Pixelmator für iOS: Apple stellt Update-Support ein


Apple stellte gestern das „Apple Creator Studio“ vor: Cupertino bietet ab dem 28. Januar ein Bundle an, das mehrere Pro-Apps vereint und sich monatlich oder jährlich abonnieren lässt (siehe
hier). Grundsätzlich handelt es sich dabei um ein zusätzliches Angebot: Bestehende Apps wie Logic Pro verschwinden nicht aus dem App Store und können weiterhin über einen Einmalkauf erworben werden. Eine Ausnahme gibt es allerdings: Pixelmator für das iPhone und iPad wird künftig nicht länger gepflegt. Das ist vor allem für Nutzer der Software auf dem iPhone ärgerlich.
„Pixelmator Classic“: Apple aktualisiert die Software nicht mehrWer ein einfach zu bedienendes Bildbearbeitungsprogramm sucht, liegt mit Pixelmator Pro auf dem Mac richtig: Die Software kostet im
Mac App Store 59,99 Euro und bleibt dort auch nach der Einführung des Creator Studio verfügbar. Wer nicht so umfangreiche Funktionen benötigt, kann zudem auf
Pixelmator für iOS und iPadOS ausweichen: Diese schlägt mit einmalig 9,99 Euro zu Buche, In-App-Transaktionen gibt es nicht. Ob ein Kauf sinnvoll ist, darf aber mittlerweile bezweifelt werden: Im Zuge der
Ankündigung von Pixelmator Pro auf dem iPad geht Apple nämlich auf die Zukunft von „Pixelmator Classic“ (so der Name der bestehenden iOS- und iPad-Version) ein: Die Anwendung bleibe zwar funktionstüchtig, erhalte aber keine Updates mehr. Wer sich also neue Features wünscht, muss auf Pixelmator Pro ausweichen – allerdings funktioniert das lediglich für iPad-Nutzer, da die Pro-App bekanntermaßen nicht für iOS zur Verfügung steht.
Alternative für das iPad: Pixelmator ProOb Pixelmator Pro für das iPad auch als Einmalkauf erhältlich sein wird, ist zum aktuellen Stand nicht bekannt. Für das Creator Studio fallen regulär 12,99 Euro monatlich und 129 Euro jährlich an. Schüler, Studenten und Lehrer profitieren von erheblich ermäßigten Preisen. Pixelmator Pro setzt ein iPad mit M1-Chip oder neuer voraus, alternativ reicht das iPad ohne Namenszusatz mit A16-Chip aus dem Jahr 2025 oder das iPad mini mit A17 Pro (2024). Auf den Geräten muss mindestens iPadOS 26 installiert sein.