Smartphone-Markt in Europa: Apple baut Führung aus, Speichermangel wird jedoch zum Problem


Es ist nicht weiter verwunderlich, wenn jemand beim Begriff „Smartphone“ unweigerlich an das iPhone denkt: Neue Zahlen belegen, dass mittlerweile jedes vierte Smartphone weltweit tatsächlich von Apple kommt (siehe
hier). In Europa sieht es für Cupertino sogar noch besser aus: Wie
Counterpoint Research ausführt, konnte der Konzern seinen Marktanteil im vierten Quartal 2025 sogar ausbauen. Das liegt unter anderem an der hohen Nachfrage nach den aktuellen Modellen und dem generellen Marktwachstum. Manche Konkurrenten aus China mussten indes Federn lassen.
Viertes Quartal 2025: Apple legt weiter zuLaut Counterpoint ist die Entwicklung des europäischen Marktes im vierten Quartal 2025 im Vergleich zum Vorjahresquartal eine zweischneidige: In Osteuropa sei ein Rückgang von 3 Prozent zu verzeichnen, in Westeuropa habe es jedoch ein Plus von 5 Prozent gegeben. Insgesamt legte der Markt um 2 Prozent zu. Zu den Gewinnern zählt vor allem Honor: Das Unternehmen rangiert zwar nur auf Platz vier, legte aber um 18 Prozent zu. Apple konnte zwischen Oktober und Dezember 2025 die meisten Geräte absetzen: Der Konzern sichert sich somit einen Marktanteil von 33 Prozent. Samsung folgt mit vier Prozentpunkten weniger auf dem zweiten Platz. Xiaomi musste einen Rückgang von 6 Prozent hinnehmen. Laut Counterpoint liegt das an der starken Konkurrenz und Apples starkem Wachstum in Osteuropa.
Prognose: Smartphone-Markt im AbschwungBei Realme sind die Zahlen besonders drastisch eingebrochen: Der chinesische Anbieter verzeichnet ein Minus von 21 Prozent der abgesetzten Smartphones im vierten Quartal 2025. Laut Counterpoint legten Google und Motorola zu. Aufgrund der steigenden Speicherpreise befinde sich der Markt dieses Jahr jedoch im Abschwung: Die Menge an verkauften Geräten dürfte im Vergleich zum Vorjahr „deutlich zurückgehen“. Von dieser Entwicklung seien vor allem Smartphones mit niedrigen Preisen betroffen. Apple wird es hingegen eher gelingen, dieses Problem aufgrund der hohen Preise (und Margen) ein Stück weit abzufedern.