Praxistest XLayer Powerbank PLUS All-In-One – Power to the (Traveling) People

Akkumulatoren – wiederaufladbare Speicher für elektrische Energie auf elektrochemischer Basis – sind Fluch und Segen zugleich. Einerseits ermöglichen die wiederaufladbaren Batterien vom Netzstrom unabhängige Nutzung von Geräten. Erst damit sind solch weltbewegende Erfindungen wie die Taschenlampe oder das iPhone überhaupt erst praktikabel. Andererseits ist die Speicherfähigkeit heutiger Akkumulatoren, sofern sie kompakt und leicht sein sollen, äußerst begrenzt. Das Mitschleppen von Ladegeräten, die ständige Suche nach Ladeanschlüssen und das Warten auf den gemächlichen Ladeprozess sind die Konsequenz.

Kompakt
Marke XLayer
Bezeichnung Powerbank PLUS All-In-One
Art Powerbank
Empf. Preis (€) ca. 41
Verfügbarkeit sofort
Richtig knifflig wird es für reisende, die nicht ständig irgendwo eine Steckdose bzw. USB-Buchse mit passendem Ladestrom in Reichweite haben. Außerdem haben Akkus von Smart-Devices die lästige Angewohnheit, immer gerade dann schlapp zu machen, wenn man eben nicht per Steckdose nachtanken kann, oder man nicht so lange vor Ort bleiben kann, bis der Akku wieder ausreichend Saft für die nächste Etappe hat. Eine wirkliche Lösung, die solche Stromprobleme ein für alle mal beseitigt, gibt es nicht. Der Taschenfusionsreaktor ist leider noch nicht erfunden. Aber es gibt mit den sogenannten Powerbanks zumindest so etwas wie Reservekanister.

Dabei handelt es sich um nichts anderes, als Zusatzakkus, die je nach Größe mehr oder weniger viel elektrische Kapazität parat halten, um diese bei Bedarf über ein Kabel (oder in manchen Fällen auch induktiv) in das Mobilgerät einzuspeisen und dessen internen Akku damit nachzufüllen.


Die Auswahl an Powerbanks ist inzwischen riesig. Für fast jeden Bedarf gibt es den passenden Elektro-Reservekanister. Sehr viele dieser Angebote bieten allerdings nicht sehr viele Anschlussoptionen, was ihren Nutzen meist auf einen oder wenige nachfüllbare Geräte beschränkt. Mit der Powerbank PLUS All-In-One will der Zubehörhersteller Xlayer möglichst viele Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Die Basis meines Testkandidaten ist ein Lithium-Polymer-Akku mit einer designierten Kapazität von 37 Wh (3.7V/10.000 mAh). Wie weit man damit kommt, hängt logischerweise von der „Größe“ des Akkus ab, den man nachladen will. iPhones können damit – je nach Modell – bis zu drei mal vollständig nachgeladen werden.


Das Gerät unterstützt Qualcomms Quick Charge 3.0-Technologie, wodurch sich die Nachladezeiten in Grenzen halten sollen – soweit das mit heutiger Akkutechnologie und mit max. 18W Ausgangsleistung machbar ist. So schnell wie den Benzintank eines Autos nachfüllen geht es nicht.

Für umfassende Kompatibilität mit möglichst vielen Mobilgeräten bietet die XLayer PLUS All-In-One vier kurze, fest integrierte Kabelanschlüsse: Lightning, USB-C und micro-USB. Zusätzlich ist an der Seite ein USB-Ladeanschluss für den eigenen Akku der Powerbank integriert. Die Kabelstücke lassen sich bündig in das Gehäuse versenken, was Kabelsalat in der Tasche vermeidet. Zusätzlich wird aber auch ein externes USB- auf Typ C Kabel mitgeliefert, welches man an einer weiteren USB-C-Buchse der Powerbank anschließen kann.



Der USB-C-Port unterstützt Power Delivery und ist ebenso Eingang wie Ausgang gleichermaßen. Das heißt, man kann an diese Buchse entweder ein USB-Ladegerät anschließen, um den internen Akku der Powerbank nachzutanken, oder ein USB-Gerät, um dessen Akku von der Powerbank nachzuladen.

Das integrierte Kabelstück mit USB-C-Stecker darf man übrigens nicht zum Aufladen des internen Akkus nutzen! Das geht nur über den seitlichen A-Stecker, oder über die C-Buchse an der Vorderseite.

