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TechTicker: T+A Serie 200 Midi-System, Chord Anni, Audeze CRBN, Sonos Beam2, iPhone 13 Zubehör

T+A SERIE 200 VORGESTELLT: HIGH-END MIDI-SYSTEM DER EXTRAKLASSE MIT TOLLEM DESIGN
Mit dem Anfang 2020 auf den Norddeutschen HiFi-Tagen erstmals in der Öffentlichkeit präsentierten Kopfhörerverstärker HA 200 (siehe Messebericht) hat T+A aus meiner Sicht einen designtechnischen Volltreffer gelandet. Der super-luxuriöse HA 200 (6.600 Euro) ist auch sonst beim Publikum ausgezeichnet angekommen und ließ schnell den Wunsch nach zusätzlichen Komponenten in diesem Design aufkommen.


Die T+A-Macher haben das schnell erkannt und umgehend die Entwicklung weiterer Komponenten der 200er Serie in Angriff genommen. Nun ist es so weit.

Ähnlichkeiten mit der legendären M-Anlage aus dem Jahr 1993 sind natürlich gewollt. Schließlich war diese Serie das Designvorbild. Und doch hat T+A es geschafft, dass die neue 200er-Serie ein gutes Stück moderner und feiner aussieht. Die drei jetzt neu vorgestellten Komponenten der T+A-Serie 200 sind: Der Multi Source Player MP 200, die Wandler-Vorstufe mit Kopfhöreranschluss DAC-200 und die Stereo-Endstufe A 200.

Das Herz des Systems ist der DAC 200, der auf den ersten Blick vom Kopfhörerverstärker HA 200 kaum zu unterschieden ist. Einschließlich der schicken Zeigerinstrumente:


Der DAC 200 verfügt zwar ebenfalls über einen sehr hochwertigen Kopfhörerverstärker (hier mit Pentaconn-Anschluss), ist aber eher als klassische DAC-Vorstufe ausgelegt, um als vielseitiger Quellenverwalter an Endstufen oder Lautsprechern zu dienen. Die Grundfunktionen sind im Vergleich zum HA 200 sehr ähnlich, aber der DAC 200 setzt einen anderen Schwerpunkt.


Der DAC 200 beherrscht die Wiedergabe von DSD 1024- und PCM 768-Dateien. Anschlussseitig ist er auf alle Eventualitäten bestens vorbereitet. Auf digitaler Ebene bietet er USB, S/PDIF (optisch und elektrisch), AES/EBU, sowie mehrere HDMI-Buchen an. Analoge Signale nimmt er (unsymmetrisch) per Cinch-Eingang an. Ausgangsseitig stehen Cinch- und XLR bereit.

Um die Quellen kümmert sich in der 200-Serie der Multi Source Player MP 200. Es gibt kaum eine digitale Quelle, die er nicht beherrscht: Musikstreaming von Diensten wie Tidal, Deezer, Qobuz sind dabei nur die Pflicht. Ebenso, wie die Musikwiedergabe von direkt angeschlossenen Festplatten, Netzwerkspeichern oder drahtlos per Bluetooth. Die Steuerung erfolgt hierbei über die T+A MusicNavigator App. Als Kür hat der MP 200 ein hochwertiges Slot-In CD-Laufwerk integriert und er beherrscht FM, FM-HD und DAB+ Wiedergabe. Die Netzwerkverbindung erfolgt wahlweise per LAN oder WLAN. Darüber hinaus stehen zwei koaxiale und ein optischer Digitaleingang bereit.


Für ordentlich Leistung an Passivlautsprechern sorgt die Stereo-Endstufe A 200. Ihre 2x 125 W an 8 und 2x 250 W an 4 Ohm sind für die allermeisten Lautsprecher mehr als ausreichend. Natürlich arbeitet auch dieser Verstärker von T+A mit der hauseigenen HV-Schaltungstechnik in der Spannungsverstärkerstufe. Diese sorgt mit hoher Betriebsspannung für eine besonders lineare Wiedergabe und hohe Dynamik.


Nach dem Ausscheiden der 8er-Serie von T+A, die auch Designtechnisch nicht mehr so richtig in T+A's Angebot passte (obwohl auch sie ihren Reiz hatte), schließt die Serie 200 in gewisser Weise diese Lücke. Die neuen Geräte sind mit einer Stellfläche von 32 × 34 cm zwar etwas größer, können aber durchaus noch als kompakt bezeichnet werden.

