TechTicker: Mini-DAC für HiRes am iPhone, tragbarer 15,6"-Monitor, Thunderbolt 4 Dock, Mini-Sub von Velodyne und mehr

AOC: TRAGBARER 15,6"-MONITOR MIT HYBRIDEM USB-C- UND USB-A-ANSCHLUSS
Displayspezialist AOC hat sein Angebot um einen portablen Monitoren erweitert. Solche mobilen Displays eignen sich für viele Szenarien. Etwa, um ein Einzelmonitor-Setup zu einer Multi-Monitor-Lösung zu erweitern, bei der Arbeit oder im Home Office oder als Monitor am Set bei Foto- oder Videoaufnahmen.


Der 39,5 cm (15,6") große AOC I1601P wiegt 800g und bietet mit seinem IPS-Panel Full-HD-Auflösung. Der Blickwinkel soll bei 170/170° liegen, die maximale Helligkeit bei 220 Nits. Das Display-Glas ist antireflektiv beschichtet. Der I1601P kann im Quer- und Hochformat verwendet werden. Das OSD ist über physischen Tasten als auch über die i-Menu-Software bedienbar, worüber auch eine Auto-Pivot-Funktion aktiviert werden kann. Ein mitgelieferte "SmartCase" schützt das Display beim Transport und dient gleichzeitig als faltbarer Standfuß.


Dank DisplayLink-Technologie kann das Display mit nur einem Kabel wahlweise über USB-A- oder USB-C-angeschlossen werden.

Der AOC I1601P soll voraussichtlich ab August 2021 für 239 Euro erhältlich sein.


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49”-CURVED-MONITOR 498P9Z VON PHILIPS
Nach eigenen Aussagen des Herstellers wurde dieser "Hochleistungsmonitor" im SuperWide-Seitenverhältnis von 32:9 entwickelt, um Multi-Monitor-Setups zu ersetzen. Die Diagonale des Philips 498P9Z beträgt 49-Zoll, die Auflösung beträgt 5120 x 1440 Bildpunklte. Es fühle sich so an, als hätte man zwei 27-Zoll-16:9-QuadHD-Displays (2560 x 1440) nebeneinander stehen. – So der Pressetext.


Das breite Curved-Display mit 1800er Radius folgt mit der Krümmung dem natürlichen Sichtfeld natürlichen und soll so Verzerrungen reduzieren. Mit einer Bildwiederholfrequenz von 165 Hz eignet sich der Philips 498P9Z auch für Gamer. Das Panel bietet VESA-zertifizierte DisplayHDR 400-Unterstützung mit hohen Helligkeits-, Kontrast- und Farbwerten, so das Herstellerversprechen.Zu den Ergonomie-Features zählen Flicker-Free, EasyRead-Modus und LowBlue-Modus.


Ebenfalls enthalten ist MultiView-Technologie und ein KVM-Switch. MultiView ermöglicht es laut Philiups, mehrere Quellen anzuschließen und nebeneinander anzuzeigen, so dass User mit mehreren Geräten wie einem Desktop und einem Notebook gleichzeitig arbeiten können. Mit dem integrierten MultiClient KVM-Switches können Anwender zwei separate Computer mit einer Monitor-Tastatur-Maus-Kombination steuern und zwischen den Quellen umschalten.


Der Philips 498P9Z ist voraussichtlich ab August für 1.149 Euro erhältlich.


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SONNET: ECHO 11 DOCK MIT THUNDERBOLT 4 FÜR BIS ZU 16 DEVICES
Portable Computer wie die MacBook Pro Modelle bieten nur noch wenige Anschlüsse. Das Echo 11 Dock mit Thunderbolt 4 von Sonnet empfiehlt sich als Anschlusserweiterung über nur ein einziges Kabel für bis zu 16 Geräte gleichzeitig. Zwei davon können Monitore sein.

Das Echo 11 verfügt über vier Thunderbolt 4 Ports, drei USB 3.2 Gen 2 (10Gbps) Typ A Ports sowie einen USB 2.0 Typ A Ladeport, einen RJ45 Gigabit Ethernet Port, einen 3,5 mm Combo Audio Port und einen SD 4.0 Kartensteckplatz.


