Bugs Apple Loves: Satire-Seite listet Fehler in macOS und Co. auf


Apples Hardware gilt vielen nach wie vor als sehr gut und teilweise gar branchenführend. Bei der Qualität der Software scheint es jedoch zu hapern: Einige Bugs halten sich in iOS, macOS und Co. bereits seit Jahren hartnäckig und Cupertino macht keine Anstalten, diese zu beseitigen. Die Internetseite
Bugs Apple Loves hat sich etlicher dieser Fehler angenommen und listet diese anschaulich auf. Außerdem nimmt sie Apples fehlenden Tatendrang auf die Schippe: Auf satirische Weise stellt sie Berechnungen an, wie viel Zeit den von Bugs geplagten Nutzern flöten geht.
Apple hält an Bugs fest – Nutzer verlieren dadurch ZeitApple muss Bugs einfach lieben – warum sollte das Unternehmen sonst so lange an ihnen festhalten, fragt die Seite bissig und spöttisch. Sie wendet auf humorvolle Art verschiedene Berechnungsformeln an, um den Zeitverlust zu eruieren, den Anwender im Alltag erdulden müssen.
Die Liste an Problemen ist lang: Die Suchleiste in der Mail-App sei eher ein dekoratives Element, könne aber Absender und Inhalte oftmals nicht ausfindig machen. Die Autokorrektur akzeptiert keine Änderungswünsche und AirDrop scheitert am Transfer von Dateien, obwohl kompatible Geräte in unmittelbarer Umgebung sind. Bei Online-Bezahlvorgängen mit Apple Pay gelingt der Wechsel auf eine andere Kreditkarte nicht ohne Weiteres. Google-Kontakte werden nicht auf allen Geräten zeitnah synchronisiert und der iCloud-Upload spuckt eine Fehlermeldung aus – nennt aber nicht das genaue Problem oder die fehlerhafte Datei.
Der Upload in iCloud gelingt nicht immer einwandfrei. Woran es hapert, bleibt oft unklar
Quelle:
Bugs Apple Loves Hotspot, Spotlight, Fenstergröße: Eine lange Liste an UnzulänglichkeitenAls problematisch erweisen sich zudem die Indexierung der Spotlight-Suche, die automatische Verbindung mit einem persönlichen Hotspot sowie die
Anpassung der Fenstergröße unter macOS Tahoe. Apple Loves Bugs listet noch weitere Fehler und Unstimmigkeiten auf, darunter echte Klassiker wie das diffizile Markieren von Text mit dem iOS-Cursor. Nutzer dürften den einen oder anderen Makel wiedererkennen – und sich vielleicht die Frage stellen, ob Apples Systemupdates nicht etwas mehr Zeit brauchen, um weniger Bugs zu beinhalten und alte Fehler auszumerzen.