Die Preise der 200-Serie:
  • A 200 3.790 Euro
  • MP 200 4.390 Euro
  • DAC 200 5.490 Euro
  • HA 200 6.600 Euro

Bestellt werden kann ab sofort, die Auslieferung an den Fachhandel beginnt im Oktober 2021.


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CHORD ANNI – DER WOHL SÜSSESTE DESKTOP-VERSTÄRKER DER WELT
Noch ein echter High-End-Hammer, aber diesmal wirklich im absoluten Mini-Format: Chord Electronics hat mit dem Anni einen putzigen Vollverstärker vorgestellt, der im Format genau zu dem fantastischen DAC namens Chord Qutest passt. Und zu der Phonovorstufe Huei. Schon die kreative Namensgebung ist doch viel sympathischer, als kryptische Modellbezeichnungen á la P786DUW MK II, oder?


Und ja, Sie haben richtig gelesen: Anni ist nicht nur ein Kopfhörerverstärker, sondern ein echter VOLLverstärker, der direkt an geeignete Passivlautsprecher angeschlossen werden kann. "Geeignet" deswegen, weil dabei eine kleine Einschränkung zu beachten ist: Anni hat nämlich nur sehr puristische 2x 10 W Ausgangsleistung, was heutzutage sonst nur im Bereich einiger Röhrenverstärker noch als normal gilt. Sofern die Lautsprecher aber über einen einigermaßen ordentlichen Wirkungsgrad verfügen (ein Kennschalldruck > ca. 76 dB/W/m ist schon ratsam), reichen auch 10 W für exzellenten Musikgenuss völlig aus – sofern auf Pegelorgien verzichtet werden kann. Gerade im Desktopbereich, für den Anni gedacht ist, dürfte damit gut zu leben sein.


Anni arbeitet mit der kürzlich von Chord Electronics vorgestellten Dual-Feed-Forward-Fehlerkorrektur-Schaltungstopologie, egal ob mit Kopfhörern oder Kompaktlautsprechern. Diese ermöglicht es, jede Kopfhörerlast zu betreiben, wobei die Verstärkung jederzeit fehlerüberwacht und kompensiert wird, so Chord.

Anni verfügt über einen 3,5-mm- und einen 6,35-mm-Kopfhörerausgang, so dass zwei Personen gleichzeitig hören können, sowie über einen Lautsprecherausgang für Banana-Plugs. Die Ausgangsstufe leistet 10 Watt. Die Pegelregelung erfolgt über einen Lautstärkeregler an der Front, der gleichzeitig als Eingangswahlschalter für die beiden Line-Pegel-Eingänge von Anni dient. Eine zweistufige Verstärkungsregelung für die Lautsprecher sorgt für zusätzliche Flexibilität bei Verwendung mit unterschiedlichsten Desktop-Abhörmonitoren.


Für ein möglichst komfortables und vor allem platzsparendes Zusammenspiel gibt es einen modularen und ebenfalls aus massivem Alu gefertigten Systemständer. So kann Anni entweder mit dem Qutest und/oder dem Huei kombiniert werden. Die Bilder sprechen für sich:


Natürlich spielt Anni auch mit anderen DACs und Phonovorstufen zusammen, aber im Set mit den Familienmitgliedern fühlt sich der kleine Amp sicher am wohlsten. Ganz billig ist so ein Mikro-High-End-System aber nicht. Anni kostet 1.549 Euro und soll ab Oktober zu haben sein, wobei die Stückzahlen anfangs vermutlich begrenzt sind. Der Qutest DAC kostet aktuell 1.699 Euro. Die Phono-Vorstufe Huei ist für 1.399 zu haben. Der Systemstand kostet 329 Euro pro Stück. Macht im Dreierset summa summarum 5.634 Euro. – Ohne Lautsprecher, Kopfhörer und Plattenspieler. Kein Pappenstiel. Aber ein knuffigeres High-End-System mit Einzelkomponenten in der Material- und Verarbeitungsqualität dürfte derzeit kaum zu finden sein.

Annis wichtigste Eigenschaften im Überblick:
  • Kompaktes CNC-gefrästes Gehäuse aus massivem Alu
  • Dual-feed-forward Fehlerkorrektur-Topologie
  • 10W "ULTIMA" Verstärkerleistung
  • Geeignet für den Betrieb von Kopfhörern und Kompaktlautsprechern inklusive Fehlerüberwachung
  • Zweistufige Verstärkungsregelung
  • Mit einer breiten Palette von Desktop-Monitoren nutzbar
  • Netzadapter für die Qutest-Reihe (für die Stromversorgung von Qutest und Huei über eine einzige Stromquelle bei Verwendung als Komplettsystem).