Während einer der vier Thunderbolt 4-Ports für den Anschluss und das Aufladen des Computers (bis zu 90 Watt )dient, stehen drei weitere für die Anbindung busgespeister Peripheriegeräten zur Verfügung. Thunderbolt 4- und Thunderbolt 3-Peripheriegeräte können direkt angeschlossen werden, Thunderbolt 2-Geräte werden von macOS unterstützt, wenn sie mit einem Adapter (separat erhältlich) verbunden werden. Es können laut Sonnet mehr USB- als Thunderbolt-Peripheriegeräte verbunden werden. Die Thunderbolt 4-Anschlüsse erfüllen dann eine Doppelfunktion: Sie unterstützen USB4- und USB 3-Geräte (einschließlich Monitore) auch am Ende einer Thunderbolt-Gerätekette, wenn sie mit einem entsprechenden Kabel oder Adapter angeschlossen werden.


Die 10Gbps-USB-Typ-A-Anschlüsse des Echo 11 unterstützen auch USB-NVMe-SSDs mit voller Geschwindigkeit. Der Hersteller betont, im Gegensatz zu anderen Docks könne jeder Anschluss des Echo 11 bis zu 7,5 Watt Leistung bereitstellen und somit sicherstellen, dass busgespeiste Geräte ausfallsicher arbeiten. Der integrierte SD-Kartenleser unterstützt SDXC UHS-II-Speicherkarten mit bis zu 300 MB/s.


Das Sonnet Echo 11 Thunderbolt 4 Dock (Artikelnummer ECHO-DK11-T4) soll ab August zum UVP von 409 Euro verfügbar sein. Vorbesteller finden das Dock bei Amazon für aktuell 312 Euro.


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VIOLECTRIC CHRONOS: MOBILER DAC MIT KOPFHÖRERVERSTÄRKER FÜR HIRES-MUSIKGENUSS MIT IPHONE ODER IPAD
Hier noch mal kurz der Hinweis auf den bereits gestern im Artikel über Apple Music und HiRes erwähnten Violectric Chronos. Der Kopfhörerspezialist aus aus Konstanz am Bodensee stellt damit seinen ersten Mobil-DAC mit KHV vor. Der Chronos ähnelt bekannten Angeboten, wie den Audioquest Dragonfly-Modellen. Er wird per mitgeliefertem Adaterkabel (USB-C, micro USB und Lightning) an Smart-Devices oder Computer angeschlossen und speist kabelgebundene Kopfhörer über eine 3,5-mm-Klinkenbuchse.


Das aus dem Vollen gefräste Metallgehäuse wird oben und unten von Glasplatten abgeschlossen. Dabei dient das darunter liegende Logo-Display auch als Statusanzeige: Bei der Wiedergabe von Audiodaten im PCM-Format leuchtet die Schrift grün, hochauflösende DSD-Files werden in Blau angezeigt. Tasten auf der Geräteseite ermöglichen die Anpassung der Lautstärke.

Der Violectric Chronos kostet rund 200 Euro und ist im autorisierten Fachhandel sowie über den Vertrieb cma.audio erhältlich.


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VELODYNE DB-8: KOMPAKTER SUBWOOFER FÜR GROSSES BASSERLEBNIS
Die seit einiger Zeit im deutschen Besitz befindliche Firma Velodyne, ehemals ein US-Unternehmen, hat ihren Fokus unter der neuen Führung nicht geändert. Es bleibt bei der Konzentration auf hochwertige Subwoofer.


Die Modellserie "Deep Blue" orientiert sich im Ein- und Aufsteigerbereich. Mit der Farbe hat der Name nichts zu tun. Die Gehäuse der DB-Serie-Basswürfel sind (leider) ausschließlich in Schwarz zu haben. Der Name ist lediglich eine Alegorie an die Meere mit ihren Tiefen und gewaltigen Drücken. Jüngster Zugang der DB-Serie ist zugleich auch der Kleinste der Familie. Der DB-8 verfügt über einen nach vorne gerichteten 8-Zoll Langhub-Treiber mit aufwändiger Vierfach-Schwingspule und Doppelmagneten, um maximales Tieftonfundament bei kompakten Abmessungen zu ermöglichen. Wie alle Velodyne Subwoofer arbeitet auch der DB-8 auf ein geschlossenes Gehäusevolumen. Strömungsgeräusche von Bassreflexöffnungen werden dadurch konzeptionell ausgeschlossen. Das dickwandige MDF-Gehäuse wurde im Inneren zusätzlich verstrebt, um Resonanzen entgegenzuwirken.


Das eingebaute Verstärkermodul bietet 300 Watt Dauer- und 800 Watt Impulsleistung und ist somit auch für heftige Bassattacken gerüstet. Zum Anschluss stehen Cinch-Eingangsbuchsen für den linken und rechten Kanal bereit, sowie ein eigener Subwoofer-Eingang (LFE) mit Durchschleifmöglichkeit. Übergangsfrequenz, Phasenlage und Pegel sind zur Anpassung an das vorhandene System und die Aufstellung stufenlos einstellbar.