Mit diesen Anschlüssen können Apples iDevices, Android Smartpones und eine Vielzahl anderer akkugespeister Geräte von der Powerbank versorgt werden, sofern sich das Device nach dem USB-Standard aufladen lässt. Beispielsweise auch Kameras mit USB-C-Ladeanschluss.


Kommentare

tomtom00700
tomtom0070022.12.18 09:48
Wo gibt es den Hintergrund vom iPhone... der sieht gut aus
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Waldi
Waldi22.12.18 09:53
Der Hintergrund gefällt mir auch.
-1
sonorman
sonorman22.12.18 09:55
Den habe ich selbst fotografiert.

Edit: Ach so, iPhone! Den habe irgendwo aus den Netz. Ist schon ziemlich alt. Muss ich mal nachgucken.
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maculi
maculi22.12.18 10:27
sonorman Wenn du schon den Testbericht zum beyerdynamic Aventho Wireless und einer Kamera erwähnst, warum verlinkst du die dann nicht auch? Bei der Tastatur hats doch auch geklappt.
0
becreart
becreart22.12.18 10:33
All-in-one ohne Qi?
0
sonorman
sonorman22.12.18 10:44
maculi
Die Links sind wohl im Weihnachtstrubel verloren gegangen.
Habe ich ergänzt.
0
Waldi
Waldi22.12.18 12:10
sonorman

Edit: Ach so, iPhone! Den habe irgendwo aus den Netz. Ist schon ziemlich alt. Muss ich mal nachgucken.

Gefunden:
+1
Walter_News
Walter_News22.12.18 12:26
#Also wenn es Sinn macht ein Powerbank zu kaufen dann diese:
"Externer Akku PLOCHY 24000mAh Solar Powerbank, Solar Ladegerät mit 3 Ausgänge und Lighting & Micro Dual Input Power Bank Handy für iPhone, iPad, Samsung Galaxy und andere Smartphones. Auch Bei Amazon um 30 Euronen zu haben. Ist stärker und läßt sich über die Sonne aufladen.

Der Test dürfte da gesponsert sein ?!?!?
.. nicht zu glauben was Apple jetzt macht
-2
marcel15122.12.18 13:22
Ist die Powerbank auch mit einem MacBook (Pro) kompatibel?
0
becreart
becreart22.12.18 13:44
Walter_News

wieso sollte man jetzt noch eine Powerbank mit USB-A kaufen – wenn die aktuellen Geräte alle auf USB-C setzen?
+1
tomtom00700
tomtom0070022.12.18 19:58
Danke Waldi, mein iPad und iPhone haben jetzt diesen Apfel..schön, dass das Bild auch für ein Xs und iPad sehr gut und scharf ist ... Nicht verwaschen.
Perfekt...
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Ely
Ely22.12.18 20:59
Walter_News
#Also wenn es Sinn macht ein Powerbank zu kaufen dann diese:
"Externer Akku PLOCHY 24000mAh Solar Powerbank, Solar Ladegerät mit 3 Ausgänge und Lighting & Micro Dual Input Power Bank Handy für iPhone, iPad, Samsung Galaxy und andere Smartphones. Auch Bei Amazon um 30 Euronen zu haben. Ist stärker und läßt sich über die Sonne aufladen.

Der Test dürfte da gesponsert sein ?!?!?

Sowas gehört verboten. Derartige Batterien in der Sonne grillen zu lassen ist bestenfalls gefährlich. Der Energieriegel erreicht dabei durchaus 80 bis 90 Grad. Dabei neigen gerade billige Batterien zum Durchgehen, also abzubrennen. Lithium brennt sehr heiß.

Und die winzige Solarzelle braucht sowieso fünf Tage volle Sonne, um das Ding zu laden.

Elektroschrott, von dem eine nicht zu unterschätzende Gefahr ausgeht.

Um 30 Wh in brauchbarer Zeit per Solar zu laden, sind etwa 20 bis 30 Wp Solarleistung notwendig. Aber auch da nicht die billigen Module mit USB-Ausgang, sondern was mit der Möglichkeit, 12 Volt-Buchsen zu nutzen. Und da einen guten KFZ-Adapter dranhängen. Dann geht das wirklich gut. Ordentliche Solarleistung und die zu ladende Batterie kann im Schatten bleiben.