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AUDEZE CRBN – ELEKTROSTATISCHER OVER-EAR MIT MEMBRAN AUS CARBON-NANORÖHRCHEN
Audeze hat diese Woche seinen ersten elektrostatischen Kopfhörer vorgestellt. Bislang hat sich der Hersteller auf Magnetostaten konzentriert. Der neue CRBN (ausgesprochen „Carbon“) arbeitet mit einer der fortschrittlichsten Membrantechnologien. Ursprünglich für medizinische MRT-Anwendungen entwickelt, nutzt Audeze eine Membran aus Carbon-Nanoröhrchen. Der von Audeze patentierte Polymerfilm soll im CRBN absolute Klangneutralität bei äußerst geringem Gewicht, kombiniert mit minimaler Gehäuse-Resonanz bieten. Im Vergleich mit anderen elektrostatischen Kopfhörern verspricht Audeze dank dieser Technik mit dem CRBN außerdem ein weitaus präziseres Basserlebnis als bisher.


Der Bügelkopfhörer wiegt für diese Klasse nur federleichte 300 g, besitzt besonders weiche, lederummantelte Ohrpolster, einen Kopfbügel mit Kohlefaser-Aufhängung und Acetat-Ringen sowie ein eigens entwickeltes Kabel. Der CRBN ist mit der für elektrostatische Kopfhörer gängigen 580-Volt-Technik kompatibel.


Der Audeze CRBN wird in Deutschland durch cma audio vertrieben und ist ab Oktober 2021 im ausgesuchten Fachhandel oder über cma.audio verfügbar. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 4.990 Euro – ohne Treiberverstärker.


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STAX SR-X9000 DIE ELEKTROSTATISCHE KOPFHÖRERLEGENDE JETZT NOCH BESSER
Es geht immer noch ein bisschen aufwendiger – und teurer. Während sich die Mehrheit aller Kopfhörerhersteller auf solche mit elektrodynamischen oder magnetostatischen Schallwandlern konzentrieren, war STAX schon immer auf das elektrostatische Prinzip eingeschworen. STAX-Kopfhörer sind legendär. Mit dem SR-X9000 stellte STAX in dieser Woche nach langer Zeit mal wieder ein neues Spitzenmodell vor, das den langjährigen Champion SR-009S klanglich noch mal toppen soll.


Für den SR-X9000 haben die Stax-Entwickler unter anderem die MLER 2 Elektroden des SR-009S weiterentwickelt. Die neuen MLER 3 Elektroden besitzen ein deutlich größeres Metallgitter, das jegliche Reflexionen vollständig eliminieren soll. Die Fläche der ultradünnen Kunststofffolie konnte laut STAX um 20% vergrößert werden, was eine überragende räumliche und dynamische Darstellung ermögliche, so der Pressetext. Das Gehäuse besteht aus Aluminium und ist frei von jeglichen Vibrationen. Die verbesserten akustischen Eigenschaften im Inneren führen zu einem vollkommen transparenten Klangbild, so das Versprechen. Für die Ohrpolster verwendet Stax hochwertiges, besonders weiches Lammleder mit hoher Atmungsaktivität für maximalen Langzeit-Tragekomfort.

Wer (ab Mitte Oktober) Besitzer eines SR-X9000 werden möchte, muss 7.250 Euro locker haben. Und falls noch nicht vorhandenen, noch einen Extrastapel Geld für einen passenden Treiberverstärker, denn Elektrostaten können nicht an normalen Kopfhöreranschlüssen genutzt werden. Der deutsche Vertrieb für STAX ist ATR - Audio Trade GmbH.


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SONOS BEAM SOUNDBAR DER 2. GENERATION VORGESTELLT
Sonos hat eine neue Version seiner Soundbar Beam vorgestellt. Diese soll für "noch mitreißenderen, klareren Sound mit mehr Bass" sorgen und unterstützt Dolby Atmos.



Die Beam (Gen 2) ist ab dem 5. Oktober zum UVP von 499 Euro verfügbar und kann ab sofort bei Sonos vorbestellt werden. Außerdem kündigt kündigte der Hersteller an, im Laufe des Jahres Ultra HD und Dolby Atmos Music über Amazon Music unterstützen zu wollen.