Der Velodyne Acoustics Deep Blue DB-8 ist ab sofort im autorisierten Fachhandel zum UVP von 790 Euro erhältlich.

Kommentare

Gammarus_Pulex
Gammarus_Pulex18.07.21 09:50
Endlich mal ein Dock mit mehr als zwei TB Ports.
+3
becreart
becreart18.07.21 09:52
Leider schon wieder ein Dock ohne 10G Ethernet
+4
sonorman
sonorman18.07.21 10:18
becreart
Leider schon wieder ein Dock ohne 10G Ethernet
Du kannst es aber bei Bedarf um einen 10G-Adaper erweitern.
+3
milk
milk18.07.21 10:40
sonorman
becreart
Leider schon wieder ein Dock ohne 10G Ethernet
Du kannst es aber bei Bedarf um einen 10G-Adaper erweitern.
Damit kostet das Dock dann um die 550 Euro.
+1
Uwe Kempf18.07.21 10:52
Mal eine Frage zum DAC. Ich habe noch nie einen DAC genutzt. Hört man bereits mit DAC + normaler Kopfhörer (150 - 200 EUR) einen wahrnehmbaren Unterschied zu „ohne DAC“? Oder ist hier auch ein höher klassiger Kopfhörer Pflicht?
+2
scheibe brot
scheibe brot18.07.21 11:06
Uwe Kempf
Mal eine Frage zum DAC. Ich habe noch nie einen DAC genutzt. Hört man bereits mit DAC + normaler Kopfhörer (150 - 200 EUR) einen wahrnehmbaren Unterschied zu „ohne DAC“? Oder ist hier auch ein höher klassiger Kopfhörer Pflicht?
ja zum dac und und kommt drauf an was für kopfhörer du hast.
+3
sonorman
sonorman18.07.21 11:08
Uwe Kempf
Mal eine Frage zum DAC. Ich habe noch nie einen DAC genutzt. Hört man bereits mit DAC + normaler Kopfhörer (150 - 200 EUR) einen wahrnehmbaren Unterschied zu „ohne DAC“? Oder ist hier auch ein höher klassiger Kopfhörer Pflicht?
Jeder, der digital gespeicherte Musik konsumiert, nutzt einen DAC. Ohne den geht es nicht, weil der digitalen Daten in analoge Schwingungsmuster zurück-übersetzt. In jedem Mac oder auch in dem Lightning-Klinke-Adapter für iPhones steckt ein DAC und eine analoge Ausgangsstufe (quasi der Verstärker).

Spezielle externe DACs wie der Chronos ersetzen diese um höherwertige Varianten. Sowohl der darin verbaute Wandler, als auch die Ausgangsstufe sind aufwendiger und (meistens) auch hörbar besser. Um das festzustellen braucht es keinen High-End-Kopfhörer. Aber man sollte sich darüber im Klaren sein, dass ein besserer DAC aus einem mittelmäßigen Kopfhörer keinen Superkopfhörer machen kann. Der Einsatz eines guten externen DACs lohnt sich mehr, je besser der Kopfhörer ist und je wichtiger dem Nutzer auch vergleichsweise kleine Klangsteigerungen sind.

Anders gesagt: Mit dem Kauf eines besseren Kopfhörers wirst Du eine größere Klangsteigerung erleben. Dieser kann dann aber durch einen guten DAC nochmals aufgewertet werden. So gesehen könntest Du auch erst mal mit einem externen DAC beginnen. Das ist ein klein wenig wie das Henne-Ei-Problem.

Das Wichtigste: Selbst ausprobieren und auf die eigenen Ohren verlassen! Nur so findest Du heraus, ob und wie viel Dir solche Aufrüstungen wert sind.
+9
Uwe Kempf18.07.21 11:17
sonorman
Uwe Kempf
Mal eine Frage zum DAC. Ich habe noch nie einen DAC genutzt. Hört man bereits mit DAC + normaler Kopfhörer (150 - 200 EUR) einen wahrnehmbaren Unterschied zu „ohne DAC“? Oder ist hier auch ein höher klassiger Kopfhörer Pflicht?
Jeder, der digital gespeicherte Musik konsumiert, nutzt einen DAC. Ohne den geht es nicht, weil der digitalen Daten in analoge Schwingungsmuster zurück-übersetzt. In jedem Mac oder auch in dem Lightning-Klinke-Adapter für iPhones steckt ein DAC und eine analoge Ausgangsstufe (quasi der Verstärker).

