doch nicht den Unterschied machen
2. Eine brauche eine "Zuspielkette" aus Roon, und und und.... Für mich unnötige Komplexität bei der Benutzbarkeit
3. Nichts zu Garantie? Firmware Updates?
4. MQA Unterstützung: Geht das über Tidal App per Bluetooth? Irgendwie muss das Ding ja auch für die Generation "SmartPhone" interesssant sein.
+4
5omeone23.04.22 16:34
Frost

😄👍🏻
0
marm
marm23.04.22 20:42
Wenn ich Hersteller von Hifi-Komponenten wäre (insb. mit kreativen Innovationen wie „SPDIF iPurifer“) und müsste unhörbare Unterschiede verkaufen, dann würde ich ein klitzekleinwenig Soundtunig machen. Das Ergebnis muss nicht besser sein, nur anders.
Als Hifi-Enthusiast andererseits wäre ich schon begeistert, wenn ich fachmännisch einen Unterschied höre und seien es nur die Transienten.
+2
FloMac23.04.22 21:06
Ich hatte mal einen USB Purifer für meine knackenden USB Lautsprecher benutzt. Ergebnis: Die Zeitansage von OSX wurde nur noch abgehackt abgespielt. Totaler Schrott.
+1
keinwort
keinwort24.04.22 02:12
hi,

kommt aus dem rca-digital-out auch ein 5.1/5.1.2/7.1 signal?
wird das signal "durchgeschliffen"?

kann das jemand beantworten.
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Martin8326.04.22 18:50
Ich hatte den iFi Zen Stream und leider hat er nicht an meinem T+A PA 1100 E per USB funktioniert.
Der DAC wurde vom Zen Stream zwar erkannt, aber es kam einfach kein Ton.

Zum Design: in real sind die Kisten noch hässlicher als auf den Fotos.
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sonorman
sonorman27.04.22 19:42
Martin83
Ich hatte den iFi Zen Stream und leider hat er nicht an meinem T+A PA 1100 E per USB funktioniert.
Der DAC wurde vom Zen Stream zwar erkannt, aber es kam einfach kein Ton.
Der ZEN Stream hat bei mir an verschiedenen DACs problemlos per USB funktioniert.
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Martin8328.04.22 07:22
Der ZEN Stream hat bei mir an verschiedenen DACs problemlos per USB funktioniert.

Dann muss ich wohl ein defektes Gerät erwischt haben.
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