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FILONO CARBON CASES FÜR IPHONE 13 BESTELLBAR
Viele Hersteller boten bereits zum, teilweise sogar kurz vor der Veröffentlichung des iPhone 13 erste Zubehöre für das neue Apple-Smartphone an. Bei einfachen Schutzgläsern oder simplen Hüllen ist das auch nicht verwunderlich, weil diese auf Grundlage der vorab zur Verfügunbg gestellten Produktmaße entwickelt und hergestellt werden können, ohne jemals ein entsprechendes iPhone in der Hand gehabt zu haben.

Bei relativ aufwendigen Carbon- und Aramid-Cases, wie Filono sie anbietet, kann der Entwicklungsprozess aber schon mal ein klein wenig zeitaufwendiger sein. Wer nicht warten möchte und für sein brandneues iPhone 13 schon mal ein Carbon Case ordern möchte, kann das tun.


Filono bietet an:
  • Carbon Case – altbewährt und weiter verbessert – der beste Schutz auf kleinstem Raum den Sie bekommen können
  • Aramid Case – das leichteste Case mit rundum-Schutz (weniger robust, aber erheblich leichter als das Carbon Case), mit seidenmatter, griffiger Oberfläche
  • Seamless Glass Ultra – optimal abgestimmt auf unsere Cases, im Vergleich zum Vorgänger für iPhone Generation 12 nochmal erheblich verbessert bei Kratzfestigkeit, Druckstabilität und Stoßabsorption


Hier geht es zu den iPhone Carbon-Cases bei Filono, die je nach Modell und Ausstattung ab 70 Euro zu haben sind. Diese sind dank integriertem Metallring natürlich auch mit dem kürzlich getesteten Magnethalter Q von Filono kompatibel.

Kommentare

froyo5226.09.21 08:50
@karlimann Lt. Produktbeschreibung auf der Herstellerseite = Ja.
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Buginithi
Buginithi26.09.21 09:08
Zur T+A Serie 200 ist noch anzumerken, dass die Serie 8 mit dem DAC 8 eingestellt wurde.

Als Alternative zu den Filono Carbon Case gibt es noch Reuterson von der RE Carbon GmbH (ehem. 2R Tec GmbH)
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Hot Mac
Hot Mac26.09.21 09:41
Das T+A-Design gefällt mir richtig gut.
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adiga
adiga26.09.21 09:46
Da meine alte Sonos Bar abgeraucht ist, tönt die neue Beam interessant. Vor allem preislich gegenüber der Arc. Hat zufälligerweise jemand Erfahrung wie der klangliche Unterschied zwischen der Arc und der (alten) Beam ist?
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sonorman
sonorman26.09.21 09:51
Buginithi
Zur T+A Serie 200 ist noch anzumerken, dass die Serie 8 mit dem DAC 8 eingestellt wurde.
Wurde im Artikel auch angemerkt.
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karlimann
karlimann26.09.21 10:14
froyo52
@karlimann Lt. Produktbeschreibung auf der Herstellerseite = Ja.
Danke, hatte ich dann auch gefunden und daher meinen Beitrag schon gelöscht.
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Buginithi
Buginithi26.09.21 10:41
sonorman
Buginithi
Zur T+A Serie 200 ist noch anzumerken, dass die Serie 8 mit dem DAC 8 eingestellt wurde.
Wurde im Artikel auch angemerkt.

Uups, überlesen.
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Unifi26.09.21 11:08
Die T+A Geräte sehen toll aus! Würde mich auch sehr über einen Test des HA 200 mit dem Solitaire P hier freuen!
+1
dam_j
dam_j26.09.21 12:53
adiga
Da meine alte Sonos Bar abgeraucht ist, tönt die neue Beam interessant. Vor allem preislich gegenüber der Arc. Hat zufälligerweise jemand Erfahrung wie der klangliche Unterschied zwischen der Arc und der (alten) Beam ist?

Wenn deine alte "Sonos Bar" eine PlayBar war ist eine Beam (egal ob alt oder neu) eindowngrade und die ARC ein spürbares upgrade.
Das Leben ist Scheiße aber die Grafik ist geil !
+2
adiga
adiga26.09.21 13:22
dam_j
adiga
Da meine alte Sonos Bar abgeraucht ist, tönt die neue Beam interessant. Vor allem preislich gegenüber der Arc. Hat zufälligerweise jemand Erfahrung wie der klangliche Unterschied zwischen der Arc und der (alten) Beam ist?

