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Streit um die Domain itunes.co.uk geht weiter

Apple versucht momentan, in den Besitz aller iTunes-Domains zu gelangen, um so wie auf der deutschen oder amerikanischen Seite ein eigenes Angebot für das jeweilige Land bereiten zu können. Große Probleme macht aber die Adresse itunes.co.uk aus Großbritannien, die von CyberBritain gehalten wird. Der CEO dieses Unternehmens ist der Meinung, Apple hätte sich vor 4 Jahren darum kümmern sollen, als man diese Domain einrichtete, nicht erst jetzt. Seit Anfang November arbeiten Apples Anwälte dafür, die Domain zu bekommen, CyberBritain denkt aber gar nicht daran, diese kampflos zu übergeben. Damals hätte man über einen Kaufpreis verhandeln können, nun werde man aber nicht einfach klein beigeben. Da man keine schädlichen Inhalte anbiete oder Apple damit behindere, ist CEO Cohen zuversichtlich, dass es zu seinen Gunsten ausgeht. Für einen Streit vor dem höchsten Gerichtshof sei man auf jeden Fall gerüstet. Apple argumentiert hingegen, man habe schon vor der Registrierung der Domain ein Patent angemeldet. Allerdings ist es nicht sicher, ob Cohen damals wirklich davon gewusst haben kann, da nur kurze Zeit zwischen Anmeldung und Domainreservierung lag. Bis Ende Dezember werden Cohen und Apple nun weitere Erklärungen dazu abgeben.

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Kommentare

thomas b.
thomas b.07.12.04 16:31
Ehrlich gesagt, Apple, das war selten dämlich, die Domain nicht vorab zu registrieren.
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jewi
jewi07.12.04 16:43
ich finde, das sich cyberbritain zienlich anstellt.
vor 4 jahren war dieser mega-erfolg noch garnicht abzusehen
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nooc
nooc07.12.04 16:48
thomas b.

… dachte ich auch eben. jetzt hamse den salat. besser vorher nachdenken.

admins

»Der CEO dieses Unternehmens der Meinung(…)« dem satz würde noch ein »ist« ganz gut stehen.
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vb
vb07.12.04 19:20
tja apple, mal wieder gepennt.
ich würd so ne domain auch nicht hergeben. oder nur für seeehr viel geld.
man lebt nur einmal.
Man kann auch Anderes blasen als Trübsal...
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rengering07.12.04 23:08
Tja, vb, ich hatte bis vor ca. einem 3/4 Jahr www.itunes.de und habe die für ein erträgliches Geld an eine deutsche Firma abgegeben. Glück oder Pech?
Apple hat sicher das Recht, die Inhaber unentgeltlich zur freigabe aufzufordern.
Wie es abgelaufen ist, würde mich schon mal interessieren.

Matthias
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vb
vb09.12.04 00:21
ich glaube, da ist ein guter anwalt + eine rechtschutzversicherung gaaanz dringend nötig. in usa gehen firmen wie apple mit einem battallion an anwälten an den start - wer da kein geld hat um dagegen zu setzen, dem wird wohl die luft ausgehen. leider:-((

viel glück - vic
Man kann auch Anderes blasen als Trübsal...
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