Spezielle externe DACs wie der Chronos ersetzen diese um höherwertige Varianten. Sowohl der darin verbaute Wandler, als auch die Ausgangsstufe sind aufwendiger und (meistens) auch hörbar besser. Um das festzustellen braucht es keinen High-End-Kopfhörer. Aber man sollte sich darüber im Klaren sein, dass ein besserer DAC aus einem mittelmäßigen Kopfhörer keinen Superkopfhörer machen kann. Der Einsatz eines guten externen DACs lohnt sich mehr, je besser der Kopfhörer ist und je wichtiger dem Nutzer auch vergleichsweise kleine Klangsteigerungen sind.

Anders gesagt: Mit dem Kauf eines besseren Kopfhörers wirst Du eine größere Klangsteigerung erleben. Dieser kann dann aber durch einen guten DAC nochmals aufgewertet werden. So gesehen könntest Du auch erst mal mit einem externen DAC beginnen. Das ist ein klein wenig wie das Henne-Ei-Problem.

Das Wichtigste: Selbst ausprobieren und auf die eigenen Ohren verlassen! Nur so findest Du heraus, ob und wie viel Dir solche Aufrüstungen wert sind.

Super. Vielen Dank für die Erläuterungen. Das beseitigt einige Fragezeichen. Macht mich auf jeden Fall neugierig, es mal auszuprobieren.
+1
steve.it18.07.21 11:37
becreart
Leider schon wieder ein Dock ohne 10G Ethernet

Für viele wäre ein Dock mit 2.5GBe sinnvoller.
- 2.5GBe ist eine deutliche Steigerung zu 1GBe und wird vielen reichen und läuft auch noch eher auf "alten" Kabeln. Switche sind ggf. auch günstiger. Klar, 10GBe kann man auch als 2.5GBe nutzen
- 2.5GBe ist deutlich günstiger als 10GBe (ein entsprechender Chip kostet soweit ich weiss nur im Centbereich mehr als ein 1GBe Chip
- Thunderbolt4 hat eine limitierte Bandbreite. Wer 10GBe da drüber jagt, dem bleibt für anderes deutlich weniger als bei 2.5 Gee
0
NX4U218.07.21 12:21
sonorman
Uwe Kempf
Wobei die meisten hörbaren Unterschiede im Analogen zu finden sind. Die Empfehlung geht vom Ohr weg zur Quelle (Kopfhörer, KH-Verstärker, Quellmaterial bzw. Raum/Lautsprecher, Anlage/Quellmaterial). Nicht zu vergessen das gute Gefühl etwas Hochwertiges und Schönes in Händen zu haben
+2
Uwe Kempf18.07.21 12:48
NX4U2
sonorman
Uwe Kempf
Wobei die meisten hörbaren Unterschiede im Analogen zu finden sind. Die Empfehlung geht vom Ohr weg zur Quelle (Kopfhörer, KH-Verstärker, Quellmaterial bzw. Raum/Lautsprecher, Anlage/Quellmaterial). Nicht zu vergessen das gute Gefühl etwas Hochwertiges und Schönes in Händen zu haben

Das will ich einsehen
-1
olilech18.07.21 20:11
Warum auf das Sonnet Dock warten und nicht jetzt schon das günstigere von OWC kaufen?
0
Tai19.07.21 11:51
Uwe Kempf
Hört man bereits mit DAC + normaler Kopfhörer (150 - 200 EUR) einen wahrnehmbaren Unterschied zu „ohne DAC“? Oder ist hier auch ein höher klassiger Kopfhörer Pflicht?

Jeder, der ein wenig von dem Geschäft versteht, würde sofort ja sagen. Aber:

Es gab vor zwei, drei Jahren einen interessanten Test bei heise. Die testeten Audio Interfaces (die haben nicht nur DA, sondern auch hochwertige AD Wandler) bis 300 €. Alle Hersteller gehörten zu den üblichen Verdächtigen in diesem Geschäft. nach dem Test wurden spasseshalber die Mac DA Wandler gemessen. Sie hätten an der Spitze gelegen.

Wenn ein "normaler" Kopfhörer von einem Unternehmen ohne Fashion Aufschlag kommt, dürfte er auf jeden Fall mit > 150 € gut sein.
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tk69
tk6930.07.21 19:34
Heute kam mein Violectric Chronos zu Hause an und habe ihn gleich mal getestet.

Was soll ich sagen: Er ist Murks. Oder muss man noch etwas einschalten? 🤷🏼‍♂️

Im direkten Vergleich zum iDSP von kommt dieser hier am iPhone wesentlich ausdrucksstärker zum Einsatz.

Und ich dachte, nun habe ich würdigen Ersatz auch für meine USB-C-Geräte… 🙄😤
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