Wenn deine alte "Sonos Bar" eine PlayBar war ist eine Beam (egal ob alt oder neu) eindowngrade und die ARC ein spürbares upgrade.
Danke, dann weiss ich, was ich als nächstes anschaffe
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chill
chill26.09.21 13:48
Alles zusammen roundabout 40.000.

Der TechTicker ist wieder einmal für OttoNormal zusammengestellt. Wieviele der Leser kaufen die vorgestellten Produkte? (Ich rede nicht von Hüllen und ähnlichem Gedöhns)
"¿ssıəɥɔs ɹəp llos sɐʍ" :ʇƃɐs əsıəʍ ɹəp 'ßıəʍ sɐʍ ɹə sɐp ßıəʍ əƃnlʞ ɹəp
+4
john
john26.09.21 14:55
chill
Alles zusammen roundabout 40.000.

Der TechTicker ist wieder einmal für OttoNormal zusammengestellt. Wieviele der Leser kaufen die vorgestellten Produkte? (Ich rede nicht von Hüllen und ähnlichem Gedöhns)
das denke ich mir sonntags auf mtn meist ebenfalls:
"oh, das dekadenz-magazin ist wieder da, es muss sonntag sein"
biete support. kostenlos, kompetent und freundlich. wähle zwei.
+5
dam_j
dam_j26.09.21 15:22
Wer weiß von euch Meckernasen denn was der Durchschnitt an Rewind-Lesern hier im Jahr verdient ?
Das Leben ist Scheiße aber die Grafik ist geil !
-1
frank1266
frank126626.09.21 15:30
Das Industrie-Design des Chord Anni finde ich ja mal gar nicht hübsch.
Chord Mojo als DAC-Kopfhörerverstärker kann ich allerdings wärmstens empfehlen.
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john
john26.09.21 16:58
dam_j
Wer weiß von euch Meckernasen denn was der Durchschnitt an Rewind-Lesern hier im Jahr verdient ?
ändert nichts an meinem grundgedanken.
biete support. kostenlos, kompetent und freundlich. wähle zwei.
+1
afreakm26.09.21 17:19
dam_j
Wer weiß von euch Meckernasen denn was der Durchschnitt an Rewind-Lesern hier im Jahr verdient ?


Vermutlich genug für all das Spielzeug Ist halt nur eine Frage der Priorität. Ich könnte mir die T+A Geräte durchaus vorstellen (habe bisher alles von Naim)... würde aber nie das Geld für ein iPhone XYZ-Pro ausgeben. Ich könnte mir nen Posche, Tesla, you name it leisten.... freue mich aber über meinen T3 Bj. 83 und fahre ansonsten mit den Öffentlichen. Jedem Tierchen sein Pläsierchen...
+5
Bitsurfer27.09.21 13:06
Jedem sein Spielzeug. Ich hab Anfang 80er mir eine Pioneer Exclusive C3+M3 gekauft. Die kosten heute gebraucht soviel wie die T+A Vor-Endstufe. Who Cares.

Einen Stax hatte ich auch schon. Und weil ich ein gutes Klang Gedächtnis habe, interessieren mich andere Kopfhörer relativ wenig. Wenn ich mir anschauen was Leute für Ihre Autos ausgeben, was eigentlich reine Geldvernichtungsmaschinen sind, wundert es mich schon wie man sich enervieren kann wegen Geräten die vorgestellt werden die halt en wenig mehr kosten als das was man im Blödmarkt findet.
+2
Michael Lang aus Rieder27.09.21 17:42
Hot Mac
Das T+A-Design gefällt mir richtig gut.

Mir gefällt nicht nur das Design, sondern auch die Technik. Das klingt wirklich fein. Nur kann ich es mir leider bei weiterem nicht leisten. Das wird leider den meisten hier so gehen....
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Weia
Weia27.09.21 20:36
dam_j
Wer weiß von euch Meckernasen denn was der Durchschnitt an Rewind-Lesern hier im Jahr verdient ?
Was tut das denn zur Sache? Ab einem gewissen Preis sind Dinge einfach auf eine Art und Weise überteuert, dass es schlicht obszön ist, vollkommen egal, ob man sich das nun leisten kann oder nicht. Einfach deswegen, weil so viel wichtigere Dinge auf der Welt auf eine Finanzierung warten als Elektronik-Audio-Komponenten, deren musikalischer Mehrwert gegenüber einem Fünftel so teuren Produkten reiner Placebo-Effekt ist. Das ist Dekadenz in ihrer ekligsten Form.

