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Berkshire trennt sich von einigen Apple-Aktien – und (re-)investiert in Medien

Berkshire Hathaway ist seit knapp zehn Jahren einer der größten Anteilseigner von Apple: Im Jahr 2016 vervierfachte die Holding den Aktienbesitz von 15,2 Millionen auf 57,4 Millionen. Seitdem stieg der Wert der Aktien weiter; trotzdem reduzierte der damalige CEO Warren Buffett den Umfang des Anteilsvolumens – einmal sogar auf die Hälfte. Im letzten Quartal trennte sich das Unternehmen erneut von vier Prozent der aktuell verbleibenden Aktien, berichtet Reuters – Apple bleibt trotzdem das größte Investment.


Das verbleibende Anteilspaket hat einen Marktwert von 62 Milliarden US-Dollar – dies entspricht in etwa 234 Millionen Anteilen, denn ein Anteilsschein von Apple wird aktuell an der NASDAQ-Börse zu 264,35 Dollar gehandelt. Dass die Zahl der Anteile beträchtlich höher ist als 2016, ist vor allem dem Aktien-Split im Jahr 2020 geschuldet. Für den Großinvestor stellen die vier Prozent lediglich eine turnusgemäße Anpassung dar und signalisieren wohl keinen Vertrauensverlust.

(Neu-)Investition in "New York Times"
Im gleichen Zeitraum investierte das Unternehmen eine beträchtliche Summe in "New York Times" – 5,07 Millionen Anteilsscheine im Wert von 351,7 Mio. Dollar besaß die Holding Ende 2025. Dies stellt eine Kehrtwende zu 2020 dar: In diesem Jahr verkaufte Berkshire Hathaway sämtliche Pressebeteiligungen und Verlage im Unternehmensbesitz an das Unternehmen "Lee Enterprises" für 140 Mio. US-Dollar.

Amazon-Anteile auf ein knappes Viertel zusammengestrichen
Im Herbst 2025 besaß Berkshire Hathaway noch 10 Millionen Anteilsscheine der Verkaufs- und IT-Plattform Amazon. Hier scheint allerdings ein eindeutiger Vertrauensverlust stattgefunden zu haben: Im letzten Quartal des Jahres verkaufte die Investment-Holding 77 Prozent ihrer Amazon-Anteile.

Wechsel an der Spitze
Das abgelaufene Quartal läutet auch den Abschied von Warren Buffett aus dem operativen Geschäft zurück – nach 60 Jahren. Er behält den Posten des Vorsitzenden des Leitungsrats. Als Nachfolger für den CEO-Posten hat Buffett Greg Abel gewählt: Der aus Kanada stammende Wirtschaftsprüfer begann seine Karriere bei einem kalifornischen Geothermie-Unternehmen namens CalEnergy, welches 1999 von Berkshire Hathaway übernommen wurde. Seit 2018 ist er im Leitungsrat der Holding.

Kommentare

eastmac
eastmac20.02.26 08:11
Kann mir das mit der New York Times jemand erklären?
Wo ist da die Phantasie?
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RiSkal20.02.26 09:37
Vielleicht muss es sich nicht lohnen, sondern ist als Gegenpol zur Washington Post zu verstehen.
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