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ChatGPT künftig mit Werbung, Go-Abo überall verfügbar

Im Dezember des vergangenen Jahres zog OpenAI die Reißleine: Aus Sorge, Marktanteile einzubüßen und etliche Milliarden an US-Dollar in wenig profitable Projekte investiert zu haben, verkündete das Unternehmen intern die „Alarmstufe Rot“ und stellte gewisse Projekte zurück – darunter die Einführung von Werbung (siehe hier). Auf Nutzer von ChatGPT kommen nun zwei Neuerungen zu: Einerseits gibt es ein weiteres Abonnement zu einem vergleichsweise günstigen Preis, andererseits hält künftig wohl doch Werbung in die Konversation mit dem Chatbot Einzug.


ChatGPT Go nun überall verfügbar
Bei ChatGPT Go handelt es sich um ein Abo, das zunächst in Indien eingeführt und seitdem in 170 weiteren Ländern verfügbar ist. Nutzer dieses Tarifs erhalten erweiterten Zugriff auf GPT-5.2 und können mehr Nachrichten schreiben, Uploads vornehmen sowie Bilder erstellen. Ferner kann der Chatbot längere Unterhaltungen in Erinnerung behalten. Ab sofort steht ChatGPT Go in allen Ländern bereit, in denen ChatGPT verfügbar ist. ChatGPT Go kostet hierzulande 8 Euro monatlich, für das Plus-Abo werden 23 Euro pro Monat und für die Pro-Stufe 229 Euro monatlich fällig.

Werbeanzeigen in Unterhaltungen
Im Oktober 2024 zeigte sich Sam Altman im Rahmen eines Gesprächs an der Harvard Business School sichtlich abgeneigt gegenüber Werbung: Persönlich hasse er Werbung. KI und Werbung zu vermengen, sei besonders „beunruhigend“. Für OpenAI stelle diese Option das allerletzte Mittel für das Geschäftsmodell dar. Offenbar scheint OpenAI zur Überzeugung gelangt zu sein, derartige Maßnahmen ergreifen zu müssen: Das Unternehmen kündigt nun die Einführung von Werbung an. Erste Tests sollen in den USA beginnen. KI werde damit zugänglicher.

Quelle: OpenAI

OpenAI verspricht, dass Anzeigen nicht die Antworten des Chatbots beeinflussen und Daten nicht an Werbetreibende verkauft werden. Die Personalisierung von Werbung lasse sich deaktivieren. Während der Testphase gebe es keine Anzeigen für Minderjährige sowie bei Unterhaltungen, deren Themenschwerpunkte auf Politik oder körperlicher sowie psychischer Gesundheit liegen. OpenAI wolle das Feedback der Anwender einholen und die Ausspielung von Werbung entsprechend „verfeinern“. In Plus-, Pro-, Business- sowie Enterprise-Abonnements kommen keine Anzeigen zum Einsatz.

Kommentare

Niederbayern
Niederbayern19.01.26 11:25
Irgendwo muss ja das Geld dafür herkommen
+2
rudluc19.01.26 11:47
Dass die kostenlose Version von ChatGPT Werbung einblendet, finde ich ja noch nachvollziehbar. Wenn aber auch in der kostenpflichtigen Go-Version Werbung ausgespielt wird, disqualifiziert man diese schon direkt wieder nach der Einführung.
Ein Grund mehr, sich für Gemini zu entscheiden.
+4
DarthMac7719.01.26 11:50
rudluc
Dass die kostenlose Version von ChatGPT Werbung einblendet, finde ich ja noch nachvollziehbar. Wenn aber auch in der kostenpflichtigen Go-Version Werbung ausgespielt wird, disqualifiziert man diese schon direkt wieder nach der Einführung.
Ein Grund mehr, sich für Gemini zu entscheiden.
Oder selbst nachdenken und selbst lesen.
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MrJava19.01.26 13:11
rudluc
Dass die kostenlose Version von ChatGPT Werbung einblendet, finde ich ja noch nachvollziehbar. Wenn aber auch in der kostenpflichtigen Go-Version Werbung ausgespielt wird, disqualifiziert man diese schon direkt wieder nach der Einführung.
Ein Grund mehr, sich für Gemini zu entscheiden.

Nutze Gemini 3 seit 4 Wochen insbesondere beruflich und bin sehr zufrieden. Vieles finde ich besser (für mich). Wollte ChatGpt kündigen, allerdings bekam ich gleich 1 Monat umsonst (Plus-Version, OpenAI hat Angst dass die Leute abwandern). Vergleiche beide KIs hin- und wieder. Werde wohl bei Gemini bleiben unter anderem auch weil ich dort für 22 € einen Familienaccount für 5 Leute ohne Aufpreis bekomme.
Hör auf Dich selbst, sonst hört Dich keiner!
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System 6.0.1
System 6.0.119.01.26 14:23
Ah, es geht los. Der erste CFO liegt im Koma
„A lot of times, people don't know what they want until you show it to them.“ Steve Jobs, 1998
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