Ich habe nichts dagegen, für wertige technische Geräte einen angemessenen Preis zu zahlen (sonst würde ich kaum Apple-Geräte benutzen). Und ich habe hier noch genau jene fantastisch klingende und super aussehende M-Anlage in Betrieb, die laut Bericht und ja auch sonst unverkennbar Vorbild gewesen sein soll. Billig war die auch nicht, aber die gesamte Anlage hat weniger gekostet als hier eine Komponente (und das, obwohl Elektronik stetig billiger wird). Da ist das Maß einfach vollkommen verloren gegangen.
Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)
+1
Weia
Weia27.09.21 20:40
Bitsurfer
Jedem sein Spielzeug. Ich hab Anfang 80er mir eine Pioneer Exclusive C3+M3 gekauft. Die kosten heute gebraucht soviel wie die T+A Vor-Endstufe. Who Cares.
Kinder, die sterben, weil es ihnen am Nötigsten fehlt?
Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)
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Weia
Weia27.09.21 20:56
Unifi
Die T+A Geräte sehen toll aus!
Ernsthaft? Mit analogen Aussteuerungsinstrumenten von 1955? Da sieht die M-Anlage von Mitte der 90er tausendmal zeitgemäßer aus. Woher kommt nur dieser Retro-Fimmel? Weil die Welt damals scheinbar noch viel schöner war?
Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)
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aibe
aibe27.09.21 21:45
Weia
dam_j
Wer weiß von euch Meckernasen denn was der Durchschnitt an Rewind-Lesern hier im Jahr verdient ?
Was tut das denn zur Sache? Ab einem gewissen Preis sind Dinge einfach auf eine Art und Weise überteuert, dass es schlicht obszön ist, vollkommen egal, ob man sich das nun leisten kann oder nicht. Einfach deswegen, weil so viel wichtigere Dinge auf der Welt auf eine Finanzierung warten als Elektronik-Audio-Komponenten, deren musikalischer Mehrwert gegenüber einem Fünftel so teuren Produkten reiner Placebo-Effekt ist. Das ist Dekadenz in ihrer ekligsten Form.

Ich habe nichts dagegen, für wertige technische Geräte einen angemessenen Preis zu zahlen (sonst würde ich kaum Apple-Geräte benutzen). Und ich habe hier noch genau jene fantastisch klingende und super aussehende M-Anlage in Betrieb, die laut Bericht und ja auch sonst unverkennbar Vorbild gewesen sein soll. Billig war die auch nicht, aber die gesamte Anlage hat weniger gekostet als hier eine Komponente (und das, obwohl Elektronik stetig billiger wird). Da ist das Maß einfach vollkommen verloren gegangen.

Wer definiert denn das Maß, dem du unterstellst das es verloren gegangen ist? Du? Wer bestimmt ab wann etwas, bspw. ein Preis, öbszön ist? Darf dies nicht jeder für sich selbst entscheiden? Wie so oft - und eigentlich alles - ist wohl dies auch relativ.
Verstehe mich bitte nicht falsch. Auch ich bin der Meinung das einiges wirklich entartet. Gleichzeitig gestehe ich jedoch ein das es meist eine Frage der individuellen Perspektive ist. Eine Generalisierung halte ich hier für den falschen Ansatz.
+1
Weia
Weia28.09.21 02:00
aibe
Wer definiert denn das Maß, dem du unterstellst das es verloren gegangen ist? Du? Wer bestimmt ab wann etwas, bspw. ein Preis, öbszön ist?
Niemand. Das wäre doch nur erforderlich, wenn es ein entsprechendes Gesetz geben sollte (dann legt diese Grenze der Gesetzgeber fest), aber davon war keine Rede.

Das ist aber kein Gegenargument gegen meine Aussage. Es gibt zahllose kontinuierlich verlaufende Phänomene, bei denen jede exakt festgelegte Grenze willkürlich wäre, bei denen aber dennoch allgemeine Übereinstimmung herrscht, dass es ein (eben nicht genau quantifizierbares) Zuviel gibt.

Nur wenn das gesetzlich geregelt werden soll, kommt der Gesetzgeber in die missliche Lage, solch eine Grenze festzuschreiben, ob das nun 50 km/h Geschwindigkeitsbegrenzung in Städten oder Abtreibung bis zur 12. Woche nach der Befruchtung ist.