Noch was — ist ein Gerät nicht vom Hersteller (und nur von diesem, im Internet steht viel Mist) zum Laden per Solar freigegeben, dann sollte es auch nicht solar geladen werden. Die meisten Geräte kommen mit dem schwankenden Ladestrom von Solar nicht klar. Die Batterieanzeige zeigt falsche Werte. Wenn‘s gut geht. Geht es schief, ist das Gerät in Eimer.

Es gibt übrigens nur sehr wenig per Solar ladbare Powerbanks. Anker hat die eine oder andere davon im Programm, ich verwende Powerbanks und Solarzeug von Goal Zero (deren USB-Ausgang auch Schrott ist, es
Gibt aber einen nativen Ausgang, da habe ich die KFZ-Adapter dran.

Die beste Powerbank ist selbstgebaut. Habe ich gemacht und ich weiß, was da drin ist
Wer gegen Datenschutz ist, weil er ja nichts zu verbergen habe, ist auch gegen Meinungsfreiheit, weil er ja nichts zu sagen habe.
+2
mcbep23.12.18 11:18
Netter physikalischer Unsinn: "(...) mehr oder weniger viel elektrische Kapazität parat halten, um diese bei Bedarf (...) in das Mobilgerät einzuspeisen".

Ersetze "Kapazität" durch "Energie", dann passt's.

Unabhängig davon halte ich, als überzeugter Digitalnomade, die handelsüblichen Powerbanks für wenig praktikabel. Zu wenig vielseitig, zu geringe Kapazität, extrem lange Ladezeiten und dafür auch noch zu teuer.

Ich nutze meine 18V-LiIon-Werkzeugakkus von Makita (für Akkuschrauber etc), für die es einen aufsteckbaren Adapter mit 2x USB (je 2A) gibt, als Powerbank. Der 3Ah-Akku hat 54Wh Kapazität, der 5Ah-Akku sogar 90Wh. Und das beste: die Wiederaufladezeiten für diese Art "Powerbank" zuhause sind dank aktiver Kühlung extrem kurz: 54Wh in 20 Minuten, 90Wh in 35 Minuten.

Wer also schon eine Akkumaschine von Makita, Bosch, Festool, Mafell oder DeWalt hat: USB-Ladeadapter kaufen!
0
Ely
Ely23.12.18 11:54
So kurze Ladezeiten gehen immer (und zwar wirklich immer, also ausnahmslos) zulasten der Lebenszeit des Energiespeichers.

Meine selbstgebaute Powerbank hat 54 Wh und kann in drei Stunden vollständig geladen werden. Natürlich ohne daß die Batterie darunter leidet. Anvisierte Lebenszeit der Batterie sind acht bis zehn Jahre, danach ist mit einem Griff die Batterie der Powerbank getauscht. Wie das? Es ist eine kleine, simple AGM-Bleibatterie (Deepcycle). Archaisch, aber genau darin liegen die Vorteile. Die Dinger kann man immer laden und stets auf 100 % Ladestand halten (mögen Li-Batterien garnicht, Bleibatterien indes sehr gern). Eine solche Batterie, sollte die mal im Eimer sein, kostet lediglich 15 Euro. Und ist in 15 Sekunden ausgetauscht und es gibt einen geschlossenen Recyclingkreislauf, um diese Batterien wieder aufzubereiten. Und ich lasse das Ding auch allein beim laden, was ich mit Li-Batterien aller Art nicht mache.

Geladen wird per Solar (es kann auch per Netzteil oder im Auto geladen werden, habe ich technisch vorgesehen), es gibt Volt- und Amperemeter (je für den Lade- und Entladekreislauf), diverse Absicherungen, Temperaturkompensation, MPPT-Ladeelektronik und eine herkömmliche 12 Volt-Buchse. Da drin steckt ein KFZ-Adapter, der zweimal USB mit je 2,4 A anbietet. Gibt's was anders, stecke ich da einfach einen anderen Adapter an (USB-C, etc.). Oder keinen und nutze die Buchse direkt fürs MBA.

Die Elektronik (Batteriemanagement, also Lade- und Entladekontrolle, Überwachung, etc.) kommt mit gerade mal 0,2 mA aus. Die Effizienz ist also sehr gut, das Ding nimmt selbst kleinste Ladeströme auf und lädt daher auch bei Bewölkung nennenswert.

