Smartphone-Markt: Prognose dank des iPhones nach oben korrigiert


Die International Data Corporation (IDC) legt in regelmäßigen Abständen Zahlen zum Smartphone-Markt vor. Dabei liegt der Fokus auf den weltweit ausgelieferten Stückzahlen, Prognosen für die Folgejahre sowie auf Märkten, bei denen eine abnehmende Nachfrage zu verzeichnen ist. Der aktuelle
Bericht hält einige Überraschungen bereit: Für das Jahr 2025 rechnet die IDC mit einem leichten Wachstum und führt dieses maßgeblich auf die Popularität des iPhones zurück. Ferner gebe es in einigen Weltregionen eine positive Entwicklung der Absatzmärkte.
Leichtes Plus auf dem Weltmarkt – vor allem dank des iPhonesDie IDC geht davon aus, dass die Menge der ausgelieferten Smartphones in diesem Jahr um 1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ansteigt, was insgesamt 1,24 Milliarden Geräte entspricht. Das hört sich nicht gerade spektakulär an, stellt aber eine optimistischere Prognose als zuvor dar: Zunächst rechnete die IDC lediglich mit einem Anstieg in Höhe von 0,6 Prozent. Das liege vor allem am iPhone: Apples Smartphones würden ein Plus von 3,9 Prozent für das Jahr 2025 verzeichnen. Als vorteilhaft erweise sich die Tatsache, dass Smartphones aktuell nicht von den US-Zöllen betroffen sind. Das könne sich zwar ändern, allerdings spiele diese Unsicherheit aktuell für die meisten Anbieter keine wichtige Rolle. Als Sorgenkind gelte China: Im Reich der Mitte sei ein Rückgang in Höhe von 1 Prozent zu verzeichnen, da staatliche Subventionen ausgelaufen sind und nicht damit gerechnet wird, dass die Nachfrage angekurbelt wird.
Premium-Trend hält anIn anderen Weltregionen sehen die Zahlen laut der IDC ungleich besser aus, etwa in den USA (+3,6 Prozent) sowie im Nahen Osten und Afrika (+6,5 Prozent). Wenngleich die Stückzahlen auf dem Weltmarkt nur geringfügig zunehmen würden, steige der durchschnittliche Verkaufspreis der Geräte: Das liege am anhaltenden Trend, Smartphones aus dem Premium-Bereich auf den Markt zu bringen. Dies gelinge nicht zuletzt durch umfangreiche Werbemaßnahmen und Finanzierungsmöglichkeiten.