Beide numerische Festlegungen sind willkürlich, trotzdem besteht weitgehende Übereinstimmung darin, dass 20 km/h und (sofern Abtreibung grundsätzlich als zulässig betrachtet wird) 2 Wochen jedenfalls zu wenig und 150 km/h und 9 Monate jedenfalls zu viel sind. Die Tatsache, dass die exakte numerische Grenzziehung zwischen diesen Extremen willkürlich ist, kollidiert also nicht mit dem Konsens, dass es eine solche Grenze gibt.
Darf dies nicht jeder für sich selbst entscheiden?
Doch, natürlich. Es gibt ja kein entsprechendes Gesetz und ich habe auch keines gefordert. Aber wie gesagt: Daraus folgt eben nicht, dass es das Problem des Zuviel gar nicht gibt. Und solange darin Übereinstimmung besteht, können sich Einzelne natürlich auch dazu äußern, ob in einem konkreten Fall nach eigenem Gefühl diese Grenze überschritten wurde.
Verstehe mich bitte nicht falsch. Auch ich bin der Meinung das einiges wirklich entartet.
Dann gibt es ja die prinzipielle Übereinstimmung zwischen uns.
Gleichzeitig gestehe ich jedoch ein das es meist eine Frage der individuellen Perspektive ist. Eine Generalisierung halte ich hier für den falschen Ansatz.
Aber ich habe nicht generalisiert. Konkret habe ich mich nur gegen die Äußerung gewandt, es gäbe ausschließlich die Grenze der finanziellen Verhältnisse des Käufers (weswegen die dann von Belang wären).
Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)
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Weia
Weia28.09.21 03:30
Um für die Maßlosigkeit mal rein geräteimmanent zu argumentieren: Der MP 200 ist ja nichts weiter als ein (wenn man vom FM-Empfang, der ja aber nicht als irgendwie besonders herausgestellt wird, mal absieht) digitaler Quellumschalter.

Da also alles auf der digitalen Ebene verbleibt, ist jegliches Klangvoodoo, mit dem vorgeblich hohe Kosten begründet werden könnten, schon mal außen vor. Was bleibt, ist eine Funktionalität, die sich mit jedem Einplatinencomputer für 50€ und Open-Source-Software realisieren lässt, und zwar aufgrund der durchgängig digitalen Verarbeitung ohne jeglichen Unterschied in der Klangqualität zu diesem Gerät hier. Die teuersten Bauteile dürften das CD-Laufwerk, das Display und das FM-Modul sein, die zusammen aber ganz sicher nicht mehr als 100€ im Einkauf kosten.

Die Funktionalität dieses Gerätes lässt sich also in voller Qualität für 150€ oder weniger recht leicht selbst nachbauen. Bleiben das edle Gehäuse und die edlen Bedienelemente. Da es sich hier um Kleinstückzahlen handeln dürfte, könnte das schon mit 200€ – 300€ zu Buche schlagen.

Alles in allem also ein bisschen Elektronik, ein edles Gehäuse und sehr viel umbaute Luft für vielleicht 400€. Im Wesentlichen kauft man ein edel designtes, viel zu großes Gehäuse, der Rest ist kaum erwähnenswert. Und dafür will T+A 4.390€, weit mehr als seinerzeit CD-Spieler, Tuner/Vorverstärker und Endstufe der M-Anlage in drei edel designten Gehäusen zusammen??? Von solchen Margen kann ja selbst Apple nur träumen. Und dann kann das Ding noch nicht einmal AirPlay; Apples Lizenzgebühren konnte sich T+A offenbar nicht leisten.

Völlig jenseits aller ethischen Überlegungen: Da würde ich mich als Käufer schlicht betrogen fühlen.
Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)
+2
silversurfer2228.09.21 12:30
Wird GUTE Elektronik wirklich günstiger oder sind gerade die GUTEN Bauteile wesentlich teurer geworden ?
Gute Kondensatoren kosten aktuell 50-100% mehr als noch vor einigen Jahren.

Geräte allgemein nur über die reinen Herstellungs, ohne Entwicklungskosten und die Menge an verkaufbaren Geräten zu betrachten ist etwas unsinnig, denn gerade wenn es klanglich nur um Kleinigkeiten besser werden soll, ist der Aufwand immens viel höher und nicht jeder Hersteller möchte den Massenmarkt bedienen, geschweige denn, wissen (leider) nur wenige, wirkliche Qualität (zB bei Music) zu schätzen.