Powerbanks auf Li-Basis, die ich neben dem Selfmade-Gerät auch nutze, sind sehr ineffizient. Geladen werden die Dinger meist per USB (erst mal egal ob Solar oder Netzgerät). Und geben auf der anderen Seite wieder USB aus. Soweit aus der Sicht des Nutzers. Dennoch wird mehrmals umgespannt, was Effizienz kostet. Zuerst von Solar (18 bis 21 Volt Leerlaufspannung) oder Netzstrom auf 5 Volt (USB). In der Batterie werden 5 Volt zu 4,2 Volt Ladespannung umgespannt. Das ist die Nennspannung einer Li-Zelle bei voller Batterie. Daraus wird, wenn Strom entnommen wird, wieder auf 5 Volt (USB) umgespannt. Das angeschlossene Gerät muß aus den 5 Volt wieder 4,2 Volt machen. Jetzt wird klar, daß das extrem ineffizient und im Prinzip völlig witzlos ist.

Bleibatterien, als 12 Volt-System, sind da deutlich effizienter, weil die Dinger Dank MPPT-Laderegler und Solar erst dann umspannen müssen, wenn "USB-Strom" entnommen wird.

Das ist die kleine Kiste

Wer gegen Datenschutz ist, weil er ja nichts zu verbergen habe, ist auch gegen Meinungsfreiheit, weil er ja nichts zu sagen habe.
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mcbep25.12.18 01:00
Sry, damit liegst du nicht richtig: "
So kurze Ladezeiten gehen immer (und zwar wirklich immer, also ausnahmslos) zulasten der Lebenszeit des Energiespeichers(...)".

Der große Feind der Zellen während des Ladens ist die Wärme, die bei hohen Ladeströmen entstehen kann. Bei einem Ladegerät, das kühlenden, geregelten Luftstrom über Öffnungen direkt durch das Akkugehäuse bläst, wird diese Wärme effektiv abgeführt. Das funktioniert so schonend und zuverlässig, dass selbst die eher konservativ und kritisch eingestellten gewerblichen Nutzer an den 18V-LiIon-Akkus von Makita seit Erscheinen (2009) nichts zu mäkeln haben.

Allein wegen dieser aktiven Kühlung während des Ladevorgangs sind auch meine ältesten 18V/3Ah-Werkzeugakkus (Makita BL1830) nach aktuell sechs Jahren gewerblichem Dauereinsatz noch top in Form. Den Vergleich habe ich, aktuell sind ca. 15 Systemakkus von 3,0 bis 6,0Ah im Einsatz, die ältesten 6 Jahre, die neuesten 3 Monate alt.
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Geegah25.12.18 23:20
mcbep
Wer also schon eine Akkumaschine von Makita, Bosch, Festool, Mafell oder DeWalt hat: USB-Ladeadapter kaufen!

Geiler Tipp! Auf die Idee nach sowas zu suchen bin ich ja noch nie gekommen. Habe hier 7 oder 8 Akkus der blauen Bosch Professional Serie mit 2 bis 4 Ah rumliegen. Da gibts ab sofort unterwegs definitiv keine USB-Stromversorgungs-Probleme mehr
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mcbep26.12.18 19:37
@Geegah: meine Rede. Von Bosch kostet der Adapter mit unter 10,- EUR sogar nur halb soviel wie der von Marita, funktioniert mit 14,4V und 18V-Akkus und nennt sich "Bosch GAA 18V-24 Professional".

Gerne hätte ich einen entsprechenden Adapter, der USB und einen 12V-Zigarettenanzünderanschluss hat. Das wär top für Kühlbox u zahlreiche andere Geräte, auch für meinen Laptop. Die Werkzeugakkus gäben die Energie jedenfalls locker her.
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adiga28.12.18 12:22
Walter_News
#Also wenn es Sinn macht ein Powerbank zu kaufen dann diese:
"Externer Akku PLOCHY 24000mAh Solar Powerbank, Solar Ladegerät mit 3 Ausgänge und Lighting & Micro Dual Input Power Bank Handy für iPhone, iPad, Samsung Galaxy und andere Smartphones. Auch Bei Amazon um 30 Euronen zu haben. Ist stärker und läßt sich über die Sonne aufladen.

Der Test dürfte da gesponsert sein ?!?!?

Wird wohl so sein.

Habe eine ganz gute gekauft von G-Ro mit 27'000 mAh (ganz knapp unterhalb der Grenze für Flughandgepäck). Die passt nicht nur in meinen Handkoffer (zum Speisen der USB Buchsen des Koffers), sondern hat auch ein spezielles MagSafe Kabel zu meinem MBP (leider eines der letzten mit MagSafe )
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