Als krasses Beispiel @home...
ein 12€ DA Wandler macht am TV einen guten Dienst, bei komplexen Passagen (egal ob Filmgeräusche oder Music) ist der "große Wandler im CD Player" dann aber, selbst für Laien, um WELTEN besser.

Warum wird ein TOP erhaltener Porsche 959 für >2.000.000€ gehandelt, obwohl die Technik wesentlich voran gegangen ist und der Serviceaufwand für das Altmetallteil exorbitant ist ? und wir demnächst nur noch 30 / 120 km/h fahren dürfen ??
+1
Weia
Weia28.09.21 14:51
silversurfer22
Wird GUTE Elektronik wirklich günstiger
Zumindest digitale und ich habe mir ja extra das Gerät ausgesucht, wo Analogtechnik keine Rolle spielt.
oder sind gerade die GUTEN Bauteile wesentlich teurer geworden ?
Gute Kondensatoren kosten aktuell 50-100% mehr als noch vor einigen Jahren.
Man braucht für einen digitalen Quellumschalter aber eben keine guten Kondensatoren oder ähnliche analoge Bauteile.
Geräte allgemein nur über die reinen Herstellungs, ohne Entwicklungskosten und die Menge an verkaufbaren Geräten zu betrachten ist etwas unsinnig, denn gerade wenn es klanglich nur um Kleinigkeiten besser werden soll, ist der Aufwand immens viel höher und nicht jeder Hersteller möchte den Massenmarkt bedienen, geschweige denn, wissen (leider) nur wenige, wirkliche Qualität (zB bei Music) zu schätzen.
Aber klangliche Gesichtspunkte spielen bei einem Gerät, das nur Digitalsignale durchschleift, eben keinerlei Rolle; da gibt es keine Kleinigkeiten, an denen man feilen könnte und entsprechend keinerlei „immensen“ Aufwand. Von der Funktionalität her baue ich Dir dieses Gerät qualitativ absolut gleichwertig in ein paar Tagen zusammen.

Es gibt x Selbstbauprojekte dieser Art mit einem RaspberryPi oder ähnlichem. Und nochmal: Da es um rein digitale Elektronik geht, gibt es da keine Klangnuancen.

Dass das kein Massenprodukt ist, habe ich bei den Gehäusekosten berücksichtigt; für Apple sind ihre edlen Alugehäuse natürlich viel billiger.

Und dass ein Verkaufspreis auch die Entwicklungskosten und Gewinne einspielen muss, ist ebenfalls klar. Aber eben nicht in diesem Verhältnis zum Gegenwert. Wie gesagt, die gesamte M-Anlage in drei edlen Gehäusen kostete vor 20 Jahren weniger als hier diese 1 rein digitale Komponente, und da war der Entwicklungsaufwand um eine Größenordnung höher, da drei Geräte mit analoger Elektronik.
ein 12€ DA Wandler macht am TV einen guten Dienst, bei komplexen Passagen (egal ob Filmgeräusche oder Music) ist der "große Wandler im CD Player" dann aber, selbst für Laien, um WELTEN besser.
Aber genau deshalb habe ich extra jene T+A-Komponente ausgesucht, in der eben kein DA-Wandler oder irgendetwas anderes vorkommt, wo sich am Klang feilen ließe (wie gesagt, FM-Tuner immer unbeachtet gelassen)
Warum wird ein TOP erhaltener Porsche 959 für >2.000.000€ gehandelt, obwohl die Technik wesentlich voran gegangen ist und der Serviceaufwand für das Altmetallteil exorbitant ist ? und wir demnächst nur noch 30 / 120 km/h fahren dürfen ??
Weil Porsche bei einem Teil der Männer ebenso das Gehirn ausknipst und andere Regionen aktiviert wie „High End“-Audio bei High-End-Freaks?

Lustig, dass Du Porsche erwähnst, den Laden hätte ich nämlich oben beinahe als alternatives Beispiel für Dekadenz angeführt und habe das nur gelassen, weil ich es tautologisch fand. Ich meine, Porsche ist im Autoland Deutschland der Inbegriff von Dekadenz schlechthin und derart peinlich, da muss man doch eigentlich kein Wort drüber verlieren.

Ich könnte mir aber in der Tat vorstellen, dass die Schnittmenge von Porschefahrern und obige T+A-Anlage-Hörern überproportional hoch ist.
Not every story must end with a battle (Ophelia, in der umwerfend guten feministischen Adaption des Hamlet-Stoffes in dem Film „Ophelia“)
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